{"id":493077,"date":"2025-10-12T14:24:18","date_gmt":"2025-10-12T14:24:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493077\/"},"modified":"2025-10-12T14:24:18","modified_gmt":"2025-10-12T14:24:18","slug":"gratis-koks-fuer-mamas-der-freitag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493077\/","title":{"rendered":"Gratis-Koks f\u00fcr Mamas \u2014 der Freitag"},"content":{"rendered":"<p class=\"bc-article-intro__text u-hyphens\">Mit \u201eSingle Mom Supper Club\u201c hat die Britin Jacinta Nandi eine fiktive Bestandsaufnahme auf Deutsch geschrieben, die mit Mutterschaft, dem Deutsche-Mutter-Sein und hiesigen Essgewohnheiten abrechnet<\/p>\n<p>        Jacinta Nandis Roman \u201eSingle Mom Supper Club\u201c ist eine Abrechnung mit Mutterschaft, dem Deutschsein, dem Deutsche-Mutter-Sein \u2013 und deutschem Essen<\/p>\n<p>Foto: Maxime Ballesteros\/Connected Archives<\/p>\n<p>Deutsche Gegenwartsliteratur krankt im Allgemeinen daran, dass sie sich sehr ernst nimmt. Jeder m\u00f6chte Thomas Mann sein, niemand Sibylle Berg. Dabei sollten wir alle <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/lena-brasch-inszeniert-sibylle-berg-boom-ich-bring-euch-um\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sibylle Berg<\/a> sein wollen. Der Drang zur Ernsthaftigkeit f\u00fchrt nicht selten dazu, dass Autoren Literarizit\u00e4t performen, um etwas von Gewicht zu erzeugen. Sie wissen schon: Wenn die Stimmung melancholisch anmuten soll, m\u00fcssen Bl\u00e4tter fallen. Immerzu m\u00fcssen Bl\u00e4tter fallen! Ist die Protagonistin depressiv, dann muss es Winter sein. In anderen Literaturen ist Winter nur eine Jahreszeit und Bl\u00e4tter fallen, weil es Herbst ist. In Deutschland sind Bl\u00e4tter ein Stimmungsbild.<\/p>\n<p>Jacinta Nandi rechnet mit dem Deutschsein ab<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es aber Jacinta Nandi, die Literarizit\u00e4t nicht performt \u2013 und stattdessen urkomisch schreibt. Kein Wunder, sie ist schlie\u00dflich Britin, die auf Deutsch schreibt, und damit w\u00e4re das Feld zwischen deutscher Literatur und dem ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten britischen Humor bereits abgesteckt. Ihr Roman Single Mom Supper Club ist eine Abrechnung mit Mutterschaft, dem Deutschsein, dem Deutsche-Mutter-Sein und deutschem Essen.<\/p>\n<p>Hauptfigur Tamara, eine in Berlin lebende Britin und alleinerziehende Mutter dreier Kinder, von denen eines recht sonderbar ist, bildet die wandelnde Antithese zur deutschen Mutter: Sie ist cool, sie liebt ihre Kinder auf eine sehr innige Affenart, aber sie hasst ihre Kinder manchmal, nat\u00fcrlich, und sie bereut es, Mutter zu sein. Eigentlich m\u00fcssten ihre Single-Mom-Freundinnen die Mutterschaft ebenso bereuen, aber irgendwie sind sie so viel erfolgreicher als Tamara, die einmal Anw\u00e4ltin war, aber nun mit einem Buch \u00fcber \u201epost separation legal abuse\u201c partout nicht fertig wird.<\/p>\n<p>Freundin Lexi ist Mindset-Trainerin, Money Coach und Manifestationsguru und scheinbar sehr reich. Sascha will ebenfalls superreich sein und ist, wie Lexi, supersch\u00f6n. Kayla und Tugba sind superlieb, nur Antje, die wirklich deutsche Antje ist einfach unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Man muss schreien vor Lachen<\/p>\n<p>Sie ist jedoch Tamaras Nachbarin, aus unerfindlichen Gr\u00fcnden ihre beste Freundin und die Gr\u00fcnderin des Single Mom Supper Clubs. Doch Lexi hat ebenfalls einen Supper Club gegr\u00fcndet, und in dem gibt es Koks, Gratis-Koks f\u00fcr die Muttis, wer kann dazu schon nein sagen? Deswegen werden die Supper Clubs kurzerhand zusammengelegt, was dem Roman als Vorwand dient, die habituell so unterschiedlichen Frauen in rasanten Dialogen zusammenzuw\u00fcrfeln.