{"id":485748,"date":"2025-10-09T17:37:12","date_gmt":"2025-10-09T17:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485748\/"},"modified":"2025-10-09T17:37:12","modified_gmt":"2025-10-09T17:37:12","slug":"deutschland-stack-so-soll-die-nationale-souveraene-technologieplattform-aussehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/485748\/","title":{"rendered":"Deutschland-Stack: So soll die nationale souver\u00e4ne Technologieplattform aussehen"},"content":{"rendered":"<p>Das Bundesdigitalministerium macht Dampf bei dem von Ressortchef Karsten Wildberger (CDU) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Neuer-Digitalminister-Datenschutz-darf-nicht-zur-Innovationsbremse-werden-10382733.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angek\u00fcndigten Deutschland-Stack<\/a>. Es hat eine \u00dcbersicht zur Struktur der vorgesehenen nationalen souver\u00e4nen Technologie-Plattform f\u00fcr die hiesigen Digitalvorhaben der \u00f6ffentlichen Hand, eine erste &#8222;Landkarte&#8220; zu Technologien und Standards des Schichtenmodells und eine zugeh\u00f6rige \u00dcbersicht bereits erreichter Schritte (&#8222;Reifegrad&#8220;) ausgearbeitet und ver\u00f6ffentlicht. Der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Deutschland-Stack-Rueckgrat-der-staatlichen-Daseinsvorsorge-in-der-Digitalwelt-10699649.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;D-Stack&#8220; soll generell eine tragende Rolle bei der laufenden Verwaltungsmodernisierung mit digitalen Mitteln \u00fcbernehmen<\/a>.<\/p>\n<p>&#8222;Mit dem <a href=\"https:\/\/deutschland-stack.gov.de\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Deutschland-Stack<\/a> schaffen wir eine offene, sichere und skalierbare IT-Infrastruktur, die f\u00f6derale Zusammenarbeit erleichtert, Innovationen beschleunigt und nutzerorientierte L\u00f6sungen erm\u00f6glicht&#8220;, erl\u00e4utert Digitalstaatssekret\u00e4r Markus Richter. Die Plattform werde Basiskomponenten wie Cloud- und IT-Dienste bereitstellen, die von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen genutzt werden k\u00f6nnten. Zugleich lud Richter &#8222;alle Interessierten ein, ihren Beitrag zur Entwicklung der technischen Standards zu leisten&#8220;.<\/p>\n<p>Das Digitalministerium f\u00fchrt dazu bis Ende November <a href=\"https:\/\/deutschland-stack.gov.de\/beteiligung\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">eine erste Konsultation<\/a> durch, um Anregungen vor allem aus der IT- und Digitalwirtschaft sowie technischen Experten in den Tech-Stack einflie\u00dfen zu lassen. Darunter fasst das Ressort alle &#8222;relevanten Standards und Technologien zur Realisierung des Deutschland-Stacks&#8220;.<\/p>\n<p>Koalitionsvertrag weist die Richtung<\/p>\n<p>Das Beteiligungsverfahren sollen themenspezifische Workshops erg\u00e4nzen, die auch auf die Bereiche Startups, mittelst\u00e4ndische Unternehmen, Fachdienstleister und Wissenschaft ausgerichtet sind. Wissen will das Ministerium etwa, welche Anforderungen an potenzielle neue Dienste und Gesch\u00e4ftsmodelle bestehen und welche Innovationen im Stack enthalten sein sollten, &#8222;um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p>Der D-Stack umfasst laut dem Ressort die technologische Grundlage der vorgesehenen Plattform, die strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowie konkrete Umsetzungsvorhaben und Produkte. Ziel sei es, das Modell gemeinsam zu gestalten, um die Wirtschaft zu st\u00e4rken, die staatliche Handlungsf\u00e4higkeit zu erh\u00f6hen und das Vertrauen in den Staat zu festigen. Die Arbeit soll schrittweise erfolgen: Bis 2028 werden dem Plan nach konkrete Angebote f\u00fcr die \u00f6ffentliche Verwaltung erarbeitet.