{"id":483663,"date":"2025-10-08T22:36:12","date_gmt":"2025-10-08T22:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483663\/"},"modified":"2025-10-08T22:36:12","modified_gmt":"2025-10-08T22:36:12","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0031-ex-kremlchef-medwedew-besucht-nordkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/483663\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 00:31 Ex-Kremlchef Medwedew besucht Nordkorea +++"},"content":{"rendered":"<p>Vor dem Hintergrund von Spekulationen \u00fcber die Entsendung weiterer nordkoreanischer Soldaten in den Ukraine-Krieg ist Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew nach Pj\u00f6ngjang gereist. Er sei zu den Feierlichkeiten rund um den 80. Geburtstag der Partei der Arbeit Koreas gekommen, teilt er mit. &#8222;Die Freunde sind zusammen. Die Feinde werden nerv\u00f6s&#8220;, schreibt er auf der neuen russischen Plattform Max. Der als Vizechef des nationalen Sicherheitsrats in Moskau immer noch einflussreiche Medwedew hat sich in den vergangenen Jahren als Scharfmacher gegen den Westen etabliert. Immer wieder f\u00e4llt er mit rhetorischen Angriffen gegen die Ukraine und den Westen auf.<\/p>\n<p><b>+++ 23:19 Selenskyj verweist auf hohe russische Verluste bei Pokrowsk +++<\/b><br \/>Russlands Milit\u00e4r hat laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj seit Beginn einer Gegenoffensive nahe der ostukrainischen Stadt Pokrowsk hohe Verluste erlitten. &#8222;Seit ihrem Beginn haben die Russen bis heute schon \u00fcber 12.000 an Verlusten erlitten &#8211; und das allein im Raum Pokrowsk und Dobropillja&#8220;, sagt er in seiner abendlichen Videoansprache. Davon seien 7200 &#8222;unwiederbringliche Verluste&#8220;, also tot oder so schwer verletzt, dass sie nicht mehr kriegstauglich sind. Die K\u00e4mpfe um die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk im ostukrainischen Gebiet Donezk dauern schon mehr als ein Jahr an.<\/p>\n<p><b>+++ 22:03 Putin reist trotz Haftbefehl nach Tadschikistan ein +++<\/b><br \/>Trotz eines internationalen Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) ist Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin in Tadschikistan eingetroffen &#8211; einem Land, das den R\u00f6mischen Statut unterzeichnet hat und daher zur Festnahme verpflichtet w\u00e4re. Putin wurde bei seiner Ankunft in Duschanbe von Pr\u00e4sident Emomali Rahmon empfangen. Laut Kreml nimmt er an einem Russland-Zentralasien-Gipfel und einem Treffen der GUS-Staaten teil und f\u00fchrt Gespr\u00e4che mit Rahmon und Aserbaidschans Pr\u00e4sident Aliyev. Der IStGH wirft Putin die Deportation ukrainischer Kinder aus besetzten Gebieten vor. Tadschikistan erkl\u00e4rte bislang nicht, warum es den Haftbefehl ignoriert.<\/p>\n<p><b>+++ 21:21 Deutschland dabei: Ukrainischer Zoll nennt Top 3 der Export- und Importl\u00e4nder +++<br \/><\/b>Von Januar bis September 2025 hat die Ukraine Waren im Wert von 60,1 Milliarden US-Dollar importiert und 29,5 Milliarden exportiert, teilt der ukrainische Zoll mit. Der steuerpflichtige Import machte dabei rund 76 Prozent aller Einfuhren aus. Wichtigste Herkunftsl\u00e4nder waren China (13,3 Mrd. Dollar), Polen (5,7 Mrd. Dollar) und Deutschland (4,8 Mrd. Dollar). Exportiert wurde am meisten nach Polen (3,7 Mrd. Dollar), die T\u00fcrkei (2,1 Mrd. Dollar) und Deutschland (1,8 Mrd. Dollar). Den gr\u00f6\u00dften Anteil an den Importen hatten Maschinen, Ausr\u00fcstung und Transportmittel, gefolgt von Chemieprodukten und Energieerzeugnissen. Bei den Exporten dominieren Lebensmittel, Metalle und Maschinen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:28 Russe spendet zw\u00f6lf Euro an Putin-Gegner &#8211; 18 Jahre Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis +++<br \/><\/b>Ein Russe ist wegen Spionage und Unterst\u00fctzung terroristischer Aktivit\u00e4ten zu 18 Jahren Haft in einem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis verurteilt worden, berichtet die Zeitung &#8222;Kommersant&#8220;. Er hatte laut Ermittlern rund 1.200 Rubel (ungef\u00e4hr 12,50 Euro) \u00fcber Kryptow\u00e4hrung an paramilit\u00e4rische Einheiten russischer Staatsb\u00fcrger gesendet, die auf Seiten der Ukraine k\u00e4mpfen und von Moskau als Terrororganisationen eingestuft werden, darunter die Legion Freiheit Russlands. Der Mann erkl\u00e4rte vor Gericht, er habe die Organisationen nicht als terroristisch gekannt und geglaubt, Menschen in Not zu unterst\u00fctzen. Ein Berufungsversuch wurde abgelehnt. <\/p>\n<p><b>+++ 19:44 Russland blockiert ausl\u00e4ndische SIM-Karten f\u00fcr 24 Stunden +++<br \/><\/b>Russland hat damit begonnen, mobile Daten und SMS f\u00fcr alle ausl\u00e4ndischen SIM-Karten nach dem Einw\u00e4hlen ins russische Netz 24 Stunden lang zu sperren, teilt das belarussische Kommunikationsministerium mit. Urspr\u00fcnglich war nur eine f\u00fcnfst\u00fcndige Sperre geplant, um automatisierte Systeme wie Drohnen vom Mobilnetz auszuschlie\u00dfen. Die Blockade greift automatisch, wenn eine SIM-Karte erstmals erkannt wird, und wiederholt sich nach drei Tagen Inaktivit\u00e4t. Telefonate sind nicht betroffen. Die Ma\u00dfnahme sei verpflichtend und diene dem Schutz der nationalen Sicherheit, hei\u00dft es.