{"id":489256,"date":"2025-10-11T01:55:19","date_gmt":"2025-10-11T01:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489256\/"},"modified":"2025-10-11T01:55:19","modified_gmt":"2025-10-11T01:55:19","slug":"ukraine-krieg-stromausfaelle-in-kiew-selenskyj-macht-klitschko-vorwuerfe-mehr-im-liveticker-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489256\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Stromausf\u00e4lle in Kiew \u2013 Selenskyj macht Klitschko Vorw\u00fcrfe ++ mehr im Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>First Lady Melania Trump hat im Fall entf\u00fchrter ukrainischer Kinder offenbar eine Einigung mit Putin erreicht. Nach stundenlangen Stromausf\u00e4llen durch russische Luftangriffe in der Hauptstadt Kiew macht Selenskyj B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko Vorw\u00fcrfe. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ein russischer Angriff t\u00f6tet einen siebenj\u00e4hrigen Jungen in der Region Saporischschja. Kiew meldet massive Luftangriffe, Explosionen und Stromausf\u00e4lle. <\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>21:54 Uhr \u2013 Stromausf\u00e4lle in Kiew: Selenskyj macht Klitschko Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p>Nach stundenlangen Stromausf\u00e4llen durch russische Luftangriffe in der Hauptstadt Kiew macht Selenskyj unter anderem B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko Vorw\u00fcrfe. \u201eIch bin mit der Situation in Kiew unzufrieden\u201c, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine den Staatschef. Zur Abwehr von Drohnenangriffen auf die Heizkraftwerke seien teure Patriot-Raketen ungeeignet.<\/p>\n<p>\u201eWelche Fragen k\u00f6nnte ich an den B\u00fcrgermeister haben? An die st\u00e4dtischen Unternehmen? Ich k\u00f6nnte Ihnen sagen, was ich \u00fcber das alles denke, doch das werde ich nicht\u201c, fuhr Selenskyj fort. An erster Stelle stehe der Sieg \u00fcber den gemeinsamen Feind. Er versprach dabei Abhilfe zu schaffen, unter anderem dort, \u201ewo die lokalen Beh\u00f6rden nicht in der Lage sind etwas zu tun\u201c. <\/p>\n<p>Der seit Langem schwelende Konflikte zwischen Selenskyj und Klitschko wird immer sch\u00e4rfer auch \u00f6ffentlich ausgetragen. So warf Klitschko dem Staatschef in einem Interview der britischen \u201eThe Times\u201c autorit\u00e4ren Regierungsstil und eine Aush\u00f6hlung der Demokratie vor. Selenskyj sieht Beobachtern zufolge in Klitschko einen m\u00f6glichen Konkurrenten bei einer kommenden Pr\u00e4sidentschaftswahl.<\/p>\n<p>21:43 Uhr \u2013 Selenskyj: \u00dcber 700.000 Haushalte wieder mit Strom versorgt<\/p>\n<p>Nach Stromausf\u00e4llen durch russische Luftangriffe ist nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr mehr als 725.000 Haushalte die Stromversorgung wieder hergestellt worden. Das gelte f\u00fcr die Hauptstadt Kiew und die Umgebung und die Gebiete Dnipropetrowsk, Kirowohrad, Tscherkassy und Tschernihiw, sagte Selenskyj in einer am Abend ver\u00f6ffentlichten Videobotschaft. Nach Angaben des Stromversorgers DTEK waren allein in der Dreimillionenstadt Kiew mehr als 678.000 Haushalte ohne Strom. <\/p>\n<p>21:16 Uhr \u2013 Merz spricht mit Selenskyj: Wollen Druck auf Moskau erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Bundeskanzler Merz (CDU) hat der Ukraine in einem Telefonat mit Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj versprochen, den Druck auf Moskau