{"id":481624,"date":"2025-10-08T04:01:10","date_gmt":"2025-10-08T04:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481624\/"},"modified":"2025-10-08T04:01:10","modified_gmt":"2025-10-08T04:01:10","slug":"verzoegerung-beim-neubau-in-der-obernstrasse-bis-2027","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/481624\/","title":{"rendered":"Verz\u00f6gerung beim Neubau in der Obernstra\u00dfe bis 2027"},"content":{"rendered":"<p>Der Neubau eines Gesch\u00e4ftshauses zwischen Obernstra\u00dfe und Lloydpassage dauert l\u00e4nger. Wurde zuletzt eine Fertigstellung Mitte bis sp\u00e4testens Ende 2026 angek\u00fcndigt, d\u00fcrfte es nun 2027 werden. Mirko Domke von der Pro Managed Consulting (PMD) vertritt den Bauherrn und spricht optimistisch von &#8222;sp\u00e4testens Anfang 2027&#8220;. Die Hotelgruppe Stay Kooook, die in dem Geb\u00e4ude ein neues, wohnungs\u00e4hnliches \u00dcbernachtungskonzept realisieren will, hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie aktuell mit einer Er\u00f6ffnung im zweiten Quartal 2027 plant.<\/p>\n<p>Es ist nicht die erste Verz\u00f6gerung bei dem Bauvorhaben. Bereits 2021 hatte der Projektentwickler HD Gruppe aus Berlin das Projekt vorgestellt und eine Fertigstellung f\u00fcr Anfang 2024 angek\u00fcndigt. Auf der rund 1200 Quadratmeter gro\u00dfen Grundfl\u00e4che, wo seit dem Abriss des zuletzt als Esprit-Kaufhaus dienenden Vorg\u00e4ngerbaus seit einigen Monaten die derzeit gr\u00f6\u00dfte Baul\u00fccke der Innenstadt klafft, soll eine siebengeschossige Immobilie mit etwa 7700 Quadratmetern Bruttogrundfl\u00e4che entstehen.<\/p>\n<p>Neben dem Hotel sind dabei auch B\u00fcrofl\u00e4chen und im Erdgeschoss Einzelhandelsfl\u00e4chen vorgesehen. Dort soll eine Rossmann-Filiale einziehen, entsprechende Vereinbarungen sind best\u00e4tigt. Ob dies aber bedeutet, dass die nur rund 100 Meter Fu\u00dfweg entfernte Filiale am Hanseatenhof schlie\u00dft, ist nicht bekannt. Rossmann will sich dazu nicht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Der urspr\u00fcngliche Hauptmieter ist abgesprungen<\/p>\n<p>Eine Baugenehmigung f\u00fcr das gesamte Projekt wurde im November 2022 erteilt \u2013 doch dann passierte rund zwei Jahre lang nichts. Die urspr\u00fcnglich als Ankermieter vorgestellte Novum Hospitality Hotelgruppe, die hier Service-Apartments realisieren wollte, war zwischenzeitlich abgesprungen.<\/p>\n<p>Erst Mitte 2024 wurde die aus der Schweiz nach Deutschland expandierende Stay Kooook als Hauptmieter pr\u00e4sentiert. Dahinter steckt die SV Group, die insgesamt 31 Hotels betreibt, vor allem als Franchisenehmerin von Hyatt- und Marriott-H\u00e4usern. Auch von der Boutiquehotelmarke Moxy z\u00e4hlen mehrere Hotels dazu, unter anderem der Standort in Bremen in der \u00dcberseestadt. Stay Kooook Hotels gibt es in Deutschland bislang nur in M\u00fcnchen und Leipzig.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt war die Fertigstellung f\u00fcr Ende 2025 angek\u00fcndigt, doch es dauerte noch einmal bis zum vergangenen April, bevor \u00fcberhaupt die Abrissarbeiten begannen. Dabei ist es laut Domke erneut zu Verz\u00f6gerungen gekommen. &#8222;Es kam mehrfach zu Unterbrechungen, weil immer wieder Verbindungen zu Nachbargeb\u00e4uden entdeckt wurden, die im Vorfeld nicht ersichtlich waren und statisch begutachtet werden mussten.&#8220; Dazu h\u00e4tten sich beh\u00f6rdliche H\u00fcrden gesellt, weil man Sondergenehmigungen brauchte, um das ganze Abbruchmaterial abzutransportieren.<\/p>\n<p>Domke gibt sich aber weiterhin optimistisch, das Geb\u00e4ude jetzt vergleichsweise schnell errichten zu k\u00f6nnen. &#8222;Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des mit dem Bau beauftragten Generalunternehmens hat uns zugesichert, dass w\u00e4hrend der Rohbauphase alles darangesetzt wird, die Zeit wieder aufzuholen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Hauptgrund f\u00fcr einen nun eher schnellen Fortgang ist allerdings der Plan, f\u00fcr den Neubau die bestehende Kellersohle des Vorg\u00e4ngerbaus als Fundament weiter zu nutzen. Sie wurde darum beim Abriss absichtlich erhalten. Das Vorgehen spart langwierige Tiefbauarbeiten und eine neue Pfahlgr\u00fcndung, wie sie unweit davon beim Bau des neuen Essighauses notwendig war. Gut ein Jahr dauerte an der Langenstra\u00dfe allein diese Bauphase.<\/p>\n<p>Sich diese Zeit zu sparen, war von Anfang an vorgesehen, aber ob das wirklich klappt, konnte erst jetzt nach dem Abriss verl\u00e4sslich gepr\u00fcft werden. Tats\u00e4chlich kamen laut Domke zahlreiche Hohlr\u00e4ume und alte Leitungsg\u00e4nge unter der Sohle zum Vorschein. &#8222;Auch diese mussten statisch gepr\u00fcft und teilweise erst verf\u00fcllt werden&#8220;, begr\u00fcndet er letzte Verz\u00f6gerungen. Aber dennoch sei der Plan aufgegangen. Die bestehende Sohle bleibe weitestgehend erhalten. &#8222;Lediglich \u00d6ffnungen m\u00fcssen hergestellt werden, um Fundamente f\u00fcr St\u00fctzen, Fahrst\u00fchle und den Kran einbauen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Letzteres ist in der vergangenen Woche geschehen: Ein Kranfundament wurde direkt in die Mitte der Bodenplatte gegossen, ein erstes gelbes Turmelement ragt bereits daraus hervor. Es ist nach dem Abriss das bislang sichtbarste Zeichen eines Baufortschritts.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude soll dann nach und nach um den Kran herum entstehen, der am Ende St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wieder herausgehoben wird. Die dabei zur\u00fcckbleibenden \u00d6ffnungen in der Bodenplatte und den Geschossdecken m\u00fcssen am Ende nachtr\u00e4glich geschlossen werden.<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc82nsu43md9w1cddfvmke\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Neubau eines Gesch\u00e4ftshauses zwischen Obernstra\u00dfe und Lloydpassage dauert l\u00e4nger. 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