<\/p>\n<p><b>+++ 18:47 Babis: Keine Krone f\u00fcr Waffen f\u00fcr Ukraine +++<br \/><\/b>Der wahrscheinliche k\u00fcnftige Regierungschef Tschechiens, Andrej Babis, bekr\u00e4ftigt seine Haltung zum Ukraine-Krieg. &#8222;Wir werden der Ukraine aus unserem Haushalt nicht einmal eine Krone f\u00fcr Waffen geben&#8220;, k\u00fcndigtder Rechtspopulist und Milliard\u00e4r in Prag an. &#8222;Wir haben kein Geld f\u00fcr die Tschechische Republik&#8220;, sagt er zur Begr\u00fcndung. Der EU- und Nato-Mitgliedstaat hat mit der Krone weiter eine eigene W\u00e4hrung. Babis verweist darauf, dass Kiew bereits \u00fcber die sogenannte Ukraine-Fazilit\u00e4t der EU finanzielle Hilfe in Milliardenh\u00f6he erhalte. Er stellt klar, dass tschechische R\u00fcstungsunternehmen weiter in die Ukraine exportieren k\u00f6nnten. &#8222;Wir haben damit kein Problem&#8220;, sagt der 71-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p><b>+++ 18:04 Russische Drohne greift Mehrfamilienhaus in Sumy an +++<br \/><\/b>Bei einem Angriff russischer Drohnen am 8. Oktober wurde in Sumy ein Mehrfamilienhaus getroffen. Nach Angaben des amtierenden B\u00fcrgermeisters Artem Kobzar sind Dach und mehrere Fenster besch\u00e4digt. Verletzte oder Todesopfer gibt es nach ersten Informationen nicht. Alle zust\u00e4ndigen Einsatzkr\u00e4fte arbeiten vor Ort.<\/p>\n<p><b>+++ 17:24 Auch Klitschko: Ukrainische Kommunalpolitiker bleiben bis Kriegsende im Amt +++<br \/><\/b>Das ukrainische Parlament verl\u00e4ngert die Amtszeit von Kommunalvertretern f\u00fcr die Dauer des geltenden Kriegsrechts. Die Entschlie\u00dfung wurde von einer deutlichen Zweidrittelmehrheit der Parlamentarier unterst\u00fctzt, ist einer Mitteilung auf der Internetseite der Obersten Rada zu entnehmen. Damit bleiben Kommunalvertreter wie B\u00fcrgermeister, Stadt- und Gemeinder\u00e4te und die Regionalparlamente bis zur Abhaltung von Wahlen nach Ende des Krieges im Amt. Die ukrainischen Kommunalwahlen m\u00fcssten gem\u00e4\u00df der Verfassung nach f\u00fcnf Jahren Amtszeit eigentlich am 26. Oktober abgehalten werden. Das betrifft unter anderem auch den B\u00fcrgermeister der Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, der seit 2014 das B\u00fcrgermeisteramt innehat.<\/p>\n<p><b>+++ 16:40 Tusk lehnt Anklage gegen Nord-Stream-Verd\u00e4chtigen ab +++<br \/><\/b>Drei Jahre nach dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines spricht sich Regierungschef Donald Tusk nicht nur gegen die Auslieferung eines in Polen inhaftierten Verd\u00e4chtigen aus (siehe Liveticker-Eintrag von 03:16 Uhr), sondern lehnt auch eine Anklage gegen ihn ab. &#8222;Es liegt sicherlich nicht im Interesse Polens und im Interesse eines Gef\u00fchls von Anstand und Gerechtigkeit, diesen B\u00fcrger anzuklagen oder an einen anderen Staat auszuliefern&#8220;, sagt Tusk bei einem Besuch in Litauen. Auf X schreibt Polens Regierungschef sp\u00e4ter: &#8222;Das Problem mit Nord Stream 2 ist nicht, dass sie gesprengt wurde. Das Problem ist, dass sie gebaut wurde.&#8220; Der von Deutschland mit europ\u00e4ischem Haftbefehl gesuchte Ukrainer Wolodymyr Z. war in der vergangenen Woche in Pruszkow bei Warschau festgenommen worden. Ein Gericht in Polen hat eine 40-t\u00e4gige U-Haft angeordnet. In dieser Zeit wollen sich die polnischen Beh\u00f6rden mit den Akten aus Deutschland vertraut machen. Ein Gericht wird danach \u00fcber die Auslieferung entscheiden. <\/p>\n<p><b>+++ 16:00 Tritt Kiews Ex-Armeechef Saluschnyj bei Pr\u00e4sidentschaftswahl an? Sprecherin dementiert +++<br \/><\/b>Der ehemalige Generalstabschef der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und jetzige Botschafter in Gro\u00dfbritannien, Walerij Saluschnyj, bereitet sich nach Angaben seiner Sprecherin Oksana Torop nicht auf Wahlen vor. W\u00e4hrend des Krieges denke er an keine Pr\u00e4sidentschafts- oder Parlamentswahlaktivit\u00e4ten, betont Torop. Berichte, Saluschnyj habe hochrangige Milit\u00e4rs kontaktiert, um sie f\u00fcr ein m\u00f6gliches Parlament zu gewinnen, seien falsch und