{"id":481252,"date":"2025-10-08T00:35:18","date_gmt":"2025-10-08T00:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481252\/"},"modified":"2025-10-08T00:35:18","modified_gmt":"2025-10-08T00:35:18","slug":"gewinnmitnahmen-nach-rally-shutdown-sucht-wall-street-mit-verzoegerung-heim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481252\/","title":{"rendered":"Gewinnmitnahmen nach Rally: Shutdown sucht Wall Street mit Verz\u00f6gerung heim"},"content":{"rendered":"<p>                    Gewinnmitnahmen nach Rally<br \/>\n                Shutdown sucht Wall Street mit Verz\u00f6gerung heim<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.10.2025, 22:38 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Tagesrekordst\u00e4nde br\u00f6ckeln zum B\u00f6rsenschluss ab: An der Wall Street verd\u00fcstert der Shutdown nun doch die Stimmung der Anleger. Schlie\u00dflich erschweren die Datenl\u00fccken eine Prognose \u00fcber die Zinspolitik der Fed.  Tesla wird f\u00fcr die Ank\u00fcndigung eines Billig-Modells abgestraft. <\/strong><\/p>\n<p>Nach anf\u00e4nglichen Rekordst\u00e4nden haben Anleger an der Wall Street zum Abend Gewinne mitgenommen. Der anhaltende Regierungsstillstand in den USA bremste nach einem erneut gescheiterten Einigungsversuch im Senat nun doch die Stimmung. Der Stillstand von US-Beh\u00f6rden k\u00f6nnte Lieferketten in der Industrie unterbrechen, warnten Marktteilnehmer. Die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen sei angesichts der Rekorde daher gestiegen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Der marktbreite S&amp;P-500<b> <\/b>und die Nasdaq-Indizes markierten im fr\u00fchen Handel zun\u00e4chst Allzeithochs. Letztlich verlor der <b>Dow-Jones-Index<\/b> 0,2 Prozent auf 46.603 Punkte, <b>S&amp;P-500<\/b> und <b>Nasdaq-Composite<\/b> b\u00fc\u00dften 0,4 bzw. 0,7 Prozent ein. Nach ersten Z\u00e4hlungen gab es an der Nyse 904 (Montag: 1374) Kursgewinner und 1863 (1452) Kursverlierer. 63 (54) Titel schlossen unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>&#8222;Der Markt macht im Grunde genommen eine Pause und wartet auf den n\u00e4chsten Katalysator. Man sieht immer noch ein Herumst\u00f6bern in Technologie und Versorgungsunternehmen als Teil des KI-Spiels. Aber es gibt mehr Verlierer als Gewinner und einige Gewinnmitnahmen&#8220;, sagte Chefmarktstratege Keith Lerner von Truist Advisory Services. Wegen der L\u00e4hmung der US-Beh\u00f6rden kam es erneut zu Einschr\u00e4nkungen bei der Ver\u00f6ffentlichung von US-Konjunkturdaten. Daher fanden Aussagen diverser US-Notenbanker mehr Beachtung. Doch lieferten die Kommentare kein klares Bild. Der Pr\u00e4sident der Fed-Filiale Kansas City, Jeff Schmid, sah angesichts der steigenden Inflation keinen dringenden Bedarf f\u00fcr Zinssenkungen. Notenbankgouverneur Stephen Miran pl\u00e4dierte dagegen f\u00fcr selbige.<\/p>\n<p>Am Rentenmarkt wurden die Karte Zinssenkung gespielt. Die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatspapiere sank um 3 Basispunkte auf 4,14 Prozent. Angesichts der Gewinnmitnahmen am Aktienmarkt erhielten Rentenpapiere zudem etwas Zulauf, hie\u00df es im Handel.<\/p>\n<p>Dollar weiter im Aufwind<\/p>\n<p>Der Dollar setzte seine Aufw\u00e4rtsbewegung trotz gesunkener Marktzinsen fort. Der <b>Dollar-Index<\/b> gewann 0,6 Prozent. Der Greenback profitierte dabei allerdings von der anhaltenden Schw\u00e4che bei Euro und Yen. Die politische Instabilit\u00e4t in Frankreich belastete den Euro und die Erwartung einer lockeren Fiskal- und Geldpolitik den Yen in Japan.<\/p>\n<p>Der <b>Goldpreis<\/b> zog weiter an und notierte abermals auf neuen Rekordst\u00e4nden. W\u00e4hrend am Spotmarkt der Preis Richtung 4000 Dollar pro Feinunze kletterte, \u00fcbersprang der Preis des Edelmetalls am Terminmarkt diese H\u00fcrde erstmals. Politische Unsicherheit und die Erwartung weiterer US-Zinssenkungen kurbelte die Nachfrage an. Am Markt wurde zudem auf eine bullische Studie verwiesen: Goldman Sachs hatte das Ziel f\u00fcr den Goldpreis erneut nach oben genommen &#8211; auf nun 4900 Dollar f\u00fcr Ende 2026, bisher war das Haus von 4300 Dollar ausgegangen.