{"id":485136,"date":"2025-10-09T12:05:11","date_gmt":"2025-10-09T12:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485136\/"},"modified":"2025-10-09T12:05:11","modified_gmt":"2025-10-09T12:05:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1357-polen-standesbeamter-soll-fuer-russland-spioniert-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485136\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 13:57 Polen: Standesbeamter soll f\u00fcr Russland spioniert haben++"},"content":{"rendered":"<p>Ein Standesbeamter in Polen muss sich wegen des Vorwurfs der Spionage f\u00fcr den russischen Geheimdienst vor Gericht verantworten. Die Ermittler werfen dem Besch\u00e4ftigten des Archivs des Warschauer Standesamtes vor, in den Jahren 2017 bis 2022 pers\u00f6nliche Daten von polnischen B\u00fcrgern und Ausl\u00e4ndern kopiert und diese an seine russischen Auftraggeber weitergeleitet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Die gewonnenen Daten und Dokumente h\u00e4tten es den Russen erm\u00f6glicht, Unterlagen f\u00fcr den Aufbau der Identit\u00e4t sogenannte Illegaler zu erstellen, hei\u00dft es weiter. Der Begriff &#8222;Illegale&#8220; bezieht sich auf russische Agenten, die unter einer falschen Legende Jahre oder Jahrzehnte im Einsatzland leben, dort Informationen beschaffen und Auftr\u00e4ge erledigen. Den Angaben zufolge wurde der Mann bereits im M\u00e4rz 2022 festgenommen &#8211; kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Bekannt wurde der Fall erst jetzt.\u00a0<\/p>\n<p><b>+++ 13:27 Ukrainische Nato-Botschafterin fordert EU zum Kauf von mehr US-Waffen auf +++<\/b><br \/>Vor dem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Br\u00fcssel kommende Woche hat die ukrainische Nato-Botschafterin Aljona Getmantschuk Kiews europ\u00e4ische Verb\u00fcndete aufgefordert, mehr US-Waffen f\u00fcr ihr Land zu kaufen. &#8222;Es ist nicht so, dass wir amerikanische Waffen gegen\u00fcber franz\u00f6sischen, deutschen oder anderen europ\u00e4ischen Waffen bevorzugen&#8220;, sagt Getmantschuk der Nachrichtenagentur AFP. &#8222;Das Problem ist, dass wir die USA um Waffen bitten, welche die europ\u00e4ischen L\u00e4nder nicht liefern k\u00f6nnen&#8220;, sagt sie.<\/p>\n<p><b>+++ 12:50 Drohne f\u00e4hrt unentdeckt auf russischem Raketenwerfer mit +++<\/b><br \/>Ein Video der ukrainischen Nationalgarde zeigt eine Drohne, die auf einem russischen Raketenwerfer landet und unbemerkt kilometerweit mitf\u00e4hrt. Kurze Zeit nachdem das Flugger\u00e4t von russischen Soldaten entdeckt wird, ergreifen diese die Flucht.<\/p>\n<p><b>+++ 12:31 EU-Sanktionsbeauftragter: Weiterer US-Kurs bei Sanktionen unklar +++<\/b><br \/>Unter den europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten ist man sich nach Angaben des EU-Sanktionsbeauftragten David O&#8217;Sullivan unsicher, ob US-Pr\u00e4sident Donald Trump weitere Strafma\u00dfnahmen gegen Russland mittragen wird. &#8222;Es gibt Anzeichen, dass er die Geduld mit Pr\u00e4sident (Wladimir) Putin verliert&#8220;, sagt O&#8217;Sullivan in einem Reuters-Interview. &#8222;Ob er daraus jedoch den Schluss ziehen wird, dass Amerika weitere Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngen sollte, ist eine offene Frage.&#8220; Die USA m\u00fcssten bei den Sanktionen zu den \u00fcbrigen G7-Staaten aufschlie\u00dfen, nachdem sie sich zuvor auf einen Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine konzentriert h\u00e4tten. So sei es bedauerlich, dass die USA sich nicht der EU, Gro\u00dfbritannien und Kanada angeschlossen h\u00e4tten, als diese die Preisobergrenze der G7 f\u00fcr russisches Roh\u00f6l Anfang September von zuvor 60 auf 47,60 Dollar je Barrel senkten.