{"id":482596,"date":"2025-10-08T13:02:10","date_gmt":"2025-10-08T13:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/482596\/"},"modified":"2025-10-08T13:02:10","modified_gmt":"2025-10-08T13:02:10","slug":"regierung-rechnet-mit-mini-wachstum-hoffnung-auf-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/482596\/","title":{"rendered":"Regierung rechnet mit Mini-Wachstum \u2013 Hoffnung auf 2026"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Die Bundesregierung sieht Anzeichen f\u00fcr eine Verbesserung der Wirtschaftslage: F\u00fcr das laufende Jahr rechnet Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit einem Mini-Wachstum von 0,2 Prozent. Im kommenden Jahr soll es deutlicher bergauf gehen mit einem erwarteten Wachstum von 1,3 Prozent. F\u00fcr 2027 geht die Bundesregierung von 1,4 Prozent Wachstum aus.\u00a0<\/p>\n<p>Deutsche Verbraucher sollen Wachstum bringen<\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft steckt seit l\u00e4ngerer Zeit in einem Konjunkturtief. In den vergangenen beiden Jahren schrumpfte die Wirtschaftsleistung.<\/p>\n<p>Nicht der weltweite Handel soll der exportstarken deutschen Wirtschaft nun das erhoffte Wachstum bringen, sondern die Nachfrage im Inland. Stabile Preise, Lohnsteigerungen und Entlastungen lie\u00dfen die verf\u00fcgbaren Einkommen der Privathaushalte in den kommenden Jahren steigen, so die Bundesregierung. Sie geht zudem von h\u00f6herer Besch\u00e4ftigung aus.\u00a0<\/p>\n<p>Das alles soll dazu f\u00fchren, dass die Menschen mehr Geld ausgeben. Die milliardenschweren Staatsausgaben f\u00fcr Infrastruktur, Klima und Verteidigung d\u00fcrften der Wirtschaft ebenfalls Schub geben, lautet die Erwartung.\u00a0<\/p>\n<p>Reiche: F\u00fcr l\u00e4ngerfristiges Wachstum Reformstau aufl\u00f6sen<\/p>\n<p>Ministerin Reiche gie\u00dft Wasser in den Wein. \u00abDer konjunkturelle Ausblick darf nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen: Ein erheblicher Teil des Wachstums in den kommenden Jahren wird voraussichtlich aus hohen staatlichen Ausgaben \u2013 etwa dem Sonderverm\u00f6gen und den Verteidigungsinvestitionen \u2013 stammen\u00bb, sagte sie.\u00a0<\/p>\n<p>Doch auch das werde nur wirken, wenn z\u00fcgige Planungs- und Genehmigungsverfahren die Investitionen auch schnell m\u00f6glich machten. \u00abUm langfristiges Wachstum zu sichern, m\u00fcssen wir den Reformstau aufl\u00f6sen: Energiekosten senken, private Investitionen f\u00f6rdern, die im internationalen Vergleich hohe Steuer- und Abgabenlast angehen, B\u00fcrokratie abbauen, M\u00e4rkte \u00f6ffnen und Innovationen erm\u00f6glichen\u00bb, meint die CDU-Politikerin.\u00a0<\/p>\n<p>Die Risiken<\/p>\n<p>Ob die deutsche Wirtschaft tats\u00e4chlich an Schwung gewinnt, ist unsicher. Als Risikofaktor hat die Bundesregierung die \u00absprunghafte Handels- und Sicherheitspolitik der USA\u00bb ausgemacht sowie Gegenreaktionen von Handelspartnern. Auch eine Eskalation von Krisen und unerwartet heftige Wirtschaftsflauten bei wichtigen Handelspartnern Deutschlands k\u00f6nnten die Erholung d\u00e4mpfen, so die Regierung.\u00a0<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die EU und andere Handelspartner mit hohen Z\u00f6llen vor den Kopf gesto\u00dfen, seine urspr\u00fcnglichen Ank\u00fcndigungen danach dann aber teils wieder abgeschw\u00e4cht.<\/p>\n<p>Erwartungen der Regierung decken sich mit jener von Instituten<\/p>\n<p>Die Prognose der Regierung deckt sich mit jener, die f\u00fchrende Wirtschaftsforschungsinstitute vor zwei Wochen vorgelegt hatten. Sie erwarten f\u00fcr das laufende Jahr ein Wachstum von 0,2 Prozent, f\u00fcr 2026 von 1,3 Prozent und 2027 von 1,4 Prozent. Auch sie warnen, dass der Staat die Wirtschaft angesichts struktureller Probleme nicht auf die Dauer befl\u00fcgeln k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Die Bundesregierung sieht Anzeichen f\u00fcr eine Verbesserung der Wirtschaftslage: F\u00fcr das laufende Jahr rechnet Wirtschaftsministerin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":482597,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,10268,8970,1209,381],"class_list":{"0":"post-482596","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-konjunktur","12":"tag-muenster","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-wirtschaftspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115338683597124536","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=482596"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482596\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/482597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=482596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=482596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=482596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}