{"id":488608,"date":"2025-10-10T19:49:38","date_gmt":"2025-10-10T19:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488608\/"},"modified":"2025-10-10T19:49:38","modified_gmt":"2025-10-10T19:49:38","slug":"deutschland-berlin-wird-die-naechste-konjunkturkatastrophe-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488608\/","title":{"rendered":"Deutschland: Berlin wird die n\u00e4chste Konjunkturkatastrophe vermeiden"},"content":{"rendered":"<p>R\u00fcckschlag in Deutschland \u2013 <\/p>\n<p>Berlin wird die n\u00e4chste Konjunkturkatastrophe vermeiden<\/p>\n<p class=\"ContentHead_lead____SsS link_regular__O0hk0 link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs\">Die wirtschaftliche Erholung stockt derzeit. Doch so d\u00fcster, wie einige Pessimisten f\u00fcrchten, ist es nicht. Die deutsche Politik muss jetzt jede weitere Belastung der B\u00fcrger vermeiden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/DPDlMATUq_b9oXZV4BszZd.jpg\"  width=\"100\" height=\"100\"  alt=\"Andr\u00e9 K\u00fchnlenz\" class=\"AuthorImage_root__WCxj_ ContentMetaInfo_authorimage__Mp4LD AuthorImage_-content-head__3qDob\" style=\"background-color:#60678B\"\/>Publiziert heute um 16:35 Uhr<img decoding=\"async\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/F_ng4ETpqN29n_eFhiT0cd.jpg\" alt=\"Fahrzeugproduktion in einer Fabrik mit zwei weissen SUVs an einer Montagelinie \u00fcber Mitarbeitern.\" title=\"Fahrzeugproduktion in einer Fabrik mit zwei weissen SUVs an einer Montagelinie \u00fcber Mitarbeitern.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#87867B\"\/><\/p>\n<p>In Deutschland gab es in vielen Autofabriken im August Werkferien zur Umstellung der Produktion.<\/p>\n<p>Bild: Gerald Haenel Laif\/Keystone<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/cdn.unitycms.io\/images\/Aa_K_TwHKjr8GCm6mxsAEd.svg\" alt=\"Grafik mit dem Text \u2019THE STATE OF SWING\u2019 und \u2019ein FUW-Konjunkturblog\u2019 vor blauen Hintergrund mit wellenf\u00f6rmigen Linien.\" title=\"Grafik mit dem Text \u2019THE STATE OF SWING\u2019 und \u2019ein FUW-Konjunkturblog\u2019 vor blauen Hintergrund mit wellenf\u00f6rmigen Linien.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:transparent\"\/><strong class=\"SummaryList_title__8uifR\">In K\u00fcrze:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"SummaryList_list__pEa7M\">\n<li>Deutschlands Industrieproduktion sank im August auch wegen geplanter Werkferien deutlich.<\/li>\n<li>Die Investitionsg\u00fcterbestellungen zeigten mit 2,7% Wachstum erste Erholungszeichen.<\/li>\n<li>Der inl\u00e4ndische Industrieumsatz sank zuletzt st\u00e4rker als die Exportgesch\u00e4fte im Vergleich zu den Vorjahren.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die j\u00fcngsten Konjunkturmeldungen aus Deutschland haben viele Beobachter schockiert. \u00abKatastrophe\u00bb war wahrscheinlich das h\u00e4ufigste Wort, mit dem Kommentatoren, vor allem in den sozialen Medien, auf die Nachrichten vom Produktionseinbruch in der Industrie im August reagierten. Eine der am h\u00e4ufigsten geteilten Grafiken, die diese d\u00fcsteren Meinungen untermauern sollte, <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/745fff84-2cbf-491c-b70c-e39bc8edaa39\" class=\"HtmlText_root__A1OSq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">stammte aus der \u00abFinancial Times\u00bb.<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/7-i3i2M3KD5Bu-BxUEldXX.png\" alt=\"Diagramm zeigt den Verlauf der deutschen Industrieproduktion von 2000 bis 2024, mit einem deutlichen R\u00fcckgang im August 2023 auf einen Indexwert von 88,5.