{"id":492853,"date":"2025-10-12T12:22:14","date_gmt":"2025-10-12T12:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/492853\/"},"modified":"2025-10-12T12:22:14","modified_gmt":"2025-10-12T12:22:14","slug":"fast-100-wildbienenarten-in-europa-zusaetzlich-bedroht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/492853\/","title":{"rendered":"Fast 100 Wildbienenarten in Europa zus\u00e4tzlich bedroht"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Eine Wildbiene sitzt auf einem Blatt. \" alt=\"Eine Wildbiene sitzt auf einem Blatt. \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/rotpelzige-sandbiene-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Auch die Rotpelzige Sandbiene z\u00e4hlt zu den Wildbienen (imago images\/blickwinkel)<\/p>\n<p>Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) gelten inzwischen 172 Wildbienenarten als gef\u00e4hrdet, stark gef\u00e4hrdet oder vom Aussterben bedroht. Damit stehen nun fast 100 Arten mehr auf der Roten Liste als bei der letzten Bewertung, im Jahr 2014. Insgesamt wurden 1.928 der rund 2.159 bekannten europ\u00e4ischen Wildbienenarten untersucht.<\/p>\n<p>Besonders alarmierend ist nach Angaben der IUCN die Entwicklung bei Hummeln: Jede f\u00fcnfte der untersuchten Arten ist inzwischen gef\u00e4hrdet. Auch bei den Schmetterlingen habe sich die Lage verschlechtert: In den vergangenen zehn Jahren ist, den Untersuchungen zufolge, die Zahl der bedrohten Arten um 76 Prozent gestiegen. Der auf Madeira heimische Madeira-Wei\u00dfling gilt nun offiziell als ausgestorben.<\/p>\n<p>                Lebensraumverlust und Pestizide als Hauptursachen<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr Wildbienen und andere Best\u00e4uber ist der Verlust ihrer nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume. Blumenreiche, naturbelassene Wiesen verschwinden zunehmend, wie die Organisation am Rande ihres Kongresses in Abu Dhabi erkl\u00e4rte. Auch Stickstoffablagerungen aus D\u00fcngemitteln sowie der Einsatz von Pestiziden sch\u00e4digen viele Insektenarten. Dadurch verringert sich die Pflanzenvielfalt.<\/p>\n<p>Die IUCN warnt, dass die Bedrohung der Best\u00e4uber auch Folgen f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit und die Wirtschaft hat. In Europa sind vier von f\u00fcnf Kulturpflanzen und Wildblumenarten auf Insekten angewiesen. Ohne Bienen, Hummeln und Schmetterlinge g\u00e4be es deutlich weniger Obst und Gem\u00fcse.<\/p>\n<p>Die Vereinigung fordert von den europ\u00e4ischen Regierungen daher dringende Schutzma\u00dfnahmen, um Lebensr\u00e4ume wiederherzustellen und den R\u00fcckgang der Best\u00e4uber zu stoppen.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 12.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch die Rotpelzige Sandbiene z\u00e4hlt zu den Wildbienen (imago images\/blickwinkel) Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) gelten inzwischen 172&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":490295,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-492853","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115361175807907525","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/492853","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=492853"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/492853\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/490295"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=492853"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=492853"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=492853"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}