{"id":481591,"date":"2025-10-08T03:42:10","date_gmt":"2025-10-08T03:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481591\/"},"modified":"2025-10-08T03:42:10","modified_gmt":"2025-10-08T03:42:10","slug":"stanford-professor-warnt-die-naechste-inflationswelle-droht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481591\/","title":{"rendered":"Stanford-Professor warnt: Die n\u00e4chste Inflationswelle droht"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-2 font-sans text-base font-thin leading-[26px] md:mb-[16px] md:text-xl md:leading-[32px]\">Cochrane h\u00e4lt eine Krise wie 2022 in Grossbritannien oder gar in Argentinien f\u00fcr m\u00f6glich. Er sagt, die USA und Europa m\u00fcssten besser aufzeigen, wie sie ihre Schuldenberge in den Griff kriegen wollen.<\/p>\n<p>Catherine Bosley, Peter A. Fischer08.10.2025, 05.30 Uhr<img class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"3262\" height=\"2174\" alt=\"Zu Besuch in Z\u00fcrich zeigt sich der Stanford-Professor und Autor des Blogs \u00abThe Grumpy Economist\u00bb gutgelaunt, hat aber deutliche Worte zu den Gefahren einer unverantwortlichen Finanzpolitik im Gep\u00e4ck.\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/>Zu Besuch in Z\u00fcrich zeigt sich der Stanford-Professor und Autor des Blogs \u00abThe Grumpy Economist\u00bb gutgelaunt, hat aber deutliche Worte zu den Gefahren einer unverantwortlichen Finanzpolitik im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p>Karin Hofer \/ NZZ<\/p>\n<p class=\"articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-normal leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l20ini0\" componenttype=\"p\" data-team-paragraph=\"true\">Die Covid-19-Pandemie war eine geldpolitische Z\u00e4sur. Nach fast vier Jahrzehnten ged\u00e4mpfter Inflation zog die Teuerung ab 2021 in den allermeisten Industriel\u00e4ndern sprunghaft an. Obwohl viele Wirtschaftswissenschafter Faktoren wie Lieferengp\u00e4sse und Materialm\u00e4ngel f\u00fcr die steigenden Kosten verantwortlich machen, ortet der amerikanische \u00d6konom John Cochrane diese bei der Staatsverschuldung.<\/p>\n<p>Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen<\/p>\n<p>NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. 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Der eigentlich heitere Professor weilte vergangene Woche in Z\u00fcrich, um die Karl-Brunner-Festvorlesung der Schweizerischen Nationalbank zu halten. Danach traf er die NZZ f\u00fcr ein Interview:<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l1rk542\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Herr Cochrane, jahrzehntelang schien hohe Inflation in den USA und in Europa ein Ding der Vergangenheit zu sein, und dann stieg sie ab Anfang 2021 pl\u00f6tzlich auf bis fast 10 Prozent. Sie haben Ihre eigene Erkl\u00e4rung daf\u00fcr. Was sagen Sie dazu?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l217qi0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Wir hatten einen solchen Anstieg der Inflation nicht prim\u00e4r wegen der sogenannten Angebotsschocks in der Pandemie oder wegen Fehler der Zentralbanken, sondern wegen der nicht nachhaltigen Fiskalpolitik der Regierungen. Die US-Regierung hat w\u00e4hrend der Pandemie etwa 5 Billionen Dollar ausgegeben. Zumindest einen Teil davon kritisiere ich nicht, denn es gab eine Krise. Es war meiner Ansicht nach auch nicht so, dass wir Inflation kriegten, weil der Staat den Menschen pl\u00f6tzlich so viel Geld gab. Regierungen geben in schlechten Zeiten Geld aus, um es in guten wieder einzusparen, das ist v\u00f6llig in Ordnung. Meiner Meinung nach war das zentrale Problem, dass diesmal v\u00f6llig unklar war, wie das viele Geld je wieder zur\u00fcckgezahlt werden sollte. Und es war auch kein Ende in Sicht. Es fehlte ein starkes \u00abWir leihen es uns jetzt und zahlen es sp\u00e4ter zur\u00fcck\u00bb. Die Anleger verkauften deshalb Staatsanleihen und konsumierten lieber. So kommt es zu Inflation.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l39e7e0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Sie sehen die hohe Inflation in den USA und in vielen L\u00e4ndern als eine Folge verfehlter Finanzpolitik?