{"id":482950,"date":"2025-10-08T16:09:13","date_gmt":"2025-10-08T16:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/482950\/"},"modified":"2025-10-08T16:09:13","modified_gmt":"2025-10-08T16:09:13","slug":"warum-der-bebauungsplan-veraendert-werden-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/482950\/","title":{"rendered":"Warum der Bebauungsplan ver\u00e4ndert werden muss"},"content":{"rendered":"<p>\n     Einen Rahmenplan f\u00fcrs K\u00e4mmerei-Quartier gibt es seit Jahren, jetzt soll ein neuer Bebauungsplan her \u2013 und das m\u00f6glichst schnell: Solange es den n\u00e4mlich nicht gibt, kann <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/kaemmerei-quartier-wie-sich-der-plan-fuer-den-campus-veraendert-hat-doc7vtjoteghas4wow3c1y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die n\u00e4chste Campusschule<\/a> nicht gebaut werden. Darum ist in dieser Woche nicht nur ein erster Entwurf vorgestellt worden, was baurechtlich ver\u00e4ndert werden muss, damit das Millionenprojekt weiter umgesetzt werden kann. Sondern auch die Sitzung des Blumenthaler Beirates anders verlaufen. Die B\u00fcrger hatten mehr als sonst das Wort. Das Treffen der Parteien war zugleich eine Anwohnerversammlung.\n<\/p>\n<p>\n    Der neue Bebauungsplan, das merkten die Zuh\u00f6rer am Dienstagabend gleich, ist keine Kleinigkeit: Der bisherige Entwurf wurde nicht von einer einzigen Referentin vorgestellt, sondern von vier Planerinnen. Drei geh\u00f6ren zum Bauamt, eine Stadtentwicklerin arbeitet f\u00fcrs Bremer B\u00fcro BPW. Seit L\u00e4ngerem unterst\u00fctzt es die Beh\u00f6rde dabei, einen Plan zu entwerfen, der alles zusammenfasst, was im K\u00e4mmerei-Quartier vorgesehen ist \u2013 ein Handwerkerpark, <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/kaemmerei-quartier-in-blumenthal-warum-am-gebaeude-56-gearbeitet-wird-doc7vnj89mbh0n1l3t12oq3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Turnhallen<\/a>, zwei Parkdecks, ein Vereinsbad, ein neuer <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/kaemmerei-quartier-wann-der-start-up-spielkreis-in-blumenthal-startet-doc7zj8py1ltrt1faqar355\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Start-up-Spielkreis<\/a>, der Umbau des fr\u00fcheren Rathauses zum <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/blumenthal-warum-das-geplante-quartiershaus-einen-nutzer-mehr-hat-doc81c0rmgoluobhi72lvj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quartiershaus<\/a> und eben ein Campus mit f\u00fcnf Schulen.\n<\/p>\n<p>Die Liste der Gutachten ist genauso lang wie die Liste der Projekte. Alles soll gepr\u00fcft werden: Bodenbelastung, Entw\u00e4sserung, Energie- und W\u00e4rmeversorgung, der Artenschutz, die Emissionen, der L\u00e4rmpegel. BPW-Planerin Nicole Braun sagte bei der Pr\u00e4sentation, dass manche Expertisen noch in Arbeit sind und andere inzwischen vorliegen. Zum Beispiel die Verkehrsuntersuchung. Was drinsteht, sollen Politiker und B\u00fcrger sp\u00e4ter lesen k\u00f6nnen. Die Stadtentwicklerin geht vom n\u00e4chsten Jahr aus, wenn alle Studien zu allen Themen vorliegen. Und die zweite Runde der Anwohnerbeteiligung beginnt.<\/p>\n<p>\n    Zum Verkehr haben die Referentinnen trotzdem schon jetzt was gesagt. Etwa, dass schwere Laster weitestgehend vom Campus und der Hauptroute des Quartiers, der sogenannten historischen Achse, ferngehalten werden sollen. Dass sie vornehmlich die Strecke \u00fcber die Nicolaus-H.-Schilling-Stra\u00dfe und Zum Kammstuhl zu nehmen haben. Und dass sp\u00e4ter, wenn noch mehr Schulgeb\u00e4ude stehen, die Landrat-Christians-Stra\u00dfe teilweise mit Tempo-30-Zonen sowie breiten \u00dcberquerungsbereichen ausgestattet werden k\u00f6nnte. Und zwar sowohl beim Busbahnhof als auch beim <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/marktplatz-in-blumenthal-behoerde-startet-ausschreibung-zum-umbau-doc7xpxpe8esme10hsiklis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marktplatz<\/a> im fr\u00fcheren Ortskern.\n<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" data-w=\"1200 1 Landscape\" alt=\"Arbeiten mit Ausnahmegenehmigung: Das Sortiergeb\u00e4ude wird zur ersten Campusschule umgebaut.