{"id":488643,"date":"2025-10-10T20:09:11","date_gmt":"2025-10-10T20:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488643\/"},"modified":"2025-10-10T20:09:11","modified_gmt":"2025-10-10T20:09:11","slug":"deutschlands-fuehrende-werft-im-aufwind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/488643\/","title":{"rendered":"Deutschlands f\u00fchrende Werft im Aufwind"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Kiel. Die Werften richten sich weltweit neu aus. Mehr Marineschiffbau sowie Spezial- und Yachtbau sollen die Auftragsb\u00fccher in Zukunft f\u00fcllen. Branchenprimus der deutschen Werften ist inzwischen die Marinewerft Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel. Fast ein Drittel der deutschen Arbeitspl\u00e4tze befinden sind nunmehr dort. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Optimistismus in den deutschen Werften w\u00e4chst<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Deutlich verbessert haben sich offenbar die Aussichten f\u00fcr fast alle Werften des Landes. Laut einer Umfrage der Gewerkschaft IG Metall erwarten 57 Prozent von 25 deutschen Werften eine Zunahme bei den Auftr\u00e4gen in den n\u00e4chsten Monaten. Knapp 60 Prozent der Werften rechnen auch mit weiteren Einstellungen beim Personal. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dazu passt, dass 15 der 25 befragten Betriebsr\u00e4te die Auslastung ihrer Werften mit 100 Prozent angaben. Mit 14.754 Besch\u00e4ftigten lag die Zahl der Besch\u00e4ftigten in diesem Jahr nur leicht unter der Marke von 2024. So ein anhaltendes Hoch gab es in Deutschland lange nicht mehr. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">2024 haben sich einige Werften auch neu organisiert. Nobiskrug und FSG aus Schleswig-Holstein bekamen neue Eigent\u00fcmer und wechselten zu L\u00fcrssen und zur R\u00f6nner-Gruppe (beide Bremen). \u201eDie Besch\u00e4ftigung auf den norddeutschen Werften stabilisiert sich \u2013 wenn auch mit leichtem Abbau&#8220;, berichtet Daniel Friedrich, Bezirksleiter K\u00fcste der IG Metall. \u201eZugleich sehen wir erstmals wieder positive Perspektiven f\u00fcr den Aufbau neuer Arbeitspl\u00e4tze.\u201c <\/p>\n<p>Jeder dritte Schiffbauer arbeitet beim Brachenprimus TKMS<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In Schleswig-Holstein gibt es laut Gewerkschaft 4610 Besch\u00e4ftigte im Schiffbau. Das ist ein R\u00fcckgang um 2,3 Prozent gegen\u00fcber 2024, im F\u00fcnf-Jahres-Vergleich jedoch ein Wachstum. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind die Probleme der vergangenen Jahre in Flensburg und Rendsburg. <\/p>\n<blockquote><p>Die Besch\u00e4ftigung auf den norddeutschen Werften stabilisiert sich.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Daniel Friedrich<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Bezirksleiter der Gewerkschaft IG Metall<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Branchenprimus ist die <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/schleswig-holstein\/fregatten-projekt-f126-wegen-verzoegerung-auf-dem-pruefstand-A52E6QD2BVA6RFNHI5RI5XAJP4.html\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/schleswig-holstein\/fregatten-projekt-f126-wegen-verzoegerung-auf-dem-pruefstand-A52E6QD2BVA6RFNHI5RI5XAJP4.html\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/schleswig-holstein\/fregatten-projekt-f126-wegen-verzoegerung-auf-dem-pruefstand-A52E6QD2BVA6RFNHI5RI5XAJP4.html\">Werftengruppe TKMS<\/a> aus Kiel. Die Zahl der Besch\u00e4ftigten stieg dort seit 2020 von 3607 auf 4247 in diesem Jahr. Damit hat TKMS erstmals die Papenburger Meyer-Gruppe um 133 Arbeitspl\u00e4tze \u00fcbertroffen. Meyer meldet r\u00fcckl\u00e4ufige Mitarbeiterzahlen und liegt mit 4114 Besch\u00e4ftigten <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/wirtschaft\/regional\/uebernahme-von-rheinmetall-luerssen-will-bau-von-megayachten-staerken-DUJIFBWR7BCIXMFA2777Y3TSG4.html\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/wirtschaft\/regional\/uebernahme-von-rheinmetall-luerssen-will-bau-von-megayachten-staerken-DUJIFBWR7BCIXMFA2777Y3TSG4.html\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/wirtschaft\/regional\/uebernahme-von-rheinmetall-luerssen-will-bau-von-megayachten-staerken-DUJIFBWR7BCIXMFA2777Y3TSG4.html\">vor L\u00fcrssen<\/a> (3317) nun auf dem zweiten Platz.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Inzwischen hat die Werft TKMS einen Anteil von 36 Prozent bei den Besch\u00e4ftigten im deutschen Schiffbau. Und das Wachstum soll weitergehen: Allein am Standort Wismar soll die Zahl der TKMS-Kr\u00e4fte von heute 50 bis 2030 auf rund 1500 steigen. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind die Schiffbauzentren<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Schleswig-Holstein ist neben Niedersachsen weiter an der Spitze der deutschen Schiffbau-Bundesl\u00e4nder. Die Trendwende im Schiffbau sei auch der Verdienst der IG Metall, der Belegschaften, der Betriebsr\u00e4te und der Politik und Arbeitgeber, die sich in den vergangenen Jahren f\u00fcr den Erhalt und die Zukunft der Werften eingesetzt h\u00e4tten, sagte Gewerkschafter Friedrich in Hamburg am Freitag bei der Vorstellung der Zahlen. \u201eDie Zukunft der Werften liegt weiterhin in einer Kombination aus kluger Industriepolitik, gemeinschaftlichem Handeln und der Sicherung von Know-how in Norddeutschland.\u201c <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Marineschiffbau ist der Treiber bei vielen Werften und hat damit die Kreuzfahrt abgel\u00f6st, die in den vergangenen Jahren noch den Trend vorgegeben hatte. Allein die Werft TKMS hat inzwischen einen Auftragsbestand von fast 20 Milliarden Euro. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mit Blick auf den Boom bei der R\u00fcstung hat die Gewerkschaft aber auch klare Forderungen an die Politik. \u201eIm zivilen Bereich des Schiffbaus muss neben dem Bau von Passagierschiffen endlich der Durchbruch bei Offshore-Plattformen gelingen\u201c, sagte Friedrich und forderte flankierende Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung. \u201eDas ist unabdingbar f\u00fcr den Schiffbau an der K\u00fcste und die Energiewende in Deutschland.\u201c <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Aktuell gehen diese Auftr\u00e4ge noch meist an Werften in Asien, Spanien oder in den Niederlanden. \u201eWir brauchen weiterhin ein ziviles Standbein\u201c, sagte Friedrich. \u201eGerade mit Blick auf eine Zeit, in der wieder Frieden und Dialog die Tagesordnung bestimmt.\u201c <\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiel. 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