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l31e690\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Wenn man sich die verschiedenen L\u00e4nder ansieht, entspricht die H\u00f6he der Inflation ziemlich genau den Ausgaben, die sie w\u00e4hrend der Pandemie get\u00e4tigt haben. Meiner Ansicht nach geht es nicht nur um die H\u00f6he der Verschuldung und der Defizite, sondern darum, ob die Menschen darauf vertrauen, dass diese zur\u00fcckgezahlt werden. Schulden und Defizite, von denen die Menschen glauben, dass sie ordentlich bedient und zur\u00fcckgezahlt werden, verursachen nicht unbedingt Inflation.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6pq6s250\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Was h\u00e4tten die Regierungen denn in der und am Ende der Pandemie anders machen m\u00fcssen?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6pq6it61\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich bin ein grosser Anh\u00e4nger von Schuldenbremsen, wie sie die Schweiz kennt. Diese beruhigen Gl\u00e4ubiger, weil sie wissen, dass nach Phasen von hohen Ausgaben solche folgen, in denen die entstandenen Schulden wieder eingespart werden. Die Schweiz hatte dann ja auch prompt keine so hohe Teuerung wie die USA oder etwa Deutschland.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6pqajpq0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Brauchten die USA nicht auch so eine eigene Schuldenbremse?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6pqbuld0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich empfehle schon l\u00e4nger eine solche Verfassungsbestimmung. Aber Fiskalregeln funktionieren nur, wenn es in der Politik und in der Bev\u00f6lkerung einen Konsens dar\u00fcber gibt, dass solche Regeln auch eingehalten werden m\u00fcssen. Ohne das helfen auch die besten Regeln nichts. Deutschland gibt da gerade ein schlechtes Beispiel ab, da man die Schuldenbremse ausser Kraft gesetzt hat, als sie unbequem wurde.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l2qlpt0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Sie argumentieren, dass \u00fcberm\u00e4ssige Staatsausgaben die Inflation treiben, nicht nur zu tiefe Zinsen und zu viel Geld der Zentralbank. Lag denn Milton Friedman mit seiner Behauptung falsch, Inflation sei \u00fcberall und immer ein monet\u00e4res Ph\u00e4nomen?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l2uojo1\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Milton Friedman und auch der ber\u00fchmte Schweizer Geldtheoretiker Karl Brunner hatten gr\u00f6sstenteils recht. Wenn die Zentralbank quasi mit dem Helikopter Geld regnen l\u00e4sst, dann f\u00fchrt das zu Inflation. Aber die \u00c4ra der quantitativen Lockerung, als Notenbanken mit Blick auf die schwache Teuerung Staatsanleihen aufkauften, hat gezeigt, dass tiefe Zinsen und Staaten, die viel Geld aufnehmen, lange Zeit keine Inflation generieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l7stnq0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Wir sind es gewohnt, Finanzpolitik und Politik getrennt zu betrachten, mit einer unabh\u00e4ngigen Regierung und einer unabh\u00e4ngigen Zentralbank, die auf die Regierung reagiert. Wenn aber beides so sehr voneinander abh\u00e4ngt, f\u00fcr wie wichtig halten Sie dann die Unabh\u00e4ngigkeit der Zentralbank noch?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l7tsvj0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich halte die Unabh\u00e4ngigkeit der Zentralbank f\u00fcr sehr wichtig. Aber schon als Monetaristen wie Friedman und Brunner ihre geldpolitische Theorie formulierten, hielten sie in einer Fussnote fest, dass die Fiskalpolitik der Regierung nachhaltig sein m\u00fcsse. Das ist heute mehr als eine Fussnote wert. Geld und Haushaltspolitik m\u00fcssen immer aufeinander abgestimmt sein. Dennoch ist eine unabh\u00e4ngige Zentralbank selbst in L\u00e4ndern mit grossen Finanzproblemen eine sehr n\u00fctzliche Institution. Sie verhindert, dass die Regierung ihr Schuldenproblem einfach mit inflation\u00e4rem Gelddrucken l\u00f6st. Eine unabh\u00e4ngige Zentralbank ist so etwas wie Odysseus\u2019 Mast, an den die Regierung gefesselt wird, um dem Sirenengesang zu widerstehen und sich an das Versprechen halten zu m\u00fcssen: \u00abIch werde meine Schulden zur\u00fcckzahlen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6qt4pcl0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Wenn die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbanken wichtig bleibt, was ist dann ihr politischer Preis?