<\/p>\n<p>Man muss beim Lesen buchst\u00e4blich schreien vor Lachen. Keine andere deutschsprachige Gegenwartsautorin schreibt so unverfroren filterlos, dass man beim Lesen err\u00f6tet \u2013 so genial obsz\u00f6n ist das, was man da liest. Etwa, wenn die M\u00fctter dar\u00fcber nachdenken, ob man zur Verf\u00e4lschung eines DNA-Tests nicht das Sperma eines reichen Mannes in den Mund des eigenen Babys spucken k\u00f6nnte. Es gibt vermutlich nicht viele Autorinnen, die eine solche Szene schreiben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die absolute Filterlosigkeit der Autorin und ihrer Erz\u00e4hlerin f\u00fchren zu mancher Generalabrechnung. Deutsche M\u00fctter schneiden sehr schlecht ab in diesem Buch. Deutsche M\u00e4nner ebenso. V\u00e4ter aller L\u00e4nder sowieso. Und deutsche Lehrer, die an Elternabenden Psychoterror begehen, umso mehr.<\/p>\n<p>Selbst Nandis Charaktere kommen schlecht weg. Manchmal sind ihre Frauen wehleidig; dann wieder hemmungslos naiv und ungebildet. Das macht es schwer, Mitleid zu empfinden. Aber das ist der Punkt: Eine Frau hat auch dann Mitleid verdient, wenn sie nicht das perfekte Opfer, die perfekte Mutter, kurz gesagt: eine Heilige ist.<\/p>\n<p>Zeitgen\u00f6ssisches Sittenbild<\/p>\n<p>Single Mom Supper Club liest sich zwar wie der Stream of Consciousness einer Kokserin (no offense). Doch ist es ein Buch, bei dem einem das Lachen am Ende im Halse steckenbleibt, weil \u00fcberhaupt nicht komisch ist, wor\u00fcber man sich am\u00fcsiert. Weil Influencerinnen, die ihr Geld eigentlich mit Airbnb-Betrug oder OnlyFans-Accounts verdienen, gequ\u00e4lte Ehefrauen und verhaltensauff\u00e4llige Kinder eigentlich nicht witzig sind.<\/p>\n<p>Weil die M\u00fctter, die nur mal entspannt koksen und allein, ohne die nervigen G\u00f6ren, im Tropical Island herumh\u00e4ngen wollen, von ihren M\u00e4nnern und der Gesellschaft nicht nur im Stich gelassen werden, sondern oft auch misshandelt. Zur tragischen Pointe des Romans geh\u00f6rt, dass Tamara ihr Buch nicht schreiben kann, weil die Mutterpflichten sie davon abhalten. In ihrem Buch geht es darum, wie V\u00e4ter geltendes Recht instrumentalisieren (vor allem das Sorgerecht), um die von ihnen getrennten Frauen zu drangsalieren. Das ist eine Realit\u00e4t nicht nur an britischen Familiengerichten.<\/p>\n<p>In die Sprache der Theorie \u00fcbersetzt: Patriarchale Rollenzuschreibungen an die Mutter formen eine Art Zwangsjacke, aus der M\u00fctter schon deswegen nicht ausbrechen k\u00f6nnen, weil sie einfach zu viel zu tun haben, als dass sie politisch t\u00e4tig werden oder sich an \u00f6ffentlichen Diskursen beteiligen k\u00f6nnten. So offenbart dieser Roman am Ende mehr Wahrheiten \u00fcber das Deutschsein, \u00fcber Mutterschaft, Feminismus und den Sexismus des Steuersystems als so mancher hochtrabende Essay.