{"id":484701,"date":"2025-10-09T08:02:11","date_gmt":"2025-10-09T08:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484701\/"},"modified":"2025-10-09T08:02:11","modified_gmt":"2025-10-09T08:02:11","slug":"missbraucht-als-kanonenfutter-russland-weitet-rekrutierung-von-soeldnern-im-ausland-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484701\/","title":{"rendered":"Missbraucht als &#8222;Kanonenfutter&#8220;: Russland weitet Rekrutierung von S\u00f6ldnern im Ausland aus"},"content":{"rendered":"<p>                    Missbraucht als &#8222;Kanonenfutter&#8220;<br \/>\n                Russland weitet Rekrutierung von S\u00f6ldnern im Ausland aus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              09.10.2025, 09:57 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Verluste der Russen im Krieg gegen die Ukraine sind laut Berechnungen Kiews hoch. Moskau kompensiert diese Berichten zufolge zunehmend durch S\u00f6ldner aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Doch der Einsatz an der Front erfolgt f\u00fcr einige der Rekrutierten offenbar nicht immer freiwillig. <\/strong><\/p>\n<p>Russland startet eine weltweite Rekrutierungskampagne f\u00fcr S\u00f6ldner in S\u00fcdostasien, Afrika und Lateinamerika, getarnt als &#8222;Zusammenarbeit&#8220; mit Regierungen und &#8222;Sicherheitsbeh\u00f6rden&#8220;. Das<a href=\"https:\/\/www.rbc.ua\/rus\/news\/rf-rozgortae-globalne-verbuvannya-naymantsiv-1759981591.html#goog_rewarded\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\"> berichtet<\/a> die Nachrichtenagentur RBC-Ukraine unter Bezugnahme auf den Telegram-Kanal des Zentrums zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation (CDC) beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine. Den Angaben des Ministeriums zufolge besteht die Aufgabe der Sonderoperation nicht nur darin, die personellen Ressourcen f\u00fcr den Krieg gegen die Ukraine aufzustocken, sondern auch parallele militarisierte Kan\u00e4le f\u00fcr hybride Operationen zu schaffen. Dies umfasse Aufkl\u00e4rung und Sabotage bis hin zur politischen Destabilisierung in Regionen mit traditioneller US-Pr\u00e4senz. <\/p>\n<p>Experten zufolge untergr\u00e4bt eine solche Beteiligung von B\u00fcrgern aus wirtschaftlich oder politisch mit Washington verbundenen L\u00e4ndern die Sicherheitsmechanismen und das Vertrauen in B\u00fcndnisformate. &#8222;Russland bettet Rekrutierungsketten in kriminelle \u00d6kosysteme ein, insbesondere in Lateinamerika, was die Finanzierung und Logistik vereinfacht und in der N\u00e4he der US-Grenzen das Risiko von &#8218;Hotspots&#8216; und erzwungenen gewaltsamen Reaktionen birgt&#8220;, stellt das CPD fest. Das Ministerium nennt Beispiele f\u00fcr solche &#8222;Rekrutierungen&#8220; in Kenia und S\u00fcdafrika. <\/p>\n<p>Das Ministerium nannte auch Beispiele f\u00fcr solche &#8222;Rekrutierungen&#8220;. So sei es k\u00fcrzlich in Kenia zu einem Skandal gekommen, als ein Sportler durch einen Trick dazu gebracht wurde, einen &#8222;Vertrag&#8220; mit dem russischen Verteidigungsministerium zu unterschreiben und an die Front geschickt wurde. Das kenianische Au\u00dfenministerium berichtete von mehreren solchen F\u00e4llen.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit wurde in der Republik S\u00fcdafrika eine Massenrekrutierung von Frauen in Fabriken zur Herstellung von Kampfdrohnen in der russischen Wirtschaftszone &#8222;Alabuga&#8220; aufgedeckt, die unter dem Deckmantel einer legalen Besch\u00e4ftigung, in Wirklichkeit jedoch zur Zwangsarbeit durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>S\u00f6ldner als &#8222;Kanonenfutter&#8220;<\/p>\n<p>Der CPR wies darauf hin, dass derartige Praktiken nicht dem &#8222;Antikolonialismus&#8220; entspr\u00e4chen, wie der Kreml sie darzustellen versucht, sondern eine Reproduktion kolonialer Machenschaften seien, die darauf abzielten, Menschen als billige Arbeitskr\u00e4fte und &#8222;Kanonenfutter&#8220; auszubeuten. Dies destabilisiere ganze Regionen und untergrabe die internationale Sicherheit.<\/p>\n<p>Zudem k\u00e4mpfen laut dem ukrainischen Geheimdienst rund 25.000 Kubaner gegen die Ukraine. Die Kubaner kompensierten die massiven Verluste der Russen und stellten nach den nordkoreanischen K\u00e4mpfern das gr\u00f6\u00dfte S\u00f6ldner-Kontingent an der Front. Auch sollen B\u00fcrger des Irak, Syriens, Afghanistans, Libyens, des Jemen und anderer L\u00e4nder der Region dem ukrainischen Geheimdienst zufolge rekrutiert werden, um auf der Seite Russlands am Krieg in der Ukraine teilzunehmen.<\/p>\n<p>J\u00fcngsten<a href=\"https:\/\/x.com\/GeneralStaffUA\/status\/1976141403764740599\/photo\/1\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\"> Berechnungen des ukrainischen Generalstabs<\/a> zufolge hat Russland seit Beginn seines Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 rund 1.119.390 Soldaten im Kampf verloren. Die Beteiligung der ausl\u00e4ndischen S\u00f6ldner helfe dem Kreml, seinen Krieg zu f\u00fchren, die Zahl der Opfer im Inland zu verringern und die politische Stabilit\u00e4t zu wahren. Offizielle Angaben zu seinen Verlusten liefert der Kreml jedoch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Missbraucht als &#8222;Kanonenfutter&#8220; Russland weitet Rekrutierung von S\u00f6ldnern im Ausland aus 09.10.2025, 09:57 Uhr Die Verluste der Russen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":484702,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[16302,331,332,661,13,23158,929,4047,14,15,885,16,4043,4044,850,307,12,1991,7116,317,64],"class_list":{"0":"post-484701","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-afrika","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-angriff-auf-die-ukraine","12":"tag-headlines","13":"tag-kenia","14":"tag-kriege-und-konflikte","15":"tag-kuba","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordkorea","19":"tag-politik","20":"tag-russia","21":"tag-russian-federation","22":"tag-russische-foederation","23":"tag-russland","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-suedamerika","26":"tag-suedafrika","27":"tag-ukraine","28":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115343166570260188","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/484701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=484701"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/484701\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/484702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=484701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=484701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=484701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}