{"id":491769,"date":"2025-10-12T01:48:06","date_gmt":"2025-10-12T01:48:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/491769\/"},"modified":"2025-10-12T01:48:06","modified_gmt":"2025-10-12T01:48:06","slug":"studie-mit-musik-geht-alles-besser-auch-tourismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/491769\/","title":{"rendered":"Studie: Mit Musik geht alles besser \u2013 auch Tourismus"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Hamburg ist aus deutscher Perspektive die beliebteste Musikstadt des Landes, aus internationaler Sicht rangiert die Hansestadt auf Platz zwei hinter Berlin. Im Vergleich mit der Hauptstadt hat Hamburg in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielt, Dresden und Bayreuth gar hinter sich gelassen. Das sind zwei der Ergebnisse einer neuen Studie zum Image der Musikstadt, die jetzt von den Auftraggebern vorgestellt wurden: dem Branchenverband Hamburg Music, der Kulturbeh\u00f6rde und der Handelskammer.<\/p>\n<p>Norbert Aust: \u201eMusik verleiht einer Stadt Klang und Charakter\u201c<\/p>\n<p>Gut 1500 Personen wurden befragt, zu je einem Drittel Hamburger, Touristen aus dem In- und Ausland. Neben der Standortbestimmung in der St\u00e4dtekonkurrenz ergab die Studie: Das Musikangebot der Hansestadt ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr die hohe Lebensqualit\u00e4t, Motor f\u00fcr den Tourismus und Standortvorteil im Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte. <\/p>\n<p>Handelskammer-Pr\u00e4ses Norbert Aust betonte die Bedeutung der Musikwirtschaft mit 16.000 Besch\u00e4ftigten und einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr als \u201ewichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie schafft Arbeitspl\u00e4tze in der Produktion, im Veranstaltungswesen, im Handel, digital, im Journalismus und an vielen anderen Orten. Sie generiert Ums\u00e4tze, zieht Investoren an und ist ein wichtiger Motor f\u00fcr die Kreativwirtschaft.\u201c Dar\u00fcber hinaus, so Aust, gehe \u201edie Wirkung von Musik weit \u00fcber \u00f6konomische Grenzzahlen hinaus.\u201c Das Image einer Stadt brauche Musik, die ihr \u201eKlang und Charakter verleiht.\u201c Eine vitale Musikkultur signalisiere \u201eRaum f\u00fcr Innovation, f\u00fcr Vielfalt, f\u00fcr Ausdruck und Begegnung.\u201c<\/p>\n<p>Alexander Schulz: \u201eDie Zahlen sind ein klarer Handlungsauftrag\u201c<\/p>\n<p>Auch Kultursenator Carsten Brosda (SPD) und Alexander Schulz, Vorstandsvorsitzender von Hamburg Music, verwiesen auf die wachsende Bedeutung von Musikkultur als weicher Standortfaktor. Die Studie erh\u00e4rtet diese Einsch\u00e4tzung durch die hohe Bedeutung, die Musik f\u00fcr leitende Angestellte (71 Prozent) im Vergleich Angestellten (55 Prozent) und Arbeitern (50 Prozent) hat. Politik und Wirtschaft wollen weiter in die Zukunft der Musikbranche in Hamburg investieren. So soll der Tourismus weiter angekurbelt werden. Auch der ins Auge gefasste Bau einer Konzerthalle f\u00fcr vier- bis f\u00fcnftausend Besucher und einer neuen Staatsoper sind laut Brosda wichtige Schritte in die Zukunft. <\/p>\n<p>Laut Schulz sind \u201edie Zahlen auch ein klarer Handlungsauftrag\u201c. In Hamburg \u201esollten die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Arbeit der Unternehmen aus der Musikwirtschaft attraktiver sein als an anderen Standorten \u2013 um auch Neugr\u00fcndungen und Neuansiedlungen auszul\u00f6sen.\u201c Diese ben\u00f6tigten unter anderem erschwingliche Grundst\u00fcckspreise und Mieten, so Schulz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg ist aus deutscher Perspektive die beliebteste Musikstadt des Landes, aus internationaler Sicht rangiert die Hansestadt auf Platz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":491770,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[7285,123472,37204,6440,29,30,692,123473,18818],"class_list":{"0":"post-491769","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-alexander","9":"tag-aust","10":"tag-brosda","11":"tag-carsten","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-hamburg","15":"tag-norbert-schmidts-tivoli","16":"tag-schulz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115358682575522455","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/491769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=491769"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/491769\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/491770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=491769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=491769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=491769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}