{"id":489232,"date":"2025-10-11T01:42:12","date_gmt":"2025-10-11T01:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489232\/"},"modified":"2025-10-11T01:42:12","modified_gmt":"2025-10-11T01:42:12","slug":"nicht-genug-pflegepersonal-kinderpalliativteam-mainz-droht-das-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489232\/","title":{"rendered":"Nicht genug Pflegepersonal: Kinderpalliativteam Mainz droht das Aus"},"content":{"rendered":"<p>Schwerstkranke Kinder in der Region Mainz k\u00f6nnten in Zukunft schlechter betreut werden, denn das Kinderpalliativteam Mainz steht vor dem Aus. Ohne weiteres Pflegepersonal wird es seine Aufgaben nicht mehr erf\u00fcllen k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Carola Weber, \u00c4rztliche Leitung des Kinderpalliativteams, gegen\u00fcber Merkurist.<\/p>\n<p>Betreuung im eigenen Zuhause gef\u00e4hrdet<\/p>\n<p>Seit Oktober 2021 versorgt das Team in Tr\u00e4gerschaft des Mainzer Hospizes Kinder und Jugendliche mit lebensverk\u00fcrzenden oder lebensbedrohlichen Krankheiten bei sich zu Hause. Familien soll damit laut Weber die M\u00f6glichkeit gegeben werden, ihre begrenzte gemeinsame Zeit nicht in Kliniken verbringen m\u00fcssen, sondern in ihrer vertrauten Umgebung. Das Team betreue die jungen Patienten \u201ein akuten Krisen und in der letzten Lebensphase\u201c.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt werden Weber zufolge Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Krankheitsbildern, darunter genetische Erkrankungen, Hirnfehlbildungen, Stoffwechsel- oder Muskelerkrankungen, Krebs oder Herzerkrankungen. In Gespr\u00e4chen w\u00fcrden au\u00dferdem die Familien \u00fcber die Erkrankung aufgekl\u00e4rt und im Umgang mit Krisen geschult. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV-KJ), die das Team umsetzt, ist eine Kassenleistung, die von Kinder- oder Haus\u00e4rzten verordnet wird. <\/p>\n<p>Das Einsatzgebiet umfasst au\u00dfer Mainz auch die Kreise Mainz-Bingen, Bad Kreuznach, Rhein-Hunsr\u00fcck, Rhein-Lahn, Alzey-Worms, den Donnersbergkreis sowie die Stadt Worms. Pro Jahr betreut das Team laut Weber rund 40 Kinder und Jugendliche und legt dabei mehr als 40.000 Kilometer zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Intensive Arbeit f\u00fcr ein zu kleines Team<\/p>\n<p>F\u00fcr die einzelnen Teammitglieder bedeute das intensive Arbeit mit vielen Fahrtwegen und Rufdiensten, so Weber. \u201eWir sind f\u00fcr die Familien 24\/7 erreichbar, 365 Tage im Jahr. Mit uns haben die Eltern feste Ansprechpartner.\u201c Die Situation des Teams habe sich in der letzten Zeit aber massiv verschlechtert: \u201eIn der heutigen Zeit werden Pflegekr\u00e4fte \u00fcberall gesucht\u201c, so die Leiterin. Das Kinderpalliativteam bilde dabei keine Ausnahme.<\/p>\n<p>Der Mangel sei mittlerweile so gro\u00df, dass Weber mit Sorgen in die Zukunft schaue. Das Team brauche dringend erfahrene (Kinder-)Pflegekr\u00e4fte, da es seine Arbeit sonst im kommenden Jahr nicht fortf\u00fchren k\u00f6nne. \u201eWir k\u00e4mpfen daf\u00fcr, dass wir diese sinnstiftende und erf\u00fcllende Arbeit in extrem schwierigen Lebensphasen weiterf\u00fchren k\u00f6nnen\u201c, so die Leiterin. <\/p>\n<p>Interessierte Pflegekr\u00e4fte bittet Weber, sich per E-Mail an kinderpalliativteam@mainzer-hospiz.de wenden. Weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/mainzer-hospiz.de\/kinderpalliativteam-mainz\/\" title=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf dieser Website<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schwerstkranke Kinder in der Region Mainz k\u00f6nnten in Zukunft schlechter betreut werden, denn das Kinderpalliativteam Mainz steht vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":489233,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1847],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,2052,14,15,12,4544],"class_list":{"0":"post-489232","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wiesbaden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-hessen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wiesbaden"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115352996755243985","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=489232"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489232\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/489233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=489232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=489232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=489232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}