{"id":486557,"date":"2025-10-10T00:59:22","date_gmt":"2025-10-10T00:59:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486557\/"},"modified":"2025-10-10T00:59:22","modified_gmt":"2025-10-10T00:59:22","slug":"viel-zustimmung-im-abgeordnetenhaus-fuer-ausbildungsabgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486557\/","title":{"rendered":"Viel Zustimmung im Abgeordnetenhaus f\u00fcr Ausbildungsabgabe"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB9m9 tspB9na\">Die von Schwarz-Rot in Berlin geplante sogenannte Ausbildungsplatzumlage ist im Abgeordnetenhaus auf breite Zustimmung gesto\u00dfen. Politiker von SPD, Gr\u00fcnen und Linken warben bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfs f\u00fcr die Abgabe, mit deren Hilfe mehr Lehrstellen entstehen sollen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Die Umlage sei auch n\u00f6tig, um die Kosten der Ausbildung fairer zu verteilen. Zu wenige Unternehmen bildeten \u00fcberhaupt junge Leute aus, hier brauche es mehr Anstrengungen. Etliche Branchen h\u00e4tten gezeigt, dass ein Umlagesystem hier Erfolge bringe.\u00a0<\/p>\n<p> Umlage nicht unumstritten <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Auch die CDU, bei der viele sich nicht f\u00fcr die Umlage begeistern, r\u00e4umte Handlungsbedarf ein. Seit Jahrzehnten f\u00e4nden jedes Jahr viele Tausend Jugendliche keinen Ausbildungsplatz, sagte der CDU-Politiker Martin P\u00e4tzold. \u201eDas kann uns doch nicht kaltlassen.\u201c Er warnte aber vor zu hohen Erwartungen an das Instrument, das seine Partei und die SPD 2023 im Koalitionsvertrag vereinbart hatten. Und: Die Umlage m\u00fcsse verfassungskonform gestaltet werden, mahnte er.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Die AfD-Fraktion lehnt die Umlage als zus\u00e4tzliche Steuer ab. Sie sei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das falsche Signal an Unternehmen. Auch mehrere Wirtschaftsverb\u00e4nde und Kammern machen Front dagegen. Sie verweisen unter anderem darauf, dass viele Betriebe keine geeigneten Bewerber finden.\u00a0<\/p>\n<p> Grundlage sind Vereinbarungen von 2023\u00a0 <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Im Koalitionsvertrag hatten sich CDU und SPD darauf verst\u00e4ndigt, dass in Berlin bis Ende 2025 dauerhaft 2.000 zus\u00e4tzliche Ausbildungspl\u00e4tze geschaffen und besetzt werden. Sollte das nicht gelingen, werde eine gesetzliche Ausbildungsplatzumlage eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Die Idee der Umlage: Alle Arbeitgeber zahlen eine bestimmte Summe, die sich an ihren Lohnkosten orientiert, in eine Ausbildungskasse ein, also einen Fonds. Aus diesem Topf erhalten dann diejenigen Unternehmen oder zum Beispiel auch Beh\u00f6rden Geld, die Lehrstellen anbieten und besetzen &#8211; um ihre Kosten f\u00fcr die Ausbildung junger Menschen zu bezuschussen. Diese Erstattungen sollen h\u00f6her sein als die in den Fonds zu zahlende Umlage.\u00a0<\/p>\n<p> Kommt die Umlage tats\u00e4chlich? <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Ob die Umlage tats\u00e4chlich erhoben wird, h\u00e4ngt davon ab, ob die Zielzahl erreicht wird. Konkret sind das 34.835 Lehrstellen am 31. Dezember 2025. Das w\u00e4ren 2.000 mehr als Ende 2023, damals wurden in Berlin 32.835 Lehrstellen gez\u00e4hlt. Endg\u00fcltig beschlossen werden soll das Gesetz dazu im n\u00e4chsten Jahr.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251009-930-143452\/1<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die von Schwarz-Rot in Berlin geplante sogenannte Ausbildungsplatzumlage ist im Abgeordnetenhaus auf breite Zustimmung gesto\u00dfen. 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