{"id":486124,"date":"2025-10-09T20:57:22","date_gmt":"2025-10-09T20:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486124\/"},"modified":"2025-10-09T20:57:22","modified_gmt":"2025-10-09T20:57:22","slug":"diese-sieben-ausstellungen-enden-noch-im-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486124\/","title":{"rendered":"Diese sieben Ausstellungen enden noch im Oktober"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB9m9 tspB9na\">Der Berliner Kulturkalender ist so gut best\u00fcckt, dass einem manchmal Zeit und \u00dcberblick fehlen. Dieses Mal nehmen wir f\u00fcr Sie die Z\u00fcgel in die Hand und f\u00fchren unsere Leser:innen direkt dahin, wo es jetzt noch was zu sehen gibt. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Welche Ausstellungen sich bis zum Monatsende besonders lohnen, lesen Sie hier.<\/p>\n<p> 1  Schockens Verm\u00e4chtnis <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/inventur-nivea-creme-dose-jmb.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13719052\" width=\"620\" height=\"614\" loading=\"lazy\" class=\"tspBNk6\"\/> Nivea Creme-Dose der Firma Beiersdorf, Hamburg 1924, Metall; J\u00fcdisches Museum Berlin. <\/p>\n<p class=\"tspAFga\"> \u00a9 Jens Ziehe\/Jens ziehe <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">\u201eDenn auch das Gesicht verdient eine Erneuerung.\u00a0\/ Die Wiederherstellung dessen, was die Zeit gestohlen hat \u2013 ohne Illusionen.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Mit diesen Worten beginnt der amerika\u00adnische Autor Joshua Cohen seinen Text \u00fcber einen Nivea-Creme-Tiegel aus dem Jahr 1924. Genau so eine Dose d\u00fcrfte auch in den Warenh\u00e4usern des Unternehmers und Verlegers Salman Schocken im Verkauf gewesen sein. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Cohen kommentiert anhand aus\u00adge\u00adw\u00e4hlter Exponate aus der Sammlung des J\u00fcdischen Museums die Geschichte des Schocken-Verlags und stellt Fragen nach Fragen der (Wieder-)Aneignung und der Zuge\u00adh\u00f6rig\u00adkeit. <\/p>\n<p>Wochenende-Newsletter: F\u00fcr Ihre Auszeit vom Alltag<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/hangematte-1.png\" alt=\"\" class=\"tspCUhl\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCUpj\"> Entspannen Sie sich \u2013 und lassen Sie sich inspirieren: von exklusiven Reportagen, tiefgr\u00fcndigen Analysen und besonderen Kulinarik- und Reisetipps. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Die Ausstellung Inventur. Salman Schockens Verm\u00e4chtnis erkundet sein kulturelle Erbe. 1933 verf\u00fcgte er \u00fcber 30 Warenh\u00e4user, zudem hatte er 1931 den Schocken-Verlag gegr\u00fcndet. Ende 1933 wanderte Schocken nach Pal\u00e4stina aus. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Er erwarb die Zeitung Ha\u2019aretz und gr\u00fcndete ein weiteres Verlagshaus. Die Audios zur Ausstellung gibt es via QR-Code. Daher empfiehlt es sich, Kopfh\u00f6rer f\u00fcr das Smartphone mitzunehmen.  (wei)<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Eine vollst\u00e4ndige Rezension der Ausstellung k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/pulitzer-preistrager-joshua-cohen-das-vermachtnis-von-salman-schocken-im-judischen-museum-13797205.html?icid=in-text-link_14506010\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a> lesen.<\/p>\n<p> Inventuren. Salman Schockens Verm\u00e4chtnis <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: J\u00fcdisches Museum Berlin,  Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie, Lindenstra\u00dfe 9\u201314, Kreuzberg, t\u00e4glich 10 &#8211; 18 Uhr, noch <strong>bis So 12.10. <\/strong><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: Eintritt frei<\/p>\n<p> 2  Wenn Kunst die Sinne weckt <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/lygia-clark-tunel-1968-ausstellungsansicht-neue-nationalgalerie-2025-neue-nationalgalerie-stiftung-p.