{"id":486915,"date":"2025-10-10T04:16:19","date_gmt":"2025-10-10T04:16:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486915\/"},"modified":"2025-10-10T04:16:19","modified_gmt":"2025-10-10T04:16:19","slug":"gruen-weisses-desaster-nach-der-pause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/486915\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcn-Wei\u00dfes Desaster nach der Pause"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/sport\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_sport\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sport<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/sport\/lokalsport\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_lokalsport\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lokalsport<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 09.10.2025, 21:26 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/40025649-gispor-0910-wetz-101025-4c-2r7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"gispor_0910_wetz_101025_4c\"\/>Unfair gestoppt: Der Wetzlarer Rechtsau\u00dfen Cyrill Akakpo wird von Gerdas Babarskas (links) vom BHC gefoult. Foto: Imago \u00a9\u00a0Imago<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Wuppertal. Stefan Cavor stand eine Stunde vor dem Anpfiff mit Musik \u00fcber seine Ohrst\u00f6psel berieselt drau\u00dfen im Kabinentrakt und wirkte noch relativ entspannt. 60 Minuten Handball-Bundesliga zum Vergessen sp\u00e4ter trat der sonst so besonnene R\u00fcckraumspieler vor Wut in die Werbebande, haute mit beiden F\u00e4usten gegen die Torlatte und verabschiedete sich samt der Teamkollegen artig, aber bitter entt\u00e4uscht vom eigenen Anhang.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Bergischer HC &#8211; HSG Wetzlar 35:28 <\/strong><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00bbCaki\u00ab, der schon viel in seiner langen Zeit bei der HSG Wetzlar erlebt hatte, musste das, was da an diesem Donnerstagabend in der Wuppertaler Uni-Halle passiert war, erstmal verarbeiten. Denn die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen gingen im Torhagel des Bergischen HC unter, kassierten eine letztlich auch in der H\u00f6he v\u00f6llig verdiente 28:35 (16:16)-Niederlage beim bisher punktlosen Schlusslicht. \u00bbWeil wir viel zu viele B\u00e4lle wegwerfen, keinen Zugriff in der Abwehr bekommen, haben hinten keine Paraden. Es ist hinten raus so ziemlich alles schief gelaufen, was schief gehen kann. Wir haben gar keine Kontrolle mehr \u00fcber das Spiel. Dieses Gef\u00fchl, das wir in der ersten Halbzeit hatten, geht uns dann komplett verloren\u00ab, so das bittere Fazit von Cavor. Und Momir Ilic erg\u00e4nzte: \u00bbDas war die schlechteste Halbzeit in dieser Saison von uns.\u00ab<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">15 Minuten vor dem Ende dieses Schreckens ohne Ende hatte der Serbe seine v\u00f6llig neben sich stehenden Profis zur dritten und letzten Auszeit gebeten und sie in den Senkel gestellt: \u00bbEs wird nie aufgegeben, nie im Leben, ist das klar\u00ab, stauchte der Trainer der Wetzlarer die komplette Mannschaft zusammen. Alleine, es klang wie ein Ruf in die W\u00fcste, letztlich war das Ruder nicht mehr rumzuwerfen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dabei war die HSG mit Niklas Thei\u00df in der Startsieben und viel Tempo ins Duell mit dem Aufsteiger gestartet. Und weil der BHC genauso aufs Gaspedal trat, entwickelte sich vor 2045 Zuschauern in der Wuppertaler-Uni-Halle ein rasantes Hin und Her. Auf G\u00e4steseite schien vor allem Philipp Ahouansou richtig Spa\u00df am munteren Werfen Richtung gegnerisches Geh\u00e4use zu haben. Der R\u00fcckraumlinke erzielte in den ersten 24 Minuten satte sieben Treffer. Und so f\u00fchrten die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen, angefeuert von einer stattlichen Zahl eigener Fans, immer mit ein bis zwei Treffern Vorsprung (5:3, 11:9).