\" title=\"Diagramm zeigt den Verlauf der deutschen Industrieproduktion von 2000 bis 2024, mit einem deutlichen R\u00fcckgang im August 2023 auf einen Indexwert von 88,5.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#97979D\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Doch wie immer lohnt sich ein genauerer Blick auf die wirtschaftliche Lage in der Industrie. So d\u00fcster, wie einige Beobachter f\u00fcrchten, ist sie gar nicht \u2013 auch wenn Deutschland einen R\u00fcckschlag in die Stagnation in diesem Jahr wohl kaum noch vermeiden kann. Dies ist zum Teil auch hausgemacht, worauf die regierende Partei noch reagieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die Arbeitsmarktdaten haben seit dem Fr\u00fchjahr gezeigt, dass die steigende Nachfrage der Privathaushalte keine Basis f\u00fcr einen bevorstehenden Aufschwung bieten wird. <a class=\"HtmlText_root__A1OSq\" href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/deutschland-steht-im-sommer-2025-vor-einem-zyklischen-aufschwung-255669141438\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auch wenn die akute Rezession seit Sommer 2024 vorbei ist, zeigt sich nun, dass die Deutschen noch Geduld brauchen, bis eine Erholung einsetzt.<\/a><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Ein schwacher Jobaufbau resultiert in der Regel daraus, dass Unternehmen zu wenig in Maschinen, Ger\u00e4te oder Geb\u00e4ude investieren \u2013 sei es, um die Kapazit\u00e4ten auszubauen oder zu erneuern. Dies kann nach einer Rezession oft eine Reaktion auf die letztlich zu geringe Konsumnachfrage am Markt sein.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Eine Erholung kann es also nur geben, wenn die Investitions- oder Kapitalnachfrage einerseits und die Konsumnachfrage andererseits, vermittelt \u00fcber den Arbeitsmarkt, in einer Aufw\u00e4rtsspirale zusammenkommen. Dies w\u00e4re in diesem Jahr zu erwarten gewesen, nachdem das Bruttoinlandprodukt von Sommer bis M\u00e4rz bereits um 0,5% gewachsen war.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die schlechte Nachricht, die sich in den aktuellen Industriedaten zeigt, ist zugleich eine gute. Neben vor\u00fcbergehenden Belastungen gab es drei wesentliche Gr\u00fcnde, warum die Industrie ihre Produktion im Vergleich zum Vormonat verringert hat: um 4,3% im produzierenden Gewerbe und ohne Energie und Bau sogar um 5,6% in der Industrie (verarbeitendes Gewerbe).<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Zu den Sondereffekten geh\u00f6rte, <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/10\/PD25_364_421.html\" class=\"HtmlText_root__A1OSq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">dass die Autobauer im August die Gelegenheit des Zollstreits f\u00fcr Werkferien nutzten, um ihre Fertigung umzustellen.<\/a> Dies allein hat zu einem Einbruch der Autoproduktion um 18,5% gef\u00fchrt und wurde im September gr\u00f6sstenteils ausgeglichen. Wie es derzeit aussieht, klingen die drei wesentlichen Ursachen des Konjunkturr\u00fcckschlags gerade ab. Dazu z\u00e4hlen:<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\"><a class=\"HtmlText_root__A1OSq link_noExternalIcon__rGGQ0\" href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/wirtschaft-deutschland-pfeift-auf-die-psychologie-und-waechst-einfach-810174147942\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1. Auf den Exportboom zu Beginn des Jahres folgte im Fr\u00fchjahr ein Einbruch der Ausfuhren in die USA, ausgel\u00f6st durch vorgezogene K\u00e4ufe vor den erwarteten h\u00f6heren Z\u00f6llen.