<\/p>\n<p>Zurecht f\u00fcr Buchpreis nominiert<\/p>\n<p>Der Roman zeichnet eine Art zeitgen\u00f6ssisches Sittenbild, von dem man meinen k\u00f6nnte, es sei radikal \u00fcbertrieben \u2013 bis man auf Instagram auf Mom-Fluencer st\u00f6\u00dft. Nandis gro\u00dfe St\u00e4rke ist der Dialog. Es ist gar nicht so einfach, Gespr\u00e4che authentisch nachzuahmen. In der Literatur geraten Gespr\u00e4che h\u00e4ufig gestelzt. Bei Nandi sind sie temporeich, quirlig, spontan, und ja, sehr britisch, vor allem da, wo Charaktere konsequent aneinander vorbeireden.<\/p>\n<p>Hinzu kommen Beobachtungs- und Situationskomik. Nandi ist klug genug, ihren Lesern nie aufs Auge zu dr\u00fccken, wie oberfl\u00e4chlich und bigott viele ihrer Charaktere sind \u2013 sie \u00fcberl\u00e4sst es ihren Figuren, sich selbst zu entlarven. Man w\u00fcnscht sich sehr, dass dieser Roman eine <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/hostage-auf-netflix-euro-politik-als-frauenzwist\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Netflix-Serie<\/a> wird; oder zumindest eine ARD-Produktion. Zu Recht stand er auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Ein bisschen Spa\u00df muss sein. Gerade f\u00fcr uns Deutsche.<\/p>\n<p><strong>Single Mom Supper Club<\/strong> Jacinta Nandi Rowohlt 2025, 320 S., 24 \u20ac<\/p>\n<p>\n    Jacinta Nandi rechnet mit dem Deutschsein abZum Gl\u00fcck gibt es aber Jacinta Nandi, die Literarizit\u00e4t nicht performt \u2013 und stattdessen urkomisch schreibt. Kein Wunder, sie ist schlie\u00dflich Britin, die auf Deutsch schreibt, und damit w\u00e4re das Feld zwischen deutscher Literatur und dem ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten britischen Humor bereits abgesteckt. Ihr Roman Single Mom Supper Club ist eine Abrechnung mit Mutterschaft, dem Deutschsein, dem Deutsche-Mutter-Sein und deutschem Essen.Hauptfigur Tamara, eine in Berlin lebende Britin und alleinerziehende Mutter dreier Kinder, von denen eines recht sonderbar ist, bildet die wandelnde Antithese zur deutschen Mutter: Sie ist cool, sie liebt ihre Kinder auf eine sehr innige Affenart, aber sie hasst ihre Kinder manchmal, nat\u00fcrlich, und sie bereut es, Mutter zu sein. Eigentlich m\u00fcssten ihre Single-Mom-Freundinnen die Mutterschaft ebenso bereuen, aber irgendwie sind sie so viel erfolgreicher als Tamara, die einmal Anw\u00e4ltin war, aber nun mit einem Buch \u00fcber \u201epost separation legal abuse\u201c partout nicht fertig wird.Freundin Lexi ist Mindset-Trainerin, Money Coach und Manifestationsguru und scheinbar sehr reich. Sascha will ebenfalls superreich sein und ist, wie Lexi, supersch\u00f6n. Kayla und Tugba sind superlieb, nur Antje, die wirklich deutsche Antje ist einfach unertr\u00e4glich.Man muss schreien vor LachenSie ist jedoch Tamaras Nachbarin, aus unerfindlichen Gr\u00fcnden ihre beste Freundin und die Gr\u00fcnderin des Single Mom Supper Clubs. Doch Lexi hat ebenfalls einen Supper Club gegr\u00fcndet, und in dem gibt es Koks, Gratis-Koks f\u00fcr die Muttis, wer kann dazu schon nein sagen? Deswegen werden die Supper Clubs kurzerhand zusammengelegt, was dem Roman als Vorwand dient, die habituell so unterschiedlichen Frauen in rasanten Dialogen zusammenzuw\u00fcrfeln.Man muss beim Lesen buchst\u00e4blich schreien vor Lachen. Keine andere deutschsprachige Gegenwartsautorin schreibt so unverfroren filterlos, dass man beim Lesen err\u00f6tet \u2013 so genial obsz\u00f6n ist das, was man da liest. Etwa, wenn die M\u00fctter dar\u00fcber nachdenken, ob man zur Verf\u00e4lschung eines DNA-Tests nicht das Sperma eines reichen Mannes in den Mund des