\" class=\"inline-gallery__image withsrc\" style=\"max-height:unset;aspect-ratio:16\/9\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Landscapedoc80tef98hj9io7njwjy5-jpg.webp.webp\"\/><\/p>\n<p>Arbeiten mit Ausnahmegenehmigung: Das Sortiergeb\u00e4ude wird zur ersten Campusschule umgebaut. <\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n     WFB \/ Jens Lehmk\u00fchler <\/p>\n<p>Ob das tats\u00e4chlich ausreicht, um die Sch\u00fclerstr\u00f6me zum und vom Campus zu lenken \u2013 die Beh\u00f6rde geht von mehreren Tausend Berufs- und Obersch\u00fclern aus, wenn alles fertig ist \u2013 , wird von Politikern und Anwohnern angezweifelt. Sie wollen deshalb etwas, was ihrer Ansicht nach die Landrat-Christians-Stra\u00dfe entlastet und schon einmal gefordert wurde: eine Anbindung des Quartiers ans sogenannte M\u00fcllerloch, wo sich Superm\u00e4rkte und Handelsketten reihen. Auf dem Planentwurf, den die Stadtentwicklerinnen zeigen, ist ein schmaler Bereich, den Fraktionen und B\u00fcrger zur Stra\u00dfe machen wollen, ausgespart.<\/p>\n<p>Aus einem simplen Grund, wie Stefanie Rohbeck sagte. Die Stadtplanerin des Bauamtes findet die Idee von Parteivertretern und B\u00fcrgern zwar gut, h\u00e4lt sie aber f\u00fcr nicht umsetzbar. Ihr zufolge geh\u00f6rt der Gebietsstreifen nicht der Stadt, sondern mehreren Parteien. Und w\u00fcrde die geforderte Stra\u00dfe auf dem Gel\u00e4nde eines Discounters enden beziehungsweise anfangen. \u00dcber den Vorschlag wollen die Planerinnen trotzdem noch einmal beraten. Wie auch \u00fcber eine Antwort auf die Frage einer Blumenthalerin, ob eigentlich der Abwasserkanal ausgebaut wird, wenn so viele Sch\u00fcler und Lehrer nach Blumenthal kommen.<\/p>\n<p>Was noch dauern wird, genauso wie der Bebauungsplan. Schulplaner gehen davon aus, dass der Blumenthaler Bildungscampus nicht vor 2035 fertig wird \u2013 und Stadtplanerinnen wie Rohbeck, dass Senat und B\u00fcrgerschaftsparteien fr\u00fchestens 2027 \u00fcber den finalen Planentwurf f\u00fcrs K\u00e4mmerei-Quartier inklusive \u00c4nderungen der Nutzung von Fl\u00e4chen beraten k\u00f6nnen. Die Mitarbeiterin des Nordbremer Bauamtes sagte den Fraktionen und Anwohnern, dass zwei Jahre normal f\u00fcr einen Bebauungsplan sind. Und dass es dann unterm Strich sogar ziemlich schnell mit ihm gegangen sei.<\/p>\n<p>\n    Dass es \u00fcberhaupt einen neuen braucht, hat mit den vielen Gewerbefl\u00e4chen zu tun, die zu Sonderfl\u00e4chen werden m\u00fcssen, damit die Schulen gebaut werden k\u00f6nnen. Und damit, dass nicht noch mehr Ausnahmegenehmigungen erteilt werden k\u00f6nnen, um den bestehenden Bebauungsplan nicht ad absurdum zu f\u00fchren. Sonderregelungen gab es nach ihren Worten immer wieder \u2013 unter anderem f\u00fcr den Umbau des Sortiergeb\u00e4udes zur <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/erste-campusschule-in-blumenthal-warum-es-neue-verzoegerungen-gibt-doc80birlxheyt8fhzagv2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ersten Campusschule<\/a>, f\u00fcr den geplanten Anbau, f\u00fcr den Mobilbau der Blumenthaler Oberschule. Jetzt, meinte Rohbeck, ist Schluss.\n<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc82q9ze58sm01dc2auh2k\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-blumenthal\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einen Rahmenplan f\u00fcrs K\u00e4mmerei-Quartier gibt es seit Jahren, jetzt soll ein neuer Bebauungsplan her \u2013 und das m\u00f6glichst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":466024,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-482950","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115339419627150947","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482950","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=482950"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482950\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/466024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=482950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=482950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=482950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}