<\/p>\n<p>Die <b>\u00d6lpreise<\/b> zeigten sich volatil &#8211; stiegen im sp\u00e4ten Gesch\u00e4ft leicht. Laut Chef\u00f6konom Matt Muenster von Breakthrough ist es Russland zwar gelungen, seine Roh\u00f6l- und Raffinerieprodukte um die Wirtschaftssanktionen herum zu verteilen. Dennoch k\u00f6nnten ukrainische Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur das russische Angebot begrenzen und zu einem relativ engeren Markt f\u00fchren, so der Experte. &#8222;Es k\u00f6nnte noch immer einen internationalen \u00d6l\u00fcberschuss geben, aber er k\u00f6nnte geringer ausfallen als prognostiziert.&#8220; Gegen mittelfristig h\u00f6here Preise sprachen allerdings Sch\u00e4tzungen der US-Energieinformationsbeh\u00f6rde (EIA). Die hatte ihre Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die US-Roh\u00f6lproduktion sowohl f\u00fcr dieses Jahr als auch f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr angehoben. F\u00fcr 2026 prognostizierte die Beh\u00f6rde deutlich niedrigere Erd\u00f6lpreise.<\/p>\n<p>  <a title=\"ADVANCED MICRO DEVICES INC. REGISTERED SHARES DL -,01\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/amd-US0079031078\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1759883718_624_chartNG.gfn\" alt=\"AMD\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>AMD<\/strong>  181,82  <\/a>  Technologiesektor liefert weiter positive Schlagzeilen<\/p>\n<p>Eine Kooperation mit dem KI-Unternehmen Anthropic lie\u00df die Titel von <b>IBM <\/b>um 1,6 Prozent zulegen. <b>Dell<\/b> zogen um 3,5 Prozent an. Der Rechnerhersteller verdoppelte seine Erwartungen f\u00fcr Umsatz- und Gewinn f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Jahre in etwa. <b>AMD<\/b> legten nach der Vortagesrally um weitere 3,8 Prozent zu, nachdem der Chiphersteller einen langfristigen Vertrag als Hauptlieferant f\u00fcr den Aufbau der Infrastruktur f\u00fcr KI von OpenAI bekannt gegeben hat. <b>Oracle<\/b> verloren dagegen 2,8 Prozent. Laut einem Bericht k\u00f6nnte die Marge des Softwarekonzerns im Bereich Cloud-Computing geringer als von Analysten erwartet ausgefallen sein.<\/p>\n<p>  <a title=\"TESLA INC. REGISTERED SHARES DL-,001\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/tesla inc dl -001-US88160R1014\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1759883718_682_chartNG.gfn\" alt=\"Tesla\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Tesla<\/strong>  373,15  <\/a>  <\/p>\n<p> Der Elektroautopionier Tesla hat die lang erwartete Einf\u00fchrung erschwinglicherer Modellvarianten bekannt gegeben. Dies k\u00f6nnte die Nachfrage nach h\u00f6her preisigen Modellen aber schm\u00e4lern, hie\u00df es kritisch. <b>Tesla<\/b> verloren 4,5 Prozent. <b>Ford <\/b>b\u00fc\u00dften 6,1 Prozent ein. Einem Bericht zufolge muss der Autobauer nach einem Brand in einem Aluminiumwerk eines Zulieferers mit monatelangen Betriebsst\u00f6rungen rechnen. Die Auslieferungen von <b>Lucid<\/b> blieben derweil hinter den Erwartungen zur\u00fcck, der Kurs sackte um 8,4 Prozent ab.<\/p>\n<p><b>Constellation Brands<\/b> r\u00fcckten um 1,0 Prozent vor. Der Getr\u00e4nkekonzern habe mit den Ergebnissen zum zweiten Gesch\u00e4ftsquartal die niedrige Messlatte deutlich \u00fcbersprungen, so Bernstein. <b>Trilogy Metals<\/b> explodierten um \u00fcber 210 Prozent. Das Wei\u00dfe Haus hatte mitgeteilt, dass man sich mit etwa 10 Prozent an dem kanadischen Bergbauunternehmen beteiligen werde.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Dienstag-7-Oktober-2025-article26077483.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gewinnmitnahmen nach Rally Shutdown sucht Wall Street mit Verz\u00f6gerung heim 07.10.2025, 22:38 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":481253,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,11397,30,171,174,173,172,6888,55,26022],"class_list":{"0":"post-481252","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-fed","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-unternehmen","17":"tag-unternehmen-maerkte","18":"tag-wall-street","19":"tag-wirtschaft","20":"tag-zinspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115335746644638658","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/481252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=481252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/481252\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/481253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=481252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=481252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=481252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}