{"id":484507,"date":"2025-10-09T06:14:12","date_gmt":"2025-10-09T06:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484507\/"},"modified":"2025-10-09T06:14:12","modified_gmt":"2025-10-09T06:14:12","slug":"jan-boehmermann-und-wolfram-weimer-reden-in-berlin-ueber-chefket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484507\/","title":{"rendered":"Jan B\u00f6hmermann und Wolfram Weimer reden in Berlin \u00fcber Chefket"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Urspr\u00fcnglich sollte es bei diesem Podium um die Bedrohung der Kultur durch die Technik gehen. Doch nachdem der Satiriker Jan <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Jan B\u00f6hmermann\" data-rtr-id=\"c394754bf36c027d252766f6daa6017f442df0a4\" data-rtr-score=\"2207.0145542168675\" data-rtr-etype=\"person\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/jan-boehmermann\" title=\"Jan B\u00f6hmermann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">B\u00f6hmermann<\/a> und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im restlos ausverkauften Saal mit einer halben Stunde Versp\u00e4tung Platz genommen haben, steht da ein so gro\u00dfer Elefant im Raum, dass die Moderatorin Eva Schulz fast mit dem Finger auf ihn zeigt. Alle im Berliner Haus der Kulturen der Welt (HKW) sp\u00fcren, dass erst noch einmal dar\u00fcber gesprochen werden muss: den <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/musiker-sagen-auftritte-im-hkw-bei-boehmermann-ab-accg-110715022.html\" title=\"Skandal um die Ausladung des Rappers Chefket\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Skandal um die Ausladung des Rappers Chefket<\/a> f\u00fcr das geplante Konzert am 7. Oktober. Das T-Shirt, auf dem Israel durch Pal\u00e4stina ersetzt war. Den Druck, den Weimer auf B\u00f6hmermann ausge\u00fcbt hat mit der Ansage, ein Konzert genau an diesem Tag mit einem K\u00fcnstler, \u201eder antisemitische Inhalte\u201c verbreite, empfinde er als \u201eProvokation\u201c. Eva Schulz bringt die beiden M\u00e4nner gleich auf Betriebstemperatur, indem sie fragt, ob es jetzt so sei, dass sich der Kulturstaatsminister \u201ein die Programmplanung einmischt\u201c.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In den n\u00e4chsten Minuten wird klar, dass die beiden die Einmischung v\u00f6llig anders beurteilen. Das Thema Antisemitismus sei nun einmal \u201egro\u00df und giftig\u201c, sagt Weimer und gibt ein Paar Beispiele, von j\u00fcdischen Kindern auf dem Schulweg bis zum m\u00f6glichen Israel-Boykott beim kommenden ESC. F\u00fcr B\u00f6hmermann, der am Ende selbst die Entscheidung getroffen hat, das Konzert abzusagen, ist in der Form vieles danebengelaufen. Zum Beispiel hat der Medienprofi Weimer sofort Druck \u00fcber eine Presseerkl\u00e4rung aufgebaut, sodass B\u00f6hmermanns kesser Satz, sollten sich irgendwo Antisemiten zeigen, \u201ehaken wir uns unter und boxen die von der B\u00fchne\u201c, l\u00e4ngst nicht mehr ausreichte.