<\/p>\n<p><b>+++ 11:55 Selenskyj: Bei Eroberung der Ostukraine &#8222;muss Putin eine Million seiner eigenen Leute begraben&#8220; +++<\/b><br \/>Wenn der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin die gesamte Ostukraine einnehmen wolle, w\u00fcrden sich die Verluste seiner Armee auf rund eine Million Soldaten belaufen, sagt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj laut Ukrinform in einem Gespr\u00e4ch mit Journalisten. Was er Donald Trump gesagt habe, sei wahr geworden, teilt Selenskyj in Erinnerung an sein Gespr\u00e4ch mit dem US-Pr\u00e4sidenten mit. &#8222;Die Russen werden den Osten nicht einnehmen, und wenn sie es doch wollen, muss Putin eine Million seiner eigenen Leute begraben. Denn wir wissen, wie viele er bereits begraben hat, als er seit Beginn der gro\u00df angelegten Invasion 30 Prozent unseres Ostens eroberte. Und wir k\u00f6nnen uns vorstellen, was er tun m\u00fcsste, um den gesamten Donbass oder andere Teile der Ukraine einzunehmen.&#8220; Trump habe das Vertrauen in Putins Worte verloren. &#8222;Putin hat Trump belogen. Wer wirklich Frieden will und dazu bereit ist, kann seine Angriffe nicht immer weiter intensivieren. Dies ist ein Ultimatum durch massive Angriffe. Aber Ultimaten funktionieren nicht. Wir wollen einen gerechten Frieden \u2013 und das bedeutet, dass es einen gerechten Dialog geben muss. Und wir sind bereit f\u00fcr das von Pr\u00e4sident Trump angek\u00fcndigte Dialogformat. Wir sind bereit f\u00fcr ein entsprechendes Treffen&#8220;, sagt Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 11:35 Ukraine best\u00e4tigt Attacke auf Energieanlagen in russischer Region Wolgograd +++<\/b><br \/>Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben in der Nacht eine Gasanlage und \u00d6linfrastruktur in der s\u00fcdrussischen Region Wolgograd angegriffen. In der Gasverarbeitungsanlage Korobkowski und am Bahnhof Jefimowka seien Explosionen und ein Feuer registriert worden, teilt der ukrainische Generalstab auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Das Milit\u00e4r pr\u00fcfe nun das Ausma\u00df der Sch\u00e4den an den Anlagen. Eine russische Stellungnahme liegt bisher nicht vor (siehe Eintrag 06:54 Uhr). <\/p>\n<p><b>+++ 11:16 Selenskyj: Tomahawk-Lieferungen k\u00f6nnten Russland zu Verhandlungen zwingen +++<\/b><br \/>Die Lieferung der seit Langem angeforderten Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper an die Ukraine k\u00f6nnte Russland dazu zwingen, &#8222;die wahre Lage zu erkennen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen&#8220;, sagt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj. Bei einem Treffen mit Journalisten teilt Selenskyj mit, US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00f6nne der Ukraine &#8220; weitreichende Dinge geben&#8220;, die die Position Kiews in k\u00fcnftigen Gespr\u00e4chen deutlich st\u00e4rken w\u00fcrden. &#8222;Im Moment ist es wichtig, ein Signal zu senden, dass die Ukraine mit allen m\u00f6glichen Mitteln gest\u00e4rkt wird. Und eines dieser Mittel ist mir wichtig: Tomahawks &#8222;, sagt er. &#8222;All diese Dinge k\u00f6nnen die Ukraine st\u00e4rken und die Russen zwingen, ein wenig n\u00fcchtern zu werden und sich an den Verhandlungstisch zu setzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:41 Ukraine will Trump f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominieren &#8211; unter einer Bedingung +++<\/b><br \/>Die Ukraine sei bereit, US-Pr\u00e4sident Donald Trump f\u00fcr den Friedensnobelpreis zu nominieren, wenn er zu einem Waffenstillstand mit Russland beitrage, sagt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj laut &#8222;Kyiv Independent&#8220; vor Journalisten. Trump hatte angek\u00fcndigt, ein schnelles Friedensabkommen zwischen Kiew und Moskau zu vermitteln und die seit mehr als dreieinhalb Jahren andauernde gro\u00df angelegte russische Invasion zu beenden. Diese Bem\u00fchungen sind weitgehend ins Stocken geraten, da Russland weiterhin einen Waffenstillstand ablehnt und von der Ukraine territoriale Zugest\u00e4ndnisse verlangt. Der US-Pr\u00e4sident hatte sich aktiv f\u00fcr die Verleihung der prestigetr\u00e4chtigen Auszeichnung eingesetzt.