{"id":493056,"date":"2025-10-12T14:13:11","date_gmt":"2025-10-12T14:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493056\/"},"modified":"2025-10-12T14:13:11","modified_gmt":"2025-10-12T14:13:11","slug":"semesterstart-an-muenchner-unis-wie-wirkt-sich-der-fehlende-abijahrgang-aus-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493056\/","title":{"rendered":"Semesterstart an M\u00fcnchner Unis: Wie wirkt sich der fehlende Abijahrgang aus? &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wer in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> studieren will, hat die Qual der Wahl. Bezieht man auch alle privaten Hochschulen und Akademien ein, stehen in der Landeshauptstadt 38 verschiedene Einrichtungen zur Verf\u00fcgung, 16 ans\u00e4ssige Hochschulen fallen in den Arbeitsbereich des Studierendenwerks Oberbayern. Am Montag beginnen an den beiden gro\u00dfen Universit\u00e4ten, Ludwig-Maximilians-<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Universit%C3%A4t\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Universit\u00e4t<\/a> (LMU) und Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM), die Vorlesungen f\u00fcr das neue Wintersemester. An der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hochschule_M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hochschule M\u00fcnchen<\/a> (HM), gemessen an der Studierendenanzahl die drittgr\u00f6\u00dfte Hochschule, haben sie bereits am 1. Oktober begonnen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Rund 125 000 der mehr als 150 000 Studierenden in M\u00fcnchen verteilen sich auf diese drei Einrichtungen. An der LMU werden es zum Semesterstart rund 54 000 sein und etwa 19 000 an der Hochschule M\u00fcnchen. An der TUM studieren aktuellen Zahlen zufolge rund 52 000 Studierende, die sich auf mehrere Standorte auch au\u00dferhalb der Stadtgrenzen verteilen. Der \u00fcberwiegende Teil jedoch studiert am Campus in der Innenstadt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/muenchen\/studieren-muenchen-vorzuege-herausforderungen-studentenleben-essay-e776966\/\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;fuers_studium_nach_muenchen_zu_ziehen_ist_wahnsinn_und_das_beste_was_man_tun_kann&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus,opinion&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;leben_und_gesellschaft_in_muenchen&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;er.e776966&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedeprojekteartikelmuenchenstudieren-muenchen-vorzuege-herausforderungen-studentenleben-essay-e776966\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/46056650-4676-4eed-9849-88bcbcc938df.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>MeinungSemesterbeginn<\/p>\n<p>:F\u00fcrs Studium nach M\u00fcnchen zu ziehen, ist Wahnsinn\u00a0\u2013 und das Beste, was man tun kannSZ PlusEssay von Max Fluder<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/tu-muenchen-praesident-thomas-hofmann-interview-li.3247116\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Obwohl TUM-Pr\u00e4sident Thomas Hofmann in einem Interview mit der SZ die Frauenf\u00f6rderung an der Universit\u00e4t betonte<\/a>, hat sich der Anteil der weiblichen Studierenden dort im Vergleich zum Vorjahr nicht ver\u00e4ndert und liegt nach wie vor bei rund 36 Prozent. An der Hochschule M\u00fcnchen sind es etwa 41 Prozent, w\u00e4hrend an der LMU mehr Frauen als M\u00e4nner studieren. Dort liegt ihr Anteil bei etwa 60 Prozent. Die Zahlen sind vorl\u00e4ufig und k\u00f6nnen noch bis November leicht variieren, gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen sind jedoch nicht mehr zu erwarten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Internationalisierungsgrad ist vor allem an der TUM sehr ausgepr\u00e4gt. Insgesamt etwa 45 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland, zehn Prozent aus L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union, 35 Prozent aus Nicht-EU-L\u00e4ndern. Die TUM ist somit deutschlandweit die Universit\u00e4t mit dem h\u00f6chsten Internationalisierungsgrad. An der LMU, wo im Vorjahr erstmals die Marke von 20 Prozent internationaler Studierender geknackt wurde, sind es in diesem Jahr rund 21 Prozent. An der Hochschule M\u00fcnchen liegt der Anteil bei 15 Prozent, zwei Drittel davon kommen aus dem nichteurop\u00e4ischen Ausland.