{"id":484261,"date":"2025-10-09T04:01:11","date_gmt":"2025-10-09T04:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484261\/"},"modified":"2025-10-09T04:01:11","modified_gmt":"2025-10-09T04:01:11","slug":"kolumbien-wirft-usa-angriff-auf-kolumbianisches-schiff-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484261\/","title":{"rendered":"Kolumbien wirft USA Angriff auf kolumbianisches Schiff vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.10.2025 05:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Am Sonntag hatte Trump verk\u00fcndet, ein weiteres Drogenschiff vor Venezuela angegriffen zu haben. Nun erkl\u00e4rte Kolumbiens Pr\u00e4sident Petro, es sei ein kolumbianisches Schiff gewesen. Die US-Aggression richte sich damit gegen ganz Lateinamerika.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das j\u00fcngste von den USA vor Venezuela angegriffene Schiff, auf dem sich Drogen befunden haben sollen, ist nach kolumbianischen Angaben kolumbianisch gewesen. An Bord h\u00e4tten sich B\u00fcrger seines Landes befunden, erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Gustavo Petro auf der Plattform X.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Die Aggression richtet sich gegen ganz Lateinamerika und die Karibik&#8220;, f\u00fcgte Petro hinzu. Eine neue Kriegsfront habe sich in der Karibik gebildet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Sonntag bekanntgegebene Angriff zieht Kolumbien damit in eine Kampagne hinein, die sich nach US-Angaben gegen den Drogenschmuggel vor der K\u00fcste Venezuelas richtet.<\/p>\n<p>    Wei\u00dfes Haus dementiert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Wei\u00dfe Haus forderte den kolumbianischen Pr\u00e4sidenten Petro auf, seine \u00c4u\u00dferungen zur\u00fcckzunehmen. &#8222;Die USA erwarten, dass Pr\u00e4sident Petro seine haltlosen und verwerflichen \u00c4u\u00dferungen \u00f6ffentlich zur\u00fccknimmt, damit wir zu einem produktiven Dialog zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen&#8220;, sagte ein Vertreter des Wei\u00dfen Hauses laut der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trotz politischer Differenzen sei Kolumbien ein unverzichtbarer strategischer Partner. Beide L\u00e4nder h\u00e4tten gemeinsame Priorit\u00e4ten, wie etwa die regionale Sicherheit.<\/p>\n<p>    Vier Angriffe, versch\u00e4rfte Spannungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In den vergangenen Wochen hat es mindestens vier Angriffe des US-Milit\u00e4rs auf Schiffe vor der K\u00fcste Venezuelas gegeben. Dabei wurden nach Angaben der Trump-Regierung 21 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Angriffe haben die Spannungen in der Region versch\u00e4rft. Die US-Regierung hatte am Montag die diplomatischen Kontakte zu Venezuela abgebrochen. Venezuela begann zudem am Mittwoch neue Milit\u00e4r\u00fcbungen.<\/p>\n<p>    Kritik von Rechtsexperten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Petro, der sich derzeit zu Gespr\u00e4chen mit europ\u00e4ischen Politikern in Belgien aufh\u00e4lt, reagierte auf einen Beitrag des US-Senators Adam Schiff. Dieser hatte angek\u00fcndigt, gegen die Angriffe auf Schiffe in der Karibik zu stimmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Rechtsexperten kritisieren das Vorgehen, mutma\u00dfliche Drogenschmuggler auf See aus der Ferne durch das Milit\u00e4r zu t\u00f6ten, statt sie durch die K\u00fcstenwache festzunehmen und die Frage der T\u00e4terschaft rechtsstaatlich festzustellen.<\/p>\n<p>    Venezuelas Maduro als eigentliches Ziel?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Venezuela wiederum hat Trumps Vorgehen Sorgen gesch\u00fcrt, die den USA unliebsame Regierung um Machthaber Nicolas Maduro k\u00f6nne das indirekte Ziel der Angriffe sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die USA haben eine Belohnung von 50 Millionen Dollar f\u00fcr Hinweise ausgelobt, die zu einer Festnahme Maduros f\u00fchren. Sie werfen ihm neben Wahlbetrug unter anderem vor, Verbindungen zu Drogenschmugglern und kriminellen Gruppen zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.10.2025 05:07 Uhr Am Sonntag hatte Trump verk\u00fcndet, ein weiteres Drogenschiff vor Venezuela angegriffen zu haben. 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