<\/p>\n<p><b>+++ 10:10 Selenskyj: Benzinengp\u00e4sse in Russland durch Angriffe auf Energieanlagen +++<\/b><br \/>Die Ukraine hat nach eigenen Angaben durch Angriffe mit weiterreichenden Waffen auf russische Energieanlagen wohl erhebliche Benzinengp\u00e4sse in Russland verursacht. Es d\u00fcrfte zeitweise in Russland bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff als gew\u00f6hnlich zur Verf\u00fcgung gestanden haben, teilt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj laut ver\u00f6ffentlichten \u00c4u\u00dferungen bei einer Besprechung mit. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten bei Angriffen in der vergangenen Woche im Inland hergestellte Neptun- und Flamingo-Raketen eingesetzt, f\u00fcgt er hinzu. Selenskyj berichtet zudem, dass die russischen Streitkr\u00e4fte im vergangenen Monat 1550 Angriffe auf Energieziele in den ukrainischen Regionen Tschernihiw, Sumy und Poltawa ausgef\u00fchrt h\u00e4tten. Dabei h\u00e4tten sie jedoch lediglich 160 Treffer erzielt.<\/p>\n<p><b>+++ 09:52 Bericht: Russland will AKW Saporischschja wieder hochfahren +++<\/b><br \/>Russland bereitet einem staatlichen Medienbericht zufolge die Wiederinbetriebnahme des besetzten ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja vor. Die Lage in dem AKW gebe aus Sicht der nuklearen Sicherheit keinen Anlass zur Sorge, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Das AKW Saporischschja ist das gr\u00f6\u00dfte Europas. Derzeit sind alle seine sechs Reaktoren sowjetischer Bauart heruntergefahren. Es ist von russischen Truppen besetzt. Russland und die Ukraine werfen sich immer wieder gegenseitig vor, das AKW-Gel\u00e4nde und seine Umgebung zu beschie\u00dfen.<\/p>\n<p><b>+++ 09:30 US-Sanktionen gegen serbischen \u00d6lkonzern NIS treten in Kraft +++<\/b><br \/>Gegen den serbischen Mineral\u00f6lkonzern NIS sind Sanktionen der Vereinigten Staaten in Kraft getreten. Ein weiterer Aufschub der noch von der Administration des scheidenden US-Pr\u00e4sidenten Joe Biden verh\u00e4ngten Ma\u00dfnahme sei nicht gew\u00e4hrt worden, teilt das Unternehmen mit Sitz in der nordserbischen Stadt Novi Sad am Morgen auf seiner Webseite mit. Die Sanktionen richten sich gegen den Umstand, dass sich die teil-staatliche NIS mehrheitlich in russischem Besitz befindet. Mittelfristig k\u00f6nnten die US-Sanktionen gegen NIS ernsthafte Folgen f\u00fcr Serbien nach sich ziehen. So bezieht Serbien seine gesamten Roh\u00f6l-Importe \u00fcber die kroatische Pipeline Janaf, die per Schiff angeliefertes \u00d6l von der Adriak\u00fcste in die Mitte Europas transportiert. Aufgrund der US-Sanktionen wird es der Betreibergesellschaft der Janaf nicht mehr m\u00f6glich sein, mit der NIS Gesch\u00e4fte zu machen.