beruhten auf anonymen Quellen. Torop vermutet eine gezielte politische Manipulation. Bereits im August hatte die britische Zeitung &#8222;The Guardian&#8220; berichtet, dass Chef des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros Andrij Jermak Saluschnyj in London aufsuchte, um ihn f\u00fcr das Team Selenskyjs zu gewinnen &#8211; Saluschnyj habe abgelehnt. Laut Umfragen genie\u00dft Saluschnyj h\u00f6heres Vertrauen als Selenskyj, bei hypothetischen Wahlen w\u00fcrden jedoch rund 35 Prozent f\u00fcr Selenskyj und 25 Prozent f\u00fcr Saluschnyj stimmen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:18 Von der Leyen wirft Russland hybriden Krieg gegen EU vor +++<br \/><\/b>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen wertet die j\u00fcngsten Drohnen-Vorf\u00e4lle und andere Luftraumverletzungen in Europa als hybride Kriegsf\u00fchrung. &#8222;Dies sind keine zuf\u00e4lligen Schikanen&#8220;, sagt sie vor dem Europ\u00e4ischen Parlament in Stra\u00dfburg. Es handele sich vielmehr um eine zusammenh\u00e4ngende und eskalierende Kampagne mit dem Ziel, die B\u00fcrger zu verunsichern, die Entschlossenheit der EU zu testen, die Union zu spalten und die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine zu schw\u00e4chen. &#8222;Und es ist an der Zeit, es beim Namen zu nennen. Das ist hybride Kriegsf\u00fchrung.&#8220; Von der Leyen macht Russland nicht f\u00fcr alle Vorf\u00e4lle verantwortlich. Es sei jedoch klar, dass es das Ziel Russlands sei, in Europa &#8222;Zwietracht zu s\u00e4en&#8220;. Vertreter der EU haben einige der j\u00fcngsten Vorf\u00e4lle Moskau zugeschrieben.<\/p>\n<p><b>+++ 14:38 AfD-Politiker feiern Putins Geburtstag in russischer Botschaft +++<br \/><\/b>Drei AfD-Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt haben am Dienstag an einer Veranstaltung in der russischen Botschaft in Berlin teilgenommen und damit Kritik auf sich gezogen. Einem Bericht der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220; zufolge ehrten der Chefredakteur des rechtsextremen &#8222;Compact&#8220;-Magazins, J\u00fcrgen Els\u00e4sser, und der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, in der Botschaft den Kremlchef Wladimir Putin. Zu dessen 73. Geburtstag am 7. Oktober wurde eine &#8222;Putin-Silber-Medaille&#8220; vorgestellt, die das Magazin vertreibt. Die AfD best\u00e4tigt die Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider, Florian Schr\u00f6der und Frank Otto Lizureck. Co-Fraktionschef Oliver Kirchner sagt, er sei dar\u00fcber informiert gewesen und habe kein Problem damit. Landtagspolitiker der anderen Parteien kritisieren den Besuch. Die AfD suche und pflege den Kontakt zu Autokraten, sagte die Fraktionschefin der Linken, Eva von Angern. &#8222;Herr Tillschneider sitzt im Plenum mit einer Kaffeetasse, auf der das Bild von Wladimir Putin drauf ist. Deswegen \u00fcberrascht mich das nicht&#8220;, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Katja P\u00e4hle. <\/p>\n<p><b>+++ 13:59 Russland spricht von verpufftem Friedensimpuls +++<br \/><\/b>Der Impuls f\u00fcr ein Friedensabkommen mit der Ukraine ist nach russischer Darstellung verpufft. Diesen Impuls habe es nach dem Gipfeltreffen zwischen dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump im August gegeben, sagt Vize-Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Das m\u00f6gliche Auftauchen von US-Tomahawk-Raketen in der Ukraine w\u00fcrde aber zudem eine &#8222;qualitative&#8220; Ver\u00e4nderung der Lage bedeuten, f\u00fcgt Rjabkow hinzu. Trump hatte Anfang der Woche erkl\u00e4rt, er wolle <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-knuepft-Tomahawk-Lieferung-fuer-Ukraine-an-Bedingungen-article26078268.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">vor einer Zustimmung zur Lieferung der Raketen wissen<\/a>, was die Ukraine mit ihnen vorhabe. Er wolle eine Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine vermeiden.<\/p>\n<p><b>+++ 13:31 Kiew: Krim-Besatzer kontrollieren Handys von Sch\u00fclern auf ukrainische Tastatur +++<\/b><br \/>Die Ukraine wirft den Besatzern der von Russland v\u00f6lkerrechtwidrig annektierten Krim vor, bei Sch\u00fclern Handykontrollen vorzunehmen, um sie ideologisch zu beeinflussen. Vertreter der Besatzungsverwaltung und russische Milit\u00e4rs h\u00e4tten in Schulen die Smartphones von Sch\u00fclern \u00fcberpr\u00fcft, <a href=\"https:\/\/t.me\/CenterCounteringDisinformation\/15834\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\" title=\"Telegram\">schreibt <\/a>die ukrainische Beh\u00f6rde zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation und beruft sich auf proukrainische Aktivisten vor Ort. Gesucht h\u00e4tten die Kontrolleure zum Beispiel nach Einstellungen in ukrainischer Sprache, nach VPN-Diensten und verbotenen Apps. Bei einer ukrainischen Tastaturbelegung k\u00f6nnten die Eltern zu einem Gespr\u00e4ch beordert werden oder weiteren Kontrollen ausgesetzt sein, hei\u00dft es. Die Beh\u00f6rde in Kiew spricht von einem systematischen Versuch, die Sch\u00fcler einzusch\u00fcchtern und ihnen Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber dem russischen Regime aufzuzwingen. Auch solle jedes Zeichen ukrainischer Identit\u00e4t ausgel\u00f6scht werden.