{"id":484780,"date":"2025-10-09T08:46:11","date_gmt":"2025-10-09T08:46:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484780\/"},"modified":"2025-10-09T08:46:11","modified_gmt":"2025-10-09T08:46:11","slug":"tatort-mittelmeer-szenische-lesung-am-deutschen-theater-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/484780\/","title":{"rendered":"Tatort Mittelmeer &#8211; Szenische Lesung am Deutschen Theater Berlin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 23. November 2025 lenken bekannte Schauspielende aus den TV-Krimiserien Tatort, Polizeiruf 110 und S\u00f6rensen die Aufmerksamkeit auf einen realen, aber vergessenen Tatort: das Mittelmeer.<\/strong><\/p>\n<p>In dieser Jubil\u00e4ums-Lesung verleihen die Prominenten jenen eine Stimme, die sonst kaum zu Wort kommen \u2013 aus Seenot gerettete Menschen und Crewmitglieder des Rettungsschiffs Humanity 1. Gelesen werden authentische Berichte und pers\u00f6nliche Erlebnisse, welche die Seenotrettungsorganisation SOS Humanity im Laufe von zehn Jahren Einsatz f\u00fcr ertrinkende Menschen auf der Flucht dokumentiert hat.<\/p>\n<p>Diese <a href=\"https:\/\/www.deutschestheater.de\/programm\/produktionen\/tatort-mittelmeer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Veranstaltung<\/a> r\u00fcckt die anhaltende humanit\u00e4re Notlage und die im Namen Europas ausge\u00fcbten Menschenrechtsverletzungen f\u00fcr einen Abend ins Rampenlicht \u2013 sowie das zentrale Mittelmeer als einem Ort, der l\u00e4ngst nicht mehr nur Fluchtroute, sondern auch Massengrab und Tatort zugleich geworden ist.<\/p>\n<p><strong>Wann:<\/strong> Sonntag, 23. November 2025, 20:00 Uhr<br \/><strong>Wo:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.deutschestheater.de\/programm\/produktionen\/tatort-mittelmeer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DT B\u00fchne im Deutschen Theater Berlin<\/a>, Schumannstra\u00dfe 13a, 10117 Berlin<br \/><strong>Was:<\/strong> Szenische Lesung in einer Kooperation von SOS Humanity &amp; Deutsches Theater Berlin<br \/><strong>Wer:<\/strong> Meret Becker, Ulrike Folkerts, Nina Kunzendorf, Peter Kurth, Eva L\u00f6bau, Bjarne M\u00e4del, Heike Makatsch, Hans-Jochen Wagner, Mark Waschke \u2013 Musik: Aeham Ahmad<\/p>\n<p><strong>Das Mittelmeer als Tatort unmenschlicher Abschottungspolitik<\/strong><\/p>\n<p>Das zentrale Mittelmeer ist eine der t\u00f6dlichsten Fluchtrouten der Welt. Jedes Jahr sterben Tausende Menschen bei dem Versuch, \u00fcber Europas maritime Au\u00dfengrenze in Sicherheit zu gelangen. Die Europ\u00e4ische Union und ihre Mitgliedstaaten entziehen sich ihrer Verantwortung zur Rettung. Statt Schutz zu bieten, l\u00e4sst Europa die Schutzsuchenden wissentlich im Stich. W\u00e4hrend die politische Unt\u00e4tigkeit und Behinderung der Rettungsschiffe zunimmt, halten die Seenotf\u00e4lle und Menschenrechtsverletzungen auf See an.<\/p>\n<p>\u201eIn Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, ein deutliches Zeichen f\u00fcr die Wahrung der Menschenrechte aller zu setzen\u201c, betont Schauspieler Hans-Jochen Wagner, der zum dritten Mal an der Lesung Tatort Mittelmeer teilnimmt. \u201eAuf dem Mittelmeer geraten t\u00e4glich Fl\u00fcchtende in Lebensgefahr \u2013 dort entscheidet gelebte Menschlichkeit \u00fcber Leben und Tod. F\u00fcr mich bedeutet Menschlichkeit, diesen Menschen unabh\u00e4ngig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder politischer \u00dcberzeugung beizustehen \u2013 jederzeit und unter allen Umst\u00e4nden. Wahre Solidarit\u00e4t kennt keine Grenzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Augenzeugen zu Wort kommen lassen<\/strong><\/p>\n<p>Es lesen Meret Becker, Ulrike Folkerts, Nina Kunzendorf, Peter Kurth, Eva L\u00f6bau, Bjarne M\u00e4del, Heike Makatsch, Hans-Jochen Wagner und Mark Waschke von SOS Humanity aufgezeichnete Erfahrungsberichte von aus Seenot Geretteten sowie der Besatzung des Rettungsschiffs Humanity 1. Weiterer Gegenstand der Lesung sind dokumentierte Rechtsbr\u00fcche auf See, die von der Crew bezeugt und dokumentiert wurden.<\/p>\n<p>Musikalisch begleitet wird die szenische Lesung von dem pal\u00e4stinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad, Preistr\u00e4ger des \u201eInternationalen Beethovenpreises f\u00fcr Menschenrechte\u201c.<\/p>\n<p>Bei der Benefizveranstaltung \u2013 alle Schauspielenden engagieren sich ehrenamtlich \u2013 handelt es sich um eine Veranstaltung der zivilen Seenotrettungsorganisation SOS Humanity in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater Berlin. Gemeinsam wollen sie \u00fcber die seit Jahren andauernde humanit\u00e4re Katastrophe auf dem Mittelmeer informieren. Zudem werden Spenden f\u00fcr die lebensrettenden Eins\u00e4tze des Rettungsschiffs Humanity 1 und der Finanzierung eines zus\u00e4tzlichen Segelschiffs, dem Rettungs- und Beobachtungschiff Humanity 2, gesammelt. Die H\u00e4lfte der Ticketeinnahmen kommen SOS Humanity zugute.<\/p>\n<p><strong>SOS Humanity<\/strong> ist eine Nichtregierungsorganisation f\u00fcr zivile Seenotrettung im Mittelmeer. Sie wurde 2015 in Berlin gegr\u00fcndet, tritt seit 2022 unter dem Namen SOS Humanity auf und ist seit August 2022 mit dem Rettungsschiff Humanity 1 im Einsatz. Seit 2016 konnte die Organisation \u00fcber 39.500 Kinder, Frauen und M\u00e4nner vor dem Ertrinken im zentralen Mittelmeer retten. Die Vision von SOS Humanity ist eine Welt, in der die Menschenrechte aller gewahrt werden. Neben dem Retten auf See steht das Bezeugen der Missst\u00e4nde und das Ver\u00e4ndern der EU-Abschottungspolitik im Fokus der Arbeit von SOS Humanity. Diese wird getragen von einem breiten ehrenamtlichen und finanziellen Engagement aus der Zivilgesellschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 23. 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