<\/p>\n<p><b>+++ 08:42 Mindestens f\u00fcnf Menschen bei russischem Drohnenangriff auf Region Odessa verletzt +++<\/b><br \/>&#8222;In der Nacht hat der Feind massiv das Gebiet Odessa mit Kampfdrohnen angegriffen. Die meisten feindlichen Ziele sind von der Flugabwehr vernichtet worden&#8220;, teilt der Milit\u00e4rgouverneur des Gebiets Odessa, Oleh Kiper, bei Telegram mit. Trotzdem habe es Sch\u00e4den gegeben &#8211; an zivilen Objekten, an der Energie- und Hafeninfrastruktur. Mehrere H\u00e4user seien besch\u00e4digt worden. Im Hafen seien Container mit Holzpellets und Speise\u00f6l in Brand geraten. Bei 30.000 Kunden sei zudem Stromversorgung ausgefallen, sagt Kiper, der Fotos von den Br\u00e4nden bei Telegram ver\u00f6ffentlichte. Die Hafenstadt Odessa und das umliegende Gebiet geh\u00f6ren zu den am h\u00e4ufigsten von Russland angegriffenen Zielen in der Ukraine. <\/p>\n<p><b>+++ 07:54 Russland weitet Rekrutierung von S\u00f6ldnern in Asien, Afrika und Lateinamerika aus +++<\/b><br \/>Russland startet eine weltweite Rekrutierungskampagne f\u00fcr S\u00f6ldner in S\u00fcdostasien, Afrika und Lateinamerika, getarnt als &#8222;Zusammenarbeit&#8220; mit Regierungen und &#8222;Sicherheitsbeh\u00f6rden&#8220;. Das<a target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/www.rbc.ua\/rus\/news\/rf-rozgortae-globalne-verbuvannya-naymantsiv-1759981591.html#goog_rewarded\"> berichtet<\/a> die Nachrichtenagentur RBC-Ukraine unter Bezugnahme auf den Telegram-Kanal des Zentrums zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation (CDC) beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine. Den Angaben des Ministeriums zufolge besteht die Aufgabe der Sonderoperation nicht nur darin, die personellen Ressourcen f\u00fcr den Krieg gegen die Ukraine aufzustocken, sondern auch parallele militarisierte Kan\u00e4le f\u00fcr hybride Operationen zu schaffen. Dies umfasse Aufkl\u00e4rung und Sabotage bis hin zur politischen Destabilisierung in Regionen mit traditioneller US-Pr\u00e4senz. Experten zufolge untergr\u00e4bt eine solche Beteiligung von B\u00fcrgern aus wirtschaftlich oder politisch mit Washington verbundenen L\u00e4ndern die Sicherheitsmechanismen und das Vertrauen in B\u00fcndnisformate. <\/p>\n<p><b>+++ 07:35 Kiew gibt neue Verlustzahlen Russlands seit Beginn des Ukraine-Kriegs bekannt +++<\/b><br \/>Russland hat seit Beginn seines Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 rund 1.119.390 Soldaten verloren, berichtet der Generalstab der ukrainischen Streitkr\u00e4fte in den sozialen Medien. In dieser Zahl sind demnach 1020 Verluste enthalten, die die russischen Streitkr\u00e4fte am vergangenen Tag erlitten haben. Dem Bericht zufolge hat Russland au\u00dferdem 11.241 Panzer, 23.325 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63.705 Fahrzeuge und Treibstofftanks, 33.534 Artilleriesysteme, 1517 Mehrfachraketenwerfersysteme, 1225 Luftabwehrsysteme, 427 Flugzeuge, 346 Hubschrauber, 68.293 Drohnen, 28 Schiffe und Boote sowie ein U-Boot verloren.<\/p>\n<p><b>+++ 07:17 Frist f\u00fcr Verh\u00e4ngung von US-Sanktionen gegen serbischen Mineral\u00f6lkonzern NIS endet +++<\/b><br \/>Die USA wollen den dominierenden serbischen Mineral\u00f6lkonzern mit Sitz in Novi Sad wegen der russischen Mehrheitseigent\u00fcmerschaft sanktionieren. Washington hat ihr Inkrafttreten mehrfach ausgesetzt. Belgrad kann oder will sich aus der Partnerschaft mit Russland nicht l\u00f6sen \u2013 von dort erh\u00e4lt es Roh\u00f6l und praktisch seinen gesamten Erdgasbedarf. Diesmal wird allerdings nicht mit einer weiteren Fristverl\u00e4ngerung gerechnet. Nach Ansicht von Experten d\u00fcrften die m\u00f6glichen Sanktionen zun\u00e4chst aber keine schwerwiegenden Folgen f\u00fcr Serbien haben, da das Land \u00fcber Roh\u00f6lreserven f\u00fcr mindestens drei Monate verf\u00fcge. <\/p>\n<p><b>+++ 06:54 Bericht: Drohnenangriff l\u00f6st Feuer in russischem Gaswerk aus +++<\/b><br \/>In einer Gasverarbeitungsanlage Korobkovsky von Lukoil im russischen Kotovo ist in der Nacht ein Feuer infolge eines Drohnenangriffs ausgebrochen, berichtet der Telegram-Kanal Astra unter Berufung auf Anwohner der russischen Region Wolgograd. Eine offizielle Best\u00e4tigung des