{"id":49237,"date":"2025-04-21T10:24:08","date_gmt":"2025-04-21T10:24:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/49237\/"},"modified":"2025-04-21T10:24:08","modified_gmt":"2025-04-21T10:24:08","slug":"der-mann-nach-benedikt-papst-franziskus-blieb-der-unvollendete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/49237\/","title":{"rendered":"Der Mann nach Benedikt: Papst Franziskus blieb der Unvollendete"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viel hat Papst Franziskus angesto\u00dfen, viele offene Wunden ber\u00fchrt, seine Kirche wollte er wieder in Bewegung bringen. Nicht alles ist ihm gelungen.<\/strong><\/p>\n<p>Viel hat Papst Franziskus angesto\u00dfen, viele offene Wunden ber\u00fchrt, nicht alles ist ihm gelungen, jedoch eines ist unstrittig: Franziskus hat begonnen, ganz allm\u00e4hlich die Richtung zu \u00e4ndern, gegen alle Widerst\u00e4nde, er hat die Kirche ge\u00f6ffnet, in vielen kleinen Schritten. Soweit es eben ging. <\/p>\n<p>Der argentinische Papst Jorge Mario Bergoglio, dessen Muttersprache der piemontesische Dialekt seiner aus Norditalien eingewanderten Eltern war, hat die T\u00fcren und Fenster der weltgr\u00f6\u00dften Glaubensgemeinschaft aufgesto\u00dfen, nach einem Papsttum unter Joseph Ratzinger, der vor allem die Tradition bewahren wollte.<\/p>\n<p>Oft musste er zur\u00fcckstecken, die widerstrebenden Tendenzen seiner Weltkirche wieder einfangen, den Laden einfach nur beieinander halten. Eines seiner gro\u00dfen Reformprojekte war eine dreij\u00e4hrige Weltsynode, von 2021 bis 2024. Unter den 365 stimmberechtigten Mitgliedern der Synode, Priestern und Laien, waren auch 54 Frauen, von Bergoglio pers\u00f6nlich berufen. Das war ein gro\u00dfer Schritt. Weiter aber traute sich Bergoglio nicht. Au\u00dfen vor blieben, trotz vieler Diskussionen, die Priesterweihe f\u00fcr Frauen und die Priesterehe. <\/p>\n<p>Einen echten Schritt nach vorn dagegen machte Papst Franziskus, als er im Dezember 2023 in der Erkl\u00e4rung &#8222;Fiducia Supplicans&#8220; eine kirchliche Segnung homosexueller Paare erlaubte. Auch wenn er hinzuf\u00fcgte, dieser Segen sei keine Ersatzzeremonie f\u00fcr eine gleichgeschlechtliche Ehe, sondern ein einfacher Akt der Barmherzigkeit, den man niemandem verweigern d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Die Konservativen protestierten trotzdem vehement: F\u00fcr sie ist und bleibt Homosexualit\u00e4t eine schwere S\u00fcnde, die Ehe untrennbar, die Priester sind ehelos und beim Wort &#8222;Gendern&#8220; bekommen sie Schnappatmung. In diesem Punkt hat der Argentinier dennoch neue Fakten geschaffen, trotz der Widerst\u00e4nde radikal-klerikal-konservativer Kreise und der Kritik aus dem Reformerlager, denen der Papst nicht weit genug ging. Mehr aber ging nicht.