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nein, nicht Spr\u00fcche und Erkl\u00e4rungen waren gefragt, sondern Taten. Und das musste B\u00f6hmermann entscheiden, tragen und durchziehen. Weshalb wir an diesem Abend phasenweise einen nerv\u00f6s aufgekratzten, dann wieder etwas eingetr\u00fcbten und selbstkritischen Satiriker sehen. Manches spricht daf\u00fcr, dass er \u00f6ffentlich die volle Verantwortung f\u00fcr das Desaster \u00fcbernahm, um das HKW zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u201eIch finde es mega, dass Sie hier sind\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zwei Tage zuvor, bei einem Podium mit dem Medienanwalt Christian Schertz auf derselben B\u00fchne, hat B\u00f6hmermann schon gesagt, was er von Chefkets Instagram-Posts h\u00e4lt. \u201eIch finde das Trikot von Chefket schei\u00dfe, ich kann und will es nicht verteidigen.\u201c Aber auch: \u201eIch m\u00f6chte, dass wir lernen, so etwas auszuhalten und zu diskutieren.\u201c Dann schiebt er die Formel nach, die er an beiden Abenden benutzt: \u201eWho am I to judge?\u201c Er wolle die R\u00e4ume offen halten beziehungsweise \u201ein die Zwischenr\u00e4ume gehen\u201c und niemandem einen Stempel aufdr\u00fccken. Doch genau das ist schwierig geworden. B\u00f6hmermann leidet darunter. Phasenweise sucht der Mann im grauen Hoodie auf der B\u00fchne nach seiner Rolle. \u201eZwischen Wolfram Weimer und mich passt keine \u201aWelt am Sonntag\u2018\u201c, scherzt er, aber der Witz beleuchtet nur die Tatsache, dass er herumgeschubst wurde von Kr\u00e4ften, die gr\u00f6\u00dfer sind als er. \u201eWarum haben Sie mich nicht mal angerufen?\u201c, fragt er den Kulturstaatsminister. Der Satz verr\u00e4t tiefe Entt\u00e4uschung. B\u00f6hmermann wei\u00df nicht, dass Wolfram Weimer nicht kommuniziert, sondern anordnet.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Viele Minuten vergehen, bis die beiden sich einigerma\u00dfen auf eine Deutung der Ereignisse geeinigt haben. Weimer betont das Verbindende. \u201eWir in der Mitte \u2013 Sie in der linken Mitte, ich in der b\u00fcrgerlichen Mitte.\u201c Da kann B\u00f6hmermann nicht an sich halten: \u201eIch bin radikale Mitte! Ich bin extreme Mitte!\u201c Wieder ein Gag, der nichts bringt au\u00dfer einem Lacher, denn Weimer gewinnt das Argument. B\u00f6hmermann gibt ja selbst zu, dass ihm das Datum des 7. Oktober durchgerutscht ist, er sei eben \u201emit leichtem Herzen und konzeptioneller Unvernunft\u201c herangegangen. Der Versuch der Moderatorin, etwas zu dem zu h\u00f6ren, \u201ewas gerade in Gaza passiert\u201c, verpufft. Minutenlang beharken sich Weimer und B\u00f6hmermann \u00fcber den Begriff \u201eZwangsgeb\u00fchren\u201c, den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk und \u2013 im Ernst \u2013 das Gendern. Im vielleicht sch\u00f6nsten, w\u00e4rmsten Moment des Abends ruft B\u00f6hmermann aus: \u201eIch finde es mega, dass Sie hier sind, dass wir das hier austragen k\u00f6nnen!\u201c Und f\u00fcr zwei Sekunden schie\u00dft die Gef\u00fchlskurve nach oben.<\/p>\n<p>Wie man Google locker zerschl\u00e4gt<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nach 55 Minuten, kurz vor 22 Uhr, erlaubt sich Eva Schulz an das eigentliche Thema des Abends zu erinnern, das plakatiert wurde: \u201eTechnik killt Kultur?\u201c Ah! Klar. Ganz vergessen. Die Herren m\u00fcssen nur noch kl\u00e4ren, wie der Titel zustande kam. B\u00f6hmermann wollte ihn mit Ausrufezeichen, Weimer mit Fragezeichen, Weimer hat sich durchgesetzt. Und jetzt lenkt der Politiker erst einmal ab, und kein Mensch versteht, wieso: Er will wissen, warum B\u00f6hmermann Jan hei\u00dft, und dann erz\u00e4hlt Weimer ungefragt, warum er Wolfram hei\u00dft. Gl\u00fccklicherweise gr\u00e4tscht die fixe Moderatorin, die an diesem Abend alles richtig macht \u2013 hier bremsen, dort beschleunigen \u2013, dem Kulturstaatsminister in die belanglose Plauderei. \u201eUnd warum wollten Sie jetzt Google zerschlagen?