<\/p>\n<p><b>+++ 12:55 Ukrainische Angriffe auf russische \u00d6lanlagen zeigen Wirkung +++<\/b><br \/>Seit Anfang August hat die Ukraine ihre Angriffe auf russische \u00d6lanlagen verst\u00e4rkt \u2013 die Effekte zeichnen sich weiter ab. Die ukrainischen Angriffe seien &#8222;ziemlich wirksam&#8220;, die Produktionsrate der russischen Raffinerien sei j\u00fcngsten Sch\u00e4tzungen zufolge &#8222;um etwa zehn Prozent zur\u00fcckgegangen&#8220;, sagt Homayoun Falakshahi vom Analyseunternehmen Kpler. Die Produktion der Raffinerien schrumpfte im September gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr um &#8222;etwa 400.000 Barrel pro Tag&#8220; auf etwa 4,9 Millionen Barrel, wie Janiv Shah von der Beratungsfirma Rystad Energy best\u00e4tigt. Ziel der etwa 30 Attacken auf Raffinerien und Pipelines ist es, Moskau die Finanzierung des Krieges zu erschweren. Die Einnahmen aus \u00d6l und Gas machten 2024 etwa 30 Prozent des Staatshaushalts aus und waren damit laut dem Oxford Institute for Energy Studies (OIES) die wichtigste Finanzquelle des Landes.<\/p>\n<p><b>+++ 12:12 Moskau droht mit harter Reaktion auf Tomahawk-Lieferung +++<\/b><br \/>Russland droht im Falle einer Lieferung von US-Tomahawk-Raketen an die Ukraine mit einer harten Reaktion. &#8222;Wir kennen diese Raketen sehr gut, wie sie fliegen und wie man sie abschie\u00dft&#8220;, sagt der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Parlaments, Andrej Kartapolow, der staatlichen Nachrichtenagentur RIA zufolge. Man habe sich in Syrien mit ihnen befasst, es gebe also nichts Neues. &#8222;Probleme bekommen nur diejenigen, die sie liefern und die sie einsetzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:05 Kabinett beschlie\u00dft erste Schritte zur Drohnenabwehr +++<\/b><br \/>Die Bundesregierung baut die Einsatzm\u00f6glichkeiten der Bundespolizei bei der Drohnenabwehr aus. Das Kabinett brachte dazu eine \u00c4nderung des Polizeigesetzes auf den Weg. Es wurde ein Drohnen-Passus aufgenommen: &#8222;Zur Abwehr einer Gefahr, die von unbemannten Fahrzeugsystemen ausgeht, die an Land, in der Luft oder zu Wasser betrieben werden, kann die Bundespolizei geeignete technische Mittel gegen das System, dessen Steuerungseinheit oder Steuerungsverbindung einsetzen, wenn die Abwehr der Gefahr durch andere Ma\u00dfnahmen aussichtslos oder wesentlich erschwert w\u00e4re.&#8220; Damit soll rechtlich klarer werden, dass sie eine Drohne auch abschie\u00dfen darf. Die Bundespolizei ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Luftsicherheit etwa an Flugh\u00e4fen und Bahnh\u00f6fen. Eine weitere Gesetzes\u00e4nderung soll kl\u00e4ren, wie eine Amtshilfe der Bundeswehr bei Drohnenvorf\u00e4llen aussehen kann. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Regierung-beschliesst-erste-Schritte-zur-Drohnenabwehr-article26081798.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 11:34 Neue russische Raketentechnik? Ukrainische Abschussquote sinkt +++<\/b><br \/>Bei den n\u00e4chtlichen Luftangriffen in der Ukraine dringen zuletzt offenbar mehr und mehr russische Raketen durch. Das russische Milit\u00e4r habe die Steuerungselektronik an die F\u00e4higkeiten westlicher Abwehrsysteme angepasst, berichtet die &#8222;Financial Times&#8220;. Tats\u00e4chlich entwickelt sich die Abschussquote der Ukrainer seit Ende September auffallend r\u00fcckl\u00e4ufig. Wie aus den t\u00e4glich ver\u00f6ffentlichten Daten aus Kiew hervorgeht, konnten die Ukrainer zu Beginn des Herbstes im Schnitt noch bis zu 87 Prozent aller Geschosse abwehren. Erfasst werden dort neben einfliegenden Geran-2-Drohnen auch die weitaus gef\u00e4hrlicheren Attacken mit ballistischen Raketen und Marschflugk\u00f6rpern. In den vergangenen Tagen ging die Abschussquote im mehrt\u00e4gigen Mittel deutlich zur\u00fcck. Zuletzt erreichte dieser Wert &#8211; \u00fcber alle Waffensysteme hinweg &#8211; ein mehrw\u00f6chiges Tief von nur noch 71,6 Prozent. Die elektronischen Anpassungen des russischen Raketen-Ugrades betreffen dem Bericht zufolge insbesondere russische Iskander- und Kinschal-Raketen, die ohnehin schwer abzuwehren sind.