{"id":489183,"date":"2025-10-11T01:17:29","date_gmt":"2025-10-11T01:17:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489183\/"},"modified":"2025-10-11T01:17:29","modified_gmt":"2025-10-11T01:17:29","slug":"wie-ukrainerinnen-in-lichtenberg-ein-stueck-heimat-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489183\/","title":{"rendered":"Wie Ukrainerinnen in Lichtenberg ein St\u00fcck Heimat finden"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Eine Vorstellung davon, wie der Osten Deutschlands verj\u00fcngt und belebt werden k\u00f6nnte, bietet das Multiplexkino am S-Bahnhof <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/hohenschoenhausen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hohensch\u00f6nhausen<\/a>, wenn ukrainische Filme laufen. Im Original mit deutschen Untertiteln. \u201eUkrajina Cinema\u201c hei\u00dft die Reihe. Es ist ein St\u00fcck Heimat f\u00fcr Tausende Ukrainerinnen und Ukrainer in Berlin.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch diesmal, an einem Abend Ende der Woche, ist Saal 3 wieder seit langem ausverkauft. 400 Pl\u00e4tze. \u201eSehr, sehr selten\u201c sei das der Fall, sagt der Kinochef Andr\u00e9 Pesek. Vielleicht noch manchmal beim monatlichen Seniorenkino. Da steht als n\u00e4chstes Ende Oktober \u201eDer Buchspazierer\u201c auf dem Programm.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Frauen, M\u00e4dchen, Jungen und M\u00e4nner wuseln an dem Abend durch das Foyer \u2013 in dieser Reihenfolge. Popcorn wird in Eimer geschaufelt, Softdrinks und Slushies werden gezapft. Die Atmosph\u00e4re ist freundlich, die Euphorie gebremst. F\u00fcr kriegsversehrte <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/exklusives-dokument-so-werden-berliner-kliniken-auf-krieg-vorbereitet-li.2360385\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Soldaten<\/a> liegen 16 Freikarten bereit.<\/p>\n<p>Zuletzt war Valeria in der Ukraine im Kino, vor mehr als vier Jahren<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Zwei Freundinnen sind aus der N\u00e4he vom Bahnhof <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/lichtenberg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lichtenberg<\/a> gekommen. Valeria (18) und Solomija (17) leben seit vier Jahren in Berlin und waren in der Stadt noch nie im Kino. Sie sprechen Deutsch wie Muttersprachlerinnen. Ihre berufliche Zukunft scheint gekl\u00e4rt: Hotelkauffrau und Erzieherin. Was f\u00fcr ein Film laufen wird, ist ihnen egal. In der Ukraine waren die beiden oft im Kino, sagen sie. An einen Film k\u00f6nnen sie sich gerade nicht mehr erinnern.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Unter den G\u00e4sten gibt es vereinzelt auch welche, die die Untertitel brauchen. Ein geb\u00fcrtiger Zwickauer etwa, Anfang 40, der nur am Wochenende zu Hause bei seiner Familie ist und von IT-Kollegen den Tipp bekommen hat, hier mal vorbeizuschauen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Eine vierk\u00f6pfige Familie ist f\u00fcr die Vorf\u00fchrung aus L\u00fcbbenau angereist, wo es kein Kino gibt. Nachher geht noch ein Zug zur\u00fcck. Ludmila (40) ist im M\u00e4rz 2022 mit ihren Kindern Anastasia (20) und Kiril (15) nach Deutschland gekommen, gleich nach Kriegsbeginn. Die drei wurden kurz bei einer Familie untergebracht und zogen dann ein Jahr lang von Heim zu Heim, bis sie in L\u00fcbbenau landeten.<\/p>\n<p><img alt=\"Saal 3 hat etwas mehr als 400 Pl\u00e4tze.\" loading=\"lazy\" width=\"4032\" height=\"2688\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/7c9b8f58-84bf-4569-8c2a-aeb394fc62fb.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Saal 3 hat etwas mehr als 400 Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ihren Freund hat Ludmila beim Deutschkurs in <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/cottbus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cottbus<\/a> kennengelernt. Amin (40) aus Syrien, ein h\u00fcbscher, lustiger Typ. Er arbeitet in der IT. Zuletzt waren die vier in den Sommerferien in Polen im Kino, haben \u201eDie Wolf-G\u00e4ng\u201c gesehen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die 20-j\u00e4hrige Anastasia macht eine Ausbildung zur Grafikdesignerin und \u201etr\u00e4umt\u201c davon, nach Dresden oder Berlin zu ziehen. Sie teilt sich ein kleines Zimmer mit ihrem Bruder, der zur Schule geht. \u00dcber ihre Mutter sagt die junge Frau, diese sei \u201em\u00fcde vom Deutschlernen\u201c.