{"id":490977,"date":"2025-10-11T17:54:21","date_gmt":"2025-10-11T17:54:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/490977\/"},"modified":"2025-10-11T17:54:21","modified_gmt":"2025-10-11T17:54:21","slug":"kieler-werft-kehrt-zum-zivilen-schiffbau-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/490977\/","title":{"rendered":"Kieler Werft kehrt zum zivilen Schiffbau zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Kiel. Man soll niemals nie sagen. Dieses alte Sprichwort gilt auch und ganz besonders im Kieler Schiffbau. So wie in den vergangenen Jahren die Beschriftungen an den Portalkr\u00e4nen der Kieler Werften wechselten, \u00e4nderten sich auch die Ausrichtungen der Gesch\u00e4ftsbereiche. F\u00e4hren, K\u00fchlschiffe, Container und Luxusyachten entstanden neben Fregatten und U-Booten. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Als 2005 die Werft HDW zum Thyssenkrupp-Konzern kam und neu ausgerichtet werden sollte, standen 800 der 3000 Arbeitspl\u00e4tze auf der Kippe. Handelsschiffe wurden damals f\u00fcr unwirtschaftlich erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die \u201e\u00dcbergangsl\u00f6sung\u201c war eine Trennung von Marine- und Handelsschiffbau. So blieben damals die 3000 Arbeitspl\u00e4tze in zwei Betrieben erhalten. Heute arbeiten weit \u00fcber 4000 Menschen auf dem Ostufer in den beiden Werften TKMS (fr\u00fcher HDW) und German Naval Yards (fr\u00fcher HDW Gaarden). Das letzte zivile Schiff <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/wirtschaft\/regional\/superjacht-wird-von-kiel-nach-rendsburg-geschleppt-NDQKHSUH35AYXAL7LQBK5QK6EU.html\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/wirtschaft\/regional\/superjacht-wird-von-kiel-nach-rendsburg-geschleppt-NDQKHSUH35AYXAL7LQBK5QK6EU.html\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/wirtschaft\/regional\/superjacht-wird-von-kiel-nach-rendsburg-geschleppt-NDQKHSUH35AYXAL7LQBK5QK6EU.html\">wurde 2022 <\/a>in Form einer Yacht ausgeliefert. Danach folgten nur Korvetten und U-Boote.<\/p>\n<p>Wandel ist ein Wegbegleiter der Werften<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Wandel im Schiffbau war stets ein Wegbegleiter der Kieler Werften. Wichtig ist dabei die positive Grundstimmung im Schiffbau. In dieser \u00c4ra der Umbr\u00fcche richten sich viele Werften wieder st\u00e4rker milit\u00e4risch aus, so auch der Nachbar TKMS.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch zumindest bei German Naval Yards gibt es jetzt eine Rolle r\u00fcckw\u00e4rts. Das Debakel rund um die eklatanten Verz\u00f6gerungen beim Bau der Fregatten vom Typ F126 durch die niederl\u00e4ndischen Damen Werft hat daf\u00fcr gesorgt, dass es im Marineschiffbau bei German Naval Yards gerade eine gro\u00dfe L\u00fccke in der Auslastung gibt. Deshalb kehrt das Unternehmen jetzt \u00fcberraschend in den zivilen Yachtbau zur\u00fcck. Die neue Megayacht \u201eElf\u201c ist dabei ein gutes Beispiel f\u00fcr die Kraft der Innovation des Schiffbaus in Kiel. <\/p>\n<p>Ziviler Schiffbau kann das entscheidende zweite Bein einer Werft sein<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">An einer Grundauslastung im grauen, also milit\u00e4rischen Bereich d\u00fcrfte zwar kein Weg mehr vorbeigehen. Der Zustand der alternden deutschen Marine mit einem bislang nie dagewesenen Erneuerungsbedarf gibt dabei Sicherheit bei der Auslastung auf Jahrzehnte. Doch reicht das? Die Erfahrung im zivilen Schiffbau kann das oft geforderte zweite Standbein f\u00fcr eine Werft sein. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Es muss die F\u00e4higkeit erhalten bleiben, auch zivile Schiffe in Kiel bauen zu k\u00f6nnen. Die Werften in Asien k\u00f6nnen nicht alles liefern. Und auch die Zukunft des Handels mit einem sich wohl zunehmend autorit\u00e4rer entwickelnden China ist alles andere als sicher. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Was jetzt noch fehlt, ist eine Bundesregierung mit Sinn f\u00fcr einen nationalen Schiffbauplan. Vermutlich muss jedoch ein Wunder geschehen, dass in Berlin statt unverbindlicher Bekundungen in Koalitionspapieren k\u00fcnftig mal auch klare Ziele f\u00fcr den nationalen Schiffbau festgelegt werden. Dann aber w\u00fcrde es wie in Japan, S\u00fcdkorea oder den USA auch wieder regelm\u00e4\u00dfig Handelsschiffsneubauten auf deutschen Werften f\u00fcr deutsche Reeder geben. <\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiel. Man soll niemals nie sagen. Dieses alte Sprichwort gilt auch und ganz besonders im Kieler Schiffbau. 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