\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Warum hei\u00dft B\u00f6hmermann eigentlich Jan? Vielleicht w\u00e4re das auch ein Thema f\u00fcr einen Song. (Hier: Anfang 2025 in Frankfurt)\" height=\"1985\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/warum-heisst-boehmermann.jpg\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Warum hei\u00dft B\u00f6hmermann eigentlich Jan? Vielleicht w\u00e4re das auch ein Thema f\u00fcr einen Song. (Hier: Anfang 2025 in Frankfurt)Boris Roessler\/dpa<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nat\u00fcrlich! <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Google Inc.\" data-rtr-id=\"8332411d77ebabd9f1a58398e912815e614fa829\" data-rtr-score=\"33.409156626506025\" data-rtr-etype=\"organisation\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thema\/google\" title=\"Google Inc.\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google<\/a> zerschlagen! Das hat er ja neulich gesagt. Es interessiert auch alle. Das Publikum ist sehr gespannt darauf, wie man Google zerschl\u00e4gt. B\u00f6hmermann stellt die Frage, die wir alle in uns pochen sp\u00fcren: \u201eWie machen Sie das denn?\u201c Ganz einfach: mit dem Kartellrecht, durch EU-Regulierung und mit dem Steuerrecht. Wolfram Weimer ist praktisch schon dabei. Und wenn der Mann \u201emit dem gro\u00dfen Schreibtisch\u201c dr\u00fcben in Washington ein Problem damit h\u00e4tte, nun, dann kommt Weimer eben im n\u00e4chsten Jahr wieder. Aber er sitzt praktisch schon dran, \u201ewir schreiben das jetzt\u201c. Es ist lustig zu sp\u00fcren, wie sich eine Art zuversichtlicher Atmosph\u00e4re in den technikkritischen Zuschauerreihen ausbreitet \u2013 wir sind rund tausend Leute, vielleicht mehr, die Bude ist ausverkauft \u2013 bei der blo\u00dfen Vorstellung, dass einer hingeht und \u201edas jetzt schreibt\u201c, und wenn Trump ihn mit irgendwelchen Superz\u00f6llen daran hindern sollte, dann kommt er eben im n\u00e4chsten Jahr wieder und schreibt es dann.<\/p>\n<p>Alle m\u00fcssen ran und die AfD bek\u00e4mpfen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Anschlie\u00dfend folgt ein Satz, den sowohl der Berichterstatter als auch sein Nachbar nicht ganz verstehen: Wolfram Weimer erw\u00e4hnt Bertolt Brecht und <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Thomas Mann\" data-rtr-id=\"f26392f882dd616e16304bbc0c212b32836b6912\" data-rtr-score=\"62.85686746987952\" data-rtr-etype=\"person\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/thomas-mann\" title=\"Thomas Mann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Thomas Mann<\/a>, worauf ein paar aus dem Publikum kichern, sodass jetzt B\u00f6hmermann, an Weimer gewandt, lachend ausruft: \u201eIhre Eier m\u00f6chte ich haben!\u201c Da haben wir nat\u00fcrlich mitgelacht, auch wenn wir die Vorstellung auf ganzer Linie befremdlich fanden. Gleich danach geht\u2019s weiter mit AfD-Bek\u00e4mpfung (m\u00fcssen wir, sagt Weimer) und Exil (das w\u00e4re vielleicht was f\u00fcr ihn, sagt B\u00f6hmermann, wenn das in Deutschland so weitergeht). Aber nein, sagt Weimer emphatisch, alle Demokraten m\u00fcssten dableiben und damit fortfahren, die AfD zu bek\u00e4mpfen, da darf keiner ins Exil! Wieder so ein Augenblick von M\u00e4nnerbund und Waffenbr\u00fcderschaft, aber nur kurz. Es geht aufs Ende zu.