{"id":483346,"date":"2025-10-08T19:37:11","date_gmt":"2025-10-08T19:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483346\/"},"modified":"2025-10-08T19:37:11","modified_gmt":"2025-10-08T19:37:11","slug":"oepnv-bus-und-tram-in-augsburg-fahren-wieder-puenktlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483346\/","title":{"rendered":"\u00d6PNV: Bus und Tram in Augsburg fahren wieder p\u00fcnktlicher"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Laufschrift auf den elektronischen Fahrgast-Displays an den Haltestellen ist schon ein gewohntes Bild: Wegen Personalmangels k\u00f6nne es vereinzelt zu Fahrtenausf\u00e4llen kommen, hei\u00dft es dort seit mehr als einem Jahr immer wieder zu bestimmten Tageszeiten. Speziell in der Wintersaison, wenn Krankheitswellen hinzukommen, gibt es das Problem. Allerdings, so die Stadtwerke, sei inzwischen Besserung in Sicht. Zwischen Januar und Juli 2025 sei die Zahl der ausgefallenen Fahrten bei den Bussen bei 0,21 Prozent, bei den Stra\u00dfenbahnen bei 2,4 Prozent gelegen. Speziell bei Stra\u00dfenbahnen habe man noch Ausf\u00e4lle bei Zusatzfahrzeugen in der Sto\u00dfzeit, man sei aber auf einem guten Weg, so Klaus R\u00f6der, Leiter des Fuhrparks der Stadtwerke.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Um die Zahl der spontan ausfallenden Fahrten zu beschr\u00e4nken, schwenkten die Stadtwerke vor zwei Jahren auf einen 20-Minuten-Takt beim Bus um (statt 15 Minuten) \u2013 trotzdem <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-stadtwerke-kaempfen-mit-ausfaellen-im-augsburger-nahverkehr-103112632\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">gab es im vergangenen Winter Klagen von Fahrg\u00e4sten \u00fcber verpasste Anschl\u00fcsse oder lange Wartezeiten<\/a>. Ohne die Taktausd\u00fcnnung w\u00e4re es aber wohl noch heftiger gekommen. Inzwischen habe sich die Personaldecke gebessert, so R\u00f6der. Die Stadtwerke hoffen, im Sommer 2026 wieder genug Personal zu haben, um auf den 15-Minuten-Betrieb umzuschwenken. \u201eDer Personalmangel ist noch da, aber wir sind auf einem positiven Weg\u201c, sagt R\u00f6der. Man habe die Zahl der Neueinstellungen vergr\u00f6\u00dfert, Rentner reaktiviert und die Quote der Langzeitkranken gesenkt.\n  <\/p>\n<p>            Nahverkehr in Augsburg: Die beste P\u00fcnktlichkeit gab es in den Hochphasen der Corona-Pandemie<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Verbesserungen gibt es \u2013 einhergehend mit dem R\u00fcckgang bei den Fahrtenausf\u00e4llen \u2013 auch bei der P\u00fcnktlichkeit. Im vergangenen Jahr rutschte die durchschnittliche P\u00fcnktlichkeit (eine Versp\u00e4tung z\u00e4hlt ab drei Minuten Abweichung vom Fahrplan als solche) auf 83 Prozent ab. Vor Corona hatten die Stadtwerke ihre P\u00fcnktlichkeit auf bis zu 88 Prozent erh\u00f6ht (in der Pandemie ohne Staus wurden sogar 90 Prozent erreicht). In den vergangenen Jahren folgte aber ein stetiger R\u00fcckgang. 2024 kam noch die Sondersituation mit der monatelangen Sperrung der Ulmer Stra\u00dfe hinzu, die einen Busersatzverkehr mit h\u00f6herer Versp\u00e4tungsanf\u00e4lligkeit mit sich brachte. Im ersten Halbjahr 2025, so R\u00f6der, seien aber wieder fast 86 Prozent der Fahrten p\u00fcnktlich gewesen. \u201eWir glauben, dass sich auch dieser Trend verstetigen wird.