zu erh\u00f6hen. \u201eDer Bundeskanzler sagt ihm zu, die deutsche Unterst\u00fctzung fortzusetzen und die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie auszubauen\u201c, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Zudem werde Deutschland gemeinsam mit den westlichen Partnern den Druck auf Moskau erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Selenskyj dankte Merz in einem X-Beitrag f\u00fcr dessen Unterst\u00fctzung. \u201eHeute hat Russland einen Terroranschlag auf die Ukraine ver\u00fcbt, bei dem Hunderte Drohnen und Dutzende Raketen gegen unsere Energieinfrastruktur eingesetzt wurden.\u201c Deutschland habe viel dazu beigetragen, das Leben von Ukrainerinnen und Ukrainern zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>17:36 Uhr \u2013 Melania Trump: acht ukrainische Kinder nach Gespr\u00e4chen mit Putin wieder mit Familien vereint<\/p>\n<p>First Lady Melania Trump sagt, acht ukrainische Kinder seien nach laufenden Gespr\u00e4chen mit Putin mit ihren Familien wiedervereint worden. Die Frau des US-Pr\u00e4sidenten schrieb im August einen Brief an Putin und lie\u00df ihn von ihrem Mann bei seinem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten in Alaska pers\u00f6nlich \u00fcberbringen.<\/p>\n<p>Putins Invasion in der Ukraine hat dazu gef\u00fchrt, dass Russland ukrainische Kinder aus dem Land holt, damit sie als Russen erzogen werden. Die First Lady sagte gegen\u00fcber Reportern im Wei\u00dfen Haus, dass Putin auf ihren Brief geantwortet habe und sie danach einen \u201eoffenen Kommunikationskanal\u201c bez\u00fcglich des Wohlergehens dieser Kinder eingerichtet h\u00e4tten. \u201eWir haben vereinbart, zum Wohle aller an diesem Krieg beteiligten Menschen zusammenzuarbeiten\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p>Die Associated Press dokumentierte die Entf\u00fchrung ukrainischer Kinder im Jahr 2022. Der Internationale Strafgerichtshof erkl\u00e4rte daraufhin, er habe einen Haftbefehl gegen Putin wegen Kriegsverbrechen erlassen und ihn der pers\u00f6nlichen Verantwortung f\u00fcr die Entf\u00fchrung ukrainischer Kinder beschuldigt.<\/p>\n<p>16:40 Uhr \u2013 Ukraine: Zwei Millionen Verbraucher in Kiew ohne Wasserversorgung<\/p>\n<p>Russlands n\u00e4chtlicher Drohnen- und Raketenangriff auf die Infrastruktur in der Ukraine hat nach deren Angaben die Wasserversorgung von zwei Millionen Verbrauchern in Kiew vor\u00fcbergehend unterbrochen. 4000 Geb\u00e4ude in der Hauptstadt seien noch immer ohne Wasser, schreibt der stellvertretende ukrainische Ministerpr\u00e4sident, Olexij Kuleba, auf Telegram. Derzeit werde daran gearbeitet, die Versorgung wiederherzustellen.<\/p>\n<p>14:13 Uhr \u2013 Polen bietet Ukraine Hilfe nach Angriff auf Energieanlagen an<\/p>\n<p>Polen bietet seinem Nachbarland Hilfe nach dem russischen Angriff auf die dortige Energieinfrastruktur an. Generatoren, zus\u00e4tzliche Stromversorgung und ein LNG-Terminal st\u00fcnden der Ukraine zur Verf\u00fcgung, sagt der polnische Au\u00dfenminister Radoslaw Sikorski. Sikorski sagt bei einem Besuch in Lwiw in der Westukraine, die polnische Regierung berate, wie sie ihren \u00f6stlichen Nachbarn unterst\u00fctzen k\u00f6nne. \u201eGeneratoren, zus\u00e4tzliche Stromversorgung, beschleunigter Bau von Stromverbindungen zwischen der Ukraine und Polen und nat\u00fcrlich unser LNG-Terminal in Swinem\u00fcnde stehen Ihnen zur Verf\u00fcgung\u201c, sagt er auf einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Amtskollegen. <\/p>\n<p>\u201eDies ist eine weitere Eskalation, denn wir wissen, warum sie betrieben wird. Sie soll die Menschen vor dem Winter einsch\u00fcchtern.