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13790677\" width=\"620\" height=\"612\" loading=\"lazy\" class=\"tspBNk6\"\/> Lygia Clarks Performance \u201eT\u00fanel\u201c  von 1968 in einer Wiederauff\u00fchrung der Neuen Nationalgalerie. <\/p>\n<p class=\"tspAFga\"> \u00a9 \u00a9 Neue Nationalgalerie &#8211; Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz \/ David von Becker <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">\u201eIhr seid es, die jetzt meinen Gedanken Ausdruck verleihen, um daraus die Lebenserfahrung zu sch\u00f6pfen, die ihr wollt\u201c, erkl\u00e4rte Lygia Clark (1920-1988) im Jahr 1965 in einem Statement mit dem Titel \u201eArt, Religiosity, Space-Time\u201c. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Sie habe es immer fabelhaft gefunden, wenn ihre Kunst jemanden helfen konnte, sich auszudr\u00fccken, ist ein weiteres Zitat der brasilianischen K\u00fcnstlerin. Eine subjektive, k\u00f6rperbezogene und sinnliche Kunsterfahrung\u00a0war ihr ein Anliegen. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ein zentraler Aspekt der Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie liegt daher auf dem interaktiven Ansatz in Clarks Werk. Sie gilt als Hauptvertreterin der 1959 in Rio de Janeiro initiierten Bewegung des Neoconcretismo. <\/p>\n<p>Tagesspiegel Checkpoint: Berlins beliebtester Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/cp-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspCUhl\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCUpj\"> Der schnellste Berlin-\u00dcberblick von Montag bis Samstag. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wie der Bossa Nova zu dieser Zeit die Musik revolutionierte, schlug der Neoconcretismo eine neue Richtung ein, verband formale Strenge mit Sinnlichkeit. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Die Schau zeigt 120 Kunstwerke von den 1940er bis 1980er Jahren, darunter eigens angefertigte Repliken, mit denen die Besucher interagieren k\u00f6nnen. (wei)<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Eine ausf\u00fchrliche Rezension k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/lygia-clark-in-der-neuen-nationalgalerie-wenn-ein-gummiband-die-sinne-weckt-13790647.html?icid=in-text-link_14506010\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a> lesen, zu einem Gespr\u00e4ch mit der Kuratorin der Ausstellung kommen Sie <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themenspeziale\/man-lernt-mehr-uber-sich-selbst-wenn-man-sich-mit-ihrer-kunst-beschaftigt-ein-gesprach-mit-der-kuratorin-der-lygia-clark-ausstellung-in-berlin-14265197.html?icid=in-text-link_14506010\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p> Lygia Clark. Retrospektive <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: Neue Nationalgalerie, Potsdamer Str. 50, Tiergarten, \u00d6ffnungszeiten Di-Mi. 10\u201318 Uhr, Do 10\u201320 Uhr, Fr-So 10\u201318 Uhr, noch<strong> bis So 12.10.<\/strong> Immer donnerstags (17.30 Uhr) und sonntags (12 Uhr) werden ca. zwei Stunden lang Performances gezeigt. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: 16 Euro, erm. 8 Euro, online <a href=\"https:\/\/shop.smb.museum\/#\/tickets\/time?museum_id=26&amp;exhibition_id=2424&amp;group=day&amp;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p> 3  Berliner Boh\u00e8me der Goldenen Zwanziger <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/marta-astfalck-vietz-ohne-titel-nach-1929.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14088029\" width=\"620\" height=\"878\" loading=\"lazy\" class=\"tspBNk6\"\/> Vintage oder Filter? W\u00fcsste man nicht, dass diese Aufnahme von Marta Astfalck-Vietz in den 1920er Jahren entstanden ist, man k\u00f6nnte denken sie sei von heute. <\/p>\n<p class=\"tspAFga\"> \u00a9 Marta Astfalck-Vietz\/VG Bild-Kunst, Bonn 2025 <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Zwischen Eleganz und schr\u00e4gem Humor schillert das fotografische Werk von Marta Astfalck-Vietz (1901\u20131994). In den sogenannten Goldenen Zwanzigern z\u00e4hlte sie zur Avantgarde, portr\u00e4tierte die Berliner Boh\u00e8me und karikierte die Geschlechterrollen in der Weimarer Republik. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">In der Zeit des Nationalsozialismus arbeitet Astfalck-Vietz eher kommerziell \u201eunter dem Radar\u201c, um den Widerstand und j\u00fcdische Mitb\u00fcrger unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ab 1936 sieht es so aus, als ginge sie k\u00fcnstlerisch in die innere Emigration. Akribisch aquarelliert sie Pflanzen \u2013 bis an ihr Lebensende. Parallel er\u00f6ffnet heute die Ausstellung \u201eHero\u201c von Monira Al Qadiri. <\/p>\n<p class=\"tspAEf1\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf7\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ihre Auseinandersetzung mit den sozio-kulturellen, \u00f6kologischen und politischen Dimensionen der globalen \u00d6lindustrie ist ein komplexes Zusammenspiel aus Skulptur, Klang, Video und Malerei. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ein wiederkehrendes visuelles Element ist die Farbe Rot. Sie verweist auf das hochtoxische Biozid TBT, das im Schiffbau in Antifoulingfarben vorkommt und massive Sch\u00e4den in marinen \u00d6kosystemen verursacht. (ipa)<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Eine l\u00e4ngere Rezension k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/fotokunst-in-der-berlinischen-galerie-aufregende-selfies-aus-den-goldenen-zwanziger-jahren-14085476.html?icid=in-text-link_14506010\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a> lesen.<\/p>\n<p> Inszeniertes Selbst. Marta Astfalck-Vietz <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: Berlinische Galerie, Alte Jakobstra\u00dfe 124\u2013128, Kreuzberg, \u00d6ffnungszeiten Mi-Mo 10-18 Uhr, Di geschlossen, noch <strong>bis Mo 13.10.<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: 10 Euro, erm. 6 Euro, online <a href=\"https:\/\/berlinischegalerie.de\/tickets\/#\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p> 4  Alles flie\u00dft zusammen <\/p>\n<p class=\"tspAEf1\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspAEf7\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Yuval Baer, der mit dem B\u00fcro YBGSNA als Architekt in Jerusalem etabliert ist, sinniert gerne \u00fcber Entgrenzungen. Sein Beruf fordert stabile W\u00e4nde, doch als Theoretiker und Gr\u00fcnder eines zweiten, jungen B\u00fcros namens BAER Architecture and Urban Design l\u00e4sst Baer seiner Fantasie freien Lauf. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ein Ergebnis dieses von konkreten Zw\u00e4ngen befreiten Denkens ist die Video-Installation \u201eFl\u00fcssige Matrix\u201c. Ein immersiver Raum aus farbintensiven Bildern, mit denen Yuval Baer 2021 w\u00e4hrend der Architektur-Biennale schon in Venedig vertreten war. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Seinen zweiten Auftritt im Ausstellungsraum The Ballery hat er fortentwickelt. Aus Bildern der vier platonischen Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft generiert sich aktuell eine All-over-Projektion, die mithilfe des Video-K\u00fcnstlers Maor Michaelove entstanden ist. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Das Sound-Design hat Ziv Oribarashi abgemischt, die Bildideen zu den Kaskaden aus wechselnden Impressionen stammen von Baer. Zusammen wird es zum optischen Rauschen aus Farben und liquiden Formen, das einem langsam den Boden unter den F\u00fc\u00dfen wegzieht.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ein bisschen f\u00fchlt man sich wie im psychedelischen Rausch. Alles Feste wird zu einer fl\u00fcssigen Struktur, die Bear als Spielraum f\u00fcr das Bewusstsein versteht: Ein Ort der Selbstreflexion, an dem Natur, Kultur und Imagination ineinanderlaufen und sich zu neuen Gedanken \u00fcber das Anthropoz\u00e4n verbinden. (cmx)<\/p>\n<p> Fl\u00fcssige Matrix <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: The Ballery, Nollendorfstr. 