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 11:02 Gouverneur: Vierj\u00e4hrige in kritischem Zustand +++<\/b><br \/>Das Wohnhaus einer Familie in der ukrainischen Region Sumy ist nach Angabe von dortigen Beh\u00f6rden von einer russischen Drohne getroffen worden. Ein vierj\u00e4hriges M\u00e4dchen habe schwere Verbrennungen erlitten und sei in einem kritischen Zustand, <a href=\"https:\/\/t.me\/hryhorov_oleg\/932\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\" title=\"Telegram\">schreibt<\/a> Gouverneur Oleh Hryhorow bei Telegram am Morgen. Auch die Mutter und die Gro\u00dfmutter des M\u00e4dchens seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Russland hatte die Ukraine in der Nacht und am Morgen erneut mit Drohnenangriffen \u00fcberzogen. Mindestens zwei Todesopfer wurden aus der Ukraine gemeldet. Zudem gibt es Berichte \u00fcber zahlreiche Verletzte.<\/p>\n<p><b>+++ 10:36 Russland greift erneut Energieversorgung der Ukraine an +++<\/b><br \/>Russland hat erneut die ukrainische Energieversorgung mit Angriffen aus der Luft \u00fcberzogen. In der Region Tschernihiw sind nach Angaben des regionalen Energieversorgers Tschernihiwoblenergo etwa 4500 Abnehmer ohne Strom. Bei einem Angriff auf ein W\u00e4rmekraftwerk seien zwei Mitarbeiter verletzt worden, teilt der Versorger DTEK mit. Die Anlage sei schwer besch\u00e4digt worden. Seit dem 2022 von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg seien W\u00e4rmekraftwerke von DTEK mehr als 200 Mal beschossen worden, schreibt das Unternehmen bei Telegram. In der Region kam es nach einem Angriff auf einen G\u00fcterzug Beh\u00f6rden zufolge au\u00dferdem zu Ausf\u00e4llen im Zugverkehr um die Stadt Nischyn. <\/p>\n<p><b>+++ 10:18 Zwei Tote und Verletzte in Cherson +++<\/b><br \/>In der Stadt Cherson gibt es weitere zivile Opfer: Eine 62-j\u00e4hrige Frau und ein \u00e4lterer Mann, dessen Identit\u00e4t noch ermittelt werde, seien bei einem Angriff auf die Stadt am Morgen get\u00f6tet worden, teilen regionale Beh\u00f6rden mit. Eine durch eine Explosion verletzte 55-J\u00e4hrige sei zudem in eine Klinik gebracht worden. Etwas sp\u00e4ter berichtet die Verwaltung von einem weiteren Angriff an diesem Morgen und einer weiteren verletzten Frau. Der &#8222;Kyiv Independent&#8220; berichtet zudem \u00fcber weitere Opfer auch in anderen Teilen des Landes und beruft sich auf offizielle Angaben: Im Laufe des vergangenen Tages seien durch russische Angriffe mindestens f\u00fcnf Zivilsten get\u00f6tet und 37 weitere verletzt worden.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 09:56 Belgorod meldet drei Tote durch Angriff +++<\/b><br \/>Bei einem ukrainischen Angriff auf die russische Oblast Belgorod sind dem dortigen Gouverneur zufolge drei Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person sei verletzt worden. Der Ort Maslova Pristan&#8216; sei von Raketen beschossen worden, schreibt der Gouverneur in sozialen Medien. Belgorod grenzt direkt an die Ukraine und war wiederholt Ziel ukrainischer Angriffe. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen allerdings nicht. In Russland stehen die Zahlen der Opfer und das Ausma\u00df der Sch\u00e4den in keinem Verh\u00e4ltnis zu den verheerenden Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 09:36 Moskau: Haben 53 ukrainische Drohnen abgefangen +++<\/b><br \/>Das russische Milit\u00e4r hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 53 ukrainische Drohnen abgefangen und zerst\u00f6rt. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. Russland gibt nur die Absch\u00fcsse feindlicher Drohnen bekannt, nicht aber, wie viele entdeckt wurden oder gar ihre Ziele erreicht haben.<\/p>\n<p><b>+++ 09:09 Ukraine wehrt Teil russischer Drohnen ab, einige schlagen jedoch ein +++<\/b><br \/>Die Ukraine hat laut eigenen Angaben in der letzten Nacht 154 von 183 russischen Drohnen abgewehrt. Jedoch seien 22 Drohnen an elf verschiedenen Orten eingeschlagen, teilen die ukrainischen Luftstreitkr\u00e4fte am Morgen mit. Die Luftangriffe dauerten an, warnen sie.