{"id":488369,"date":"2025-10-10T17:36:13","date_gmt":"2025-10-10T17:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488369\/"},"modified":"2025-10-10T17:36:13","modified_gmt":"2025-10-10T17:36:13","slug":"zoo-karlsruhe-erhaelt-auszeichnung-zukunfts-laend-macher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488369\/","title":{"rendered":"Zoo Karlsruhe erh\u00e4lt Auszeichnung \u201eZukunfts.L\u00e4nd.Macher\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die baden-w\u00fcrttembergische Umweltministerin Thekla Walker hat am 10. Oktober 2025 den Zoo Karlsruhe f\u00fcr sein gro\u00dfes Engagement im Bereich Artenschutz gew\u00fcrdigt. Die Auszeichnung \u201eZukunfts.L\u00e4nd.Macher\u201c soll die Bedeutung des Zoos f\u00fcr den Artenschutz in Baden-W\u00fcrttemberg aber auch weltweit herausstellen.<\/p>\n<p>\u201eDer Zoo Karlsruhe leistet mit seiner 2016 gegr\u00fcndeten Artenschutzstiftung sowohl im internationalen als auch regionalen Kontext eine wichtige Rolle im Bereich Artenschutz. Die Artenschutzstiftung f\u00f6rdert zahlreiche Projekte, die dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume dienen. Hierbei sind aufwendige Ma\u00dfnahmen, wie die Aufzucht- und Auswilderungsarbeit zum Schutz und Erhalt des Kiebitzes und des Moorfrosches in Kooperation mit dem Regierungspr\u00e4sidium Karlsruhe ebenso bedeutsam wie die Umsetzung kleinerer Ma\u00dfnahmen zur Errichtung und Anbringung von Nistk\u00e4sten f\u00fcr Wiedehopf, Mehlschwalbe und Fischadler\u201c, erkl\u00e4rt Umweltministerin Thekla Walker.<\/p>\n<p>Zoo als\u00a0Artenschutzzentrum<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns ist es eine Best\u00e4tigung der Arbeit der vergangenen Jahre\u201c, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. \u201eWir transformieren den Zoo kontinuierlich zum Artenschutzzentrum. Durch die Gr\u00fcndung der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe im Jahr 2016 und der Einf\u00fchrung des Freiwilligen Artenschutz-Euros haben wir dazu ein finanzielles Fundament. Gleichzeitig kommen immer mehr Erhaltungszuchtprogramme des Europ\u00e4ischen Zooverbands EAZA hinzu.\u201c<\/p>\n<p>Der Zoo Karlsruhe k\u00fcmmert sich um Artenschutz sowohl innerhalb des eigentlichen Verbreitungsgebiets als auch im Zoo. \u201eBei vielen Projekten k\u00f6nnen wir beides zusammenf\u00fchren, etwa beim Moorfrosch\u201c, erl\u00e4utert Reinschmidt ein Beispiel. Die Froschart z\u00e4hlt zu den seltensten und am meisten gef\u00e4hrdeten Amphibienarten in Baden-W\u00fcrttemberg. Im Landkreis Karlsruhe existiert eine der letzten beiden Populationen im Land.<\/p>\n<p>\u201eWir bekommen im Auftrag des Regierungspr\u00e4sidiums den Laich, der im Fr\u00fchjahr auszutrocknen droht. Aus den Eiern schl\u00fcpfen bei uns Kaulquappen, die nach einigen Wochen durch die Metamorphose zu Jungfr\u00f6schen werden. Diese bringen wir wieder in die Natur zur\u00fcck und k\u00f6nnen so ganz konkret einer bei uns hochgef\u00e4hrdeten Art helfen\u201c, so der Zoodirektor.<\/p>\n<p>Eine Verkn\u00fcpfung von In-situ- (im Lebensraum) und Ex-situ-Ma\u00dfnahmen (in der Haltung) hat sich als besonders wirksam f\u00fcr einen effektiven Artenschutz herausgestellt. Dies entspricht auch dem so genannten \u201eOne Plan Approach\u201c der Weltnaturschutzunion IUCN. Projekte vor Ort, Beh\u00f6rden und Zoologische G\u00e4rten m\u00fcssen hierbei Hand-in-Hand arbeiten. Zoos sind ein laut IUCN ein sehr wichtiges Puzzleteil im Artenschutz. Sie haben die Expertise in der Haltung zahlreicher Tiergruppen. Wenn Arten in der Natur zu verschwinden drohen, bekommt die Zucht in Menschenobhut eine besondere Bedeutung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die baden-w\u00fcrttembergische Umweltministerin Thekla Walker hat am 10. Oktober 2025 den Zoo Karlsruhe f\u00fcr sein gro\u00dfes Engagement im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":488370,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,3364,29,30,8903],"class_list":{"0":"post-488369","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-karlsruhe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115351086437645987","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/488369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=488369"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/488369\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/488370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=488369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=488369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=488369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}