{"id":488487,"date":"2025-10-10T18:41:10","date_gmt":"2025-10-10T18:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488487\/"},"modified":"2025-10-10T18:41:10","modified_gmt":"2025-10-10T18:41:10","slug":"windows-10-berliner-verwaltung-muss-wohl-millionen-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488487\/","title":{"rendered":"Windows 10: Berliner Verwaltung muss wohl Millionen zahlen"},"content":{"rendered":"<p>                    Kosten f\u00fcr Sicherheitsupdates<br \/>\n                Berliner Verwaltung droht Millionenrechnung f\u00fcr Windows 10<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.10.2025, 12:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Kostenfreie Sicherheitsupdates f\u00fcr Windows 10 gibt es nur noch bis Dienstag. Weil in der Verwaltung der Bundeshauptstadt noch Zehntausende Rechner mit dem Betriebssystem laufen, droht der Stadt jetzt eine Millionenrechnung.<\/strong><\/p>\n<p>Die Berliner Verwaltung wird wohl einen Millionenbetrag ausgeben m\u00fcssen, um weiter unter Windows 10 vor Computerviren und anderen Gefahren wie Cyberangriffen gesch\u00fctzt arbeiten zu k\u00f6nnen. Noch immer laufen etwa 45.000 der insgesamt 95.000 Computer auf dem alten Betriebssystem, berichtet der &#8222;Tagesspiegel Checkpoint&#8220; unter Berufung auf einen Sprecher der Senatskanzlei.<\/p>\n<p>Weil Microsoft den Gratis-Service f\u00fcr das Betriebssystem aber am Dienstag generell beendet, m\u00fcssen Unternehmen und Kommunen im ersten Jahr rund 52 Euro Servicegeb\u00fchr pro Rechner bezahlen, um die wichtigsten Sicherheitsupdates zu erhalten. Die Summe bel\u00e4uft sich bei den 45.000 betroffenen Computern auf 2,25 Millionen Euro. Die Geb\u00fchr verdoppelt sich im zweiten Jahr und im dritten dann erneut, falls dann noch immer Windows 10 benutzt wird.<\/p>\n<p>Privatkunden waren in Sorge, sich nur mit dem Kauf eines neuen Computers oder Tablets vor Cyberangriffen sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen oder ebenfalls <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/technik\/Gratis-Windows-10-Gnadenfrist-jetzt-fast-bedingungslos-article26058759.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine Geb\u00fchr f\u00fcr die notwendigen Updates bezahlen zu m\u00fcssen<\/a>. Doch den Nutzern in Europa und den USA kam der Konzern zuletzt entgegen. Microsoft erkl\u00e4rte Ende September, dass sie eine kostenlose Verl\u00e4ngerung des Supports erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Ab Anfang Oktober werden Kunden im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR), Benachrichtigungen auf ihren Windows-10-PCs erhalten, die ihnen die M\u00f6glichkeit bieten, sich f\u00fcr das Programm zur Verl\u00e4ngerung der Updates anzumelden&#8220;, teilte das Unternehmen mit. Zum EWR geh\u00f6ren die 27 EU-Staaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein. In den USA k\u00f6nnen Nutzende demnach weiterhin kostenlose Updates erhalten, wenn sie die Windows-Backup-Funktion nutzen.<\/p>\n<p>30 Millionen Computer in Deutschland betroffen<\/p>\n<p>Microsoft r\u00e4t allen Nutzern, auf die 2021 erschienene Windows-Version 11 umzustellen. Viele Ger\u00e4te erf\u00fcllen daf\u00fcr allerdings nicht die technischen Voraussetzungen. Die US-Verbraucherorganisation Consumer Reports bem\u00e4ngelte, dass selbst 2022 und 2023 noch Ger\u00e4te verkauft worden seien, die nicht Windows-11-kompatibel sind. Diese w\u00fcrden nun drei Jahre nach Kauf bereits obsolet.<\/p>\n<p>Einer Sch\u00e4tzung der US-Organisation Consumer Reports zufolge nutzten im August weltweit noch 650 Millionen Menschen Windows 10. Eine andere US-Organisation geht davon aus, dass bis zu 400 Millionen Computer mit Windows 11 nicht kompatibel sind. &#8222;Derzeit laufen mehr als 30 Millionen Rechner in Deutschland mit Windows 10&#8220;, gab die Verbraucherzentrale im Mai auf ihrer Website an.<\/p>\n<p>Ohne Updates wird das Betriebssystem mit der Zeit anf\u00e4llig f\u00fcr Cyberangriffe. Auch Drittsoftware wie Antivirenprogramme kann ein veraltetes Betriebssystem kaum effektiv sch\u00fctzen. Zudem k\u00f6nnte es laut der deutschen Verbraucherzentrale schwierig werden, mit Windows 10 neue Soft- und Hardware zu nutzen, weil f\u00fcr die Entwickler die Kompatibilit\u00e4t mit einem veralteten System keine Priorit\u00e4t hat. Auch gebe es dann keinen technischen Support mehr von Microsoft, Verbraucherinnen und Verbraucher m\u00fcssten sich auf &#8222;eigene L\u00f6sungen&#8220;, Drittanbieter oder Onlineforen verlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kosten f\u00fcr Sicherheitsupdates Berliner Verwaltung droht Millionenrechnung f\u00fcr Windows 10 10.10.2025, 12:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":488488,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[296,42123,5308,64890,64889,3257,29,30,14774,199,190,189,194,425,191,17701,193,192],"class_list":{"0":"post-488487","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-berlin","9":"tag-betriebssysteme","10":"tag-computer","11":"tag-computersicherheit","12":"tag-computerviren","13":"tag-cyberkriminalitaet","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-it-sicherheit","17":"tag-microsoft","18":"tag-science","19":"tag-science-technology","20":"tag-technik","21":"tag-technologie","22":"tag-technology","23":"tag-windows-10","24":"tag-wissenschaft","25":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115351341894630359","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/488487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=488487"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/488487\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/488488"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=488487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=488487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=488487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}