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 08:29 Handelskreise: Staatlicher indischer \u00d6lkonzern zahlt in Yuan f\u00fcr russisches \u00d6l +++<\/b><br \/>H\u00e4ndler, die russisches \u00d6l anbieten, haben begonnen, indische staatliche Raffinerien um Zahlungen in chinesischen Yuan zu bitten. Sie nutzen j\u00fcngste Ann\u00e4herungen bei den Beziehungen zwischen Neu-Delhi und Peking als Chance, um die Gesch\u00e4fte zu vereinfachen, <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/energy\/traders-seek-yuan-payment-indian-state-buyers-russian-oil-sources-say-2025-10-07\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"Reuters\">sagen Handelsquellen<\/a>. Indiens gr\u00f6\u00dfter Raffineriebetreiber, die staatlich kontrollierte Indian Oil Corporation, hat k\u00fcrzlich zwei bis drei Ladungen russischen \u00d6ls in chinesischer W\u00e4hrung bezahlt, wie mit den indischen \u00d6l-Eink\u00e4ufen vertraute Personen mitteilen. Eine Stellungnahme des Konzerns liegt bisher nicht vor. Die westlichen Sanktionen gegen Russland beschleunigten die Verwendung alternativer W\u00e4hrungen wie des Yuan und des Dirhams der Vereinigten Arabischen Emirate f\u00fcr die Abwicklung von \u00d6lgesch\u00e4ften, die lange Zeit vom Dollar dominiert wurden. Nun versuchen H\u00e4ndler, die bisher Zahlungen in Dirham oder Dollar in Yuan umrechnen mussten \u2013 da nur diese direkt in Rubel umgetauscht werden k\u00f6nnen, die zur Bezahlung der Produzenten ben\u00f6tigt werden \u2013, einen kostspieligen Schritt aus dem Prozess zu streichen, sagt ein H\u00e4ndler. Bereits 2023 leisteten staatliche Raffinerien in Indien einige Zahlungen f\u00fcr russisches \u00d6l in Yuan, stellten diese jedoch aufgrund erh\u00f6hter Spannungen mit Peking ein, w\u00e4hrend private Raffinerien weiterhin die chinesische W\u00e4hrung verwendeten.<\/p>\n<p><b>+++ 07:52 Krieg heizt Klimawandel an +++<\/b><br \/>Der russische Angriffskrieg wirkt sich negativ auf Natur und Klimabilanz aus. Seit der Invasion im Februar 2022 wurden wegen des Kriegs so viel klimasch\u00e4dliche Treibhausgase ausgesto\u00dfen wie \u00d6sterreich, Ungarn, Tschechien und die Slowakei gemeinsam in einem Jahr freisetzen. Dies hat die Initiative zur Treibhausgasbilanzierung von Kriegen (IGGAW) ermittelt. Der gesamte Aussto\u00df des Kriegs liegt der Studie zufolge bei inzwischen 237 Millionen Tonnen Kohlendioxid-\u00c4quivalenten. In diese Ma\u00dfeinheit werden die verschiedenen Treibhausgase umgerechnet und so vergleichbar gemacht. Ein Drittel der Treibhausgase wird durch den Krieg selbst freigesetzt, etwa durch Panzer und Jets, die viel Diesel und Kerosin verbrennen. Ein weiterer wichtiger Faktor sind vom Krieg entfachte Wald- und Buschbr\u00e4nde. Hinzu kommt der Beschuss gro\u00dfer \u00d6l-Lager und Raffinerien sowie der ukrainischen Energie-Infrastruktur. Ins Gewicht fallen bei den Berechnungen au\u00dferdem verl\u00e4ngerte Flugstrecken \u2013 etwa bei Fl\u00fcgen von Europa nach Asien, die die Ukraine und Sibirien umfliegen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><b>+++ 07:09 Ex-CIA-Chef Petraeus sieht Chance, russische Kriegswirtschaft zu zerschlagen +++<\/b><br \/>Ex-CIA-Chef David Petraeus h\u00e4lt es f\u00fcr m\u00f6glich, den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu bewegen. &#8222;Es gibt jetzt die Chance, die russische Kriegswirtschaft wirklich zu zerschlagen und auch diejenigen zu bestrafen, die sie erm\u00f6glichen. Diejenigen, die alle Komponenten, Chips und Teile verkaufen, um es dem russischen milit\u00e4risch-industriellen Komplex zu erm\u00f6glichen, weiterhin Waffensysteme, Munition und so weiter zu produzieren&#8220;, sagt Petraeus im &#8222;Welt&#8220;- Interview hinsichtlich Sanktionen durch EU und USA. Auch gegen die K\u00e4ufer von russischem \u00d6l und Gas muss ihm zufolge vorgegangen werden. Der fr\u00fchere US-General verweist zudem auf die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien. Auch gehe dem russischen Wohlfahrtsfonds im kommenden Jahr das Geld aus, sagt er. Wichtig sei auch, dass die Ukraine \u00fcber gen\u00fcgend unbemannte Systeme wie Drohnen und selbstfahrende Haubitzen verf\u00fcgt. &#8222;Wenn man all diese Ma\u00dfnahmen zusammenbringt, also die russische Kriegswirtschaft zerschl\u00e4gt, diejenigen bestraft, die sie erm\u00f6glichen, und die Ukraine noch st\u00e4rker unterst\u00fctzt, als es bisher getan wurde, \u00e4ndert man die Dynamik auf dem Schlachtfeld.&#8220; Petraeus glaubt, dass dies die Ukrainer in die Lage versetzen w\u00fcrde, &#8222;die Russen auf dem Schlachtfeld aufzuhalten&#8220; und Putin dann erkennen w\u00fcrde, &#8222;dass dies ein Krieg ist, den er fortzusetzen sich nicht leisten kann&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 06:24 Treibstoffexporte von Belarus nach Russland vervierfacht +++<\/b><br \/>Die per Bahn transportierten Benzinexporte von Belarus nach Russland haben sich im September vervierfacht, da Russland mit Treibstoffengp\u00e4ssen zu k\u00e4mpfen hat \u2013 das sagen Quellen aus der Industriebranche gegen\u00fcber Reuters. Grund daf\u00fcr d\u00fcrften eine Reihe ukrainischer Drohnen- und Raketenangriffe sein, die den Betrieb russischer Raffinerien, einer Schl\u00fcsselkomponente der Kriegswirtschaft des Kremls, erheblich beeintr\u00e4chtigten. Einige Anlagen mussten ihre Produktion auf unbestimmte Zeit einstellen. Mehrere russische Regionen haben eine Kraftstoffrationierung und einen vor\u00fcbergehenden Preisstopp verh\u00e4ngt, nachdem bei den Angriffen Raffinerien und andere Energieanlagen besch\u00e4digt wurden.