{"id":485282,"date":"2025-10-09T13:26:17","date_gmt":"2025-10-09T13:26:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485282\/"},"modified":"2025-10-09T13:26:17","modified_gmt":"2025-10-09T13:26:17","slug":"kriegsbilder-oleksandr-glyadyelovs-fotografien-in-kiew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485282\/","title":{"rendered":"Kriegsbilder: Oleksandr Glyadyelovs Fotografien in Kiew"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Im M\u00e4rz 1991 laufen zwei M\u00e4nner mit einem Ma\u00dfband \u00fcber weite Felder im Gebiet Dniepropetrowsk. Sie tragen Jeans, Turnschuhe, Lederjacke. Es sind \u201edie ersten ukrainischen Bauern\u201c, wie Oleksandr Glyadyelov seine Fotografie genannt hat. Sie verteilen das Agrarland neu, das siebzig Jahre lang in kollektivem, also Staatsbesitz war.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Bild h\u00e4ngt wandf\u00fcllend im Foyer des Ukrainischen Hauses im Zentrum <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"8d0ba8042243887a83f9fc026b3ad80b017a0aad\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/kiew\" title=\"Kiew\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiews<\/a>, das Glyadyelov in diesem Herbst eine gro\u00dfe Retrospektive gewidmet hat, und es steht wie kein zweites f\u00fcr den Neubeginn dieses Landes nach der Losl\u00f6sung aus dem Zwangsb\u00fcndnis mit der Sowjetunion. Glyadyelov hat diese Zeit des Umbruchs dokumentiert und die Landvermesser begleitet, w\u00e4hrend im Hintergrund die Symbole des alten Landes verschwimmen: eine st\u00e4hlerne \u00c4hre mit Hammer und Sichel an der Spitze und dem Schriftzug \u201eKolchose Rossija\u201c.<\/p>\n<p>Bis heute fotografiert er in Schwarz-Wei\u00df mit der Leica<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Oleksandr Glyadyelov, der 1956 in Liegnitz (Legnica) in Niederschlesien geboren wurde und seit 1974 in Kiew lebt, ist der wohl beste Dokumentar der j\u00fcngeren Geschichte der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"acb898af5ea66a22c43878bf8691be74ce4ecd86\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/ukraine\" title=\"Ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a>. Er ist dabei, als die Menschen 1990 f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit ihres Landes demonstrieren: Manche sind stolz in Tracht erschienen, andere haben die blau-gelbe Fahne mitgebracht, ukrainische Symbole, die in der Sowjetunion verboten waren. Einige recken ihre Zeige-, Mittel- und Ringfinger als Zeichen f\u00fcr den Dreizack, das ukrainische Wappen und ebenfalls verboten, mit dem sie ihre Freiheit einfordern. Glyadyelov zeigt die erwartungsvolle, fr\u00f6hliche Menge auf dem Maidan, der da noch \u201ePlatz der Oktoberrevolution\u201c hei\u00dft und mit Lenindenkmal und Hotel \u201eMoskau\u201c die in Stein gemei\u00dfelten Insignien der Besatzer tr\u00e4gt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Nach dem Umbruch arbeitet Glyadyelov weiter in Schwarz-Wei\u00df und mit seiner <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"d4e5947c80caae6753cceb5c58e8f21892e669f7\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/thema\/leica\" title=\"Leica\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leica<\/a>, und das im \u00dcbrigen bis heute. Seine Motive sind nun weniger die sch\u00f6nen Seiten der Freiheit. Vielmehr fotografiert er mit voller Wucht die H\u00e4rten, die der Zusammenbruch der alten Ordnung mit sich bringt: streikende Bergarbeiter im Donbass, die h\u00f6here L\u00f6hne fordern, junge M\u00e4nner, die nicht mehr in die Sowjetarmee und an Standorte au\u00dferhalb der Ukraine eingezogen werden wollen, Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Anh\u00e4ngern des Kiewer und Moskauer Patriarchats der Ukrainischen Orthodoxen Kirche. Vor allem zu zwei Themen kehrt er in den Neunzigerjahren immer wieder zur\u00fcck: obdachlose Kinder, die zu Zehntausenden in ukrainischen St\u00e4dten vagabundieren, und drogenabh\u00e4ngige Jugendliche.