{"id":482108,"date":"2025-10-08T08:33:17","date_gmt":"2025-10-08T08:33:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/482108\/"},"modified":"2025-10-08T08:33:17","modified_gmt":"2025-10-08T08:33:17","slug":"oelgemaelde-der-besitzerin-des-nazi-bordells-salon-kitty-aufgetaucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/482108\/","title":{"rendered":"\u00d6lgem\u00e4lde der Besitzerin des Nazi-Bordells Salon Kitty aufgetaucht"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Sie war eine der bekanntesten Bordellbesitzerinnen Berlins. Kitty Schmidt betrieb w\u00e4hrend der NS-Zeit den sagenumwobenen Salon Kitty, den die Nazis zu Spionagezwecken benutzt haben sollen. Jetzt ist ein verschollenes \u00d6lgem\u00e4lde von Kitty Schmidt aufgetaucht, das damals in ihrem Etablissement hing.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Um den legend\u00e4ren Salon Kitty ranken sich viele Mythen. Hier sollen angeblich hochrangige Nazifunktion\u00e4re, Politiker und Diplomaten ausspioniert worden sein. Es gibt Erz\u00e4hlungen von verwanzten Zimmern, Mikrofonen unterm Kopfkissen und Spionen im Nebenzimmer.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Mit dem gleichnamigen Film setzte der italienische Filmemacher Tinto Brass dem Bordell in der Giesebrechtstra\u00dfe 11 sogar ein filmisches Denkmal. Helmut Berger spielte dort den SS-Offizier Helmut Wallenberg, der im Salon Kitty hochrangige NS-Funktion\u00e4re ausspioniert.<\/p>\n<p>\u00d6lgem\u00e4lde der Bordellbetreiberin mittels Bilderkennungs-App gefunden<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ein \u00d6lportr\u00e4t der Bordellbetreiberin ist jetzt auf ungew\u00f6hnliche Weise aufgetaucht. Eine Berlinerin kaufte das Gem\u00e4lde vor Jahren auf einem Tr\u00f6delmarkt in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/spandau\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spandau<\/a>, unwissend, welchen historischen Fund sie dabei machte. Als dann ein Freund bei der Frau zu Besuch war, fragte er, wer die Dame auf dem \u00d6lgem\u00e4lde sei. Mittels Bilderkennungs-App machten sie sich auf die Suche nach der Frau und konnten schlie\u00dflich einen Bezug zu Kitty Schmidt herstellen. Sie landeten auf der Website zweier Autoren, die \u00fcber den Salon Kitty ein Buch geschrieben haben.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die beiden Autoren Urs Brunner und Julia Schrammel waren jahrelang vergeblich auf der Suche nach dem legend\u00e4ren \u00d6lgem\u00e4lde von Kitty Schmidt. \u201eDass wir es nun gefunden haben, ist f\u00fcr uns von gro\u00dfer Bedeutung. Es gibt nur eine Handvoll Fotos von Kitty und dann auch nur in Schwarz-Wei\u00df\u201c, berichtet Autorin Schrammel. Sie habe auf ihrer Suche nach dem Gem\u00e4lde beinahe alle Auktionsh\u00e4user und Antiquit\u00e4tenh\u00e4ndler in Berlin angeschrieben.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\">Der Salon Kitty in der Giesebrechtstra\u00dfe 11 in <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/charlottenburg-wilmersdorf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Charlottenburg<\/a> wurde 1939 er\u00f6ffnet. 1943 wurde das Haus bei einem alliierten Luftangriff getroffen. Daraufhin wurde der Salon in das Erdgeschoss verlegt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs f\u00fchrte Kitty Schmidt ihren Salon unter dem Namen \u201ePension Schmidt\u201c weiter. Sie starb im Jahr 1954. Ihr Enkel machte aus dem Bordell sp\u00e4ter eine Pension f\u00fcr Asylbewerber.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie war eine der bekanntesten Bordellbesitzerinnen Berlins. 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