<\/p>\n<p>Ludmilla will Modedesignerin werden<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ludmilla hat das B1-Level geschafft. Sie will sich als Modedesignerin selbstst\u00e4ndig machen. \u201eAber das ist kompliziert\u201c, sagt sie. Amin erg\u00e4nzt, dass die meisten ihre Klamotten leider bei Primark oder Temu kaufen. Die Eleganz des Mantels oder der Hose von Anastasia wird man dort umsonst suchen. Beides hat Ludmilla f\u00fcr ihre Tochter hergestellt. Fotografiert werden wollen die vier nicht. \u201eDas w\u00e4re zu viel\u201c, sagt Amin. Geht auch los. Der Saal ist voll. \u201eYa, pobyeda i Berlin\u201c (\u201eIch, ein Pobeda und Berlin\u201c) hei\u00dft der Film. Ein Roadmovie, das 2022 fertig wurde und 2024 ins Kino kam.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Es ist der vierte Film auf Ukrainisch, der in diesem Jahr hier l\u00e4uft. Die Stimmung war jedes Mal \u201egro\u00dfartig, muss man ganz ehrlich sagen\u201c, meint Kinochef Pesek auf dem Weg in den Saal. Von \u201eVaiana 2\u201c und den \u201eSchl\u00fcmpfen\u201c hat er \u201esehr viele gl\u00fcckliche Kinder\u201c in Erinnerung. Zuletzt sei es bei einer romantischen Kom\u00f6die aus der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> \u201eetwas ruhiger\u201c zugegangen. Viele h\u00e4tten sich danach bedankt f\u00fcr den Film in ihrer Muttersprache.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Eintrittspreise sind beim \u201eUkrajina Cinema\u201c etwas niedriger als im regul\u00e4ren Programm. Sie variieren je nach \u201eBeschaffungskosten\u201c f\u00fcr den Film, erkl\u00e4rt Pesek, bevor er auf die B\u00fchne vor der Leinwand h\u00fcpft und alle herzlich begr\u00fc\u00dft. Er steht dort oben neben einigen der Ukrainerinnen, die die Reihe organisieren.<\/p>\n<p><img alt=\"Kinochef Andr\u00e9 Pesek (l.) mit den Organisatorinnen der Reihe\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/75372967-1330-4731-a850-7330577e399f.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Kinochef Andr\u00e9 Pesek (l.) mit den Organisatorinnen der Reihe<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Vielfach sei ein Wunsch nach \u201ekulinarischer Verbesserung\u201c ge\u00e4u\u00dfert worden, meint Pesek. Einverst\u00e4ndiges Lachen im Saal. Der Kinochef verspricht, bald \u201ebesseres Popcorn\u201c anzubieten \u2013 das sei \u201enicht so einfach f\u00fcr uns\u201c. Ein Insider, Aufkl\u00e4rung nach der Vorf\u00fchrung.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der Werbeblock ist komplett ukrainisch: Online-Communitys, ein Essenslieferant, ein Postdienstleister. Der Hauptfilm spielt dann in den fr\u00fchen 90ern. Er basiert auf einer Geschichte des ukrainischen Musikers Kuzma Skryabin (1968\u20132015). Der hat das alles mehr oder weniger so erlebt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Kurz vor seinem ersten gr\u00f6\u00dferen Konzert will ein junger Musiker aus Lwiw einen Oldtimer nach Berlin \u00fcberf\u00fchren: den Pobeda, eine Schrottkarre aus Sowjetzeiten. Sie soll bei einem Sammler in <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/steglitz-zehlendorf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Steglitz-Zehlendorf<\/a>\u00a0gegen einen gepflegten Mercedes 600 getauscht werden.<\/p>\n<p>Beim deutschen Zoll ist der Sp\u00fcrhund ein Pitbull und hei\u00dft Matilda<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Beim ukrainischen Zoll ist Schmiergeld Ehrensache, beim deutschen der Sp\u00fcrhund, ein Pitbull namens Matilda. Es wird viel gelacht im Kino. Als der Musiker in Berlin die touristischen Highlights bewundert, wird es ruhiger.