\u201c Im August erkl\u00e4rte der polnische Raffineriebetreiber Orlen, er wolle weiterhin jeden Monat 100 Millionen Kubikmeter Gas an die Ukraine liefern, nachdem er in diesem Jahr bereits 430 Millionen Kubikmeter geliefert habe. Der Fl\u00fcssigkraftstoff wird aus den USA zum Terminal in Swinem\u00fcnde importiert und \u00fcber Polen in die Ukraine transportiert.<\/p>\n<p>07:45 Uhr \u2013 Bundeswehr plant massive St\u00e4rkung der Drohnenabwehr<\/p>\n<p>Die Bundeswehr plant einem Medienbericht zufolge eine massive St\u00e4rkung der Drohnenabwehr. Wie das \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/drohnen-der-automatische-krieg-und-was-er-mit-deutschland-macht\/100160510.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/drohnen-der-automatische-krieg-und-was-er-mit-deutschland-macht\/100160510.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Handelsblatt<\/a>\u201c aus Kreisen des Bundesverteidigungsministeriums sowie Personen aus dem industriellen Umfeld erfuhr, will die Bundesregierung noch in diesem Jahr mehr als 600 Flugabwehrpanzer des Typs Skyranger 30 vom D\u00fcsseldorfer R\u00fcstungskonzern Rheinmetall bestellen. Der Auftragswert der in diesem Fall gemeinsam mit dem franz\u00f6sisch-deutschen R\u00fcstungskonzern KNDS gefertigten Radpanzer wird auf mehr als neun Milliarden Euro beziffert, wie das \u201eHandelsblatt\u201c berichtete. Geliefert werden sollen die Panzer bis 2030. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatte die Beschaffung von mehreren Hundert Skyranger-Flugabwehrpanzern in den kommenden Monaten angek\u00fcndigt. Bislang sind nur 19 bestellt. <\/p>\n<p>07:40 Uhr \u2013 EU-Finanzminister diskutieren in Luxemburg \u00fcber eingeforene russische Verm\u00f6gen<\/p>\n<p>Die EU-Finanzminister treffen sich am Freitag in Luxemburg, um unter anderem \u00fcber die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine zu beraten. Dabei soll es auch um die Verwendung in Europa eingefrorener russischer Verm\u00f6gen gehen. F\u00fcr Deutschland nimmt Finanzminister und Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD) an dem Treffen teil. <\/p>\n<p>Es wird erwartet, dass die EU-Finanzminister bei dem Treffen auch gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den langfristigen Haushaltsplan der Bundesregierung f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre geben. Weitere Themen sind die W\u00e4hrungsunion und die Tabaksteuer. Auch die politische Situation und die Haushaltslage in Frankreich d\u00fcrften am Rande des Treffens besprochen werden.<\/p>\n<p>07:35 Uhr \u2013 Gouverneur: Siebenj\u00e4hriger bei russischem Angriff in S\u00fcdukraine get\u00f6tet<\/p>\n<p>Bei einem russischen Angriff in der Nacht zum Freitag ist nach ukrainischen Angaben ein sieben Jahre alter Junge get\u00f6tet worden. Der Junge sei bei dem Angriff in der Region Saporischschja im S\u00fcdosten des Landes verletzt worden und im Krankenhaus gestorben, erkl\u00e4rte der \u00f6rtliche Gouverneur.