{"id":491722,"date":"2025-10-12T01:17:14","date_gmt":"2025-10-12T01:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/491722\/"},"modified":"2025-10-12T01:17:14","modified_gmt":"2025-10-12T01:17:14","slug":"die-dunkle-seite-der-rosenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/491722\/","title":{"rendered":"Die dunkle Seite der Rosenburg"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/stadt-giessen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" gie=\"\" data-k5a-pos=\"2_stadtGiessen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadt Gie\u00dfen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 11.10.2025, 10:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/40038079-giloka-1010-rosenburg-11-4c-1r7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"giloka_1010_Rosenburg_11_4c\"\/>Blick in die Ausstellung \u00bbDie Rosenburg &#8211; Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit\u00ab, die zurzeit am Campusbereich Recht und Wirtschaft der JLU zu sehen ist. Foto: Simone Herrholz \u00a9\u00a0Simone Herrholz<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Die \u00bbRosenburg\u00ab diente von 1950 bis 1973 als Sitz des BMJ und war Arbeitsort f\u00fcr viele Verwaltungsjuristen, die bereits vor 1945 in der Justiz t\u00e4tig waren. Die JLU zeigt dazu eine Wanderausstellung.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Gie\u00dfen <\/strong>(red). Die \u00bbRosenburg\u00ab ist ein Landhaus in Bonn-Kessenich, das sich der Bonner Pal\u00e4ontologe und Zoologe Professor Georg August Goldfu\u00df 1831 hatte errichten lassen. Sie diente von 1950 bis 1973 als Sitz des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) und war Arbeitsort f\u00fcr viele Verwaltungsjuristen, die die junge Bundesrepublik ma\u00dfgeblich mitgestalteten. Viele waren bereits vor 1945 in der Justiz oder Justizverwaltung t\u00e4tig gewesen. Zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vorgeschichte hatte das Bundesjustizministerium 2012 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse unter anderem auch in einer Wanderausstellung pr\u00e4sentiert werden. Nun ist die Ausstellung \u00bbDie Rosenburg &#8211; Das Bundesjustizministerium im Schatten der Vergangenheit\u00ab an der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen (JLU) zu Gast.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Wanderausstellung als Teil der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vorgeschichte des Bundesministeriums der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz (BMJV) ist ab sofort bis zum 16. Dezember am Campusbereich Recht und Wirtschaft der JLU sehen. Die feierliche Er\u00f6ffnung findet am 31. Oktober um 11 Uhr im Beisein der Bundesministerin der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig statt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Sowohl zur Ausstellung als auch zur Er\u00f6ffnung sind interessierte G\u00e4ste eingeladen. Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig sagt: \u00bbDie Aufarbeitung der NS-Zeit ist kein Kapitel der Vergangenheit, sondern eine fortw\u00e4hrende Verpflichtung. Wir m\u00fcssen aus Fehlern lernen und Transparenz gew\u00e4hrleisten. Der Blick in die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, dass Juristinnen und Juristen die Werte des Grundgesetzes leben und verteidigen, sich einsetzen f\u00fcr die W\u00fcrde des Menschen, die individuelle Freiheit und die gesellschaftliche Vielfalt. Das Wissen um die Geschichte sch\u00e4rft unsere Sinne daf\u00fcr, zu erkennen, wenn Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit erneut infrage gestellt werden.\u00ab<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Prof. Lena Rudkowski, Dekanin am Fachbereich Rechtswissenschaft der JLU, freut sich sehr dar\u00fcber, dass die aufwendig konzipierte Ausstellung nun auch in ihrem Fachbereich gezeigt werden kann: \u00bbWir m\u00f6chten unseren Studierenden eine fachlich exzellente Ausbildung bieten, sie aber auch auf die gesellschaftliche Verantwortung vorbereiten, die sie eines Tages als Volljuristinnen und Volljuristen tragen werden. Hierzu geh\u00f6rt, dass sie sich kritisch mit Recht und Gerechtigkeit und den Zusammenh\u00e4ngen von Recht und Politik auseinandersetzen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><strong>Rechtsbeugung und Missbrauch <\/strong><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">JLU-Pr\u00e4sidentin Prof. Katharina Lorenz ist dem Dekanat des Fachbereichs 01 sehr dankbar, dass dieses die Ausstellung nach Gie\u00dfen geholt hat, und erg\u00e4nzt: \u00bbDie Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit zeigt die Konsequenzen von Rechtsbeugung und Missbrauch staatlicher Macht und ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratiebildung. Die Ausstellung geht aber nicht nur angehende Juristinnen und Juristen an, sondern alle, die sich in der heutigen krisengesch\u00fcttelten Zeit f\u00fcr eine gerechte und demokratische Gesellschaft starkmachen. Ich lade alle Mitglieder und Angeh\u00f6rigen der JLU ebenso wie interessierte G\u00e4ste aus Stadt und Region herzlich dazu sein, diese hervorragend konzipierte Ausstellung zu besuchen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Stadt Gie\u00dfen Stand: 11.10.2025, 10:00 Uhr DruckenTeilen Blick in die Ausstellung \u00bbDie Rosenburg &#8211; Das Bundesjustizministerium im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":491723,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-491722","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115358561108186341","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/491722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=491722"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/491722\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/491723"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=491722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=491722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=491722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}