{"id":486843,"date":"2025-10-10T03:36:13","date_gmt":"2025-10-10T03:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486843\/"},"modified":"2025-10-10T03:36:13","modified_gmt":"2025-10-10T03:36:13","slug":"neues-angebot-am-telefon-gruenen-bunker-in-hamburg-erkunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486843\/","title":{"rendered":"Neues Angebot: Am Telefon gr\u00fcnen Bunker in Hamburg erkunden"},"content":{"rendered":"<p>Das Projekt \u00abBei Anruf Kultur\u00bb richtet sich an Menschen, die Lust auf Kunst und Kultur haben, aber sie nicht erleben k\u00f6nnen, etwa weil sie geh- oder sehbehindert sind. Nun k\u00f6nnen sie auch hoch hinaus.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der begr\u00fcnte Bunker in Hamburg lockt jeden Monat tausende Menschen an. Mit einem neuen Angebot des Projektes \u00abBei Anruf Kultur\u00bb kann der Flakbunker am Heiligengeistfeld nun auch ausschlie\u00dflich h\u00f6rend erkundet werden. Damit sei eines der ambitioniertesten Architekturprojekte Deutschlands auch f\u00fcr Menschen zug\u00e4nglich, die nicht vor Ort sein oder den 560 Meter langen Bergpfad erklimmen k\u00f6nnen, sagte Projektleiterin Melanie W\u00f6lwer. Ein erstes Angebot sei schnell ausgebucht gewesen.<\/p>\n<p>Inklusives Angebot am Telefon<\/p>\n<p>Aufgrund der hohen Nachfrage ist Ende Oktober eine zus\u00e4tzliche F\u00fchrung in das kostenlose Angebot des Projektes aufgenommen worden. Mitmachen ist nur nach einer Anmeldung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>In der Regel k\u00f6nnen sich pro F\u00fchrung bis zu 15 Menschen in eine etwa einst\u00fcndige F\u00fchrung einw\u00e4hlen und mehr \u00fcber Kunstausstellungen, besondere Orte und \u00c4hnliches erfahren. Bundesweit vermitteln mehr als 110 Kultureinrichtungen \u00fcber \u00abBei Anruf Kultur\u00bb ihre Inhalte &#8211; von der Museumsinsel in Berlin \u00fcber die Staatsgalerie Stuttgart und der KZ-Gedenkst\u00e4tte Neuengamme bis hin zu Goethes Gartenhaus in Weimar.<\/p>\n<p>Das kostenlose Angebot von \u00abBei Anruf Kultur\u00bb richtet sich an Menschen, die Kultur live erleben m\u00f6chten, das aber aus verschiedensten Gr\u00fcnden nicht k\u00f6nnen; weil sie etwa sehbehindert oder in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt sind, sich den Besuch nicht leisten k\u00f6nnen oder sich in gro\u00dfen Gruppen unwohl f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Projekt ist auf Spenden angewiesen<\/p>\n<p>Das inklusive Projekt \u00abBei Anruf Kultur\u00bb hat der Hamburger Blinden- und Sehbehindertenverein mit Partnern w\u00e4hrend der Corona-Pandemie 2021 ins Leben gerufen. Es wird zum Teil finanziert durch Geld von Aktion Mensch und der Kulturbeh\u00f6rde Hamburg, f\u00fcr den Rest ist es auch auf Spenden angewiesen.<\/p>\n<p>Der urspr\u00fcnglich 38 Meter hohe Flakbunker, der 1942 von Zwangsarbeitern errichtet wurde, war zuletzt um f\u00fcnf weitere Etagen auf 58 Meter erh\u00f6ht und mit Tausenden Pflanzen begr\u00fcnt worden. Die Kosten lagen nach j\u00fcngsten Angaben bei rund 110 Millionen Euro. In dem Bau, der im Zweiten Weltkrieg Schutzbunker f\u00fcr bis zu 25.000 Menschen war, befinden sich unter anderem ein Hotel und gastronomische Angebote.<\/p>\n<p>Auf die \u00f6ffentliche Dachterrasse kommt man \u00fcber einen Weg, der an der Fassade des Bunkers entlang spiralf\u00f6rmig nach oben f\u00fchrt. Rund 23.000 Pflanzen, Str\u00e4ucher und B\u00fcsche s\u00e4umen ihn und stehen auf der Dachterrasse. Seit Sommer 2024 ist der Bunker begehbar. Allein im ersten Jahr haben etwa 2,3 Millionen Menschen den \u00abAufstieg\u00bb gewagt. An manchen Tagen waren es mehr 20.000.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Projekt \u00abBei Anruf Kultur\u00bb richtet sich an Menschen, die Lust auf Kunst und Kultur haben, aber sie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":486844,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-486843","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115347782804377106","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=486843"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486843\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/486844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=486843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=486843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=486843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}