{"id":487877,"date":"2025-10-10T13:07:14","date_gmt":"2025-10-10T13:07:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/487877\/"},"modified":"2025-10-10T13:07:14","modified_gmt":"2025-10-10T13:07:14","slug":"ueberlebende-des-hamas-terrors-fuehlen-sich-in-berlin-unsicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/487877\/","title":{"rendered":"\u00dcberlebende des Hamas-Terrors f\u00fchlen sich in Berlin unsicher"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Zwei Jahre nach dem \u00dcberfall der islamistischen <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/hamas\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hamas<\/a> auf <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/israel\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Israel<\/a> berichten \u00dcberlebende des Massakers, dass sie sich auf Berlins Stra\u00dfen ziemlich unsicher f\u00fchlen. Aus Angst vor \u00dcbergriffen und Anfeindungen telefoniere er in der \u00d6ffentlichkeit mit seiner Frau nur noch auf Englisch \u2013 und nicht auf Hebr\u00e4isch, sagte Ofir Amir w\u00e4hrend einer Gedenk- und Diskussionsveranstaltung im Berliner Abgeordnetenhaus.\u00a0<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Terroristen hatten Amir am 7. Oktober 2023 w\u00e4hrend seiner Flucht vom Nova-Musikfestival ein Bein durchschossen; er wartete vier Stunden auf Hilfe und w\u00e4re fast verblutet. 20 seiner Freunde starben w\u00e4hrend oder kurz nach dem Massaker.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/410172285_1759837779_v16_9_1200.jpeg\" class=\"block w-full object-cover relative z-10 aspect-[4\/3] \" alt=\"Israel Freed Hostage\" title=\"Freed Israeli hostage Tal Shoham, who was held by Hamas militants in the Gaza Strip, poses for a portrait in Tel Aviv, Israel, Tuesday, April 22, 2025. (AP Photo\/Maya Alleruzzo)\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  \u201eZusammen Berlin ein bisschen besser machen\u201c<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Amir appellierte an die zur Diskussion eingeladenen Sch\u00fcler im Plenarsaal, wie er weiter an das Gute zu glauben und sich im Alltag um andere zu k\u00fcmmern. \u201eGebt ein bisschen Liebe, und ihr werdet sie zur\u00fcckbekommen. Lasst uns zusammen <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Berlin<\/a> wieder ein bisschen besser machen.\u201c<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Tlalit Kitzoni, die sich am 7. Oktober 2023 mehr als 13 Stunden lang in ihrem Kibbuz unter ihrem Bett versteckt hielt, berichtete, sie wohne nun in Berlin und f\u00fchre hier bewusst \u201eein scheues Leben in einem eng begrenzten Umfeld\u201c. Sie vermeide aus Angst vor Beleidigungen und \u00dcbergriffen im Alltag m\u00f6glichst den Kontakt zu Unbekannten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Weiter berichtete Kitzoni, sie f\u00fchle sich hierzulande auch im linken politischen Spektrum, wo sie sich immer verortet habe, ausgeschlossen \u2013 weil sie J\u00fcdin und Israelin sei. Viele, die propal\u00e4stinensisch argumentierten, h\u00e4tten traurigerweise kaum Kenntnisse \u00fcber den Nahostkonflikt, beklagte sie. \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass ich keinen Dialog f\u00fchren kann.\u201c Auch seien m\u00f6gliche Begegnungsr\u00e4ume mit propal\u00e4stinensischen Aktivisten \u201eauf einer ganz physischen Ebene\u201c nicht sicher f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>  Ist es cool, antiisraelisch zu sein?<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, sagte zu den Sch\u00fclern,\u00a0die islamistischen Terroristen h\u00e4tten vor zwei Jahren \u201eunsere gemeinsamen Werte angegriffen\u201c. Dann fragte er: \u201eWie kann es sein, dass es scheinbar cool ist, antiisraelisch zu sein?\u201c Wenn dies zugleich bedeute, f\u00fcr die Hamas zu sein \u2013 \u201eDann sage ich: Stopp, liebe Freunde!\u201c Die Hamas stehe f\u00fcr den reinen Terror, f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung der eigenen Bev\u00f6lkerung und ihren Missbrauch als menschliche Schutzschilde im Gaza-Krieg.<\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Pr\u00e4sidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld (CDU), sagte, nun gebe es Hoffnung auf die Freilassung der noch im Gazastreifen verbliebenen Geiseln, darunter sieben deutsche Staatsb\u00fcrger. \u201eIch hoffe sehr, dass ich den Satz \u201eBring them home now\u201c heute auf einer Veranstaltung zum letzten Mal sagen muss.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">In Berlin sei der Krieg und das Leid der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung allgegenw\u00e4rtig \u2013 auf den Stra\u00dfen und Schulh\u00f6fen, aber auch auf Instagram und Tiktok. Deutschland werde immer f\u00fcr das Existenzrecht und die Sicherheit Israels einstehen, versicherte sie. Doch sei zwischen demokratischen Staaten auch Kritik erlaubt und auch n\u00f6tig. Konkret r\u00fcgte sie Gedankenspiele einzelner israelischer Politiker zu einer Vertreibung der Bev\u00f6lkerung aus dem Gazastreifen oder \u00fcber eine Annexion von Land, das den Pal\u00e4stinensern geh\u00f6re.<\/p>\n<p rel=\"author\" class=\"text-brand\">dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei Jahre nach dem \u00dcberfall der islamistischen Hamas auf Israel berichten \u00dcberlebende des Massakers, dass sie sich auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":487878,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-487877","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115350028800670383","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=487877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/487877\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/487878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=487877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=487877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=487877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}