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l8abif0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Unabh\u00e4ngigkeit ist nicht absolut. Die Zentralbanker in den USA werden f\u00fcr eine begrenzte Amtszeit ernannt. Danach m\u00fcssen sie neu ernannt werden. Sie haben ein klares Mandat. In der EZB m\u00fcssen sie die Preise stabil halten, in den USA die Inflation und die Besch\u00e4ftigung. Das bedeutet, dass sie sich um nichts anderes k\u00fcmmern sollten. Wer der Meinung ist, dass soziale Ungleichheit, Klimawandel, die R\u00fcckverlagerung der Industrie und des verarbeitenden Gewerbes f\u00fcr die Notenbanker auch wichtig sind \u2013 tut mir leid, aber das sind politische Themen. Ich halte die Kritik, dass Zentralbanken sich zu sehr in politische Fragen eingemischt haben, f\u00fcr berechtigt.<\/p>\n<p><img class=\"absolute left-0 top-0 block h-full w-full  \"  width=\"2751\" height=\"4128\" alt=\"Lieber auf Chicago-Art mit beiden F\u00fcssen am Boden als in luftigen politischen H\u00f6hen die Welt verbessern: John Cochrane zu Gast in Z\u00fcrich Anfang Oktober 2025.\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1)\" loading=\"lazy\" \/>Lieber auf Chicago-Art mit beiden F\u00fcssen am Boden als in luftigen politischen H\u00f6hen die Welt verbessern: John Cochrane zu Gast in Z\u00fcrich Anfang Oktober 2025.<\/p>\n<p>Karin Hofer \/ NZZ<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6pqm4q00\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Gegenw\u00e4rtig gibt die Frage der Nachhaltigkeit der Schuldenwirtschaft vieler entwickelter Staaten viel Grund zur Sorge. F\u00fcr wie gross halten Sie das Risiko, dass es zu Verwerfungen an den Finanzm\u00e4rkten kommt? Kann sich eine Bondmarktkrise wie diejenige, die 2022 die britische Premierministerin Liz Truss zum R\u00fccktritt zwang, auch anderswo ereignen?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l3ueu00\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Die \u00abbond vigilantes\u00bb sind schon n\u00e4her, als Sie denken. Sie wissen, dass sich die Liz-Truss-Episode in Grossbritannien auch in den USA wiederholen k\u00f6nnte. Ich denke, es gibt zumindest Anzeichen f\u00fcr Nervosit\u00e4t auf dem Anleihemarkt.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l47ns60\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Europ\u00e4ische Staaten, die w\u00e4hrend der Pandemie die Verschuldung in die H\u00f6he getrieben haben, wollen jetzt erneut umfangreiche Kredite aufnehmen, um ihre Verteidigungsausgaben zu finanzieren. Von Anstrengungen, andernorts die Ausgaben zu k\u00fcrzen, sieht man wenig. Worauf sollten wir uns gefasst machen?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l4def70\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Eine weitere Inflationswelle ist sehr wahrscheinlich. Wir untersch\u00e4tzen das Risiko. Schauen Sie sich die 1970er Jahre an, als es 1975\/76 zu einem Inflationsschub kam. Die Teuerung ging zwar wieder zur\u00fcck, verschwand aber nicht. Dann kam es 1978 zu einer Reihe von Angebotsschocks, wie zum Beispiel beim Erd\u00f6l, und die Inflation stieg erneut an. Heutzutage k\u00f6nnten Z\u00f6lle oder weitere wirtschafts- und finanzpolitische Fehler die Inflation wieder anheizen. Man sollte sich \u00fcber das Szenario Gedanken machen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l4tdjh0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Die hoch verschuldeten Industriel\u00e4nder sind denkbar schlecht gewappnet f\u00fcr die n\u00e4chste Krise, jetzt, wo sie realisieren, dass sie ein sicherheitspolitisches Problem haben. Was wird passieren?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l4u6q10\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Nehmen wir einmal an, dass unsere Regierungen es nie schaffen werden, die entstehenden Haushaltsl\u00fccken zu schliessen. Was tun Regierungen, wenn sie stets mehr ausgeben, als sie einnehmen? Schauen Sie nach Lateinamerika. Als Erstes h\u00e4lt die Zentralbank die Zinss\u00e4tze zu niedrig, was Inflation generiert. M\u00f6glicherweise f\u00fchrt sie gar Kapitalkontrollen ein, zwingt ihre Banken und Versicherungen regulatorisch, Staatsschulden zu kaufen und zu halten, selbst wenn sie dies nicht wollen und ihnen Bedingungen aufgezwungen werden, die nicht mehr marktwirtschaftlich sind. Hoffen wir, dass dies nicht eintritt und dass Staaten die Reformen durchf\u00fchren, von denen jeder weiss, dass sie notwendig sind.