<\/p>\n<p>Franziskus, ein Name als Programm<\/p>\n<p>Franziskus war der Outsider, der Mann, der nicht aus dem engsten Machtzirkel der r\u00f6mischen Kirche auserw\u00e4hlt wurde: Er komme &#8222;vom anderen Ende der Welt&#8220;, das waren die ersten Worte von Jos\u00e9 Mario Bergoglio nach seiner Wahl, als er am Abend des 13. M\u00e4rz auf den Balkon des Petersdoms trat und die Gl\u00e4ubigen auf dem dicht besetzten Petersplatz mit einem einfachen &#8222;Guten Abend, Br\u00fcder und Schwestern&#8220; begr\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p>Das goldene Kreuz wies er zur\u00fcck: &#8222;Ich habe das silberne Kreuz der Bischofswahl und das trage ich seit 20 Jahren&#8220;. Auch die vom Vatikan-Zeremoniell angedienten roten Schuhe wollte er nicht tragen: &#8222;Rote Schuhe? Nein, ich muss ohnehin orthop\u00e4dische Schuhe tragen. Ich habe leider leichte Plattf\u00fc\u00dfe.&#8220; In seiner Autobiografie &#8222;Hoffe&#8220; finden sich solche und andere Zeugnisse p\u00e4pstlichen Humors.<\/p>\n<p>Der famili\u00e4re Anfang weckte gro\u00dfe Erwartungen. Die einen erhofften von Bergoglio eine Reform an Haupt und Gliedern der Kirche, die anderen f\u00fcrchteten sie. In diesem Spannungsfeld stand das ganze Papsttum von Franziskus, vom ersten bis zum letzten Tag.<\/p>\n<p>Ratzinger als schwere Last<\/p>\n<p>Der erste Amerikaner als Nachfolger von Petrus auf dem Stuhl des Oberhauptes der katholischen Kirche in Rom bedeutete eine tiefe Z\u00e4sur: Seit dem fernen Jahr 731 nach Christus, seit dem geb\u00fcrtigen Syrer Gregorius III., waren nur Europ\u00e4er zu P\u00e4psten gew\u00e4hlt worden. Bergoglio hatte schon im Konklave von 2005 zur Wahl gestanden. Doch damals hatte die Mehrheit der wahlberechtigten Kardin\u00e4le im Sinne der Kontinuit\u00e4t noch den deutschen Kurienkardinal und engsten Vertrauten von Johannes Paul II. vorgezogen, der dann bis 2013 als Benedikt XVI. die Kirche regierte.<\/p>\n<p>Erst der \u00fcberraschende R\u00fccktritt des deutschen Papstes machte f\u00fcr den Sohn italienischer Migranten in Argentinien Platz auf dem Petrusthron. Aus Bergoglio wurde Papst Franziskus. Nie zuvor hatte es ein Kardinal der r\u00f6mischen Kirche gewagt, sich in die Nachfolge des Heiligen aus Assisi zu stellen, dessen Namen zu \u00fcbernehmen. Ein Name, ein Programm: F\u00fcr die Armen, f\u00fcr die Entrechteten, gegen den Gebrauch von Waffen zur Konfliktl\u00f6sung, f\u00fcr den Erhalt der Sch\u00f6pfung. Eine Kirche f\u00fcr Armen sollte Franziskus&#8216; Kirche werden.<\/p>\n<p>Nach der Wahl Bergoglios herrschte kein strenger Lehrmeister des Dogmas mehr \u00fcber die Kirche, kein Z\u00fcchtiger der Abtr\u00fcnnigen, sondern ein &#8222;guter Hirte&#8220;. Doch anstatt in Rom als Reformpapst &#8222;durchregieren&#8220; zu k\u00f6nnen, musste Bergoglio f\u00fcr neun lange Jahre mit seinem Vorg\u00e4nger Benedikt einen Schattenpapst ertragen, der sich selbst den Titel &#8222;emeritierter Papst&#8220; verpasst hatte.<\/p>\n<p>Offiziell zog sich Benedikt zwar in das innervatikanische Kloster Mater Ecclesiae auf dem h\u00f6chsten H\u00fcgel des kleinen Kirchenstaates zur\u00fcck. Papst Franziskus versuchte \u00fcber all die Jahre, seinen Vorg\u00e4nger als \u00e4lteren Freund, Begleiter und Berater darzustellen. Die Wahrheit aber pfiffen die Spatzen vom Dach des apostolischen Palastes: Bis zu seinem Tod 2022 blieb Ratziger der Albtraum des amtierenden Papstes, als stummer Mahner, Bremser und Orientierungspunkt aller innerkirchlichen Gegner des Argentiniers. Erst nach dessen Tod konnte er sich endlich von dessen Privatsekret\u00e4r Georg G\u00e4nswein befreien, einem Souffleur aller Konservativen, und ihn aller \u00c4mter im Vatikan entbinden.