<\/a><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\"><a class=\"HtmlText_root__A1OSq\" href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/deutschland-verschaerft-dieses-jahr-selbstverschuldet-seine-nachfragekrise-351530413332\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2. Ein sprunghafter Anstieg der Sozialabgaben f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten und die Unternehmen (vor allem f\u00fcr die Krankenversicherung) als Reaktion auf den Lohnanstieg im Sozialsektor. Der Privatkonsum ist im Fr\u00fchjahr kaum noch gewachsen.<\/a><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\"><a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/wachstumsbooster-2351752\" class=\"HtmlText_root__A1OSq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">3. Am 19. Juli traten verbesserte steuerliche Abschreibungsbedingungen f\u00fcr Investitionsg\u00fcter in Kraft, weshalb einige Unternehmen ihre Vorhaben vermutlich aufgeschoben haben.<\/a><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Entscheidend f\u00fcr den Jobaufbau und damit die Konjunktur ist also die Kapitalnachfrage der Unternehmen in Deutschland. Tats\u00e4chlich gab es im August erste Anzeichen daf\u00fcr, dass die drei wesentlichen Ursachen des R\u00fcckschlags bereits abklingen. So stiegen die Investitionsg\u00fcterbestellungen im Kern um 2,7%. Das ist zwar noch kein Grund zur Euphorie, aber es ist auch keine Katastrophe: immerhin ein erster Schritt, um zumindest den Durchschnitt des Jahres 2024 zu erreichen (vgl. Grafik).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/6-dnDfiYqYM89ZMy_iqToi.png\" alt=\"Grafik zeigt Auftragseingang f\u00fcr Kerninvestitionsg\u00fcter in Deutschland von 2022 bis 2024, mit Trendlinie und monatlichen Durchschnittswerten.\" title=\"Grafik zeigt Auftragseingang f\u00fcr Kerninvestitionsg\u00fcter in Deutschland von 2022 bis 2024, mit Trendlinie und monatlichen Durchschnittswerten.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#FCCF9A\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Wie der Auftragseingang f\u00fcr Kapitalg\u00fcter zeigt, gehen die Bestellungen vor allem aus den USA derzeit zur\u00fcck, was nach den Vorzieheffekten kaum verwundert. Zwar ist auch die Nachfrage aus dem Euroraum betroffen, jedoch weit weniger stark als von ausserhalb des W\u00e4hrungsraums. Zudem d\u00fcrfte sie im Vergleich zur heimischen Kapitalnachfrage immer noch die Konjunktur st\u00fctzen (vgl. Grafik).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/3hJPgZozKmDBLL8eQRYgUT.png\" alt=\"Liniendiagramm zeigt den Auftragseingang f\u00fcr Kerninvestitionsg\u00fcter in Deutschland von 2010 bis 2023, Vergleich von Inland, Euro-Ausland und Nicht-Euro-Ausland.\" title=\"Liniendiagramm zeigt den Auftragseingang f\u00fcr Kerninvestitionsg\u00fcter in Deutschland von 2010 bis 2023, Vergleich von Inland, Euro-Ausland und Nicht-Euro-Ausland.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#EFCAAF\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Schon l\u00e4nger ist erkennbar, dass die Produktionsdaten mittlerweile oft die Aktivit\u00e4ten in der Industrie unterzeichnen. Dies liegt daran, dass die Produktion die gefertigten Mengen misst, also Tonnen von Stahl oder die Anzahl Autos. Der Umsatz hingegen misst auch andere wertsch\u00f6pfende T\u00e4tigkeiten wie Dienstleistungen, die in ein Produkt eingehen (vgl. Grafik).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/CHCHDBpIagkAC3RyXeMOyR.png\" alt=\"Grafik zeigt Entwicklung von Industrieproduktion und Inland- sowie Auslandumsatz in der Industrie von 2014 bis 2025.