<\/p>\n<p>03:15 Uhr \u2013 Heftige Raketenangriffe auf die Hauptstadt<\/p>\n<p>Russland greift Kiew mit Drohnen und Raketen an. In einem Hochhaus im zentralen Bezirk Petscherskyj brennen nach Beh\u00f6rdenangaben Wohnungen. B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko meldet neun Verletzte, f\u00fcnf davon befinden sich im Krankenhaus. Energieministerin Switlana Grynchuk zufolge zielen die Angriffe auf Energieanlagen, es kam bereits zu Stromausf\u00e4llen. Auch die s\u00fcd\u00f6stliche Stadt Saporischschja wird attackiert &#8211; dort gibt es drei Verletzte. <\/p>\n<p>Tymur Tkachenko, Chef der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, sagte, der Angriff habe zu Stromausf\u00e4llen und Unterbrechungen der Wasserversorgung in Stadtteilen am Ostufer des Dnipro gesorgt. \u201eDie Energieexperten ergreifen alle notwendigen Ma\u00dfnahmen, um die negativen Folgen zu minimieren\u201c, erkl\u00e4rte Energieministerin Switlana Grynchuk und k\u00fcndigte Wiederherstellungsarbeiten an, sobald es die Sicherheitslage erlaube. <\/p>\n<p>02:15 Uhr \u2013 F\u00fcnf Explosionen nahe AKW Saporischschja<\/p>\n<p>Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) beginnt der Prozess zur Wiederherstellung der externen Stromversorgung des von Russland kontrollierten Atomkraftwerks Saporischschja. Dies sei nach intensiven Konsultationen mit den Beh\u00f6rden in der Ukraine und Russland erfolgt, erkl\u00e4rte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi. Das AKW im S\u00fcdosten des Landes ist seit mehr als zwei Wochen vom Stromnetz abgeschnitten und auf Dieselgeneratoren angewiesen. Grossi zufolge berichteten IAEA-Beobachter vor Ort von f\u00fcnf aufeinanderfolgenden Explosionen nahe der Anlage. Bis zur vollst\u00e4ndigen Wiederherstellung der Netzanbindung werde es noch einige Zeit dauern.<\/p>\n<p>01:50 Uhr \u2013 Erfolg im Programm \u201eBring Kids Back UA\u201c<\/p>\n<p>Die Ukraine hat eigenen Angaben zufolge 23 Kinder und Jugendliche aus russisch besetzten Gebieten des Landes in von Kiew kontrollierte Territorien gebracht. Die Rettungsaktion sei Teil des Programms \u201eBring Kids Back UA\u201c von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj gewesen, teilte Stabschef Andrij Jermak mit. Unter den Geretteten befinden sich zwei Schwestern, die sich geweigert hatten, russische Schulen zu besuchen. Die von Russland eingesetzten Beh\u00f6rden hatten damit gedroht, die M\u00e4dchen aus der Obhut ihrer Mutter zu nehmen. Die Ukraine wirft Russland vor, mehr als 19.500 Kinder illegal deportiert oder zwangsumgesiedelt zu haben. <\/p>\n<p>Donnerstag, 9. Oktober:23:00 Uhr \u2013\u00a0Russisches Milit\u00e4r r\u00e4umt Absturz von Kampfjet ein<\/p>\n<p>Ein Kampfjet vom Typ Mig-31 ist offiziellen Angaben aus Moskau zufolge bei einem Trainingsflug im S\u00fcdwesten Russlands abgest\u00fcrzt. Die Crew habe sich mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug retten k\u00f6nnen und sei am Leben, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau russischen Nachrichtenagenturen zufolge mit. \u201eDas Flugzeug ist in unbewohnter Gegend abgest\u00fcrzt. Der Flug fand ohne Bewaffnung statt\u201c, betonte die Beh\u00f6rde und teilte weiter mit, es habe keine gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den am Boden gegeben.<\/p>\n<p>Der Absturz ereignete sich demnach um 19:20 Uhr Ortszeit im nicht weit von der Grenze zur Ukraine entfernt liegenden Gebiet Lipezk. Demnach missgl\u00fcckte der Landeanflug.