{"id":483152,"date":"2025-10-08T17:55:14","date_gmt":"2025-10-08T17:55:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483152\/"},"modified":"2025-10-08T17:55:14","modified_gmt":"2025-10-08T17:55:14","slug":"es-waere-der-super-gau-fuers-neue-millionen-schwimmbad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483152\/","title":{"rendered":"Es w\u00e4re der Super-GAU f\u00fcrs neue Millionen-Schwimmbad"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Tage des Aalener Hallenbads sind gez\u00e4hlt. Zum letzten Mal hat dieses am 18. Oktober ge\u00f6ffnet. Am 28. November wird dann der Innenbereich des neuen Hirschbachbads seine Pforten \u00f6ffnen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Vor diesem Hintergrund ist das 65,7 Millionen Euro teure Kombibad auch wieder Gespr\u00e4chsthema unter den B\u00fcrgern. Unter anderem macht das Ger\u00fccht die Runde, dass das Freibecken um einige Zentimeter zu kurz sein solle und so nicht die Vorgaben eines wettkampftauglichen Beckens mit 50 Metern erf\u00fclle. Auch in Sachen Brandschutz h\u00e4tte nachjustiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Aalener macht Aussage am Stammtisch<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eDas Au\u00dfenbecken hat keine 50 Meter, sondern ist um einiges k\u00fcrzer.\u201c Diese Aussage machte vor Kurzem ein Aalener am Stammtisch. Und seither steht diese im Raum.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch bei den \u201eAalener Nachrichten\/Ipf- und Jagst-Zeitung\u201c wurde nachgefragt, was es damit auf sich habe. Denn wenn das stimmen sollte, w\u00e4re das ein Super-GAU und w\u00fcrde die in der Vergangenheit auch wegen des finanziellen Desasters kritisierten und gescholtenen Stadtwerke noch mehr in Misskredit bringen.<\/p>\n<p>Becken im Freibad Spiesel ist zwei Zentimeter zu kurz<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Auch vor dem Hintergrund, dass das \u00fcber 60 Jahre alte Wasseralfinger Freibad Spiesel kein wettkampftaugliches Becken vorweisen kann. Denn dieses z\u00e4hlt anstatt der vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) geforderten 50 Meter nur 49,98 Meter.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das einzige Freibad, das ein den Anforderungen entsprechendes Becken hatte, war das Hirschbach-Freibad, das nach 128 Jahren am 13. September 2020 geschlossen wurde, um dem neuen Kombibad Platz zu machen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Neben den fehlenden Zentimetern des Freibeckens im neuen Hirschbachbad habe hier auch in Sachen Brandschutz nachgebessert werden m\u00fcssen, hei\u00dft es am Stammtisch, und die Informationen stammten \u201eaus gut unterrichteten Kreisen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eBehauptungen entsprechen nicht der Wahrheit\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Damit konfrontiert, sagt der Pressesprecher der Stadtwerke, Igor Dimitrijoski: \u201eDiese Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit. Unsere Sportbecken im Freibad- und Hallenbadbereich wurden gem\u00e4\u00df den Vorgaben einer Wettkampfst\u00e4tte der Klasse C geplant und gebaut.\u201c Und dass in Sachen Brandschutz nachjustiert werden musste, k\u00f6nne er nicht best\u00e4tigten.<\/p>\n<p>Reparaturma\u00dfnahmen haben Becken verk\u00fcrzt<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Richtig sei allerdings, dass das Schwimmerbecken im Freibad Spiesel zwei Zentimeter zu kurz sei. Daf\u00fcr verantwortlich seien zahlreiche Reparaturma\u00dfnahmen am aus dem Jahr 1978 stammenden Schwimmerbecken, wozu auch Fliesenarbeiten z\u00e4hlten. Dennoch wird das Schwimmerbecken sowohl in der Beschreibung auf der Homepage der Stadtwerke als auch auf der Internetseite der Stadt Aalen mit 50 Meter L\u00e4nge angepriesen.