\" title=\"Grafik zeigt Entwicklung von Industrieproduktion und Inland- sowie Auslandumsatz in der Industrie von 2014 bis 2025.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#C8BFDB\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Entscheidend f\u00fcr die Volkswirtschaft ist jedoch die Wertsch\u00f6pfung, also die Summe aus Bruttol\u00f6hnen und operativen Vorsteuergewinnen, nicht die reinen Produktionsmengen. Und die Wertsch\u00f6pfung basiert nun einmal auf dem Umsatz, und der zeigt im August einen weit geringeren R\u00fcckgang als die Produktion. Letztere d\u00fcrfte daher noch revidiert werden.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Der reale Umsatz zeigt auch, wo derzeit der gr\u00f6ssere Schwachpunkt in der deutschen Wirtschaft liegt: im Inland. W\u00e4hrend die Unternehmen im August 3,4% weniger ins Ausland verkauften als im Durchschnitt der Jahre 2021 und 2022, waren es im Inland \u20139,4%. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmen eher unter Nachfrageproblemen leiden als unter schwindender Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/8nn7M8UZ4hVA39sNiWUew2.png\" alt=\"Grafik zeigt das Konjunkturmomentum in Deutschland von 2021 bis 2024 mit Bruttoinlandsprodukt, Mautindex und realem Umsatz in Industrie und Bau.\" title=\"Grafik zeigt das Konjunkturmomentum in Deutschland von 2021 bis 2024 mit Bruttoinlandsprodukt, Mautindex und realem Umsatz in Industrie und Bau.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#D5D2E9\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Obwohl die Lage derzeit nicht katastrophal erscheint, ist ein R\u00fcckschlag dennoch sp\u00fcrbar. Die Folge ist, dass die Echtzeitsch\u00e4tzungen, zum Beispiel des Ifo-Instituts, f\u00fcr das dritte und das vierte Quartal derzeit bei null liegen (vgl. Grafik oben). Vor wenigen Tagen hatten f\u00fchrende Institute noch jeweils ein Plus von 0,2% vorhergesagt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2mP_Z3b14HnAqJuNntWsQK.png\" alt=\"Graphik zeigt die Entwicklung von Nettoanlageninvestitionen und Investitionsg\u00fcterauftr\u00e4gen in Deutschland. Rote Linie f\u00fcr Nettoanlageninvestitionen, blaue Linie f\u00fcr Investitionsg\u00fcterauftr\u00e4ge. Textfelder mit Definitions- und Quellenangaben.\" title=\"Graphik zeigt die Entwicklung von Nettoanlageninvestitionen und Investitionsg\u00fcterauftr\u00e4gen in Deutschland. Rote Linie f\u00fcr Nettoanlageninvestitionen, blaue Linie f\u00fcr Investitionsg\u00fcterauftr\u00e4ge. Textfelder mit Definitions- und Quellenangaben.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#CBADBE\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Der Einbruch der Kapitalnachfrage hat sich also bereits lange vor dem August ereignet, wie ein Blick auch auf die Jahresraten zeigt (vgl. Grafik oben). Ermutigend ist jedoch, dass sich der R\u00fcckgang auf Jahressicht mittlerweile verlangsamt. Dies k\u00f6nnte bedeuten, dass sich die Bestellungen f\u00fcr Investitionsg\u00fcter auch schneller erholen k\u00f6nnten \u2013 falls es wirklich einen Investitionsstau wegen der besseren Abschreibungsbedingungen gab.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Zumindest deuten die Ifo-Umfragen darauf hin, dass die Manager in den Unternehmen ihre Gesch\u00e4ftslage besser einsch\u00e4tzen, als ihre tats\u00e4chliche Investitionsnachfrage es vermuten l\u00e4sst. Dies spricht daf\u00fcr, dass die Bestellungen bald der verbesserten Gesch\u00e4ftslage folgen k\u00f6nnten (vgl. Grafik). Dann k\u00f6nnten auch die privaten Investitionen bald schneller als die Einkommen wachsen, was typisch f\u00fcr einen Aufschwung w\u00e4re: eine steigende Investitionsquote.