{"id":483345,"date":"2025-10-08T19:36:17","date_gmt":"2025-10-08T19:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483345\/"},"modified":"2025-10-08T19:36:17","modified_gmt":"2025-10-08T19:36:17","slug":"streit-um-kasteler-reduit-mainz-fordert-geld-von-wiesbadener-vereinen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483345\/","title":{"rendered":"Streit um Kasteler Reduit: Mainz fordert Geld von Wiesbadener Vereinen"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt Mainz will offenbar k\u00fcnftig f\u00fcr die Nutzung der Reduit in Kastel Geb\u00fchren erheben. Das historische Bauwerk am Rheinufer geh\u00f6rt zwar der rheinland-pf\u00e4lzischen Landeshauptstadt, wird aber von Wiesbadener Vereinen und der Stadt selbst rege genutzt. Wie der Wiesbadener Kurier berichtet, sorgen nun erste Vollstreckungsbescheide f\u00fcr erheblichen \u00c4rger.<\/p>\n<p>Konkret soll die Stadt Wiesbaden eine Vollstreckungsank\u00fcndigung \u00fcber rund 957 Euro f\u00fcr ein Kinderfest und eine Konzertnacht, die vom Kinder- und Jugendzentrum im Hof der Reduit veranstaltet wurden, erhalten haben. Die Jocus-Garde habe sogar einen Vollstreckungsbescheid \u00fcber rund 850 Euro bekommen, weil sie beim Johannisfest-Feuerwerk einen Ausschank betrieben hatte.<\/p>\n<p>Der Ortsbeirat Kastel reagierte offenbar prompt und fordert die R\u00fccknahme der Geb\u00fchren. In einem Antrag, den die SPD-Fraktion einbrachte, werde kritisiert, dass Mainz Rechnungen f\u00fcr die Nutzung des Reduit-Hofes stellt. Christa Gabriel (SPD) schreibt, dass das Bauwerk ohne das Engagement der Vereine l\u00e4ngst verfallen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Sorge um das Kasteler Kulturleben<\/p>\n<p>Der Konflikt hat laut Zeitung inzwischen auch das Wiesbadener Rathaus erreicht, doch Vermittlungsversuche von Oberb\u00fcrgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) blieben offenbar erfolglos. \u201eLeider gibt es hier auf Mainzer Seite keine Bewegung\u201c, zitiert das Blatt aus einem SPD-Antrag. Die Bef\u00fcrchtung im Kasteler Ortsbeirat sei nun gro\u00df, dass dem Kulturleben eine wichtige B\u00fchne entzogen wird.<\/p>\n<p>Bislang konnten das st\u00e4dtische Kinder- und Jugendzentrum, das Mieter in der Reduit ist, sowie zahlreiche Vereine den Innenhof f\u00fcr Feste und Festivals mit tausenden Besuchern kostenfrei nutzen. Nun w\u00fcrden sogar die Ausrichter des Kasteler Adventsdorfs um ihre Veranstaltung bangen, so die Zeitung, da sie nicht wissen, welche Kosten auf sie zukommen. F\u00fcr zus\u00e4tzlichen \u00c4rger sorgt demnach noch die Ank\u00fcndigung aus Mainz, dass f\u00fcr Veranstaltungen mit Eintrittsgeld k\u00fcnftig Extra-Geb\u00fchren anfallen sollen, was etwa die Kampagne der Jocus-Garde an Fastnacht empfindlich treffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Mainz verweist auf Haushaltslage<\/p>\n<p>Die Stadt Mainz selbst \u00e4u\u00dferte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu ihrem Vorgehen. Laut SPD-Sprecherin Gabriel seien die Geb\u00fchren \u201ev\u00f6llig undurchsichtig\u201c, die Jocus-Garde habe vor dem Vollstreckungsbescheid nicht einmal eine Rechnung erhalten.<\/p>\n<p>Wie der Kurier berichtet, habe die Mainzer Verwaltung ihr Vorgehen gegen\u00fcber dem Kasteler Vereinsring jedoch mit Vorgaben des Revisionsamts und der angespannten Haushaltslage gerechtfertigt. Man sei beauftragt worden, Ertr\u00e4ge aus der Nutzung von Hoffl\u00e4chen zu pr\u00fcfen und anzupassen. Die Stadt Mainz verstehe zwar, dass dies Sorgen bereite, m\u00fcsse das Ergebnis der Pr\u00fcfung aber umsetzen, berichtet das Blatt. Dabei werde dann zwischen kommerziellen und nicht-kommerziellen Veranstaltern unterschieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Mainz will offenbar k\u00fcnftig f\u00fcr die Nutzung der Reduit in Kastel Geb\u00fchren erheben. 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