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Es geht um die Pet Shop Boys und Depeche Mode. Und um Marihuana von der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/warum-die-krim-nicht-russisch-wird-li.2319582\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krim<\/a>, dem \u201eKolumbien der Ukraine\u201c, wie es im Film hei\u00dft. Neuk\u00f6lln wird in unvorteilhaftem Licht gezeigt, ungef\u00e4hr wie bei den Krawallmachern von der Boulevardpresse. Im Saal wird auch dazu gelacht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">So richtig wird der Held nicht warm mit der Stadt. \u201eFish out of the water\u201c hei\u00dfen Filme mit Hauptfiguren in ungewohnten Umgebungen. Erinnert sich noch jemand an \u201eCrocodile Dundee\u201c? Am Ende ist der Musiker aus Lwiw jedenfalls froh, wieder nach Hause zur\u00fcckzukommen. Zum Abspann gibt es im Kino warmen Applaus. Wie nach einer gelungenen Landung im Ferienflieger.<\/p>\n<p><img alt=\"Armprothesen sind in Arbeit: Igor (27) aus Kiew, Sasha (43) aus Krementschuk und Wolodymyr aus Kiew\" loading=\"lazy\" width=\"5712\" height=\"3808\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2eff5803-7803-4cdb-bea3-d925003a89d5.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Armprothesen sind in Arbeit: Igor (27) aus Kiew, Sasha (43) aus Krementschuk und Wolodymyr aus Kiew<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Es wird Heimatgef\u00fchle geben im Saal, aber niemand schwelgt hier gro\u00df in Sehnsucht nach einem Land, das es so nicht mehr gibt \u2013 der Blick geht nach vorn. Popcorneimer, Nachoschalen und Trinkbecher unter die Arme und raus in die Nacht.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Von den kriegsversehrten Soldaten, die den Film gesehen haben, scheint einer etwas ergriffener: Sasha (43) aus Krementschuk. Die Jahre seiner Kindheit seien an ihm \u201evorbeigezogen\u201c, erkl\u00e4rt er. Seine Eltern h\u00e4tten in den 90er-Jahren regelm\u00e4\u00dfig Waren aus <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/polen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polen<\/a> ins Land gebracht, er habe mitgeholfen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">\u201eHeute gibt es Amazon\u201c, sagt Wolodymyr aus Kiew, der neben ihm steht, und grinst. Beide haben im Krieg den rechten Arm verloren. In Deutschland bekommen sie Prothesen, auf die sie in der Ukraine lange h\u00e4tten warten m\u00fcssen. Wolodymyr wird seine demn\u00e4chst in Rostock erhalten. Kurz zeigt er den Titanstift, der aus dem Stumpf ragt.<\/p>\n<p>Der Wunsch nach Taurus und der Durst nach Rache<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die deutschen Medien sollten die Lieferung von Taurus in die Ukraine unterst\u00fctzen, sagt Sasha, Wolodymyr nickt. Von diesen Waffen erhoffen sie sich mehr als von Donald Trump. Ihre Skepsis gegen\u00fcber dem Friedensstifter im Wei\u00dfen Haus erkl\u00e4ren sie damit, dass Autokraten zusammenhielten. Neuerdings w\u00fcrden ja nun auch kubanische Soldaten f\u00fcr Putin k\u00e4mpfen, nicht nur nordkoreanische, sagt Wolodymyr. Bei Reuters habe er das gelesen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Reihe \u201eUkrajina Cinema\u201c wird in Hohensch\u00f6nhausen mit einem Horrorthriller zu Halloween fortgesetzt. \u201eDie Hexe von Konotop\u201c (2024) spielt zu Zeiten des Ukrainekriegs. Ein Mann wird von russischen Soldaten ermordet. Seine Witwe greift auf uralte Magie zur\u00fcck und nimmt Rache. Deutschlandpremiere in Saal 3.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\">Bleibt die Frage nach dem kulinarischen Verbesserungsbedarf. Was ist das Problem mit dem Popcorn? Viele Ukrainer w\u00fcnschen sich Popcorn mit K\u00e4se, \u201emit doppelt K\u00e4se\u201c sogar. Sie haben das in Hohensch\u00f6nhausen versuchsweise hergestellt, aber es hat nicht geschmeckt. Kinochef Pesek wird dranbleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Vorstellung davon, wie der Osten Deutschlands verj\u00fcngt und belebt werden k\u00f6nnte, bietet das Multiplexkino am S-Bahnhof Hohensch\u00f6nhausen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":489184,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30],"class_list":{"0":"post-489183","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115352899080713149","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=489183"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489183\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/489184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=489183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=489183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=489183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}