Vorfalls gibt es bisher nicht. Die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden haben sich zum Ausma\u00df des Schadens noch nicht ge\u00e4u\u00dfert. Der Gouverneur von Wolgograd, Andrej Botscharow, hatte nur erkl\u00e4rt, man werde sich nach den Angriffen in der Region um &#8222;Br\u00e4nde in Treibstoff- und Energieanlagen&#8220; k\u00fcmmern. Auch von ukrainischer Seite gibt es noch keine Stellungnahme zu dem gemeldeten Angriff. Indes best\u00e4tigen Satellitenbilder des Fire Information for Resource Management System (FIRMS) der NASA einen Brand in der Gasverarbeitungsanlage, berichtet der Kyiv Independent. Die Gasaufbereitungsanlage Korobkovsky ist der gr\u00f6\u00dfte Erdgasverarbeiter im s\u00fcdlichen russischen F\u00f6derationskreis. Sie wurde 1966 in Betrieb genommen und versorgt die Energieinfrastruktur der Region.<\/p>\n<p><b>+++ 06:18 Bericht: Russland intensiviert Informationsangriffe auf USA mithilfe KI +++<\/b><br \/>Russland hat seine Kampagne zur Informationsbeeinflussung der USA intensiviert und nutzt dabei k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und ein ausgedehntes Desinformationsnetzwerk. Das berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf einen Telegram-Post des Pressediensts des Zentrums zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation (CCD) beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat. Demnach beruft sich der CCD auf Analysen des amerikanischen Unternehmens NewsGuard, das Informationsquellen auf ihre Zuverl\u00e4ssigkeit analysiert. Den Angaben zufolge steckt der Kreml hinter den meisten Versuchen, die amerikanische Gesellschaft durch Desinformation, Deepfakes, gef\u00e4lschte Websites und soziale Netzwerke zu beeinflussen. Russland habe ein ganzes Netzwerk von Desinformationsplattformen aufgebaut namens Prawda. Das Netzwerk umfasse mehr als 150 Websites in 49 L\u00e4ndern, die in nur einem Jahr mehr als 3,6 Millionen Inhalte verbreitet haben sollen, die Kreml-Narrative f\u00f6rdern. Diese Ressourcen sollen dem Bericht des Zentrums zufolge systematisch amerikanische Medien angreifen und diese als &#8222;F\u00e4lschungen&#8220; oder &#8222;Propaganda&#8220; bezeichnen. Zudem sollen die Ressourcen Internet-Suchmaschinen und KI-Modelle gezielt mit Desinformation &#8222;verunreinigen&#8220;. Infolgedessen w\u00fcrden KI-Algorithmen, Kreml-Botschaften und die Nutzer in die Irre f\u00fchren, hei\u00dft es. <\/p>\n<p><b>+++ 05:42 Gro\u00dfbrand von \u00d6ldepot auf der Krim: Urlauber reisen massenhaft ab +++<\/b><br \/>Auf der russisch besetzten Krim verlassen Urlauber massenhaft die Stadt Feodossija, wo ein \u00d6ldepot in Flammen steht. Das Feuer brach in der Nacht zum 6. Oktober nach einem mutma\u00dflichen Angriff der ukrainischen Streitkr\u00e4fte aus und w\u00fctet seit drei Tagen. Laut Ukrinform greifen die Flammen auf immer neue Treibstofftanks \u00fcber. Infolgedessen ist die Stadt in eine dichte Rauch- und Ru\u00dfwolke geh\u00fcllt, die die Bewohner schwer beeintr\u00e4chtigt. Die russischen Besatzungsbeh\u00f6rden schweigen zu dem Vorfall, hei\u00dft es in dem Bericht. <\/p>\n<p><b>+++ 04:55 Th\u00fcringer Verfassungsschutz in Sorge vor Wegwerfagenten +++<\/b><br \/>Th\u00fcringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer warnt vor Anwerbungen von Low-Level-Agenten, die auch mit Drohnen Informationen sammeln k\u00f6nnten. &#8222;Teil der hybriden Kriegsf\u00fchrung ist eben auch, nicht unbedingt bewaffnete Soldaten quasi ins Feindgebiet zu schicken, sondern psychologisch, aber auch analog und im Cyberbereich zu st\u00f6ren, zu verwirren, Chaos und Angst zu sch\u00fcren&#8220;, sagt Kramer in Erfurt. Daf\u00fcr w\u00fcrden auch sogenannte Low-Level-Agenten