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Immer konzentriert auf das Momentum: Der Fotograf Oleksandr Glyadyelov beim Signieren seines Bildbandes\" height=\"2250\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/immer-konzentriert-auf-das.jpg\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Immer konzentriert auf das Momentum: Der Fotograf Oleksandr Glyadyelov beim Signieren seines BildbandesStefan Locke<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Manche seiner Protagonisten begleitet er jahrelang, etwa Oleksi, der sich vor der Kamera eine Opiumspritze in den Hals bohrt und sp\u00e4ter an Aids stirbt, oder die Kinder Dima, Slawa und Max, die sich auf einem Holzregal in einem schmutzigen Keller ihr Nachtlager gebaut haben. Dem Problem der von ihren Eltern verlassenen Kinder, das sp\u00e4ter zur Gr\u00fcndung der Organisation \u201eSave Ukraine\u201c f\u00fchrte, ist in der Ausstellung ein ganzer Raum mit ersch\u00fctterndsten Aufnahmen gewidmet. Sie offenbaren das Versagen einer Gesellschaft, die es gewohnt war, dass der Staat alles regelt. Lichtblicke sind Aufnahmen beherzter Menschen, die Kindern eine warme Mahlzeit bieten oder sie in Waisenh\u00e4usern aufnehmen. In einem solchen entstand das Bild eines Jungen namens Wowa mit einem K\u00fcken auf dem Kopf.<\/p>\n<p>Ruhige Zeiten gibt es in der Ukraine nicht mehr<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dazwischen, in den Nullerjahren: kurze Momente des Gl\u00fccks. Ein Hochzeitspaar auf der Tanzfl\u00e4che im Hintergrund, aufgenommen hinweg \u00fcber die im Unscharfen verschwimmende Hochzeitstafel, eine Musikgruppe in der wunderbaren Landschaft der Karpaten, ein Vogel \u00fcber der noch freien Krim. Doch ruhige Jahre gibt es kaum in der Ukraine. Nach der gef\u00e4lschten Pr\u00e4sidentschaftswahl 2004 gibt es wieder Proteste auf dem Maidan. Glyadyelov f\u00e4ngt sie mit seiner Kamera ein, genauso wie die Hoffnung der Demonstranten, als nach Wahlwiederholung Wiktor Juschtschenko, der im Wahlkampf mit Dioxin vergiftet worden war, das Amt \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass dies das vorerst letzte friedliche Jahrzehnt der Ukraine sein w\u00fcrde, war damals nicht zu erahnen. 2013 protestierten abermals vor allem junge Ukrainer auf dem Maidan: gegen die korrupten Eliten ihres Landes, gegen den immer enger werdenden W\u00fcrgegriff Moskaus, f\u00fcr eine selbstbestimmte Zukunft. Glyadyelov ist erneut mittendrin; er trotzt der bei\u00dfenden K\u00e4lte, dem Gestank der brennenden Reifen-Barrikaden, und er weicht den Scharfsch\u00fctzen aus. Wiktor Janukowytsch, der moskautreue Pr\u00e4sident, l\u00e4sst auf sein Volk schie\u00dfen. Glyadyelov fotografiert die auf einer Seitenstra\u00dfe auf Decken gebetteten Toten und die trauernden Umstehenden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Schmerzt beim Hinsehen: Oleksandr Glyadyelov begleitete \u00fcber Jahre Jugendliche wie Oleksi, der sich hier vor der Kamera eine Opiumspritze in den Hals bohrt\" height=\"2250\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/schmerzt-beim-hinsehen.jpg\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Schmerzt beim Hinsehen: Oleksandr Glyadyelov begleitete \u00fcber Jahre Jugendliche wie Oleksi, der sich hier vor der Kamera eine Opiumspritze in den Hals bohrtOleksandr Glyadyelov<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wenige Monate sp\u00e4ter besetzt Russland erst die Krim und zettelt dann Aufst\u00e4nde im Donbass an. Glyadyelov, der als Reporter aus Kriegen in Bergkarabach, Tschetschenien, Somalia