<\/p>\n<p>Nie f\u00fcr Wettk\u00e4mpfe ausgelegt gewesen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eFlie\u00dfen fallen ab oder brechen, sodass diese regelm\u00e4\u00dfig ersetzt werden m\u00fcssen. Daher kamen im Laufe der Zeit neue Schichten dazu, die daf\u00fcr gesorgt haben, dass die wenigen Zentimeter fehlen. Wir gehen davon aus, dass beim Bau die Werte genau waren und sich eben mit den Jahren minimal ver\u00e4ndert haben\u201c, sagt Igor Dimitrijoski.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dar\u00fcber hinaus sei das Schwimmerbecken beziehungsweise generell das Freibad Spiesel, das die Stadtwerke Mitte der 1990er-Jahre \u00fcbernommen haben, nie f\u00fcr Wettk\u00e4mpfe ausgelegt gewesen. In der vergangenen Freibadsaison h\u00e4tten 64.991 Badeg\u00e4ste (Stand 31. August) das Spieselbad besucht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/fff75c22-da0b-447f-826d-81e71c5dce27.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Dass das Schwimmerbecken im Freibad Spiesel zwei Zentimeter zu kurz ist, r\u00e4umen die Stadtwerke ein. Daf\u00fcr verantwortlich seien zahlreiche Reparaturma\u00dfnahmen, wozu auch Fliesenarbeiten z\u00e4hlten.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Dass das Schwimmerbecken im Freibad Spiesel zwei Zentimeter zu kurz ist, r\u00e4umen die Stadtwerke ein. Daf\u00fcr verantwortlich seien zahlreiche Reparaturma\u00dfnahmen, wozu auch Fliesenarbeiten z\u00e4hlten. (Foto: privat)<\/p>\n<p>Becken im Hirschbachbad ist wettkampftauglich<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dieses biete zwar grunds\u00e4tzlich gleichwertige Bedingungen, jedoch seien bei nationalen und internationalen Meisterschaften strenge Normen zu erf\u00fcllen. \u201eDa fallen auch zwei Zentimeter ins Gewicht. Aalen hatte mit dem Freibad Hirschbach jedoch immer ein wettkampftaugliches Bad und wird mit dem neuen Hirschbachbad auch zuk\u00fcnftig ein wettkampftaugliches Bad haben\u201c, so der Stadtwerke-Sprecher.<\/p>\n<p>Mit Hallenbad \u00f6ffnet auch die Gastronomie<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dieses soll, so der Plan, am 28. November mit dem Innenbereich er\u00f6ffnen. \u00dcber das Er\u00f6ffnungsprogramm kann Dimitrijoski noch nichts sagen. Es seien noch Details zu kl\u00e4ren. Aktuell werde das Wasser in die Becken gelassen, und es seien bis zur Er\u00f6ffnung noch Restarbeiten im Innenbereich zu erledigen. Mit dem Start des Hirschbachbads solle auch die Gastronomie ihre Pforten \u00f6ffnen, die, wie die \u201eAalener Nachrichten\/Ipf- und Jagst-Zeitung\u201c berichteten, von der GS-Gastronomie betrieben wird.<\/p>\n<p>Freibadbereich soll zur Saison 2026 in Betrieb gehen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Freibadbereich soll, so der jetzige Stand, zur Saison 2026 in Betrieb genommen werden. Daran werde mit Hochdruck auf der Baustelle gearbeitet. \u201eNoch erlauben es die Temperaturen, die Arbeiten wie geplant fortzusetzen. Die Wintermonate schr\u00e4nken manche Arbeiten ein, daher wird manches vor den kalten Monaten durchgef\u00fchrt beziehungsweise f\u00fcr danach eingeplant\u201c, sagt Dimitrijoski.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/976371c7-9e92-4ba3-91ea-560d0b4a55eb.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"Manche Stammschwimmer bef\u00fcrchten, dass bei mangelnder Frequenz des Hirschbachbads eines der bestehenden Freib\u00e4der geschlossen werden k\u00f6nnte. Allen voran das B\u00e4dle in Unterrombach. Eine Schlie\u00dfung stehe aktuell nicht zur Debatte, sagen die Stadtwerke.