<\/p>\n<p>Durch den Einsatz von Technologien sollen Potenziale gehoben werden, um die Digitalisierung ziel- und wirkungsorientiert zu beschleunigen, hei\u00dft es weiter. Die Definition des Tech-Stacks orientiere sich am Koalitionsvertrag, in dem Schwarz-Rot auch auf digitale Souver\u00e4nit\u00e4t abstellt. Ein besonderer Fokus liegt auf vertrauensw\u00fcrdigen, souver\u00e4nen, interoperablen und europ\u00e4isch anschlussf\u00e4higen Technologien und Standards.<\/p>\n<p>Vom Rechenzentrum bis zur App<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/deutschland-stack.gov.de\/landkarte\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">interaktive Landkarte f\u00fcr Standards und Technologien<\/a> hat das Datenlabor des Bundesinnenministeriums entwickelt. Sie basiert methodisch auf Vorgaben der Cloud Native Foundation und nutzt als Basis den in OpenCode definierten Tech-Stack. Die \u00dcbersicht visualisiert die Inhalte und bietet Steckbriefe zu den einzelnen Komponenten. Enthalten sind etwa Basisinfos, Download-Optionen und Verweise auf die Code-Plattform GitHub.<\/p>\n<p>Ein zentrales Element ist die Konformit\u00e4tsbewertung. Sie beurteilt, wie gut ein Standard oder eine Technologie die Ziele des Deutschland-Stacks erf\u00fcllt. Diese Bewertung ist in sechs Kategorien unterteilt und f\u00fchrt zu unterschiedlichen Stufen. Die Landkarte bildet noch nicht alle verf\u00fcgbaren Technologien ab, sondern soll nach einem festen Schema ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Parallel <a href=\"https:\/\/deutschland-stack.gov.de\/aufbau\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">kl\u00e4rt die Bundesregierung \u00fcber &#8222;Schichten und Gruppen&#8220; des Tech-Stacks auf<\/a>. Dieser ist demnach in sechs ineinandergreifende Ebenen strukturiert, <a href=\"https:\/\/agoradigital.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/25-07-07_ADT_Studie_GaaP-Deutschland-Stack.pdf\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">was an Vorarbeiten einer Denkfabrik erinnert<\/a>. Das Fundament bildet die Infrastruktur mit Geb\u00e4uden, Rechenzentren und Netzen. Darauf bauen die Prozesse f\u00fcr Entwicklung, Sicherheit und Betrieb auf, die eine automatisierte, agile und sichere Softwareentwicklung sowie einen stabilen Betrieb erlauben sollen \u2013 inklusive \u00dcberwachung, Virtualisierung und Speicherung.<\/p>\n<p>Die zentrale Ebene ist die Plattform, das technische R\u00fcckgrat des \u00fcbergreifenden Government-as-a-Platform-Ansatzes (GaaP). Diese soll die Skalierung digitaler L\u00f6sungen zulassen. Dieses Portal beinhaltet essenzielle Bereiche wie Daten (Speicherung, Analyse), Integration (Schnittstellen\/APIs) sowie den Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI).<\/p>\n<p>Auf der Plattform sollen die Basisdienste aufsetzen \u2013 standardisierte, wiederverwendbare zentrale Services f\u00fcr grundlegende Funktionen wie Identit\u00e4t, Bezahlen oder Signatur. Diese Dienste wiederum dienen den Programmen und Services, die den eigentlichen Kern der fachlichen Wertsch\u00f6pfung und Aufgabenerf\u00fcllung darstellen. Dabei handelt es sich etwa um Fachanwendungen oder Verwaltungsleistungen. Die Ebene Oberfl\u00e4che und Zugang bildet schlie\u00dflich die direkten Schnittstellen f\u00fcr die Nutzer ab, etwa \u00fcber Browser, Apps und Portale.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Bundesdigitalministerium macht Dampf bei dem von Ressortchef Karsten Wildberger (CDU) angek\u00fcndigten Deutschland-Stack. 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