<\/p>\n<p>Kisten voller Probleme<\/p>\n<p>Der zur\u00fcckgetretene deutsche Papst hatte ein schwieriges Erbe hinterlassen. Zuallererst: die chaotischen Finanzen des Vatikans, immer unter Verdacht der Geldw\u00e4sche und des Missbrauchs. Franziskus ernannte eine achtk\u00f6pfige Untersuchungskommission, die aber schnell scheiterte, weil zwei ihrer Mitglieder geheime Dokumente entwendeten. Was Ratzinger zum R\u00fccktritt bewogen hatte, mochte dieser nie kl\u00e4ren. In seiner Autobiografie schrieb Franziskus, dass Ratzinger ihm einen Koffer voller geheimer Dokumente \u00fcbergeben habe, aber worum es sich dabei handelte, wurde nie bekannt. <\/p>\n<p>Wahr ist: Viele Reformvorhaben Bergoglios blieben im Ansatz stecken, wurden aufgehalten, aber bei den Finanzen, bei der Apostolischen Verm\u00f6gensverwaltung und der Vatikanbank IOR hat er wirklich aufger\u00e4umt. Als neuen Pr\u00e4sidenten des Vatikan-Gerichtes holte er einen der bekanntesten Mafia-J\u00e4ger Italiens, Giuseppe Pignatone. Mit dem Urteil einer f\u00fcnfeinhalbj\u00e4hrigen Haftstrafe Ende 2023 gegen den fr\u00fcheren Kardinal und stellvertretenden Chef des Staatssekretariats, als einen Vize-Regierungschef des Vatikans, Giovanni Angelo Becciu und weitere Angeklagte setzte der Vatikan einen Schlussstrich unter einen unfassbaren Finanzskandal. Auch mit Mitteln des Peterspfennigs, Spenden aus aller Welt f\u00fcr die barmherzige Arbeit des Papstes, war bei einer Immobilienspekulation um ein B\u00fcrogeb\u00e4ude in London ein Verlust von gesch\u00e4tzt 217 Millionen Euro gemacht worden. Das war nun wirklich unvereinbar mit der Kirche der Armut.<\/p>\n<p>Zum direkten Erbe seines Vorg\u00e4ngers aber geh\u00f6rten auch die Zehntausenden Missbrauchsf\u00e4lle an Kindern und Jugendlichen, \u00fcberall auf der Welt begangen. Als Pr\u00e4fekt der Glaubenskongregation liefen alle F\u00e4lle \u00fcber Ratzingers B\u00fcro. Es war jedoch keineswegs der Vatikan, der die eigenen Archive \u00f6ffnen lie\u00df, sondern 2002 ein Team US-amerikanischer Investigativ-Journalisten des &#8222;Boston Globe&#8220;. Sie lie\u00dfen die Welt in die Horror-Kiste des Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen schauen. Der Vatikan kam dabei nie aus der Defensive. Schlimmer noch, die r\u00f6mische Kirche nahm etwa den Kardinal von Boston, Bernard Francis Law in Rom auf, den Vertuscher der Missbrauchst\u00e4ter in seiner Di\u00f6zese. Hier stand Bergoglio ganz in der Tradition des klerikalen Eigenschutzes, trotz aller \u00f6ffentlichen Lippenbekenntnisse und eines pers\u00f6nlich glaubhaften Opfergedenkens.<\/p>\n<p>Schwere Erinnerungen<\/p>\n<p>Bergoglio, ab 1973 als &#8222;Provinzial-Chef&#8220; der Jesuiten von Argentinien, wurde w\u00e4hrend seiner Amtszeit auch immer wieder vorgeworfen, er habe mit der Milit\u00e4rdiktatur zusammengearbeitet. In seiner Autobiografie &#8222;Hoffe&#8220; beschreibt er, wie er die grausame Zeit der Videla-Diktatur erlebt hat, als 30.000 Menschen von den Milit\u00e4rs abgeholt und ermordet wurden. Eines der Opfer war seine Chemielehrerin, w\u00e4hrend seiner Ausbildung als Chemietechniker, noch bevor er Priester wurde. <\/p>\n<p>Der Papst k\u00e4mpfte um sie alle: &#8222;Man klopfte an jede T\u00fcr, voll Zorn, voll Schmerz, voll Energie und Entmutigung. Man k\u00e4mpfte (um deren Leben) mit L\u00fcgen und Ausfl\u00fcchten.