<\/p>\n<p>22:45 Uhr \u2013 Trump: \u201eWir erh\u00f6hen den Druck\u201c<\/p>\n<p>Angesichts des ausbleibenden Fortschritts bei den Verhandlungen \u00fcber einen m\u00f6glichen Frieden in der Ukraine hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine Verst\u00e4rkung des Einsatzes des Westens angek\u00fcndigt. \u201eWir erh\u00f6hen den Druck\u201c, sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten im Oval Office w\u00e4hrend eines Besuchs des finnischen Pr\u00e4sidenten Alexander Stubb. \u201eWir erh\u00f6hen ihn zusammen. Wir erh\u00f6hen ihn alle. Die Nato ist gro\u00dfartig gewesen.\u201c<\/p>\n<p>Trump hatte im Wahlkampf erkl\u00e4rt, er werde den Ukraine-Krieg innerhalb von \u201e24 Stunden\u201c beenden. Zuletzt \u00e4u\u00dferte er sich jedoch wiederholt entt\u00e4uscht \u00fcber das Verhalten des russischen Staatschefs.<\/p>\n<p>22:30 Uhr \u2013 Russland wirft Ukraine Sprengung an Ammoniak-Pipeline vor<\/p>\n<p>Russland hat die Ukraine beschuldigt, eine stillgelegte Ammoniak-Pipeline in der ostukrainischen Region Donezk besch\u00e4digt zu haben. Ukrainische Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten w\u00e4hrend ihres R\u00fcckzugs einen Teil einer Ammoniakleitung gesprengt, erkl\u00e4rte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag. Der Vorfall habe sich etwa 2,5 Kilometer \u00f6stlich des Dorfs Russin Jar ereignet. Aus dem besch\u00e4digten Abschnitt traten laut dem Verteidigungsministerium Ammoniakr\u00fcckst\u00e4nde aus. <\/p>\n<p>Das russische Ministerium ver\u00f6ffentlichte ein Video, das gro\u00dfe Mengen wei\u00dfen Rauchs zeigt, der \u00fcber einer Leitung inmitten von Feldern aufsteigt. Das Ministerium beschuldigte Kiew mit der Sprengung das Vorr\u00fccken der russischen Streitkr\u00e4fte im Osten der Ukraine bremsen zu wollen. Die ukrainische Milit\u00e4rverwaltung der Region Donezk best\u00e4tigte im Onlinedienst Telegram, dass die Leitung \u201ebesch\u00e4digt\u201c worden sei, ohne den Grund daf\u00fcr zu nennen. <\/p>\n<p>19:45 Uhr \u2013\u00a0Friedensnobelpreis: Merz sieht Chancen f\u00fcr Trump <\/p>\n<p>Friedrich Merz sieht Chancen f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei der Friedensnobelpreis-Vergabe \u2013 wenn er den Ukraine-Krieg beenden k\u00f6nnte. Er lade Trump ein, das, was er m\u00f6glicherweise im Nahost-Konflikt erreiche, \u201emit uns zusammen, auch gemeinsam erfolgreich in der Ukraine hinzubekommen\u201c, sagt der Kanzler in einem ARD-Interview. \u201eWenn er das hinbekommt, dann hat er wirklich gro\u00dfe Verdienste\u201c, f\u00fcgt Merz hinzu. Derzeit stehe eine Entscheidung aber nicht an. F\u00fcr dieses Jahr habe das Nobelpreis-Komitee l\u00e4ngst entschieden.<\/p>\n<p>14:56 Uhr \u2013 Selenskyj: Im Fall einer Waffenruhe nominieren wir Trump f\u00fcr Friedensnobelpreis<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj k\u00f6nnte sich vorstellen, US-Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr den Friedensnobelpreis vorzuschlagen. \u201eWenn Trump der Welt \u2013 vor allem dem ukrainischen Volk \u2013 die Chance auf eine solche Waffenruhe gibt, dann sollte er f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominiert werden\u201c, sagt Selenskyj vor der Presse. \u201eWir werden ihn im Namen der Ukraine nominieren.