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6lcatpf0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">In den USA sieht es unter der Administration Trump nicht danach aus. Die Handels- und Fiskalpolitik verunsichert die Investoren, der Dollar verliert an Wert.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l54cbs0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich bin eigentlich \u00fcberrascht, dass die USA mit einer inflation\u00e4ren Politik lieb\u00e4ugeln. Ein wichtiger Grund f\u00fcr Trumps Wiederwahl war, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer die Inflation satthatte. Warum spielen wir also wieder mit dem Feuer?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l579nh0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">In Europa haben wir mit dem Euro eine W\u00e4hrungsunion. Es gibt Fehlanreize, sich \u00fcberm\u00e4ssig zu verschulden, wenn die Risikopr\u00e4mien von der Europ\u00e4ischen Zentralbank k\u00fcnstlich zu tief gehalten werden. Und die Anleger gehen davon aus, dass die EZB mit \u00abwhatever it takes\u00bb eine ernsthafte Staatsschuldenkrise vermeiden wird.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l5mqm91\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Der Euro wurde von Leuten, die dieses Problem verstanden haben, gut aufgestellt. Es gibt die \u00abno-bail-out rule\u00bb, die es der Europ\u00e4ischen Zentralbank verbietet, Staaten zu finanzieren und vor dem Bankrott zu retten. Die Europ\u00e4ische Zentralbank wurde als unabh\u00e4ngige Zentralbank geschaffen, deren Auftrag nur die Wahrung der Preisstabilit\u00e4t ist. Und dennoch h\u00e4lt die EZB jetzt riesige Mengen an Staatsanleihen und hat ein Programm nach dem anderen aufgelegt, um im Krisenfall weitere kaufen zu k\u00f6nnen. Die EZB sollte ihre Staatsanleihek\u00e4ufe einstellen. Ich halte es auch f\u00fcr einen grossen regulatorischen Fehler, dass Banken die Staatsschulden der eigenen Regierung aufsichtsrechtlich als risikofrei halten d\u00fcrfen. Das schafft eine ungesunde Verbindung zwischen Staatsfinanzen und dem Finanzsystem. Nun f\u00fcrchtet die EZB nicht ganz zu Unrecht, dass eine Zahlungsunf\u00e4higkeit eines Mitgliedstaats eine Finanzkrise verursachen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6prutqj0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Eine Zahlungsunf\u00e4higkeit eines Staates w\u00fcrde die Banken, aber auch die Pensionskassen und die Sparer hart treffen.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l5ovht0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich habe nichts dagegen, dass Pensionsfonds Staatsanleihen halten. Pensionsfonds k\u00f6nnen riskante Unternehmensanleihen halten und damit eine gute Rendite erzielen. Staatsanleihen sollten genau wie Unternehmensanleihen behandelt werden. Da kann es auch zu Zahlungsausf\u00e4llen kommen. Okay, wer darin investiert hat, verliert dann Geld, aber das ist f\u00fcr sich gesehen noch keine Finanzkrise. Eine Vollendung der Bankenunion w\u00e4re sehr hilfreich.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l6d9120\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Sie glauben nicht, dass die Europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion von Natur aus instabil ist?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l6elvp0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Die europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion ist eine grossartige Institution, ebenso wie die Europ\u00e4ische Union und der gemeinsame EU-Binnenmarkt. Wir sind wieder bei der Schuldenfrage, dass L\u00e4nder eigentlich in der Lage sein sollten, genauso wie Unternehmen, Insolvenz anzumelden.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l6kqvb0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">L\u00e4ndern wie Frankreich oder den USA soll ein Staatsbankrott drohen?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l6igpf0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Eine Staatspleite ist eine sehr unsch\u00f6ne Sache, aber diese M\u00f6glichkeit muss bestehen. Ich glaube, dass die Leute st\u00e4rker reagieren und Staaten ihren Haushalt eher sanieren, wenn sie wissen: Die Gefahr einer Insolvenz ist ernst. Es wird immer sehr unangenehm sein, wenn ein Land an den Punkt kommt, an dem es seine Schulden umstrukturieren muss.