&#8220; F\u00fcr Padre Orlando Yorio und Padre Franz Jalics, zwei ihm unterstehende Jesuitenpatern, die verhaftet und fast f\u00fcnf Monate lang festgehalten wurden, las er sogar eine Messe f\u00fcr Juntachef Videla und rettete so die beiden Padres vor dessen Schergen.<\/p>\n<p>Franziskus war ein Papst, der dem B\u00f6sen direkt ins Gesicht geschaut hat, der mit dem Teufel um das Leben Unschuldiger Karten gespielt hat. Das hat seine Haltung zu den USA zutiefst gepr\u00e4gt. Die argentinische Milit\u00e4rjunta, so wie alle anderen blutr\u00fcnstigen Juntas Lateinamerikas damals, war eine Marionette der USA, von deren Agenten ferngelenkt, finanziert, gewollt.<\/p>\n<p>Schwierige innerkirchliche Demokratie<\/p>\n<p>Die Feindseligkeit wichtiger Kreise der Vatikanhierarchie hatte Franziskus zun\u00e4chst mit der Schaffung eines neuen Gremiums der Weltkirche \u00fcberwinden wollen, der &#8222;C8-Kommission&#8220; aus acht Kardin\u00e4len aus allen L\u00e4ndern der Welt, die ihm beim Regieren helfen sollten. Doch nicht auf seine Kardinalsmitbr\u00fcder setzte Franziskus beim Regieren der Weltkirche, sondern beinahe nur auf einsame Entscheidungen, die &#8222;motu proprio&#8220;, wie sie im Kirchenlatein hei\u00dfen, eine Art p\u00e4pstliches Dekret.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist der Papst nach Kirchenrecht der absolute Alleinherrscher der Kirche, als Stellvertreter Gottes auf Erden. Aber die Kritik, nach Benedikts Tod vom konservativen Kardinal Georg Pell vorgebracht, Franziskus regiere an den Gremien des Vatikans vorbei, binde die Kardin\u00e4le nicht in die Leitung der Kirche ein, wurde auch von liberalen Reformern geteilt. Kirchenpolitische Entscheidungen teilte Papst Franziskus gerne zuerst Journalisten auf Reisen im Papst-Flugzeug mit, zur \u00dcberraschung auch seines eigenen Presseamtes.<\/p>\n<p>Der Richtungsstreit in der r\u00f6mischen Kirche nahm gegen Ende des Pontifikats von Franziskus deutlich an Sch\u00e4rfe zu. Ohne den Parallel-Papst im Nacken schlug Franziskus neue, mutigere T\u00f6ne an. Die Konservativen verd\u00e4chtigten ihn des Abfalls vom rechten Glauben, der &#8222;H\u00e4resie&#8220;, als er auf der Weltsynode im Herbst 2023 eine Diskussion um Frauenrechte, die Abschaffung der Ehelosigkeit der Priester (Z\u00f6libat) und die Beteiligung der Laien an der Leitung der Ortskirchen als Diskussionspunkte zulie\u00df.<\/p>\n<p>Da war sie wieder, die erste Reformagenda des Argentiniers, der sich gegen Ende seines Papsttums auf die Anf\u00e4nge als Reformer besann: Man solle \u00fcber ein Frauen-Diakonat nachdenken, \u00fcber die Rolle verheirateter M\u00e4nner in den Gemeinden, Frauen eine gewichtige Rolle bei der Leitung der Kirche \u00fcbergeben. Doch am Ende verlie\u00df Papst Franziskus der Mut, die gro\u00dfe Reform blieb aus. Keine Weihe f\u00fcr Frauen, keine Priesterehe.