genutzt. Diese Handlanger, die auch als &#8222;Wegwerfagenten&#8220; bezeichnet werden, sind keine offiziellen Geheimdienstmitarbeiter und werden f\u00fcr Sabotage, Propaganda oder Aussp\u00e4hung eingesetzt. <\/p>\n<p><b>+++ 03:49 Gouverneur: Drei Tote nach russischen Angriffen auf Sumy +++<\/b><br \/>Bei &#8222;massiven&#8220; russischen Drohnen- und Bombenangriffen auf die Oblast Sumy, die am Abend des 8. Oktober begannen, sind bereits drei Menschen get\u00f6tet und zwei verletzt worden, wie Gouverneur Oleh Hryhorov <a target=\"_self\" rel=\"Follow\" href=\"https:\/\/t.me\/hryhorov_oleg\/935\">auf Telegram<\/a> berichtet. Eine Reihe &#8222;massiver feindlicher Angriffe&#8220; habe sich gegen l\u00e4ndliche Gemeinden in der Region gerichtet, was zu Opfern und Zerst\u00f6rung ziviler Infrastruktur gef\u00fchrt habe, schreibt Hryhorov am sp\u00e4ten Abend. Russische gelenkte Fliegerbomben und Angriffsdrohnen zielten demnach auf die Gemeinden Stepaniwka, Mykolajiwka, Welyka Pysariwka, Bilopilja, Komyschanka und Sumy.<\/p>\n<p><b>+++ 02:49 Kreml-Absage an Frieden: Russischer Aktienindex st\u00fcrzt ab +++<\/b><br \/>Der russische Aktienmarkt st\u00fcrzt auf ein Dreijahrestief, nachdem der stellvertretende Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow \u00c4u\u00dferungen \u00fcber einen &#8222;Zusammenbruch&#8220; der Beziehungen zwischen Washington und Moskau abgegeben hat. Der R\u00fcckgang bringt den MOEX Russia Index, den wichtigsten Ma\u00dfstab des russischen Aktienmarktes, auf seinen niedrigsten Stand seit September 2022, berichtet der Kyiv Independent. &#8222;Das Beziehungsgef\u00fcge zwischen Russland und den USA br\u00f6ckelt und bricht zusammen&#8220;, sagt Rjabkow. &#8222;Die Amerikaner sind daf\u00fcr verantwortlich. Jetzt haben die Risse das Fundament erreicht.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 01:55 Geheiminfos zum Ukraine-Krieg auf Dating-Site: Mitarbeiter von US-Milit\u00e4rbasis muss in Haft +++<br \/><\/b>In den USA ist ein ehemaliger ziviler Angestellter einer US-Milit\u00e4rbasis wegen der Weitergabe von als geheim eingestuften Informationen an eine angebliche Ukrainerin auf einer ausl\u00e4ndischen Dating-Plattform zu fast sechs Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt worden. Ein Bundesgericht im Bundesstaat Nebraska verurteilte den 64-J\u00e4hrigen zu 70 Monaten Haft und einer Geldstrafe von 25.000 Dollar (rund 21.500 Euro). Der auf der Offutt-Basis, dem Hauptquartier des strategischen Kommandos (Stratcom), stationierte Ex-Oberstleutnant hatte sich im Juli schuldig bekannt. Ihm wird laut Gerichtsunterlagen vorgeworfen, zwischen Februar und April 2022 geheime Informationen &#8222;\u00fcber den Messenger-Dienst einer ausl\u00e4ndischen Dating-Website an seine Komplizin weitergegeben zu haben, die behauptete, eine in der Ukraine lebende Frau zu sein&#8220;. Dies betrifft demnach insbesondere &#8222;milit\u00e4rische Ziele und die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten Russlands im Zusammenhang mit der Invasion der Ukraine&#8220;. Die Frau sprach den Mann in ihren Nachrichten demnach als ihren &#8222;geheimen Informanten der Liebe&#8220; an.<\/p>\n<p><b>+++ 00:31 Ex-Kremlchef Medwedew besucht Nordkorea +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund von Spekulationen \u00fcber die Entsendung weiterer nordkoreanischer Soldaten in den Ukraine-Krieg ist Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew nach Pj\u00f6ngjang gereist. Er sei zu den Feierlichkeiten rund um den 80. Geburtstag der Partei der Arbeit Koreas gekommen, teilt er mit. &#8222;Die Freunde sind zusammen. Die Feinde werden nerv\u00f6s&#8220;, schreibt er auf der neuen russischen Plattform Max. Der als Vizechef des nationalen Sicherheitsrats in Moskau immer noch einflussreiche Medwedew hat sich in den vergangenen Jahren als Scharfmacher gegen den Westen etabliert. Immer wieder f\u00e4llt er mit rhetorischen Angriffen gegen die Ukraine und den Westen auf.