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Ev7t_kgFqrA8u_obHY06_D.png\" alt=\"Diagramm zeigt Ifo-Lage und Auftragseingang in Deutschland von 2015 bis 2025. Blaue Linie f\u00fcr Auftragseingang von Investitionsg\u00fctern und gelbe Linie f\u00fcr Ifo-Gesch\u00e4ftslage, jeweils in Index-Punkten und als 3-Monats-Durchschnitt dargestellt.\" title=\"Diagramm zeigt Ifo-Lage und Auftragseingang in Deutschland von 2015 bis 2025. Blaue Linie f\u00fcr Auftragseingang von Investitionsg\u00fctern und gelbe Linie f\u00fcr Ifo-Gesch\u00e4ftslage, jeweils in Index-Punkten und als 3-Monats-Durchschnitt dargestellt.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#C0C1CB\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Wichtig ist nur, dass die Politik jetzt jede weitere Belastung der Privathaushalte vermeidet. Wie das Jahr 2024 gezeigt hat, f\u00fchrt bereits ein realer Einkommenszuwachs auch dazu, dass die W\u00e4hler weniger zu rechtsextremen oder populistischen Parteien neigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/96aFQ89w41a9_CWTLPi8Bl.png\" alt=\"Grafik zeigt Kapitalimpuls vs Auftragseingang in Deutschland mit blauen und roten Linien. Eintr\u00e4ge zur Nettoanlageninvestitionen und Investitionsg\u00fcterauftr\u00e4ge.\" title=\"Grafik zeigt Kapitalimpuls vs Auftragseingang in Deutschland mit blauen und roten Linien. Eintr\u00e4ge zur Nettoanlageninvestitionen und Investitionsg\u00fcterauftr\u00e4ge.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#CBADBE\"\/><\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Damit aus der Stagnation des Jahres 2025 kein R\u00fcckfall in die Rezession (Double Dip) wird, sollte ein Punkt ganz oben auf der Agenda der Koalition stehen: <a class=\"HtmlText_root__A1OSq\" href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/deutschland-verschaerft-dieses-jahr-selbstverschuldet-seine-nachfragekrise-351530413332\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den krisenbedingten Beitragsschock seit 2022 komplett r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen.<\/a> Schliesslich ist die Binnennachfrage derzeit die gr\u00f6sste konjunkturelle Baustelle des Landes.<\/p>\n<p class=\"DynamicTeaser_boxtitle__B6piN\">Mehr zur deutschen Konjunktur<\/p>\n<p><strong>Andr\u00e9 K\u00fchnlenz<\/strong> ist Redaktor im M\u00e4rkteteam, er schreibt \u00fcber Anleihenm\u00e4rkte, Notenbanken und andere Makrofinanzthemen.<a class=\"ArticleAuthorBio_moreinfo__cqyvz link_underlinelink__K5Zr0\" rel=\"author nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/author\/15577566\/andre-kuhnlenz\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/keinewunder\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">@KeineWunder<\/a><\/p>\n<p class=\"Feedback_root__fr_Mi ArticleContainer_content-width__FRl7F\">Fehler gefunden?<a href=\"mailto:onlineredaktion@fuw.ch?subject=Hinweis%20auf%20Fehler%20%7C%20Andr%C3%A9%20K%C3%BChnlenz%20%7C%20Berlin%20wird%20die%20n%C3%A4chste%20Konjunkturkatastrophe%20vermeiden&amp;body=Ich%20habe%20in%20diesem%20Inhalt%20einen%20Fehler%20entdeckt%3A%20https%3A%2F%2Fwww.fuw.ch%2Fdeutschland-berlin-wird-die-naechste-konjunkturkatastrophe-vermeiden-557976351319\" class=\"Feedback_feedbacklink__VyDCi link_underlinelink__K5Zr0\">Jetzt melden.<\/a><\/p>\n<p>0 Kommentare<\/p>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"R\u00fcckschlag in Deutschland \u2013 Berlin wird die n\u00e4chste Konjunkturkatastrophe vermeiden Die wirtschaftliche Erholung stockt derzeit. 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