{"id":486785,"date":"2025-10-10T03:04:15","date_gmt":"2025-10-10T03:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486785\/"},"modified":"2025-10-10T03:04:15","modified_gmt":"2025-10-10T03:04:15","slug":"annaeherungen-aber-wenig-konkrete-ergebnisse-beim-autogipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486785\/","title":{"rendered":"Ann\u00e4herungen, aber wenig konkrete Ergebnisse beim Autogipfel"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>analyse<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 09.10.2025 18:54 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Autoindustrie ist in der Krise. Die Bundesregierung hat Unterst\u00fctzung versprochen. Beim Autogipfel im Kanzleramt sollte es um einen Anschub f\u00fcr die Branche gehen &#8211; aber so ganz konkret sind die Ergebnisse nicht. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/hans-joachim-vieweger-103.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Hans-Joachim Vieweger\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/hans-joachim-vieweger-101.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kurz vor den Gespr\u00e4chen im Kanzleramt haben es die Beteiligten noch einmal schwarz auf wei\u00df bekommen: Einer Umfrage des M\u00fcnchner Ifo-Instituts zufolge hat sich die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie im September deutlich verschlechtert. Viele Unternehmen bauen Arbeitspl\u00e4tze ab &#8211; allein zwischen Juni 2024 und Juni 2025 sind 50.000 Arbeitspl\u00e4tze verloren gegangen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">IG Metall-Chefin Christiane Benner nennt den Arbeitsplatzabbau &#8222;dramatisch&#8220;. Dementsprechend hoch seien die Erwartungen in der Branche an die Politik: &#8222;Unsere Besch\u00e4ftigen warten auf ein klares Signal&#8220;, sagt Benner &#8211; freilich nicht vor dem Auto-Dialog im Kanzleramt, sondern danach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und auch Hildegard M\u00fcller, Pr\u00e4sidentin des Automobilverbands VDA, wirkt nach dem Treffen etwas entt\u00e4uscht, wenn sie zwar f\u00fcr das gemeinsame Gespr\u00e4ch mit der Politik dankt, aber Konkreteres verlangt: &#8222;Wir brauchen zeitnahe Entscheidungen und dann auch eine geeinte deutsche Stimme in Br\u00fcssel.&#8220;<\/p>\n<p>    Verbrenner-Aus als Knackpunkt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Damit ist der eigentliche Knackpunkt benannt: Wie stellt sich Deutschland zur Diskussion um das EU-weit vereinbarte Verbrenner-Aus ab dem Jahr 2035? \u00dcber m\u00f6gliche Korrekturen soll noch in diesem Jahr in Br\u00fcssel beraten werden. Eine offizielle Linie der schwarz-roten Bundesregierung gibt es weiter nicht. Bundeskanzler Friedrich Merz wiederholt aber seine Position, dass er sich hier mehr Flexibilit\u00e4t w\u00fcnscht: Einen &#8222;harten Schnitt&#8220; im Jahr 2035 d\u00fcrfe es nicht geben &#8211; daf\u00fcr werde er sich in Br\u00fcssel einsetzen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zugleich betont Merz, damit werde nicht am Ziel ger\u00fcttelt, die Elektromobilit\u00e4t in Deutschland weiter auszubauen: &#8222;Das ist sozusagen die Hauptstra\u00dfe, auf der gefahren wird.&#8220; Aber es gebe eben auch weitere Technologien, die wichtig f\u00fcr die Autobranche in Deutschland seien und ebenfalls zum Ziel der Klimaneutralit\u00e4t f\u00fchren w\u00fcrden. Dabei ist beispielsweise an E-Autos gedacht, die in verschiedenen Formen mit Verbrennermotoren kombiniert werden &#8211; so genannte &#8222;Plug-in-Hybride&#8220; und &#8222;Range Extender&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>    Letztes Wort noch nicht gesprochen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dass solche Fahrzeuge auch nach 2035 noch zugelassen werden, kann sich auch SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil vorstellen. Das sei ein Weg, den &#8222;wir f\u00fcr absolut gangbar halten und wo wir zur \u00c4nderung der deutschen Position kommen w\u00fcrden und wollen.&#8220; Klingbeil hat sich damit der Unions-Position angen\u00e4hert, w\u00e4hrend Merz mit der Betonung der Bedeutung der E-Mobilit\u00e4t auf die SPD zugegangen ist.\u00a0Das letzte Wort ist in der Koalition wohl noch nicht gesprochen &#8211; sowohl Merz als auch Klingbeil betonen aber, dass sie nun zu Entscheidungen kommen wollen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Noch gearbeitet werden muss auch an einer Art neuen E-Auto-Pr\u00e4mie, die es f\u00fcr Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen geben soll. Drei Milliarden Euro will der Bund daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stellen, so Finanzminister Klingbeil, die Details st\u00fcnden aber noch nicht fest. Klar ist lediglich, dass die Kfz-Steuerbefreiung f\u00fcr reine E-Autos \u00fcber das Jahresende hinaus verl\u00e4ngert werden soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"analyse Stand: 09.10.2025 18:54 Uhr Die Autoindustrie ist in der Krise. Die Bundesregierung hat Unterst\u00fctzung versprochen. 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