<\/p>\n<p>Neu an der LMU ist neben den 7000 Erstsemestern auch der Pr\u00e4sident Matthias Tsch\u00f6p<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Aufgrund der R\u00fcckkehr zu neun Schuljahren an den Gymnasien fiel der Abiturjahrgang in Bayern heuer nahezu aus. An den M\u00fcnchner Hochschulen ist davon aber recht wenig zu sp\u00fcren. An der LMU haben sich bislang rund 7000 Erstsemester eingeschrieben. Das sind zwar deutlich weniger als 2024, als es etwa 9700 waren, dies habe jedoch ohnehin einen Rekord dargestellt, man habe damit gerechnet, dass die Zahl in diesem Jahr wieder geringer ausfalle, hei\u00dft es von der LMU. Den Ausfall des Abiturjahrgangs sieht man nicht als Ursache und begr\u00fc\u00dft die Chancen, die sich gerade bei Studieng\u00e4ngen mit Numerus Clausus dadurch f\u00fcr Abiturientinnen und Abiturienten aus anderen Bundesl\u00e4ndern ergeben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ebenfalls neu an der LMU ist neben den 7000 Erstsemestern \u00fcbrigens auch der Pr\u00e4sident. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/lmu-muenchen-studium-praesident-tschoep-nassehi-zukunftsplaene-li.3296881\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matthias Tsch\u00f6p, vormals unter anderem Leiter des Helmholtz-Zentrum-M\u00fcnchen, hat zum 1. Oktober Bernd Huber in diesem Amt abgel\u00f6st.<\/a><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bei der TUM, immer wieder ganz vorn dabei in diversen Rankings zu den Spitzenuniversit\u00e4ten der Europ\u00e4ischen Union, ist vor allem ein Anstieg der Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland zu verzeichnen. Auch aus den \u00fcbrigens Bundesl\u00e4ndern gebe es mehr Bewerbungen als im Vorjahr, so ein Sprecher. Ein Einbruch der Studierendenzahlen wegen des fehlenden Abiturjahrgangs wird auch hier nicht erwartet. Die meisten Neueinschreibungen von Bachelorstudierenden gab es dort f\u00fcr die F\u00e4cher \u201eInformatik\u201c, \u201eElektro- und Informationstechnik\u201c, \u201eMaschinenwesen\u201c, \u201eManagement and Technology\u201c sowie \u201eAerospace\u201c.\u00a0An der Hochschule M\u00fcnchen blieb die Anzahl der eingeschriebenen Erstsemester mit circa 5200 nahezu konstant, am gefragtesten hier waren die Bachelorstudieng\u00e4nge Soziale Arbeit und Betriebswirtschaft.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch was die Studienf\u00e4cher betrifft, erweitern die Hochschulen stets ihr Angebot. Zum Wintersemester 2025\/26 werden an der LMU erstmals der Master-Studiengang \u201eDigital Cultural Heritage\u201c (Digitales Kulturerbe), das Lehramtserweiterungsfach \u201eBildung und nachhaltige Entwicklung\u201c sowie neue Zertifikate \u201eKirchenrecht (interkonfessionelles Zertifikat)\u201c und \u201eAudiovisuelle Ethnographie\u201c angeboten. An der TUM starten die zwei neuen Masterstudieng\u00e4nge \u201eMicroelectronics and Chip Design\u201c\u00a0sowie \u201eSustainable Food and Processes\u201c (Nachhaltige Lebensmittel und Prozesse), an der Hochschule M\u00fcnchen konnte erstmals das Bachelorfach \u201eDigitale Systeme\u201c gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Keine Weiterentwicklung gibt es unterdessen bei einem Thema, das f\u00fcr alte und neue Studierende mindestens ebenso wichtig sein d\u00fcrfte, wie die Wahl der Uni selbst: das Wohnen. Laut einer Studie, die Anfang Oktober erschienen ist, kostet ein durchschnittliches WG-Zimmer zum Wintersemester 2025\/26 rund 8o0 Euro. Die Preissteigerung f\u00e4llt damit etwas geringer aus als in den Vorjahren. Dennoch ist M\u00fcnchen damit zum sechsten Mal in Folge die teuerste Studien-Stadt Deutschlands.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer in M\u00fcnchen studieren will, hat die Qual der Wahl. 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