{"id":4864,"date":"2025-04-03T11:09:12","date_gmt":"2025-04-03T11:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4864\/"},"modified":"2025-04-03T11:09:12","modified_gmt":"2025-04-03T11:09:12","slug":"vorhang-auf-fuer-das-42-internationale-frauenfilmfestival-in-dortmund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4864\/","title":{"rendered":"Vorhang auf f\u00fcr das 42. Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff_2025_key-visual_querformat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-331411\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff_2025_key-visual_querformat.jpg\" alt=\"Key Visual \u2013 IFFF 2025\" width=\"1920\" height=\"1080\"  \/><\/a>Festivalplakat_Internationales Frauenfilmfestival Dortmund+K\u00f6ln 2025 IFFF<\/p>\n<p>Von Sandra Danneil<\/p>\n<p>Warum braucht es heute noch ein Frauenfilmfestival? Diese Frage musste Dr. Maxa Zoller, Festivalleiterin des IFFF, in den vergangenen Jahren immer wieder beantworten. Nur nicht in diesem. Sie ist \u00fcberzeugt, dass die zunehmende, weltweite \u201eGender-Ungerechtigkeit\u201c einmal mehr auf die Notwendigkeit eines Filmfestivals hinweist, das den Female Gaze, also den weiblichen Blick, in den Mittelpunkt r\u00fcckt. Seit 1973 r\u00fccken\u00a0die Initiator:innen nun schon. Mit aller Kraft tun sie das, um Filmfans und Filmemacher:innen aus s\u00e4mtlichen Gewerken beim IFFF Dortmund+K\u00f6ln auch 2025 wieder einen erfahrbaren Raum f\u00fcr Begegnung und Austausch zu schaffen.<\/p>\n<p>Das 42. IFFF in Zahlen und mit NRW-Festivalpremiere<\/p>\n<p>Vom 1. bis 6. April k\u00f6nnen sich Filmfans auf 103 aktuelle und historische Filmbeitr\u00e4ge aus insgesamt 42 L\u00e4ndern freuen. Es werden f\u00fcnf Filmpreise im Wert von 22.000 Euro verliehen und \u00fcber 70 internationale G\u00e4ste willkommen gehei\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/202504008_2_rwd_1920.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-331417 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/202504008_2_rwd_1920-300x162.jpg\" alt=\"Still aus Martina Priessners DIE M\u00d6LLNER BRIEFE, der auf der Berlinale 2025 Premiere feierte\" width=\"300\" height=\"162\"  \/><\/a>Still aus Martina Priessners DIE M\u00d6LLNER BRIEFE, der auf der Berlinale 2025 Premiere feierte IFFF<\/p>\n<p>Den Festivalauftakt im Dortmunder CineStar macht Martina Priessners\u00a0Die M\u00f6llner Briefe \u2013 ein\u00a0Dokumentarfilm, der Erinnerungen an die rechtsextremen Brandanschl\u00e4ge in M\u00f6lln 1992 wachruft.<\/p>\n<p>Statt investigativer Rachefantasie im True Crime-Stil erz\u00e4hlt Priessner die Geschichte, die mit den zahlreichen \u201averschollenen\u2018 Briefen der Solidarit\u00e4t\u00a030 Jahre lang nicht erz\u00e4hlt werden konnte. Gemeinsam mit Ibrahim Arslan und weiteren \u00dcberlebenden der Anschl\u00e4ge schafft die Regisseurin ein St\u00fcck Erinnerungskultur des Sehens und Geh\u00f6rtwerdens.<\/p>\n<p>Dortmunds Filmkultur hat ihre Preise und viel Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Etatk\u00fcrzungen in der Freien Filmszene K\u00f6ln ausreichend Raum f\u00fcr bissige Kommentare seitens der Festivalleitung erlauben, kann sich die Szene in Dortmund (noch) freuen. Die Leiterin des Dortmunder Kulturb\u00fcros, Hendrikje Spengler, erkl\u00e4rt dazu im Pressegespr\u00e4ch: \u201eIm Ruhrgebiet sind wir mit die einzige Metropole, die nicht von den K\u00fcrzungen im Kultursektor betroffen ist. Ganz im Gegenteil, der Haushalt ist sogar leicht erh\u00f6ht worden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_family-therapy_presse-scaled-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-331412 