{"id":481208,"date":"2025-10-08T00:12:17","date_gmt":"2025-10-08T00:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481208\/"},"modified":"2025-10-08T00:12:17","modified_gmt":"2025-10-08T00:12:17","slug":"hunderte-bei-pro-palaestina-demo-in-frankfurt-polizei-mit-grossem-aufgebot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481208\/","title":{"rendered":"Hunderte bei Pro-Pal\u00e4stina-Demo in Frankfurt \u2013 Polizei mit gro\u00dfem Aufgebot"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/innenstadt-ort904326\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_innenstadt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Innenstadt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 07.10.2025, 19:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/sandra-busch-bjk2a837v.html\" title=\"Zur Autorenseite von Sandra Busch\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" busch=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sandra Busch<\/a>, <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/dirk-meyer-bosse-8q0zer7aa.html\" title=\"Zur Autorenseite von Dirk Meyer-Bosse\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" meyer-bosse=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dirk Meyer-Bosse<\/a>, <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/judith-tjardes-m3yfxotju.html\" title=\"Zur Autorenseite von Judith Tjardes\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" tjardes=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Judith Tjardes<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">In Frankfurt l\u00e4uft am Dienstagabend die propal\u00e4stinensische Demonstration, die das Verwaltungsgericht zuvor erlaubt hatte. Mehrere hundert Menschen nehmen teil.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Update vom Dienstag, 7. Oktober, 19.15 Uhr:<\/strong> Mehrere hundert Menschen haben sich am Abend zur propal\u00e4stinensischen Kundgebung in der Frankfurter Innenstadt zusammengefunden. Die Teilnehmer riefen \u201eFree Palestine\u201c und forderten einen Boykott gegen Israel.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Gleichzeitig fand in unmittelbarer N\u00e4he eine kleinere proisraelische Kundgebung statt, bei der rund 100 Personen die Freilassung der von der Hamas entf\u00fchrten Geiseln verlangten. Eine erhebliche Anzahl von Polizisten war vor Ort im Einsatz. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/39998104-palaestina-demo-am-dienstagabend-in-frankfurt-2rjfb69ZdSBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Pal&#xE4;stina-Demo am Dienstagabend in Frankfurt.\"\/>Pal\u00e4stina-Demo am Dienstagabend in Frankfurt. \u00a9\u00a05VISION.NEWSStadt Frankfurt geht nicht weiter gegen propal\u00e4stinensische Demo vor<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Erstmeldung vom Montag, 6. Oktober, 19 Uhr:<\/strong> Frankfurt \u2013 Die f\u00fcr den Dienstag, 7. Oktober geplante propal\u00e4stinensische Demonstration durch die Frankfurter Innenstadt kann stattfinden. Das hat das Verwaltungsgericht Frankfurt am Montagabend nach einem Eilantrag der Veranstalterin entschieden. Diese hatte Widerruf gegen das Verbot der Stadt Frankfurt eingelegt. Mit rund 1000 Menschen wollen die Demonstrant:innen nun ihren Protestmarsch unter dem Motto \u201e77 Jahre Widerstand \u2013 kein Frieden ohne Freiheit\u201c zwischen 18 und 20 Uhr von der Hauptwache aus starten. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Stadt Frankfurt hat am Dienstagmorgen entschieden: Sie wird gegen den Beschluss keine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel einlegen, um die Demo doch noch zu untersagen. Die Stadt Frankfurt bedauere es sehr, dass das Verwaltungsgericht der Argumentation der Stadt nicht folgen konnte, teilte Ordnungsdezernentin Annette Rinn (FDP) mit. Die Stadt \u201eakzeptiert jedoch den Beschluss und hat sich nach reiflicher Abw\u00e4gung dazu entschieden, keine Beschwerde beim VGH einzulegen\u201c. Stattdessen erlasse sie eine Beschr\u00e4nkungsverf\u00fcgung zur Gew\u00e4hrleistung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung: Die Demoroute werde ge\u00e4ndert. Sie soll nun nicht mehr am J\u00fcdischen Museum vorbeif\u00fchren. \u201eSollte es im Rahmen der Versammlung zu antisemitischen Ausw\u00fcchsen und strafbaren Handlungen kommen, wird die vor Ort zust\u00e4ndige Polizei dem mit Entschlossenheit entgegentreten\u201c, sagte Rinn. <\/p>\n<p>Kritisches Datum<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Ordnungsamt hatte die Versammlung zun\u00e4chst am Donnerstag untersagt. \u201eDie Thematik am Tag des \u00dcbergriffs der Hamas auf Israel, bei dem zahlreiche Menschen get\u00f6tet oder verschleppt wurden, k\u00f6nnte als Verherrlichung von Gewalt und Billigung schwerer Straftaten interpretiert werden.