11-12, Sch\u00f6neberg, \u00d6ffnungszeiten So-Do 17-22 Uhr, Fr 12-18 Uhr, Sa 20-22 Uhr, noch<strong> bis Do 16.10.<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: Eintritt frei<\/p>\n<p> 5  And\u00e4chtige Stimmung, stilles \u00d6rtchen <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/holy-shit-mutterraum.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14509343\" width=\"620\" height=\"413\" loading=\"lazy\" class=\"tspBNk6\"\/> Ein Ave-Maria der anderen Art: Ansicht des \u201eMutterraums\u201c, Teil der Ausstellung Holy Shit. <\/p>\n<p class=\"tspAFga\"> \u00a9 CoolD <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ach du heilige Sch&#8230;! Wohl die wenigsten d\u00fcrften das Sakrale schon einmal mit dem stillen \u00d6rtchen in Verbindung gebracht haben; Toiletten gelten schlie\u00dflich nicht gerade als Orte geistlicher Erleuchtung. Doch genau diese unerwartete Verkn\u00fcpfung macht Alex Lebus in der Kunstbr\u00fccke auf.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ausgehend von der Vergangenheit der \u00d6rtlichkeit als ehemalige \u00f6ffentliche Toilette erschafft Lebus mit \u201eHoly Shit\u201c einen Rundgang durch die Tradition christlicher Ikonografie, der einen Dialog zwischen Intimit\u00e4t und \u00d6ffentlichkeit, Sakralem und Allt\u00e4glichem er\u00f6ffnet. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Sogar die Berliner Stadttaube hat ihren Auftritt- als kontempor\u00e4res Pendant zu traditionellen Darstellungen des Heiligen Geistes. (aba) <\/p>\n<p> Holy Shit <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: Kunstbr\u00fccke am Wildenbruch, Weigandufer Ecke Wildenbruchbr\u00fccke, Neuk\u00f6lln, \u00d6ffnungszeiten Mi-So, 12-18 Uhr, noch <strong>bis Fr 31.10.<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: Eintritt frei<\/p>\n<p> F\u00fcr besonders Kunsthungrige: Diese Ausstellungen laufen noch bis zum Halloween-Wochenende Anfang November  6  Queer durch die Linse <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/minh-duc-pham-pageant-treasure-soft-decor-2018.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14335625\" width=\"620\" height=\"868\" loading=\"lazy\" class=\"tspBNk6\"\/> Alles blumig? Minh Duc Pham, Pageant Treasure Soft Decor, 2018. <\/p>\n<p class=\"tspAFga\"> \u00a9 Minh Duc Pham <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ist der gesellschaftliche Umgang mit der LGBTQIA*-Bewegung ein\u00a0Gradmesser des Zustandes der Demokratie?\u201c, fragen die Fotograf*innen Nora Bibel und Marcus H\u00f6hn mit ihrem Projekt\u00a0\u201eThe Line Between Us\u201c.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Gemeinsam mit 11 Kolleg*innen haben sie sich aufgemacht, die Lebensrealit\u00e4ten queerer Menschen respektvoll abzubilden, zwischen selbstbewusster Extrovertiertheit und dem Druck, unsichtbar sein zu sollen. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Zur Ausstellung wird ein Begleitprogramm angeboten, z.B. ein Abend zu Transgeschlechtlichkeit mit einem Konzert von Lucy Liebe (Fr 17.\u200910., 19 Uhr). (ipa)<\/p>\n<p> THE LINE BETWEEN US <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: Galerie Nord, Kunstverein Tiergarten, Turmstr. 75, Moabit, \u00d6ffnungszeiten Di-Sa 11-19 Uhr, noch<strong> bis Sa 1.11<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: Eintritt frei<\/p>\n<p> 7  Schicksalswege einer Sammlung <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/portrat-des-architekten-hans-poelzig.