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Allerdings sind die Probleme noch nicht ausgestanden: Denn speziell in den Hauptverkehrszeiten, wenn besonders viele Sch\u00fcler und Pendler auf den Nahverkehr angewiesen sind, hapert es mit der P\u00fcnktlichkeit. Dann fahren nur 83 Prozent der Trams p\u00fcnktlich, bei den Bussen nur 77 Prozent. \u201eDa sind wir noch nicht dort, wo wir hinwollen\u201c, so R\u00f6der. Auch das Problem von \u201eVerfr\u00fchungen\u201c, also dass Bus oder Stra\u00dfenbahn mehr als eine Minute zu fr\u00fch losfahren, m\u00fcsse man durch Schulungen besser in den Griff bekommen, weil es aus Fahrgastsicht ebenso \u00e4rgerlich sei. Ein Teil der Probleme sei aber nicht von den Stadtwerken selbst zu l\u00f6sen.\n  <\/p>\n<p>            Wie stark wird der Nahverkehr durch Tempo 30 in Augsburg ausgebremst?<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Falschparker, Staus oder die zunehmenden 30er-Tempolimits auch in Hauptstra\u00dfen sorgen laut Stadtwerken f\u00fcr Verz\u00f6gerungen oder geringere Zeitreserven. Man arbeite aktuell mit der Stadt an einem Ma\u00dfnahmenpaket zur Beschleunigung und Sicherung des Nahverkehrs. \u201eWir wollen die ,gr\u00fcne Welle\u2018 f\u00fcr die Stra\u00dfenbahn wieder forcieren\u201c, so R\u00f6der. Laut Stadt Augsburg stehen vor allem Linienabschnitte, auf denen Trams und Busse im Autoverkehr mitschwimmen m\u00fcssen, im Fokus. Hier wolle man ansetzen, sei es \u00fcber verbesserte Vorrangschaltungen an Ampeln, Verkehrsplanung oder Parkverbote. Vollst\u00e4ndig, so das Wirtschaftsreferat, werde man in einer historisch gewachsenen Stadt eine Trennung aber nicht hinbekommen. Ein konkreter Ma\u00dfnahmenkatalog zu bestimmten Linien oder m\u00f6glichen Busspuren liegt noch nicht vor, man arbeite aber an einem Papier. Wom\u00f6glich, so R\u00f6der, werde man auf manchen Linien abschnittsweise auch \u00fcber andere F\u00fchrungen nachdenken m\u00fcssen, um neuralgische Engstellen zu umgehen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ein in den vergangenen Jahren dr\u00e4ngenderes Problem aus Sicht des Nahverkehrs ist die gestiegene Zahl an Demonstrationen und Veranstaltungen mit Auswirkungen auf den Nahverkehr. Denn neben der Zunahme bei den Demonstrationen (vergangenes Jahr verzeichneten die Stadtwerke knapp 100 Kundgebungen mit Auswirkungen auf den Nahverkehr) <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-betonkloetze-und-stundenlange-tramausfaelle-so-massiv-wurde-der-csd-geschuetzt-109535529\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">spielen auch die gestiegenen Sicherheitsvorkehrungen bei Veranstaltungen<\/a> generell eine Rolle. Hier wird inzwischen oft gro\u00dfr\u00e4umig abgesperrt. Bei diesem Thema werde man \u00fcber dauerhafte Konzepte nachdenken m\u00fcssen, nachdem sich eine \u00c4nderung nicht abzeichne, so R\u00f6der.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Stefan Krog<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Klaus R\u00f6der<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Laufschrift auf den elektronischen Fahrgast-Displays an den Haltestellen ist schon ein gewohntes Bild: Wegen Personalmangels k\u00f6nne es&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":483347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-483346","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115340236878795562","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/483346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=483346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/483346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/483347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=483346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=483346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=483346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}