eigenen Babys spucken k\u00f6nnte. Es gibt vermutlich nicht viele Autorinnen, die eine solche Szene schreiben w\u00fcrden.Die absolute Filterlosigkeit der Autorin und ihrer Erz\u00e4hlerin f\u00fchren zu mancher Generalabrechnung. Deutsche M\u00fctter schneiden sehr schlecht ab in diesem Buch. Deutsche M\u00e4nner ebenso. V\u00e4ter aller L\u00e4nder sowieso. Und deutsche Lehrer, die an Elternabenden Psychoterror begehen, umso mehr.Selbst Nandis Charaktere kommen schlecht weg. Manchmal sind ihre Frauen wehleidig; dann wieder hemmungslos naiv und ungebildet. Das macht es schwer, Mitleid zu empfinden. Aber das ist der Punkt: Eine Frau hat auch dann Mitleid verdient, wenn sie nicht das perfekte Opfer, die perfekte Mutter, kurz gesagt: eine Heilige ist.Zeitgen\u00f6ssisches SittenbildSingle Mom Supper Club liest sich zwar wie der Stream of Consciousness einer Kokserin (no offense). Doch ist es ein Buch, bei dem einem das Lachen am Ende im Halse steckenbleibt, weil \u00fcberhaupt nicht komisch ist, wor\u00fcber man sich am\u00fcsiert. Weil Influencerinnen, die ihr Geld eigentlich mit Airbnb-Betrug oder OnlyFans-Accounts verdienen, gequ\u00e4lte Ehefrauen und verhaltensauff\u00e4llige Kinder eigentlich nicht witzig sind.Weil die M\u00fctter, die nur mal entspannt koksen und allein, ohne die nervigen G\u00f6ren, im Tropical Island herumh\u00e4ngen wollen, von ihren M\u00e4nnern und der Gesellschaft nicht nur im Stich gelassen werden, sondern oft auch misshandelt. Zur tragischen Pointe des Romans geh\u00f6rt, dass Tamara ihr Buch nicht schreiben kann, weil die Mutterpflichten sie davon abhalten. In ihrem Buch geht es darum, wie V\u00e4ter geltendes Recht instrumentalisieren (vor allem das Sorgerecht), um die von ihnen getrennten Frauen zu drangsalieren. Das ist eine Realit\u00e4t nicht nur an britischen Familiengerichten.In die Sprache der Theorie \u00fcbersetzt: Patriarchale Rollenzuschreibungen an die Mutter formen eine Art Zwangsjacke, aus der M\u00fctter schon deswegen nicht ausbrechen k\u00f6nnen, weil sie einfach zu viel zu tun haben, als dass sie politisch t\u00e4tig werden oder sich an \u00f6ffentlichen Diskursen beteiligen k\u00f6nnten. So offenbart dieser Roman am Ende mehr Wahrheiten \u00fcber das Deutschsein, \u00fcber Mutterschaft, Feminismus und den Sexismus des Steuersystems als so mancher hochtrabende Essay.Zurecht f\u00fcr Buchpreis nominiertDer Roman zeichnet eine Art zeitgen\u00f6ssisches Sittenbild, von dem man meinen k\u00f6nnte, es sei radikal \u00fcbertrieben \u2013 bis man auf Instagram auf Mom-Fluencer st\u00f6\u00dft. Nandis gro\u00dfe St\u00e4rke ist der Dialog. Es ist gar nicht so einfach, Gespr\u00e4che authentisch nachzuahmen. In der Literatur geraten Gespr\u00e4che h\u00e4ufig gestelzt. Bei Nandi sind sie temporeich, quirlig, spontan, und ja, sehr britisch, vor allem da, wo Charaktere konsequent aneinander vorbeireden.Hinzu kommen Beobachtungs- und Situationskomik. Nandi ist klug genug, ihren Lesern nie aufs Auge zu dr\u00fccken, wie oberfl\u00e4chlich und bigott viele ihrer Charaktere sind \u2013 sie \u00fcberl\u00e4sst es ihren Figuren, sich selbst zu entlarven. Man w\u00fcnscht sich sehr, dass dieser Roman eine Netflix-Serie wird; oder zumindest eine ARD-Produktion. Zu Recht stand er auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Ein bisschen Spa\u00df muss sein. 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