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Bei den Publikumsfragen meldet sich Laura Neuhaus, die neue Leiterin der Duden-Redaktion, mit einer kritischen Anmerkung zu Weimers Ideen vom Gendern. Sie kriegt sofort eine Einladung ins Kanzleramt, da hat Weimer n\u00e4mlich sein B\u00fcro. Da wird man sich mit vier, f\u00fcnf Leuten zusammensetzen und nochmal in Ruhe \u00fcbers Gendern reden. Ein Teufelskerl, dieser Wolfram Weimer.<\/p>\n<p>Weimer w\u00fcrde alles noch einmal so machen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Psychologen m\u00f6gen \u00fcber die Frage nachdenken, ob B\u00f6hmermann durch die letzten zwei Wochen so ersch\u00f6pft ist, dass seine Widerstandskr\u00e4fte nachlassen. Auf die wunderbare Frage der Moderatorin, an beide gerichtet, ob sie mit dem Wissen von heute noch einmal so handeln w\u00fcrden wie vor zehn Tagen, wird der Satiriker weich. Er sagt: \u201eWir h\u00e4tten den 7. Oktober frei lassen sollen. Das ist nicht richtig gelaufen. Tut mir wahnsinnig leid, dass wir das ausgel\u00f6st haben.\u201c Er sagt noch etwas mehr, aber alles zielt in dieselbe Richtung. Deutlicher kann man nicht sagen, dass man die Sache verbockt hat.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eUnd Sie?\u201c, fragt Eva Schulz den Kulturstaatsminister. Der wiegt das Haupt. Pause. \u201eIch find das stark\u201c, sagt er pseudoergriffen und deutet auf B\u00f6hmermann. Aber das Publikum h\u00e4tte jetzt auch von ihm gern eine menschliche Geste gesehen, den Hauch einer Andeutung, dass er \u00fcberreagiert und mit einer gro\u00dfen Kanone auf einen mittelgro\u00dfen Spatz geschossen hat. Doch nein, Weimer findet nicht, dass er irgendetwas zu korrigieren hat. Er sagt: \u201eIch w\u00fcrd\u2019s wieder machen.\u201c Eine Stimme aus dem Publikum ruft: \u201eAuch wieder \u00fcber dpa?\u201c Da bricht die Entt\u00e4uschung ein letztes Mal aus B\u00f6hmermann heraus: \u201eRufen Sie n\u00e4chstes Mal einfach an!\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Aber es ist nicht seine Art \u2013 Teamwork, Kommunikation. Mit keiner Silbe ist Weimer darauf eingegangen, dass er sich durch den infamen Artikel in einem rechten Krawallportal hat anstiften lassen, eine kulturelle Institution unter Druck zu setzen und den Meinungskorridor, den er angeblich verbreitern will, noch etwas enger werden zu lassen. Denn nat\u00fcrlich fragen sich besonders j\u00fcngere Menschen, auch in diesem Saal, in welchem Verh\u00e4ltnis der Kampf gegen Antisemitismus und Israels Kriegsf\u00fchrung in Gaza stehen. Man m\u00fcsste doch dar\u00fcber sprechen, was ausgedr\u00fcckt werden kann, was nicht. Ab wann der Hinweis auf menschliches Leid einen K\u00fcnstler vom Gespr\u00e4ch oder der B\u00fchne ausschlie\u00dft. So eindeutig liegen die Dinge ja nicht. K\u00fcnstler in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern hadern damit. Die Freiheit der Kunst: Auch \u00fcber sie wurde an diesem Abend gesprochen. Doch es steht zu bef\u00fcrchten, dass viele nicht mehr wissen, was damit gemeint ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Urspr\u00fcnglich sollte es bei diesem Podium um die Bedrohung der Kultur durch die Technik gehen. 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