\u201c Dar\u00fcber hinaus werde mit der Aufforderung, in schwarzer Kleidung mit roten Rosen zu erscheinen, eine bekannte Hamas-Symbolik (rotes Dreieck auf schwarzem Grund) verwendet. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dieser Argumentation folgte das Verwaltungsgericht nicht. Es f\u00fchrte in seinem Beschluss aus, dass \u201eim Rahmen der allein m\u00f6glichen summarischen Pr\u00fcfung in dem vorliegenden Eilverfahren ein Verbot nicht in Betracht komme\u201c. Allein das Datum der Versammlung k\u00f6nne ein Verbot nicht rechtfertigen. Auch handele es sich um eine blo\u00dfe Behauptung der Stadt, \u201edass aus der polizeilichen Gefahrenprognose eine hohe Wahrscheinlichkeit f\u00fcr gewaltt\u00e4tige Auseinandersetzungen folge\u201c. Aus der auch dem Gericht vorliegenden polizeilichen Gefahrenprognose erwarte diese hingegen \u201eim Ergebnis einen friedlichen Verlauf\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Schon vor dem Verbot sei die Demo von der Stadt kriminalisiert und \u00f6ffentlich in den Dreck gezogen worden, kritisieren die VeranstalterInnen. In einem Reel spricht eine junge Aktivistin in die Kamera. \u201eNichts anderes kennen wir.\u201c Mit der Klage verteidigten sie die Grundrechte der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. \u201eEs ist besch\u00e4mend, dass die Stadt Frankfurt nach 680 000 Toten in Pal\u00e4stina, an deren Ermordung sie sich unter anderem mit der Kooperation mit der Hauptstadt des israelischen Besatzungsregimes aktiv beteiligt, immer noch meint, uns, die sich f\u00fcr Gerechtigkeit einsetzen, moralisch \u00fcberlegen zu sein.\u201c Mit der Demo tue man das, was die deutsche Regierung tun m\u00fcsste: Sich f\u00fcr Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, sagt ein anderer Aktivist. Nie sei eine der Demos gewaltt\u00e4tig gewesen, selbst wenn die Polizei sie geschlagen und schikaniert habe, seien sie friedlich geblieben. <\/p>\n<p>Zwei Gegenkundgebungen sind f\u00fcr den 7. Oktober in Frankfurt geplant<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Hessens Ministerpr\u00e4sident Boris Rhein (CDU) hatte am Montag zum zweiten Jahrestag an den \u00dcberfall der Terrororganisation Hamas auf Israel erinnert und f\u00fcr ein klares Signal gegen Antisemitismus geworben. \u201eDer 7. Oktober 2023 ist mehr als ein Datum in der Geschichte: Er steht f\u00fcr unfassbares Leid, f\u00fcr barbarische Gewalt und f\u00fcr mehr als 1000 ermordete und entf\u00fchrte Menschen\u201c, sagte Rhein in Wiesbaden. Er bezeichnete es als gesellschaftliche Pflicht, in Deutschland gegen jede Form von Antisemitismus vorzugehen. \u201eAntisemitismus muss klar benannt und bek\u00e4mpft werden und darf sich nicht in Schweigen oder Bagatellisierung manifestieren.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich Frankfurts Oberb\u00fcrgermeister Mike Josef (SPD): Der 7. Oktober 2023 sei ein Tag des Schreckens gewesen, der unver\u00e4ndert fortwirke. \u201eZwei Jahre sp\u00e4ter gedenken wir der Opfer und stehen fest an der Seite der Menschen in Israel und insbesondere in unserer Partnerstadt Tel Aviv-Yafo.\u201c Gewalt gegen unschuldige Zivilistinnen und Zivilisten sei ein Verbrechen. \u201eEbenso entschieden verurteilen wir jegliche Anfeindungen gegen j\u00fcdische Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger in Deutschland und \u00fcberall auf der Welt\u201c, sagte Josef. \u201eUnser Auftrag als Stadt ist es, j\u00fcdisches Leben in Frankfurt zu sch\u00fctzen und klar zu zeigen: Antisemitismus hat hier keinen Platz.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zwei Gegenkundgebungen sind f\u00fcr den 7. Oktober geplant: Das Junge Forum Deutsch-Israelische Gesellschaft Frankfurt demonstriert um 17.45 Uhr in H\u00f6r- und Sichtweite zur Pro-Pal\u00e4stina-Demo.  Die Initiative \u201eOur Fight Frankfurt\u201c veranstaltet um 17 Uhr eine \u201eMahnwache f\u00fcr die Geiseln in Gaza und alle Opfer des Hamas-Terrors\u201c auf dem Goetheplatz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Innenstadt Stand: 07.10.2025, 19:36 Uhr Von: Sandra Busch, Dirk Meyer-Bosse, Judith Tjardes DruckenTeilen In Frankfurt l\u00e4uft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":481209,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-481208","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115335656192042372","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/481208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=481208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/481208\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/481209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=481208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=481208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=481208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}