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14023229\" width=\"620\" height=\"787\" loading=\"lazy\" class=\"tspBNk6\"\/> Charlotte Behrend-Corinth, Portr\u00e4t des Architekten Hans Poelzig, 1926 <\/p>\n<p class=\"tspAFga\"> \u00a9 bpk \/ Nationalgalerie, SMB \/ Klaus G\u00f6ken\/Klaus G\u00f6ken <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Der Lauf der Geschichte hat daf\u00fcr gesorgt, dass sich die Herabw\u00fcrdigung der Malerin Charlotte Behrend-Corinth durch die Beschlagnahmung von eigenen Werken neben denen ihres verstorbenen Mannes Lovis Corinth in eine Auszeichnung verkehrt hat. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Dennoch gilt Lovis als einer der gro\u00dfen deutschen Impressionisten und Charlotte \u201enur\u201c als Muse und Nachlassverwalterin. <\/p>\n<p> Mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/wider-die-toxische-mannlichkeit-im-hip-hop-loyle-carner-und-sechs-weitere-konzerte-in-berlin-und-potsdam-14504924.html?icid=topic-list_14506010___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFno\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wider die toxische M\u00e4nnlichkeit im Hip-Hop Loyle Carner und sechs weitere Konzerte in Berlin und Potsdam <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/spanischer-maler-in-der-galerie-brockstedt-salustiano-pocht-auf-perfektion-14396681.html?icid=topic-list_14506010___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFno\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spanischer Maler in der Galerie Brockstedt Salustiano pocht auf Perfektion <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/stahlskulpturen-vom-tauentzien-brigitte-meier-denninghoff-war-der-kreative-kopf-des-duos-14320697.html?icid=topic-list_14506010___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFno\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stahlskulpturen vom Tauentzien Brigitte Meier-Denninghoff war der kreative Kopf des Duos <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Zum 100. Todestag von Lovis Corinth\u00a0geht die Ausstellung der komplizierten Geschichte der Corinth-Sammlung der Nationalgalerie nach und r\u00fcckt dabei Charlottes Talent (siehe Abb.: Portr\u00e4t von Hans Poelzig, 1926) ins rechte Licht. (ipa)<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Eine ausf\u00fchrliche Rezension der Ausstellung k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/zum-100-todestag-von-lovis-corinth-schicksalswege-einer-sammlung-14101226.html?icid=in-text-link_14506010\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a> lesen. <\/p>\n<p> Im Visier! <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Wo: Alte Nationalgalerie, Bodestr. 1-3, Mitte, \u00d6ffnungszeiten Di-So 10-18 Uhr, noch <strong>bis So 2.11.<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Tickets: 14 Euro, erm. 7 Euro, online <a href=\"https:\/\/shop.smb.museum\/#\/tickets\/time?museum_id=19&amp;group=day&amp;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Berliner Kulturkalender ist so gut best\u00fcckt, dass einem manchmal Zeit und \u00dcberblick fehlen. Dieses Mal nehmen wir&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":486125,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,2076,29,214,527,30,27668,1794,525,2264,526,2548,2191,528,4535,215],"class_list":{"0":"post-486124","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-ausstellung","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-friedrichshain-kreuzberg","13":"tag-germany","14":"tag-kunst-in-berlin","15":"tag-kunst-und-design","16":"tag-mitte","17":"tag-museum","18":"tag-neukoelln","19":"tag-palaestina","20":"tag-pflanzen","21":"tag-tempelhof-schoeneberg","22":"tag-ticket","23":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115346214219776610","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=486124"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486124\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/486125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=486124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=486124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=486124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}