<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Was die Mannen von Coach Momir Ilic verpassten, war das Weiter-davon-ziehen. Mehrfach hatte Wetzlar die M\u00f6glichkeit, auf plus drei zu erh\u00f6hen. Alleine die steigende Zahl an technischen Fehlern und eine speziell im Zentrum doch recht l\u00f6chrige und oft zu sp\u00e4t zupackende Abwehr verhindert das allerdings.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zum Gl\u00fcck hielt Karim Hendawy, der den in der ersten Viertelstunde gl\u00fccklosen Anadin Suljakovic zwischen den HSG-Pfosten abl\u00f6ste, mit sieben blitzsauberen Paraden (inklusive eines gehaltenen Beyer-Strafwurfs) seinen Vorderleuten ein bisschen den R\u00fccken frei und erlaubte dem Gegner in H\u00e4lfte eins keine eigene F\u00fchrung.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das \u00e4nderte sich schon Sekunden nach dem Seitenwechsel, als Noah Beyer zum 17:16 f\u00fcr die Gastgeber traf und einen zweiten Durchgang einl\u00e4utete, in der die HSG nun immer mehr der Musik hinterherhechelte. Beim 18:19 (34.) bestand kurz noch Hoffnung, beim 18:24 (41.) bereits die Sorge auf ein Debakel. Und w\u00e4hrend sich der BHC den sieglosen Frust der ersten Saison-Wochen von der Seele spielte, zerfiel das HSG-Konstrukt \u00fcber ein 22:31 (54.) in seine Einzelteile.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00bbEs h\u00e4tte noch schlimmer ausgehen k\u00f6nnen. Zu viele Leistungstr\u00e4ger waren heute gar nicht bei der Sache. Gut ist, dass wir in drei Tagen wieder ein Spiel haben und die Jungs, die ich meine, wissen, was bis dahin zu tun ist\u00ab, fasste der Sportliche Leiter der Wetzlarer, Jasmin Camdzic, den gebrauchten Abend zusammen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Bergischer HC: <\/strong>Rudeck, Diedrich (ab 53.) &#8211; Beyer (8\/3), Scholtes, Becher, Sch\u00f6ttle, Babarskas (2), Kooij, Fraatz (2), Babak (1), Massoud, Morante Maldonado (8), Fuchs, Seesing (4), Steinhaus (4), Wasielewski (6).<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Wetzlar: <\/strong>Sujlakovic, Hendawy (15. bis 39.) &#8211; Grahovac (2), Vistorop (3), Mappes (4\/1), Thei\u00df (3), Simic (2), Ahouansou (9), Akakpo (1), Weimer, M\u00fcller, L\u00f6wen, Zacharias (2), Cavor (2), Nafea.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Schiedsrichter: <\/strong>Heine\/Standke (Wendeburg\/Ronneberg-Benthe) &#8211; <strong>Zuschauer: <\/strong>2045 (in Wuppertal) &#8211; <strong>Zeitstrafen: <\/strong>Bergischer HC vier (Babarskas, Morante Maldonado, Seesing, Steinhaus), Wetzlar vier (Grahovac zwei, Nafea, Akakpo) &#8211; <strong>verworfene Siebenmeter: <\/strong>Mappes (Wetzlar) trifft zwei Mal die Latte (19., 40.), Beyer (Bergischer HC) scheitert an Hendawy (30.), Ahouansou (Wetzlar) scheitert an Rudeck (49.), Zacharias (Wetzlar) scheitert an Diedrich (53.).<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>,, <\/strong>Es ist hinten raus so ziemlich alles schief gelaufen, was schief gehen kann. Wir haben gar keine Kontrolle mehr \u00fcber das Spiel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Sport Lokalsport Stand: 09.10.2025, 21:26 Uhr DruckenTeilen Unfair gestoppt: Der Wetzlarer Rechtsau\u00dfen Cyrill Akakpo wird von Gerdas&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":486916,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[3364,29,30,1209,4418],"class_list":{"0":"post-486915","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-nordrhein-westfalen","12":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115347940327772765","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=486915"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/486915\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/486916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=486915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=486915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=486915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}