<\/p>\n<p><b>+++ 05:42 Niederlande starten Drohnen-Massenproduktion +++<\/b><br \/>In Born in der niederl\u00e4ndischen Provinz Limburg startet eine gro\u00df angelegte Produktionslinie f\u00fcr unbemannte Bodenfahrzeuge (UGVs), Drohnen und Milit\u00e4rbatterien. &#8222;Das niederl\u00e4ndische Verteidigungsministerium hat in Born, S\u00fcdlimburg, mit der Massenproduktion von unbemannten Bodenfahrzeugen (UGVs), Drohnen und Milit\u00e4rbatterien begonnen&#8220;, hei\u00dft es in einem Ukrinform-Bericht. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit drei f\u00fchrenden Unternehmen umgesetzt, darunter Milrem Robotics (unbemannte Bodensysteme), Tulip Tech (Batterien f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke) und DeltaQuad (Drohnen). Alle Bem\u00fchungen zielen darauf ab, die Streitkr\u00e4fte sowohl der Niederlande als auch der Ukraine zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><b>+++ 04:29 Gewerkschaft der Polizei empfiehlt Bayerns Vorgehen bei Drohnenabwehr +++<\/b><br \/>Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, empfiehlt das vom bayerischen Landeskabinett am Dienstag auf den Weg gebrachte Gesetz zum Schutz vor Drohnen\u00fcberfl\u00fcgen anderen L\u00e4ndern und dem Bund zur Nachahmung. &#8222;Bayern macht vor, was andere Bundesl\u00e4nder und die Bundesregierung jetzt auch tun m\u00fcssen: schnell Gesetze modernisieren, Technik kaufen und vor Ort die Abwehrf\u00e4higkeit der zust\u00e4ndigen Polizei erh\u00f6hen&#8220;, sagt er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. &#8222;Ich w\u00fcnsche mir von allen Landesregierungen solch ein entschlossenes Handeln, denn das brauchen wir jetzt mehr denn je&#8220;, f\u00e4hrt Kopelke fort. Das bayerische Kabinett hatte das Gesetz am Dienstag und damit wenige Tage nach den Drohnensichtungen am M\u00fcnchner Flughafen auf den Weg gebracht. <\/p>\n<p><b>+++ 03:16 Tusk zu Nord-Stream-Verd\u00e4chtigem: Auslieferung nicht im Interesse Polens +++<\/b><br \/>Polen will einen im Zusammenhang mit den Sprengstoffanschl\u00e4gen auf die Nord-Stream-Pipelines von Deutschland gesuchten Ukrainer nicht ausliefern. Es sei nicht im Interesse Polens, den Verd\u00e4chtigen an ein anderes Land auszuliefern, sagt Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk. &#8222;Das Problem Europas, der Ukraine, Litauens und Polens ist nicht, dass Nord Stream 2 in die Luft gesprengt wurde, sondern dass es gebaut wurde&#8220;, sagt Tusk auf einer Pressekonferenz. &#8222;Es liegt sicherlich nicht im Interesse Polens, diesen B\u00fcrger an ein anderes Land zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><b>+++ 01:55 Ukraines Pr\u00e4sident k\u00fcndigt Geheimdienst-Dossier an +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj k\u00fcndigt an, die Geheimdienstinformationen \u00fcber russische Drohnen mit den Verb\u00fcndeten der Ukraine zu teilen. Es sei notwendig, sp\u00fcrbare Schritte als entschlossene Antwort gegen Russland zu ergreifen. Dazu gebe es Gespr\u00e4che auf verschiedenen Ebenen, darunter auch hinter verschlossenen T\u00fcren, sagt er. Details nannte er nicht. &#8222;Die Russen m\u00fcssen wissen, dass keine ihrer zerst\u00f6rerischen Handlungen \u2013 all die abscheulichen Dinge, die sie tun \u2013 von der Welt unbeantwortet bleiben werden&#8220;, sagt Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 00:46 Selenskyj: Russland setzt \u00d6ltanker f\u00fcr Sabotage und Spionage ein +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, \u00d6ltanker f\u00fcr Sabotage und Spionage einzusetzen. Die Ukraine sei deshalb in Kontakt mit ihren Verb\u00fcndeten, schreibt Selenskyj auf Telegram nach einer Besprechung mit dem Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes Oleh Iwaschtschenko. In seiner abendlichen Videoansprache erg\u00e4nzt der Pr\u00e4sident, wie Iwaschtschenko den Einsatz der sogenannten Schattenflotte beschrieben habe. Diese werde genutzt f\u00fcr &#8222;Sabotage und Destabilisierungseins\u00e4tze in Europa&#8220;. Ein aktuelles Beispiel seien von Tankern gestartete Drohnen. Die Ukraine informiere ihre Verb\u00fcndeten \u00fcber die Erkenntnisse, erkl\u00e4rt Selenskyj. Er dr\u00e4ngt die Partnerl\u00e4nder zu einer entschlossenen Reaktion. &#8222;Es ist absolut m\u00f6glich, dies zu stoppen&#8220;, erkl\u00e4rt er mit Blick auf die \u00d6ltanker. Seit l\u00e4ngerem ist bekannt, dass mit der Schattenflotte Sanktionen umgangen werden, sodass Russland seine Kriegskasse weiter f\u00fcllen kann.