{"id":492601,"date":"2025-10-12T10:03:14","date_gmt":"2025-10-12T10:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/492601\/"},"modified":"2025-10-12T10:03:14","modified_gmt":"2025-10-12T10:03:14","slug":"altstadt-in-duesseldorf-soll-mehr-live-musik-bekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/492601\/","title":{"rendered":"Altstadt in D\u00fcsseldorf soll mehr Live-Musik bekommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eEm P\u00f6\u00f6tzke war schon immer bekannt f\u00fcr gutes Bier, gute Gespr\u00e4che und gute Live-Musik\u201c, sagt Anna Gerresheim. Sie muss es wissen, denn ihr geh\u00f6rt das Haus in der Mertensgasse 6 in dem die Traditionskneipe 1950 ihre Pforte erstmals \u00f6ffnete. Seit 1966 wurden dort fast jeden Abend Jazz-Konzerte gespielt. Am Samstagabend feierte Altstadt Live dort den Abschluss von vier Tagen mit viel Livemusik mit einem Auftritt des Jazz-Trios von Mathias Hauser.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gleichzeitig war es nach rund einem Dreivierteljahr die Wiederer\u00f6ffnung von Em P\u00f6\u00f6tzke. Ende Januar schockte die Ank\u00fcndigung auf Facebook, die Kultkneipe schlie\u00dfe f\u00fcr immer viele Fans. Wieder eine Traditionsadresse weniger in der Altstadt. \u201eInteressenten habe es durchaus gegeben\u201c, erz\u00e4hlt Anna Gerresheim. Doch h\u00e4tten die weniger die Fortf\u00fchrung als vielmehr eine komplette Umgestaltung des Ladens im Sinn gehabt. \u201eDie kamen hier rein und es hie\u00df, die Lampen kommen raus, der Kachelofen ebenso, \u00fcber die Theke h\u00e4ngen wir einen Fernseher und wir bauen hier komplett um\u201c, erinnert sich die D\u00fcsseldorferin. Doch das kam mit ihr nicht infrage. \u201eDas hat die Altstadt nicht verdient\u201c, findet sie und wartete ab, bis sie mit Stanislava Balueva die richtige P\u00e4chterin gefunden hatte, die die Geschichte von Em P\u00f6\u00f6tzke als Musik-Kneipe weiterf\u00fchren wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als die Anfrage von Music <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00fcsseldorf<\/a> kam, ob sie bereit w\u00e4re, Teil des neuen Formats Altstadt Live zu werden, musste Stanislava Balueva nicht lange \u00fcberlegen. \u201eIch bin so herzlich hier in der Nachbarschaft aufgenommen worden und finde, Livemusik geh\u00f6rt einfach in die Altstadt, so wie es fr\u00fcher immer war\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nicht nur die beiden Frauen auch Felix Wursthorn und Hamed Shahi von Music D\u00fcsseldorf sind der Meinung, dass das Herz der Stadt wieder einen Rhythmus schlagen sollte, der ein Publikum anspricht, das die entspannte Atmosph\u00e4re in den Kneipen sch\u00e4tzt. \u201eDie Altstadt hat weit mehr zu bieten, als eine blo\u00dfe Partymeile zu sein. Wir wollen zeigen, wie vielf\u00e4ltig die Szene ist\u201c, da sind sich alle einig. Die Au\u00dfenwirkung lasse da noch reichlich Luft nach oben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Format Altstadt Live ist ein erster Schritt, daran etwas zu \u00e4ndern. \u201eAngefangen hat es tats\u00e4chlich als politische Initiative\u201c, sagt Hamed Shahi, der die mangelnde Unterst\u00fctzung durch die Stadtverwaltung an den Zust\u00e4nden in der Altstadt nachhaltig etwas \u00e4ndern zu wollen, kritisiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Verband der D\u00fcsseldorfer Musikwirtschaft sprach Kneipenbetreiber an, stellte das Konzept von Altstadt Live vor und stie\u00df auf positive Resonanz. \u201eWir m\u00f6chten das Format nicht nur als Event im Herbst fest etablieren\u201c, sagt Felix Wursthorn. \u201eDie Idee ist, dass \u00fcber das ganze Jahr hinweg wieder mehr Livemusik in den Kneipen zu h\u00f6ren sein wird\u201c, schaut er in die nahe Zukunft und wei\u00df: \u201eDazu m\u00fcssen wir mit den Wirten ins Gespr\u00e4ch kommen. Denn wir m\u00f6chten ihnen ja nicht in ihr Alltagsgesch\u00e4ft reingr\u00e4tschen\u201c. Der Verband bringe die Expertise und die Verbindungen ins Musikgesch\u00e4ft mit. Davon k\u00f6nnten die Kneipen profitieren. \u201eEin kuratiertes Angebot sorgt auch f\u00fcr G\u00e4ste\u201c, ist Wursthorn \u00fcberzeugt und die guten Besucherzahlen bei der ersten Ausgabe, die am Samstag Em P\u00f6\u00f6tzke ihren Abschluss feierte, geben ihm recht. \u201eAlle elf Konzerte in den vier Tagen waren ausverkauft\u201c, freut er sich. Nun gelte es, diesen Erfolg mit in die kommenden Monate zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eN\u00e4chsten Herbst werden wir eine zweite Ausgabe haben, das steht bereits fest\u201c, verspricht er. Au\u00dferdem sollen interessierte Kneipen dabei unterst\u00fctzt werden, Live-Musik anbieten zu k\u00f6nnen. \u201eWir k\u00f6nnen nicht nur die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler vorschlagen, wir beraten auch, wie deren Auftritt technisch m\u00f6glich wird\u201c, erg\u00e4nzt er. Schlie\u00dflich hat nicht jeder Kneipenbetreiber das Gl\u00fcck, wie Stanislava Balueva Em P\u00f6\u00f6tzke eine kleine B\u00fchne zu haben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eHier wird es auf jeden Fall wieder regelm\u00e4\u00dfig Musik geben\u201c, versichert die neue P\u00e4chterin und wie aufs Stichwort schauen die Musiker von Honey Hush vorbei, um Kontakt aufzunehmen. Das Trio freut sich, \u201ewenn es in der Altstadt wieder mehr Auftrittsm\u00f6glichkeiten gibt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eEm P\u00f6\u00f6tzke war schon immer bekannt f\u00fcr gutes Bier, gute Gespr\u00e4che und gute Live-Musik\u201c, sagt Anna Gerresheim. 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