{"id":489449,"date":"2025-10-11T03:44:12","date_gmt":"2025-10-11T03:44:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489449\/"},"modified":"2025-10-11T03:44:12","modified_gmt":"2025-10-11T03:44:12","slug":"kommunen-muessen-tausende-tonnen-illegalen-muells-entsorgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489449\/","title":{"rendered":"Kommunen m\u00fcssen tausende Tonnen illegalen M\u00fclls entsorgen"},"content":{"rendered":"<p>Tausende Tonnen an illegal abgelagerten M\u00fcll kommen j\u00e4hrlich in den s\u00e4chsischen St\u00e4dten und Landkreisen zusammen, die aufwendig entsorgt werden m\u00fcssen. Dabei handelt es sich gr\u00f6\u00dftenteils um Sperrm\u00fcll und Restm\u00fcll, aber auch um Bauschutt, Schrott oder alte Reifen, teilten die Kommunen mit. Sie versuchen mit Ma\u00dfnahmen wie Umweltdetektiven, Bildungs- und Aufkl\u00e4rungsarbeit oder Tausch- und Reparaturangeboten dagegenzuhalten.\u00a0<\/p>\n<p>Mehr M\u00fcllablagerungen in Leipzig und Chemnitz<\/p>\n<p>Die Stadtreinigung in Leipzig hat in den vergangenen Jahren eine steigende Menge an M\u00fcll verzeichnet, der entweder achtlos in die Gegend geworfen oder gezielt etwa an Stra\u00dfenecken abgestellt wurde. 2024 seien 4.129 Tonnen entfernt worden, w\u00e4hrend es im Jahr davor 2.271 Tonnen waren. 2022 lag die Menge solchen M\u00fclls bei 2.605 Tonnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Entwicklung gebe es mehrere Gr\u00fcnde: Es falle immer mehr Verpackungsm\u00fcll an. Au\u00dferdem wachse die Stadt, was grunds\u00e4tzlich zu einer gr\u00f6\u00dferen Beanspruchung des \u00f6ffentlichen Raums f\u00fchre. Zugleich schwinde bei einigen Menschen das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit diesen Fl\u00e4chen.<\/p>\n<p>\u00abDer Trend zur Zunahme der illegalen Ablagerungen ist \u00fcber die vergangenen Jahre klar zu erkennen\u00bb, hei\u00dft es auch in Chemnitz. In diesem Jahr sei der Abfallbetrieb schon 752 Mal ausger\u00fcckt, um solchen M\u00fcll zu entfernen. Voriges Jahr seien 668 Auftr\u00e4ge gez\u00e4hlt worden. Dadurch seien Kosten von rund 50.000 Euro entstanden.<\/p>\n<p>Verursacher zu ermitteln ist schwierig<\/p>\n<p>Illegale M\u00fcllablagerungen k\u00f6nnen mit einem Bu\u00dfgeld geahndet werden. Die Chemnitzer Stadtreinigung geht davon aus, dass in ungef\u00e4hr 20 Prozent der F\u00e4lle Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden k\u00f6nnen. Daf\u00fcr m\u00fcsse bewiesen werden k\u00f6nnen, dass eine bestimmte Person die Abf\u00e4lle abgelegt hat.<\/p>\n<p>Die Stadt Dresden teilte dagegen auf Anfrage mit, dass in der Regel keine Verursacher ausfindig gemacht werden k\u00f6nnten. Um sie zu belangen, m\u00fcssten sie auf frischer Tat ertappt werden. Wenn jemand bekannt w\u00fcrde, der f\u00fcr eine M\u00fcllablagerung verantwortlich ist, werde eine entsprechende Anzeige erstattet.<\/p>\n<p>In der Landeshauptstadt seien voriges Jahr 518 Tonnen an illegalen Ablagerungen ber\u00e4umt worden. 2024 waren es 479 Tonnen &#8211; eine \u00e4hnliche Menge wie zehn Jahre zuvor mit 449 Tonnen. Die Kosten f\u00fcr die Entfernung und Entsorgen beliefen sich jedes Jahr auf etwa 450.000 Euro.<\/p>\n<p>Hunderte Altreifen in Wald in Nordsachsen<\/p>\n<p>Auch die Landkreise haben mit illegal abgelagertem M\u00fcll zu k\u00e4mpfen. In Nordsachsen wurden gerade erst in einem Waldst\u00fcck bei Lau\u00dfig rund 400 Altreifen entdeckt. Es war laut Landratsamt schon der zweite Fall in der Region in diesem Jahr.\u00a0<\/p>\n<p>2024 seien in Nordsachsen rund 290 Tonnen illegaler Abf\u00e4lle zusammengekommen. Gut 200 Tonnen davon seien Restabf\u00e4lle gewesen, die einfach auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen entsorgt wurden. Dazu kamen 59 Tonnen Bauschutt, 16 Tonnen Sperrm\u00fcll, 6 Tonnen Gr\u00fcnschnitt sowie weitere alte Reifen und vier Fahrzeugwracks. Dadurch seien Kosten von 300.000 Euro entstanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tausende Tonnen an illegal abgelagerten M\u00fcll kommen j\u00e4hrlich in den s\u00e4chsischen St\u00e4dten und Landkreisen zusammen, die aufwendig entsorgt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":489450,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[11107,3364,29,30,5027,71,859],"class_list":{"0":"post-489449","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-abfall","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kommune","13":"tag-leipzig","14":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115353476572746836","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=489449"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489449\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/489450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=489449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=489449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=489449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}