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l76ll90\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Sehen Sie hoch verschuldete entwickelte L\u00e4nder vor einem Szenario des Niedergangs und wiederholter Zahlungsunf\u00e4higkeit wie in Argentinien?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l78c0q0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Wenn wir nichts unternehmen, k\u00f6nnte ein solches Szenario eintreten. Aber es gibt auch andere M\u00f6glichkeiten. Argentinien hatte nicht nur Schulden. Argentinien hatte hohe Z\u00f6lle, Kapitalverkehrskontrollen und eine starke staatliche Einflussnahme auf die Wirtschaft.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l7cbfn0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Was sich in den USA dieses Jahr ereignet hat, geht eher in die von Ihnen beschriebene falsche Richtung. Funktioniert das demokratische System dort noch?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l7hb1u0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Das amerikanische System der politischen Gewaltenteilung und der gegenseitigen Kontrolle braucht Zeit, und Trump nutzt diese Zeit eindeutig aus, um Dinge zu zerst\u00f6ren. Es dauert, bis die Gerichte Urteile f\u00e4llen. Eine Vielzahl F\u00e4lle wird derzeit vor Gericht verhandelt. Zudem stehen in einem Jahr Kongresswahlen an, und wenn die W\u00e4hler unzufrieden sind, wird der Kongress demokratisch werden und vieles wieder korrigieren.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6qspps90\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Das klingt optimistisch!<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l7oi4p1\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Sie haben recht, wenn Sie sich um diese Kontrollmechanismen Sorgen machen. Die amerikanische Politik befindet sich seit Jahren in einer eskalierenden Spirale der gegenseitigen Vergeltung, in der traditionelle Normen aufgegeben werden. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter m\u00fcssen wir zum Altbew\u00e4hrten zur\u00fcckkehren, das Amerika stark gemacht hat.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l8ct9d0\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Sie sind Autor eines Blogs namens \u00abThe Grumpy Economist\u00bb. Was hat Sie m\u00fcrrisch gemacht?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6l8adsv0\" componenttype=\"answer\" data-team-answer=\"true\">Ich hatte oft Ideen, die ich spontan aufschreiben wollte. Ich war aufgrund der Konjunkturprogramme und Bankenrettungen w\u00e4hrend der Finanzkrise frustriert. Also habe ich den Blog lanciert und brauchte einen cleveren Titel. Eines Tages las ich in der \u00abNew York Times\u00bb einen Kommentar von Paul Krugman, der mich wirklich \u00e4rgerte. So wurde ich zum m\u00fcrrischen \u00d6konomen. Aber nur manchmal, wenn ich Krugmans Artikel lese.<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 font-serif text-lg font-medium leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6s9m9q40\" componenttype=\"question\" data-team-question=\"true\">Haben Sie das Gef\u00fchl, die Mainstream-\u00d6konomen seien generell linker und politischer geworden?<\/p>\n<p class=\"nzzinteraction articlecomponent text-paper-950 dark:text-paper-50 darknzz:text-paper-50 dark:lightnzz:text-paper-950 pl-6 xl:pl-10 font-serif text-lg font-light leading-[1.56] md:text-xl md:leading-[1.6]\" id=\"id-doc-1j6s9nsai0\" componenttype=\"answer\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" data-team-answer=\"true\">Absolut. Die meisten werden \u00d6konomen, weil sie die Welt retten wollen. Ich bin von der Universit\u00e4t Chicago gepr\u00e4gt. Wir wollen auch die Welt retten, aber indem wir klarstellen, was effiziente Anreize und Regeln sind, die den Wohlstand mehren, und nicht, wie wir Ungleichheit und die Klimakrise l\u00f6sen. Bei Letzterem vergisst man schnell die \u00d6konomie und wird nur noch politisch. Das ist nicht mein Ding.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Cochrane h\u00e4lt eine Krise wie 2022 in Grossbritannien oder gar in Argentinien f\u00fcr m\u00f6glich. 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