{"id":485347,"date":"2025-10-09T14:02:11","date_gmt":"2025-10-09T14:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485347\/"},"modified":"2025-10-09T14:02:11","modified_gmt":"2025-10-09T14:02:11","slug":"autonomes-fahren-in-muenchen-projekt-minga-startet-2026-mit-elektrischen-mini-vans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485347\/","title":{"rendered":"Autonomes Fahren in M\u00fcnchen: Projekt Minga startet 2026 mit elektrischen Mini-Vans"},"content":{"rendered":"<p>Sinaida Cordes, stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Mobilit\u00e4tssparte bei der M\u00fcnchner Verkehrsgesellschaft und den Stadtwerken, sieht man selten auf Presseterminen. Seit 2011 ist sie hier besch\u00e4ftigt. Doch am Donnerstag hat sie sich Zeit genommen, um an der Hanauer Stra\u00dfe das Testprojekt vorzustellen: &#8222;Minga\u201c.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte eine Art Zeitenwende im Nahverkehr einl\u00e4uten. Denn ab kommendem Jahr werden in den Stadtteilen Gern und Nymphenburg drei elektrische Mini-Vans des Modells <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/volkswagen-ag\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">VW<\/a> ID Buzz fahren, rund um Westfriedhof und Rotkreuzplatz.<\/p>\n<p>Vorerst ohne Fahrg\u00e4ste und einem Sicherheitsfahrer<\/p>\n<p>Eigentlich v\u00f6llig eigenst\u00e4ndig, Level 4 nennt sich das automatische Fahren, doch noch mit einem &#8222;Sicherheitsfahrer\u201c \u2013 das ist gesetzlich so vorgeschrieben \u2013 und vorerst ohne Fahrg\u00e4ste. Die Testfahrzeuge bekommen eine Sondergenehmigung vom Kraftfahrtbundesamt.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1612682_image-2_artikelbild-75proz_1EVXWv_CRPkqG.jpg\" alt=\"So sieht das Testareal aus, in dem die drei Shuttles ab 2026 vorerst ohne Fahrg\u00e4ste unterwegs sein werden.\" title=\"So sieht das Testareal aus, in dem die drei Shuttles ab 2026 vorerst ohne Fahrg\u00e4ste unterwegs sein werden.\" width=\"609\" height=\"457\"\/><\/p>\n<p>      So sieht das Testareal aus, in dem die drei Shuttles ab 2026 vorerst ohne Fahrg\u00e4ste unterwegs sein werden.<br \/>\n      \u00a9 H\u00fcseyin Ince<\/p>\n<p>    So sieht das Testareal aus, in dem die drei Shuttles ab 2026 vorerst ohne Fahrg\u00e4ste unterwegs sein werden.<\/p>\n<p>von H\u00fcseyin Ince <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>&#8222;Mit seinen komplexen Verkehrssituationen bietet dieses lebendige Quartier ideale Bedingungen\u201c, hei\u00dft es in der Presseinfo dazu. Doch die eher einfachere Berechnung dabei ist: &#8222;Sehr langfristig wollen wir alle Fahrer ersetzen\u201c, sagt Cordes. Das w\u00fcrde neue Budgets freisetzen f\u00fcr eben solche Projekte der Mikromobilit\u00e4t im Nahverkehr.<\/p>\n<p>Bis zu sechs Sitzpl\u00e4tze haben die VW-Elektro-Busse<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Hier und Jetzt: Testweise werden die drei Busse also ab Anfang 2026 ein Jahr lang von Mitarbeitern per App angefordert. Und wie von Geisterhand soll dann der Elektro-Van anfahren, mit bis zu sechs Sitzpl\u00e4tzen. Die App berechnet, welcher Bus am n\u00e4chsten ist, dieser holt einen ab, man steigt ein und an der n\u00e4chsten M\u00f6glichkeit nahe der eigenen Adresse wieder aus. N\u00e4mlich an sogenannten virtuellen Haltestellen, die von der MVG im Vorfeld bestimmt wurden.<\/p>\n<p>Haupt-Kooperationspartner des Testbetriebes ist das Unternehmen &#8222;Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr\u201c IAV. Deren &#8222;Chief Sales Officer\u201c (CSO) Carsten Rinka hat es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, dieses M\u00fcnchner Projekt vorzustellen. IAV ist ein Entwicklungsdienstleister im <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/autobranche\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auto-Sektor<\/a> und wird die technologischen Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen, um die Busse zum autonomen Fahren zu bef\u00e4higen. 14 weitere Kooperationspartner sind an &#8222;Minga\u201c beteiligt.<\/p>\n<p>Wie von Geisterhand durch Gern und Nymphenburg<\/p>\n<p>&#8222;Wir kennen das Fahrzeug gut\u201c, sagt Rinka, man habe bereits Erfahrung mit dem ID Buzz von VW. Das werde es vereinfachen, die notwendigen Kameras und Sensoren zu verbauen, damit der Van wie von Geisterhand durch Gern und Nymphenburg pendelt. Man wolle &#8222;einen entscheidenden Beitrag zur Mobilit\u00e4t der Zukunft\u201c leisten, so Rinka.<\/p>\n<p>Und dar\u00fcber ist sich die ganze Branche im Grunde einig: Selbstfahrende Fahrzeuge, bei Bedarf ganz ohne Fahrerin oder Fahrer, sind im Automobilsektor der n\u00e4chste Mega-Technologiesprung, worum weltweit ein Konkurrenzkampf entbrannt ist. Selbstfahrende Busse sollen dabei im Nahverkehr neue Ma\u00dfst\u00e4be setzen.<\/p>\n<p>Mit g\u00fcltigem Ticket werden die Shuttles keine Extra-Geb\u00fchr kosten<\/p>\n<p>Die MVG-Chefin wirkt bei der Entwicklung des autonomen Fahrens ziemlich zuversichtlich, wenn sie die weitere Prognose abgibt. &#8222;Ab 2027 werden testweise auch MVG-Kunden einsteigen d\u00fcrfen\u201c, sagt sie. Daf\u00fcr werde man kein gesondertes Ticket brauchen. &#8222;Wenn Sie ein MVG-Abo haben, werden Sie eines der Fahrzeuge zu sich bestellen k\u00f6nnen\u201c, sagt Cordes.<\/p>\n<p>Mit rund 13 Millionen Euro bezuschusst der Bund das Testprojekt. In etwa doppelt so teuer wird die Testphase in etwa kosten. Eine Konkurrenz zum Taxi-Gewerbe sieht MVG-Chefin Cordes mit den Shuttles nicht. &#8222;Das ist schon ein anderes Konzept&#8220;, sagt sie. In Taxis sitze man alleine und werde vor die Haust\u00fcre gebracht. Das sei in den Shuttles irgendwann umgekehrt. &#8222;Hier sitzen noch andere Fahrg\u00e4ste und Sie steigen an virtuellen Haltestellen aus&#8220;, betont sie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sinaida Cordes, stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Mobilit\u00e4tssparte bei der M\u00fcnchner Verkehrsgesellschaft und den Stadtwerken, sieht man selten auf Presseterminen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":485348,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[122369,772,29,30,1268],"class_list":{"0":"post-485347","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-1-muenchen-testet-autonomes-fahren-mit-mini-vans-2-projekt","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115344581940691984","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/485347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=485347"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/485347\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/485348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=485347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=485347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=485347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}