\u201c Die Ukraine hofft auf die Lieferung von US-Tomahawk-Raketen, um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen. <\/p>\n<p>14:16 Uhr \u2013 Putin best\u00e4tigt Abschuss von aserbaidschanischem Passagierflugzeug<\/p>\n<p>Kremlchef Putin best\u00e4tigt, dass die russische Luftabwehr f\u00fcr den Abschuss eines aserbaidschanischen Verkehrsflugzeugs im Dezember verantwortlich gewesen ist, bei dem 38 Menschen ums Leben kamen. Damit bekennt er sich erstmals dazu, f\u00fcr den Absturz verantwortlich zu sein. Putin gab die Erkl\u00e4rung bei einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Pr\u00e4sidenten Ilham Aliev in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe ab, wo beide an einem Gipfeltreffen der ehemaligen Sowjetstaaten teilnehmen.<\/p>\n<p>Das Passagierflugzeug der Azerbaijan Airlines st\u00fcrzte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article254978692\/Crash-in-Kasachstan-Aserbaidschan-spricht-jetzt-offiziell-von-Waffeneinsatz-gegen-abgestuerztes-Flugzeug.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article254978692\/Crash-in-Kasachstan-Aserbaidschan-spricht-jetzt-offiziell-von-Waffeneinsatz-gegen-abgestuerztes-Flugzeug.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 25. Dezember 2024<\/a> auf einem Flug von Baku nach Grosny, der Regionalhauptstadt der russischen Republik Tschetschenien, ab. Die aserbaidschanischen Beh\u00f6rden erkl\u00e4rten, das Flugzeug sei versehentlich von der russischen Luftabwehr getroffen worden und habe anschlie\u00dfend versucht, im Westen Kasachstans zu landen. Dabei sei es abgest\u00fcrzt, wobei 38 der 67 Menschen an Bord ums Leben gekommen seien.<\/p>\n<p>Putin hatte sich damals bei Aserbaidschans Pr\u00e4sident Ilham Alijew f\u00fcr den \u201etragischen Vorfall\u201c entschuldigt, ohne jedoch die Verantwortung daf\u00fcr zu \u00fcbernehmen. Alijew kritisierte Moskau f\u00fcr seinen Versuch, den Vorfall zu \u201evertuschen\u201c.<\/p>\n<p>Weil die Maschine am Flughafen von Aktau abst\u00fcrzte, gab es zahlreiche Videos des Ungl\u00fccks, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden. Zu sehen war eine dichte schwarze Rauchs\u00e4ule \u00fcber der Absturzstelle. Sie zeigen auch, dass das Flugzeug in niedriger H\u00f6he mit der linken Tragfl\u00e4che und der Nase nach unten auf das Gel\u00e4nde prallte.<\/p>\n<p>11:50 Uhr \u2013 EU-Sanktionsbeauftragter: Weiterer US-Kurs bei Sanktionen unklar<\/p>\n<p>Unter den europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten ist man sich nach Angaben des EU-Sanktionsbeauftragten David O&#8217;Sullivan unsicher, ob US-Pr\u00e4sident Trump weitere Strafma\u00dfnahmen gegen Russland mittragen wird. \u201eEs gibt Anzeichen, dass er die Geduld mit Pr\u00e4sident (Wladimir) Putin verliert\u201c, sagt O&#8217;Sullivan in einem Reuters-Interview. \u201eOb er daraus jedoch den Schluss ziehen wird, dass Amerika weitere Sanktionen gegen Russland verh\u00e4ngen sollte, ist eine offene Frage.\u201c <\/p>\n<p>Die USA m\u00fcssten bei den Sanktionen zu den \u00fcbrigen G7-Staaten aufschlie\u00dfen, nachdem sie sich zuvor auf einen Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine konzentriert h\u00e4tten. So sei es bedauerlich, dass die USA sich nicht der EU, Gro\u00dfbritannien und Kanada angeschlossen h\u00e4tten, als diese die Preisobergrenze der G7 f\u00fcr russisches Roh\u00f6l Anfang September von zuvor 60 auf 47,60 Dollar je Barrel senkten.<\/p>\n<p>dpa\/AFP\/Reuters\/AP\/ll\/coh\/dol\/sebe\/kr\u00f6\/dp\/lay\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"First Lady Melania Trump hat im Fall entf\u00fchrter ukrainischer Kinder offenbar eine Einigung mit Putin erreicht. 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