\"\/><img decoding=\"async\" alt=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/_next\/static\/media\/imageExpand.10dba927.svg\"\/><\/p>\n<p>Manche Stammschwimmer bef\u00fcrchten, dass bei mangelnder Frequenz des Hirschbachbads eines der bestehenden Freib\u00e4der geschlossen werden k\u00f6nnte. Allen voran das B\u00e4dle in Unterrombach. Eine Schlie\u00dfung stehe aktuell nicht zur Debatte, sagen die Stadtwerke. (Foto: Foto: Stadtwerke Aalen\/oh)<\/p>\n<p>Schlie\u00dfung von B\u00e4dern stehe nicht zur Debatte<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Mit der Er\u00f6ffnung des Au\u00dfenbereichs im Hirschbachbad stehen den Aalenern dann wieder drei Freib\u00e4der zur Verf\u00fcgung. Und Dimitrijoski ist \u00fcberzeugt davon, dass das neue Kombibad auch in den Sommermonaten von den Besuchern gut frequentiert werde.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Daran \u00e4u\u00dfern allerdings einige Stammschwimmer ihre Bedenken. Und sie bef\u00fcrchten, dass bei nicht erhofften Besucherzahlen im Kombibad auf Dauer eines der Freib\u00e4der geschlossen werde. Und dann treffe es ihrer Ansicht nach zuerst das B\u00e4dle in Unterrombach, das in der vergangenen Saison 26.087 Badeg\u00e4ste (Stand 31. August) besuchten. Warum die Schlie\u00dfung anderer B\u00e4der in aller Regelm\u00e4\u00dfigkeit aufs Tapet komme, kann Dimitrijoski nicht nachvollziehen. \u201eDies steht aktuell nicht zur Debatte.\u201c<\/p>\n<p>Ausschreibung der Kiosk-Pacht sorgte f\u00fcr Diskussionen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr Diskussionsstoff sorgen die Stadtwerke auch, nachdem sie Anfang August verk\u00fcndet hatten, die Pacht f\u00fcr den Spiesel-Kiosk zur Badesaison 2026 neu auszuschreiben. Dar\u00fcber haben sich so manche Stammschwimmer mehr als gewundert. Denn ihrer Ansicht nach habe der P\u00e4chter Florian Streicher hier seinen \u201eJob\u201c mehr als gut gemacht.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dazu sei in einer Pressemitteilung schon alles kommuniziert worden, sagt Dimitrijoski. In dieser war die Rede von einer \u201ekonzeptionellen Neuausrichtung\u201c. \u00dcberdies k\u00f6nne sich Florian Streicher erneut um die Pacht bewerben.<\/p>\n<p>Mehrwert f\u00fcr die Badeg\u00e4ste bieten<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Ausschreibung sei noch nicht offiziell ver\u00f6ffentlicht worden, sagt Dimitrijoski. \u201ePotenzielle Interessenten haben durch unsere proaktive Kommunikation aber schon die Information und k\u00f6nnen sich entsprechend schon Gedanken machen.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wichtig sei es den Stadtwerken, k\u00fcnftig durch ein \u201eattraktives gastronomisches Angebot\u201c einen Mehrwert f\u00fcr die Badeg\u00e4ste zu bieten, das \u00fcber die \u201eFreibad-Klassiker\u201c hinaus ein vielseitiges Produktsortiment biete, zu dem auch Aktionen geh\u00f6rten. Um diese zu gew\u00e4hrleisten, h\u00e4tten die Stadtwerke im Freibad Spiesel in einen Beach-Bereich sowie in ein Absperrtor auf der Terrasse investiert. \u201eDadurch er\u00f6ffnen sich f\u00fcr den P\u00e4chter, bei aktiver Nutzung, weitere Umsatzm\u00f6glichkeiten.\u201c<\/p>\n<p>TSG m\u00f6chte im B\u00e4dle weitermachen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Keine Ver\u00e4nderungen werde es laut Dimitrijoski im Hinblick auf den Kiosk im B\u00e4dle in Unterrombach geben. Die TSG Unterrombach-Hofherrnweiler habe bereits signalisiert, diesen in der n\u00e4chsten Saison wieder betreiben zu wollen. Das w\u00fcrden die Stadtwerke begr\u00fc\u00dfen, da das Angebot und der Service  des Vereins in der Weststadt von den G\u00e4sten sehr gesch\u00e4tzt werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Tage des Aalener Hallenbads sind gez\u00e4hlt. Zum letzten Mal hat dieses am 18. Oktober ge\u00f6ffnet. 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