und S\u00fcdsudan berichtet hat, dokumentiert nun den Krieg in seinem eigenen Land. Seine Bilder lassen keinen Zweifel, dass Russlands Krieg gegen die Ukraine bereits 2014 begann. Er begleitet Frontsoldaten, vegetiert mit ihnen in Sch\u00fctzengr\u00e4ben, fotografiert die um ihre gefallenen S\u00f6hne trauernden Familien. Mit Russlands Gro\u00dfinvasion im Februar 2022 r\u00fcckt der Krieg praktisch vor Glyadyelovs Haust\u00fcr. Er fotografiert eine in ihrer K\u00fcche erschossene Frau im Kiewer Vorort Butscha, einen von einer Bombe zerfetzten Nahverkehrsbus im Kiewer Zentrum, ein bei einem russischen Raketenangriff v\u00f6llig zerst\u00f6rtes Einkaufszentrum. Er sitzt mit Anwohnern bei Fliegeralarm im Treppenhaus und begleitet sie in ihre halb zerst\u00f6rten Plattenbauwohnungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Tarkowski der Fotografie: Oleksandr Glyadyelovs Ansichten der zerst\u00f6rten ukrainischen St\u00e4dte sind \u00e4hnlich dystopisch wie die Filmbilder des ber\u00fchmten Regisseurs\" height=\"2250\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/tarkowski-der-fotografie.jpg\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Tarkowski der Fotografie: Oleksandr Glyadyelovs Ansichten der zerst\u00f6rten ukrainischen St\u00e4dte sind \u00e4hnlich dystopisch wie die Filmbilder des ber\u00fchmten RegisseursOleksandr Glyadyelov<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Glyadyelovs Bilder strafen Wladimir Putin und seine Minister L\u00fcgen, wenn sie behaupten, keine zivilen Ziele anzugreifen. Er dokumentiert den russischen Vernichtungswillen gegen\u00fcber der \u00adUkraine, ja gegen\u00fcber allem Ukrainischen, wenn Moskau Schulen, Kliniken, Theater und immer wieder Wohngebiete bombardieren l\u00e4sst. Glyadyelovs Fotografien sind so einerseits Zeitzeugnisse der Grausamkeit, aber eben auch ein Beweis daf\u00fcr, dass die Ukraine ein Land mit eigener Sprache, Kultur und Geschichte ist. Er begleitet sein Heimatland in Zeiten dramatischen Wandels und zeigt es in all seiner Verzweiflung und Zerrissenheit, aber auch Sch\u00f6nheit und W\u00fcrde und im festen (\u00dcberlebens-)Willen, die sowjetische Vergangenheit hinter sich zu lassen und einen eigenen, von Russland unabh\u00e4ngigen, Weg zu gehen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Symbolisch ist so gesehen auch der tempor\u00e4re Ausstellungsort f\u00fcr Glyadyelovs Schaffen: Das Ukrainische Haus in Kiew war einst das Lenin-Museum, das inklusive \u00fcbermannsgro\u00dfer Statue auf drei Etagen dem Gr\u00fcnder der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"253be8356bb04a4808d11d2d058b482728c05da6\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/sowjetunion\" title=\"Sowjetunion\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sowjetunion<\/a> huldigte. \u201eIch habe es gesehen\u201c, lautet der Titel seiner Schau, und er k\u00f6nnte auch \u00fcber Glyadyelovs erstem Bildband stehen, der anl\u00e4sslich der Ausstellungser\u00f6ffnung Premiere hatte (\u201eOleksandr Glyadyelov \u2013 Fotografien\u201c, ist publishing, Kiew 2025, 276 S., 60 Dollar).<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Doch das Buch, das einem Katalog gleichkommt, weil es vierzig Jahre seines Schaffens zeigt, hat keinen Titel. Seine Bilder, sagt Glyadyelov, der nicht viele Worte verliert, sprechen f\u00fcr sich. Auf dem Einband ist Wowa zu sehen, das obdachlose Kind mit dem K\u00fcken auf dem Kopf. Glyadyelov hat den Kontakt gehalten, der sch\u00fcchterne Junge von damals dient heute in der ukrainischen Armee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im M\u00e4rz 1991 laufen zwei M\u00e4nner mit einem Ma\u00dfband \u00fcber weite Felder im Gebiet Dniepropetrowsk. 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