{"id":489613,"date":"2025-10-11T05:14:12","date_gmt":"2025-10-11T05:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489613\/"},"modified":"2025-10-11T05:14:12","modified_gmt":"2025-10-11T05:14:12","slug":"kommentar-koeln-braucht-mehr-geld-fuer-den-bau-sicherer-radwege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/489613\/","title":{"rendered":"Kommentar: K\u00f6ln braucht mehr Geld f\u00fcr den Bau sicherer Radwege"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Der K\u00f6ln-Check, eine repr\u00e4sentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c und \u201eK\u00f6lnische Rundschau\u201c zur Kommunalwahl, hatte Mitte Juli dieses Jahres ergeben, dass 16 Prozent der Befragten meinen, dass sich die Radwegsituation in K\u00f6ln verbessert habe. Das ist zwar nur ein geringer Wert, es gab aber laut der Umfrage keinen anderen Punkt, in dem sich die Stadt mehr fortentwickelt hat.<\/p>\n<p>Auf den K\u00f6lner Ringen sind oft mehr Fahrr\u00e4der als Autos unterwegs<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Die Verbesserungen im Radwegenetz sind derzeit allerdings vor allem in der Innenstadt zu sp\u00fcren und dort vor allem auf den Ringen. Und das ist wiederum ma\u00dfgeblich der B\u00fcrgerinitiative \u201eRing frei\u201c zu verdanken, die ein Jahrzehnt lang und zeitweise gegen Widerstand aus der Stadtverwaltung darum gerungen hatte, dort eine Autospur in einen durchg\u00e4ngigen Radfahrstreifen umzuwandeln. Selbst bei schlechterem Wetter sind auf den Ringen inzwischen oft mehr Rad- als Autofahrer unterwegs, der Autoverkehr ist trotzdem nicht zusammengebrochen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/stadt-koeln-will-radspur-in-der-innenstadt-vor-autofahrern-schuetzen-1122817\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-68e13160=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"3908\" height=\"2378\" alt=\"07.10.2025 K\u00f6ln. Radfahrende auf den K\u00f6lner Ringen. Dort ist eine ehemalige Autospur f\u00fcr Radfahrer freigegeben - ohne bauliche Abtrennung vom Autoverkehr. Hohenstaufenring \/ Z\u00fclpicher Platz. Foto: Alexander Schwaiger\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/280375c4-82c3-4903-b43c-a086a79a442c.jpeg\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Das zeigt, dass ein Ausbau der Radwegenetze durchaus m\u00f6glich ist, ohne das Auto gleich ganz aus der Stadt zu verdr\u00e4ngen. Es gilt aber nach wie vor, dass noch sehr viel Arbeit vor der Stadt K\u00f6ln liegt. Die Radinfrastruktur ist immer noch an manchen Stellen v\u00f6llig veraltet. Und selbst in den Bereichen, in denen wie auf den Ringen viel passiert ist, trauen sich noch immer nicht alle Menschen mit dem Fahrrad auf die Stra\u00dfe. F\u00fcr einen Radfahrer stellt jedes Auto eine potenziell t\u00f6dliche Gefahr dar \u2013 bereits eine einfache Abtrennung reicht aus, um das eigene Sicherheitsgef\u00fchl zu verbessern.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"5\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Gesch\u00fctzte Radfahrstreifen, sogenannte Protected Bike Lanes, gelten deshalb als Schl\u00fcssel daf\u00fcr, dass sich auch Kinder und Senioren und Menschen, die selten ein Fahrrad nutzen, sicher f\u00fchlen, wenn sie in der Stadt unterwegs sind. Das trifft vor allem auf Stra\u00dfen zu, auf denen besonders viele Autofahrer unterwegs sind. So ist es im d\u00e4nischen Kopenhagen, das oft als Hauptstadt des Radfahrens bezeichnet wird, gelungen, dass dort jeden Tag mehr Radfahrer als Autofahrer unterwegs sind.<\/p>\n<p>K\u00f6ln kann nicht in zehn Jahren den Standard Kopenhagens erreichen<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Nun ist es klar, dass K\u00f6ln nicht innerhalb von zehn Jahren erreichen kann, wof\u00fcr Kopenhagen 50 Jahre Zeit ben\u00f6tigt hat. Aber es ist trotzdem nicht nachvollziehbar, warum gesch\u00fctzte Radfahrstreifen in K\u00f6ln eine absolute Ausnahme bleiben sollen. Selbst St\u00e4dte in den USA, einem typischen Autoland, schaffen das.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"8\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Da es in K\u00f6ln offensichtlich an Geld und Personal mangelt, m\u00fcssen der zust\u00e4ndige Verkehrsdezernent Ascan Egerer und der neue Stadtrat Wege finden, um die notwendigen Ressourcen zur Verf\u00fcgung stellen zu k\u00f6nnen. Sonst wird das von der Stadt K\u00f6ln angestrebte Ziel, alternative Verkehrsmittel attraktiver zu machen, damit weniger Menschen mit dem Auto fahren, nicht zu erreichen sein.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Moderne Radwege d\u00fcrfen jenseits davon kein Exklusivangebot f\u00fcr die Innenstadt bleiben. Gerade die weiter au\u00dfen gelegenen Stadtteile m\u00fcssen dringend besser an das Zentrum angebunden sein, als das bislang der Fall ist. Nur dann wird das Fahrrad auch auf dem Weg zur Arbeit zu einer ernsthaften Option.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der K\u00f6ln-Check, eine repr\u00e4sentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c und \u201eK\u00f6lnische Rundschau\u201c zur Kommunalwahl, hatte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":489614,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,1209],"class_list":{"0":"post-489613","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115353830900142555","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=489613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489613\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/489614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=489613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=489613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=489613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}