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_family-therapy_presse-scaled-1-300x206.jpg\" alt=\"FAMILY THERAPY (2024) von Sonja Prosenc konkurriert mit sieben anderen Spielfilmbeitr\u00e4gen im int. Wettbewerb um 15.000 Euro\" width=\"300\" height=\"206\"  \/><\/a>FAMILY THERAPY (2024) von Sonja Prosenc konkurriert mit sieben anderen Spielfilmbeitr\u00e4gen im int. Wettbewerb um 15.000 Euro IFFF<\/p>\n<p>\u201eDazu waren wir selten zuvor so divers und so vernetzt wie in diesem Jahr\u201c, erg\u00e4nzt Zoller mit plausiblem Stolz. Vor allem die Dortmunder Sparkasse bleibe dem Festival als ein verl\u00e4sslicher \u201elokaler Player\u201c erhalten, versichert ihre Vertreterin Gabriele Kroll.<\/p>\n<p>Umso leichter f\u00e4llt es, die Filmwettbewerbe mit attraktiven Preisgeldern zu dotieren. Neben dem beliebten internationalen Spielfilmwettbewerb, in dem acht Beitr\u00e4ge um 15.000 Euro konkurrieren, liegt ein weiterer besonderer Fokus auf dem \u201eFemale Gaze\u201c.<\/p>\n<p>Hiermit haben die Festivalmacher:innen den 2001 ins Leben gerufenen Nationalen Wettbewerb aus dem Wachkoma geholt, um nun junge Nachwuchsfilmschaffende aus NRW mit 5.000 Euro Sachpreis f\u00fcr herausragende Bildgestaltung zu ehren. Maxa Zoller freut sich sehr dar\u00fcber: \u201eAuch wenn sie es als junge Absolvent:innen der Filmhochschule nicht gedacht h\u00e4tten \u2013 ohne Filmfestival geht es einfach nicht und oft nicht weiter.\u201c Selbst wer leer ausgeht, wei\u00df heute offenbar, Vernetzung ist das Buzzword unserer Zeit.<\/p>\n<p>Gegen den wei\u00dfen Blick hilft Sehen Lernen und Verlernen<\/p>\n<p>\u201eLet me see that body move\u201c befiehlt eine Stimme den Bildern des offiziellen Festivaltrailers des 42. IFFF Dortmund+K\u00f6ln. Eingeh\u00fcllt in einen zeitgem\u00e4\u00dfen Dubstepbeat reihen sich tanzende an fallende K\u00f6rper. Andere K\u00f6rper rennen und wieder andere sind w\u00fctend. Das besondere an Deutschlands gr\u00f6\u00dften und \u00e4ltesten Filmfestival: Der \u201eBody\u201c im, vor und hinter dem Bewegtbild ist weiblich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_laughing-gas_prores422hq_24fps.00_06_39_16.still001.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-331413 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_laughing-gas_prores422hq_24fps.00_06_39_16.still001-e1743534869942-300x197.jpg\" alt=\"Im Kurzfilmprogramm werden die Stummfilme (hier: LAUGHING GAS) musikalisch begleitet\" width=\"300\" height=\"197\"  \/><\/a>Im Kurzfilmprogramm werden die Stummfilme (hier: LAUGHING GAS) musikalisch begleitet IFFF<\/p>\n<p>Thematisch geht es den Festivalmacher:innen aber auch um das \u201eSehen Lernen und Verlernen\u201c von kolonialisierten K\u00f6rpern, Damit verfolgt das IFFF im \u201eFOKUS:\u201c-Program einen Diskurs-ver\u00e4ndernden Ansatz, mit dem alte und neue Filme von ihren verkrusteten (An-)Sichten dekolonisiert, also abgel\u00f6st werden sollen.<\/p>\n<p>Ziel dabei ist ein offener, befreiter statt wei\u00dfer\u00a0Blick auf Arbeiten aus \u00fcber 120 Jahren Filmgeschichte, um die St\u00f6rpraxis verstetigter rassistischer Strukturen zu beenden.