<\/p>\n<p><b>+++ 23:19 Selenskyj verweist auf hohe russische Verluste bei Pokrowsk +++<\/b><br \/>Russlands Milit\u00e4r hat laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj seit Beginn einer Gegenoffensive nahe der ostukrainischen Stadt Pokrowsk hohe Verluste erlitten. &#8222;Seit ihrem Beginn haben die Russen bis heute schon \u00fcber 12.000 an Verlusten erlitten &#8211; und das allein im Raum Pokrowsk und Dobropillja&#8220;, sagt er in seiner abendlichen Videoansprache. Davon seien 7200 &#8222;unwiederbringliche Verluste&#8220;, also tot oder so schwer verletzt, dass sie nicht mehr kriegstauglich sind. Die K\u00e4mpfe um die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk im ostukrainischen Gebiet Donezk dauern schon mehr als ein Jahr an.<\/p>\n<p><b>+++ 22:03 Putin reist trotz Haftbefehl nach Tadschikistan ein +++<\/b><br \/>Trotz eines internationalen Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) ist Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin in Tadschikistan eingetroffen &#8211; einem Land, das den R\u00f6mischen Statut unterzeichnet hat und daher zur Festnahme verpflichtet w\u00e4re. Putin wurde bei seiner Ankunft in Duschanbe von Pr\u00e4sident Emomali Rahmon empfangen. Laut Kreml nimmt er an einem Russland-Zentralasien-Gipfel und einem Treffen der GUS-Staaten teil und f\u00fchrt Gespr\u00e4che mit Rahmon und Aserbaidschans Pr\u00e4sident Aliyev. Der IStGH wirft Putin die Deportation ukrainischer Kinder aus besetzten Gebieten vor. Tadschikistan erkl\u00e4rte bislang nicht, warum es den Haftbefehl ignoriert.<\/p>\n<p><b>+++ 21:21 Deutschland dabei: Ukrainischer Zoll nennt Top 3 der Export- und Importl\u00e4nder +++<br \/><\/b>Von Januar bis September 2025 hat die Ukraine Waren im Wert von 60,1 Milliarden US-Dollar importiert und 29,5 Milliarden exportiert, teilt der ukrainische Zoll mit. Der steuerpflichtige Import machte dabei rund 76 Prozent aller Einfuhren aus. Wichtigste Herkunftsl\u00e4nder waren China (13,3 Mrd. Dollar), Polen (5,7 Mrd. Dollar) und Deutschland (4,8 Mrd. Dollar). Exportiert wurde am meisten nach Polen (3,7 Mrd. Dollar), die T\u00fcrkei (2,1 Mrd. Dollar) und Deutschland (1,8 Mrd. Dollar). Den gr\u00f6\u00dften Anteil an den Importen hatten Maschinen, Ausr\u00fcstung und Transportmittel, gefolgt von Chemieprodukten und Energieerzeugnissen. Bei den Exporten dominieren Lebensmittel, Metalle und Maschinen.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a target=\"_self\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie <a target=\"_self\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-21-Deutschland-dabei-Ukrainischer-Zoll-nennt-Top-3-der-Export-und-Importlaender--article26084145.html\">hier nachlesen<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Standesbeamter in Polen muss sich wegen des Vorwurfs der Spionage f\u00fcr den russischen Geheimdienst vor Gericht verantworten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-485136","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115344121798643297","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/485136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=485136"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/485136\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=485136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=485136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=485136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}