<\/p>\n<p><b>+++ 23:36 Putin: Schl\u00e4ge gegen Russland helfen der Ukraine nicht +++<\/b><br \/>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin bekr\u00e4ftigt bei einem Treffen mit der Milit\u00e4rf\u00fchrung, an den Kriegszielen in der Ukraine festzuhalten. Die Ukraine versuche zwar, Schl\u00e4ge gegen Ziele tief im Landesinneren Russlands auszuf\u00fchren; &#8222;aber das wird ihr nicht helfen&#8220;, sagt Putin. Kiew wolle mit den Gegenangriffen seinen westlichen Unterst\u00fctzern Erfolge vorspielen, dabei m\u00fcssten die ukrainischen Streitkr\u00e4fte an der Frontlinie zur\u00fcckweichen, behauptet Putin. Im Anzug feierte er mit Kommandeuren in Tarnfleck-Uniform bei einem Festessen auch seinen 73. Geburtstag, wie das Staatsfernsehen zeigt. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Putin-Ukraines-Gegenschlaege-werden-ihr-nicht-helfen-article26081087.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\" title=\"ntv.de\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 22:20 Inder soll f\u00fcr Russland in den Angriffskrieg gezogen sein &#8211; und sich sofort ergeben haben +++<\/b><br \/>United24, eine Plattform der ukrainischen Regierung, berichtet \u00fcber einen gefangen genommenen Inder, der auf der Seite Russlands gek\u00e4mpft haben soll. In einem Video erz\u00e4hlt der Mann, er sei zum Studieren nach Russland gegangen und dann wegen Drogen zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Um der langen Haftzeit zu entgehen, habe er einen Vertrag mit den Streitkr\u00e4ften unterschrieben. Die versprochene hohe Pr\u00e4mie habe er nicht erhalten. Nach nur 16 Tagen Ausbildung sei er in Richtung Front geschickt worden. Mit zwei anderen Soldaten habe er dort dann vorr\u00fccken sollen, um eine Stellung auszugraben. Nachdem er sich weigerte, sei es zu einem Konflikt mit dem Kommandeur gekommen. Letztlich habe er sich an einer ukrainischen Stellung sofort ergeben. Die Angaben des Mannes lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Berichte \u00fcber ausl\u00e4ndische K\u00e4mpfer, die schnell an die Front geschickt werden, gibt es jedoch viele. Auch das Zur\u00fcckgreifen auf H\u00e4ftlinge ist \u00fcblich in Russland.<\/p>\n<p><b>+++ 21:41 Um Verluste auszugleichen: Russland soll Aktivit\u00e4ten in einem seiner wichtigsten Panzer-Lager intensivieren +++<\/b><br \/>Dem Milit\u00e4rportal Militarnyi zufolge intensiviert Russland die Wiederinbetriebnahme von Sch\u00fctzenpanzern in der 111. Zentralen Panzerreservebasis in der Region Kostroma. Es soll sich um einen der wichtigsten Lagerorte f\u00fcr gepanzerte Fahrzeuge der russischen Streitkr\u00e4fte handeln. Die Panzer w\u00fcrden zur \u00dcberholung geschickt oder in Ersatzteile zerlegt, hei\u00dft es in dem Bericht. Teilweise sollen sie wegen der Witterung in kritischem Zustand sein. Laut Militarnyi befanden sich 2021 mehr als 800 Panzer auf dem Gel\u00e4nde, 2023 seien es noch einige Hundert gewesen. Die Intensivierung der Arbeiten deute darauf hin, die gro\u00dfen Verluste an der Front kompensieren zu wollen. &#8222;Sie versuchen, so viele wie m\u00f6glich zu reparieren&#8220;, schreibt der Analyst &#8222;Jompy&#8220; auf X. Man sehe sowohl Stapel von ausgeschlachteten R\u00fcmpfen als auch reparierte Sch\u00fctzenpanzer, die darauf warteten, verschickt zu werden. <\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie hier <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-41-Um-Verluste-auszugleichen-Russland-soll-Aktivitaeten-in-einem-seiner-wichtigsten-Panzer-Lager-intensivieren--article26080944.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">nachlesen. <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem Hintergrund von Spekulationen \u00fcber die Entsendung weiterer nordkoreanischer Soldaten in den Ukraine-Krieg ist Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-483663","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115340940760617105","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/483663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=483663"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/483663\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=483663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=483663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=483663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}