<\/p>\n<p>Specials mit Prominenz, Projektionen und Party<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_the-long-road-tot-the-directors-chair_helke-sander_claudia-von-alemann-scaled-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-331415 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_the-long-road-tot-the-directors-chair_helke-sander_claudia-von-alemann-scaled-1-300x200.jpg\" alt=\"Helke Sander und Claudia von Alemann organisierten das \u201cFrauenfilmseminar\u201d. Das gilt als das weltweit erste Frauen-Filmfestival mit Filmen von und \u00fcber Frauen. Aufnahmedatum: November 1973\" width=\"300\" height=\"200\"  \/><\/a>Helke Sander und Claudia von Alemann organisierten das \u201cFrauenfilmseminar\u201d. Das gilt als das weltweit erste Frauen-Filmfestival mit Filmen von und \u00fcber Frauen. Aufnahmedatum: November 1973 bpk \/ Abisag T\u00fcllmann<\/p>\n<p>Auch wenn die Specials in diesem Jahr etwas magerer ausfallen als zuletzt, bietet das Festivalprogramm doch ein paar nennenswerte Highlights. Wer nicht nur gerne Filme im Kino ansieht, bl\u00e4ttere im Festivalprogramm einfach nach ganz hinten.<\/p>\n<p>Unter \u201eSPECIALS\u201c finden sich unter anderem eine Spurensuche nach den Anf\u00e4ngen des IFFF und ein Best Practice-Gespr\u00e4ch mit der geb\u00fcrtigen Dortmunderin und prominenten Autorenfilmerin Yasemin \u015eamdereli (Alles Get\u00fcrkt!, 2002; Almanya, 2011) zu ihrer internationalen Koproduktion\u00a0Samia\u00a0(2024) \u2013 ein Spielfilm \u00fcber eine somalische Olympionikin mit tragischer Geschichte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_yasemin-samdereli_c_filmfest-muenchen-scaled-1-e1743534924505.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-331416 size-medium\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/ifff2025_yasemin-samdereli_c_filmfest-muenchen-scaled-1-e1743534924505-300x196.jpg\" alt=\"Yasemin \u015eamdereli bei der CineCoPro Premiere SAMIA \u00a0beim 41. FILMFEST M\u00dcNCHEN im Juli 2024.\" width=\"300\" height=\"196\"  \/><\/a>Yasemin \u015eamdereli bei der CineCoPro Premiere SAMIA \u00a0beim 41. FILMFEST M\u00dcNCHEN im Juli 2024. Sophie Wanninger<\/p>\n<p>Dazu sind alle zu dem beliebten Kurzfilmprogramm \u201eKINO TO GO\u201c eingeladen. Mit dem mobilen Kinoapparat zieht der Tross auch dieses Jahr wieder um die H\u00e4user.<\/p>\n<p>Am Dienstag, 2. April ab 19 Uhr werden diese W\u00e4nde zu Kinoleinw\u00e4nden f\u00fcr ein vielf\u00e4ltiges Programm aus Experimentalfilm, Musikvideos, Animation und Stop-Motion-Trickfilm.<\/p>\n<p>Der feierliche Danceact in Form der traditionellen Festivalparty findet 2025 dort statt, wo vor vielen Jahren auch mal Kino stattgefunden hat. Das Domicil in der Hansastra\u00dfe ist zwar schon lange ein beliebter Jazz-Club, wird bei der Festivalparty am Freitag, 4. April aber sicher ein toller Ort, um mit den Geistern seiner nur fast vergessenen Kino\u00e4ra zu feiern.<\/p>\n<p>Mehrt Informationen:<\/p>\n<p>Alle Infos zu Events, Programm und Ticketpreisen unter https:\/\/frauenfilmfest.com\/ oder direkt im Festivalb\u00fcro \u201eSuperraum\u201c auf der Br\u00fcckstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch \u00fcber Unterst\u00fctzung!<\/p>\n<blockquote>\n<p><a href=\"https:\/\/steadyhq.com\/de\/nordstadtblogger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-110646\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/steady-mod.png\" alt=\"Unterst\u00fctze uns auf Steady\" width=\"300\"\/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>                    <a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" class=\"pf-button-img\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/printfriendly-pdf-email-button-md.png\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" style=\"width: 194px;height: 30px;\"\/><br \/>\n                    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Festivalplakat_Internationales Frauenfilmfestival Dortmund+K\u00f6ln 2025 IFFF Von Sandra Danneil Warum braucht es heute noch ein Frauenfilmfestival? 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