{"id":492401,"date":"2025-10-12T08:12:19","date_gmt":"2025-10-12T08:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/492401\/"},"modified":"2025-10-12T08:12:19","modified_gmt":"2025-10-12T08:12:19","slug":"senioren-in-kupjansk-stellen-sich-gegen-russland-soldaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/492401\/","title":{"rendered":"Senioren in Kupjansk stellen sich gegen Russland-Soldaten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/5215358415994251.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"2000\" height=\"1333\" alt=\"Kupjansk und der bevorstehende Winter ** NUR F\u00dcR REDAKTIONELLE ZWECKE ** EDITORIAL USE ONLY **Feature \u00fcber die ukrainische Stadt Kupjansk am Mittwoch 27. November im Osten der Ukraine. Die Stadt ist i ...\" data-image-id=\"5215358415994251\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Kupjansk liegt seit Monaten in Tr\u00fcmmern. (Archivbild)Bild: imago images \/ Funke Foto Services<\/p>\n<p>Ukraine<\/p>\n<p>Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist die Region Charkiw und auch die Stadt Kupjansk ein strategisch wichtiges Ziel der Russen. F\u00fcr die Menschen vor Ort ist die Situation mitunter kaum auszuhalten.<\/p>\n<p>12.10.2025, 08:1512.10.2025, 08:15<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/6309647592888203.webp\" alt=\"Nathalie Trappe\" width=\"50\" height=\"50\" loading=\"lazy\" class=\"h-auto w-14 rounded-full\"\/><\/p>\n<p>Folgen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Der Krieg in der Ukraine hat sich l\u00e4ngst tief in den Alltag der Menschen eingebrannt. Vor mittlerweile mehr als drei Jahren startete Russland den Angriffskrieg auf das Land und ver\u00e4nderte damit das Leben von Millionen Menschen aufs \u00c4u\u00dferste.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Der Krieg hat nicht nur H\u00e4user zerst\u00f6rt, sondern ihnen auch das Gef\u00fchl von Sicherheit und Zukunft geraubt. Viele Menschen sind geflohen und mussten im Angesicht russischer Truppen ihre alte Heimat l\u00e4ngst hinter sich lassen. <\/p>\n<p>Ukraine-Krieg: Bewohner berichten von Drohnenangriffen<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">So hatte die Stadt Kupjansk im Nordosten der Ukraine vor dem Krieg mehr als 26.000 Einwohner:innen. Innerhalb der vergangenen drei Jahre ist diese Zahl auf einige Hundert geschrumpft, mittlerweile ist die Ortschaft in der Region Charkiw vollkommen gesperrt. <strong>Denn vor wenigen Tagen meldete Moskau die erneute Einnahme von Kupjansk. <\/strong><\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">&#8222;Alles ist zerst\u00f6rt. Alles ist schwarz und niedergebrannt&#8220;, erz\u00e4hlt Walentyna gegen\u00fcber einer Reporterin der <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/krieg-in-der-ukraine-kupjansk-wird-zur-falle-f%C3%BCr-zivilisten-russland-offensive-zivilisten-flucht-v3\/a-74268864\" class=\"\">&#8222;Deutschen Welle&#8220;<\/a>. Die 75-J\u00e4hrige hat bis zuletzt in ihrem Haus in Kupjansk gewohnt, sogar noch die diesj\u00e4hrige Ernte in ihrem Keller verstaut. Wegen der Besetzung durch russische Truppen musste sie ihre Heimat aber schlie\u00dflich verlassen, ein Transitzentrum f\u00fcr Vertriebene hat sie aufgenommen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"><strong>Schon seit Monaten funktionieren in Kupjansk weder Strom- noch Wasserversorgung, immer wieder kommt es zu Drohnenangriffen.<\/strong> &#8222;Wenn sie jemanden entdecken, verharren sie erst an Ort und Stelle, bis sie sich dann auf jemanden herabst\u00fcrzen&#8220;, erkl\u00e4rt die Seniorin. Viele Menschen seien auf diese Weise bereits get\u00f6tet worden. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">\u00c4hnliches berichtet der 88-j\u00e4hrige Mykola der &#8222;Deutschen Welle&#8220;. Er kommt aus einem Dorf n\u00f6rdlich von Kupjansk und ging regelm\u00e4\u00dfig zu Fu\u00df zur Wohnung seines Sohnes. &#8222;Pl\u00f6tzlich verfolgte mich eine Drohne. Ich breitete die Arme aus und sagte: &#8218;Schie\u00df doch los!'&#8220;, erkl\u00e4rt er. &#8222;Doch sie kreiste, zerst\u00f6rte ein Haus und einen Bauernhof.&#8220;<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Mykola blieb unversehrt, lebt aber mittlerweile ebenfalls im Transitzentrum in Charkiw.  <\/p>\n<p>Ukrainerin aus Kupjansk schildert Begegnung mit russischen Soldaten<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Walentyna traf ihre Entscheidung zur Flucht hingegen erst nach einer besonders pr\u00e4genden Begegnung mit zwei russischen Soldaten. <strong>Die beiden seien in ihren Garten gekommen und h\u00e4tten nach ihren Kameraden in der Stadt gefragt. <\/strong><\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Weil die Ukrainerin ihnen keine Auskunft geben konnte, drohte einer der Soldaten ihr sogar mit einer Granate. &#8222;Man sah, dass er sehr betrunken war&#8220;, schildert sie. <\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\"><strong>Kupjansk ist wegen seiner Lage und verschiedener dort verlaufender Verbindungen eine strategisch wichtige Stadt.<\/strong> Mit der Eroberung von Kupjansk sei der weitere Vormarsch in die Tiefe des Gebiets Charkiw m\u00f6glich, skizzierte das russische Milit\u00e4r k\u00fcrzlich seine weiteren Angriffspl\u00e4ne. Walentyna jedenfalls hofft trotzdem, dass sie eines Tages wieder zur\u00fcck in ihr Haus kann. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kupjansk liegt seit Monaten in Tr\u00fcmmern. (Archivbild)Bild: imago images \/ Funke Foto Services Ukraine Seit Beginn des Ukraine-Kriegs&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":492402,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-492401","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115360192710238019","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/492401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=492401"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/492401\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/492402"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=492401"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=492401"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=492401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}