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr schob sich das Thema Frieden ganz vorn auf seine Agenda: Er selber wollte auf den Spuren des Heiligen von Assisi wandeln, der im Jahr 1219, w\u00e4hrend der Kreuzz\u00fcge einen Anf\u00fchrer der Moslems, den Sultan von \u00c4gypten Malek al-Kamel traf, um Frieden im Heiligen Land zu stiften.<\/p>\n<p>Papst Bergoglio wollte keine Partei ergreifen in den beiden gro\u00dfen Kriegen seines Pontifikats, dem \u00dcberfall Russlands auf die Ukraine und dem Krieg im Gaza-Streifen. Er gei\u00dfelte wiederholt beide Kriegsparteien, erkl\u00e4rte den Krieg ganz allgemein zum Verbrechen, forderte die Ukraine gar auf, die &#8222;wei\u00dfe Fahne zu hissen&#8220;, zu verhandeln. Er vermied es immer, Putin direkt des \u00dcberfalls zu bezichtigen, gab gar der Nato eine Mitschuld: Sie habe vor der T\u00fcr Russlands gebellt, Putin provoziert. Beide Seiten seien gleich schuldig, m\u00fcssten die Waffen niederlegen. Der unbedingte Pazifismus von Papst Franziskus stie\u00df dabei auf scharfen Widerspruch sowohl in der Ukraine als auch in Israel, wobei ihm nicht wenige Kritiker seine grunds\u00e4tzliche Amerika-kritische Haltung vorhielten.<\/p>\n<p>Papst Franziskus hatte ein unbedingtes Credo: Es gibt keinen &#8222;gerechten Krieg&#8220;, jeder Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Kritiker hielten ihm entgegen, dass der Krieg fast aller L\u00e4nder der Welt von 1939 bis 1945 gegen Hitler, Mussolini und den japanischen Kaiser sehr wohl ein gerechter Krieg gewesen sei, dass Hitler-Deutschland nicht mit wei\u00dfen Fahnen, sondern nur mit Bomben und Granaten zur Kapitulation gezwungen worden sei. Solche Kritik prallte an Papst Franziskus ab, er hielt immer am absoluten Pazifismus fest, einem Grundwert seines Pontifikats, wohl auch in der Hoffnung, einen Frieden vermitteln zu k\u00f6nnen, wie es einst sein Namensgeber mit dem Sultan versucht hatte.<\/p>\n<p>Das Gremium, welches nun den Nachfolger von Papst Franziskus w\u00e4hlen muss, das Konklave, besteht derzeit aus 136 wahlberechtigten Kardin\u00e4len unter 80 Jahren, von denen 108 von Papst Franziskus zum Kardinal ernannt worden sind. Es ist also ein Bergoglio-Konzil. Ihnen obliegt die Aufgabe, seinen Nachfolger zu w\u00e4hlen. Nur noch 53 der wahlberechtigten Kardin\u00e4le kommen aus Europa, die Italiener stellten mit 17 noch die gr\u00f6\u00dfte Gruppe, deutsche Wahlkardin\u00e4le sind nur noch 3 dabei, aus Nordamerika kommen 16, aus Lateinamerika 22, aus Asien 24, aus Afrika 18 und aus Ozeanien 4. Untereinander kennen sich nur die wenigsten dieser Kardin\u00e4le, wie die Franziskus-Kritiker zu Recht monierten, weil der argentinische Papst sie zwar ernannt, aber dann kaum noch in seine Regierung einbezogen hatte.<\/p>\n<p>Einen echten Favoriten gibt es nicht, und wenn sich einer als zuk\u00fcnftiger Papst f\u00fchlt, sollte er es besser vor Beginn des Kardinalstreffens nicht laut verk\u00fcnden, denn wie es der r\u00f6mische Volksmund wei\u00df: Wer als Papst ins Konklave hineingeht, kommt als Kardinal wieder heraus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viel hat Papst Franziskus angesto\u00dfen, viele offene Wunden ber\u00fchrt, seine Kirche wollte er wieder in Bewegung bringen. 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