{"id":493097,"date":"2025-10-12T14:34:13","date_gmt":"2025-10-12T14:34:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493097\/"},"modified":"2025-10-12T14:34:13","modified_gmt":"2025-10-12T14:34:13","slug":"arbeitgeber-weisen-vorschlag-des-kassenaerzte-chefs-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493097\/","title":{"rendered":"Arbeitgeber weisen Vorschlag des Kassen\u00e4rzte-Chefs zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB9m9 tspB9na\">Die Arbeitgeber weisen \u00dcberlegungen der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV) zur\u00fcck, Besch\u00e4ftigten bei einer Erkrankung ein etwas l\u00e4ngeres Fehlen auch ohne Krankschreibung zu erm\u00f6glichen. \u201eEine pauschale Verl\u00e4ngerung der Karenzzeit w\u00fcrde die Arbeitgeberseite zus\u00e4tzlich belasten, ohne die strukturellen Probleme zu l\u00f6sen\u201c, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde (BDA), Steffen Kampeter, der Deutschen Presse-Agentur. &#13;<\/p>\n<p>Der Morgenlage Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745846948_156_morgenlage-abendlage-icon-klein.png\" alt=\"\" class=\"tspCUhl\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCUpj\"> Die wichtigsten Nachrichten des Tages \u2014 morgens direkt in Ihr E-Mail-Postfach. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">KBV-Chef Andreas Gassen hatte im Redaktionsnetzwerk Deutschland angeregt, dass generell erst nach dem vierten oder f\u00fcnften Krankheitstag eine \u00e4rztliche Bescheinigung vorgelegt werden muss. Vorgeschrieben ist es derzeit, wenn Besch\u00e4ftigte l\u00e4nger als drei Kalendertage arbeitsunf\u00e4hig sind, also am vierten Tag. Im Gesetz steht au\u00dferdem: \u201eDer Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der \u00e4rztlichen Bescheinigung fr\u00fcher zu verlangen.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Gassen kritisierte, \u201edie gesetzliche M\u00f6glichkeit f\u00fcr Arbeitgeber, bereits in den ersten drei Tagen die Vorlage einer Krankschreibung zu verlangen, produziert abertausende Arztbesuche, die aus unserer Sicht nicht zwingend notwendig w\u00e4ren\u201c, sagte Gassen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) laut Vorabbericht. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Arbeitgebervertreter Kampeter sagte, es brauche eine st\u00e4rkere Patientensteuerung. \u201eNur so kann unser Gesundheitswesen leistungsf\u00e4hig, treffsicher und bezahlbar bleiben.\u201c Der Vorschlag der KBV greife jedoch zu kurz. Die Arbeitgeber unterst\u00fctzen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) in ihren \u00dcberlegungen, die Ausgaben gezielt zu senken. \u201eDie \u00c4rzteorganisationen sollten daran konstruktiv mitwirken und nicht durch Nebelkerzen die Debatte in die falsche Richtung lenken.\u201c<\/p>\n<p> Gassen will Ausnahme aus dem Gesetz streichen <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Der Vorschlag von KBV-Chef Gassen geht aber noch weiter: Er mahnte an, die Ausnahme, dass Arbeitgeber Krankschreibungen schon fr\u00fcher verlangen k\u00f6nnen, aus dem Gesetz zu streichen. \u201eEine generelle Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigung erst ab dem vierten Tag h\u00e4tte wieder mehr den Stellenwert eines wirklichen \u00e4rztlichen Attestes und nicht eines Formvordrucks\u201c, sagte Gassen.<\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Der Vorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV) stellte auch zur Debatte, die bisherige Frist von drei Tagen generell auf vier oder f\u00fcnf Tage anzuheben. \u201eEs geht uns um eine vom m\u00fcndigen Arbeitnehmer beziehungsweise Arbeitnehmerin selbst verantwortete Karenzzeit\u201c, argumentierte Gassen. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Laut Gassen werden pro Jahr etwa 116 Millionen Krankschreibungen ausgestellt. Etwa 35 Prozent davon h\u00e4tten eine Gesamtdauer von maximal drei Tagen. Entfielen diese, w\u00fcrde das Gesundheitswesen den Angaben zufolge um 1,4 Millionen Arbeitsstunden beziehungsweise Kosten von 100 Millionen Euro entlastet.<\/p>\n<p> Lesen Sie au\u00dferdem:  <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/keine-ahnung-von-lebensrealitat-arbeitender-menschen-linnemanns-angriff-auf-telefonische-krankschreibung-sorgt-fur-emporung-14212904.html?icid=topic-list_14540471___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFno\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eKeine Ahnung von Lebensrealit\u00e4t arbeitender Menschen\u201c Linnemanns Angriff auf telefonische Krankschreibung sorgt f\u00fcr Emp\u00f6rung <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/neue-erreger-volle-praxen-diese-viren-gehen-in-berlin-um--und-so-schutzen-sie-sich-davor-14527325.html?icid=topic-list_14540471___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFno\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Neue Erreger, volle Praxen Diese Viren gehen in Berlin um \u2013 und so sch\u00fctzen Sie sich davor <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/anstieg-seit-2010-um-das-22-fache-arbeitgeber-zahlen-82-milliarden-wegen-krankheit-14206547.html?icid=topic-list_14540471___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCFno\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anstieg seit 2010 um das 2,2-Fache Arbeitgeber zahlen 82 Milliarden wegen Krankheit <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">Eine \u00e4hnliche Lockerung schl\u00e4gt Gassen f\u00fcr die Bescheinigung bei Erkrankung eines Kindes vor. Hier sei die Krankschreibung der Kinder\u00e4rztin oder des Kinderarztes sogar ab dem ersten Krankheitstag erforderlich, kritisierte er. <\/p>\n<p class=\"tspB9m9\">\u201eDurch den Verzicht auf diese Bescheinigung bei kurzer Krankheitsdauer k\u00f6nnten, insbesondere in Zeiten mit hohem Infektionsgeschehen, sowohl die kinder\u00e4rztlichen Praxen als auch die Eltern der erkrankten Kinder deutlich entlastet werden.\u201c (Reuters\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Arbeitgeber weisen \u00dcberlegungen der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV) zur\u00fcck, Besch\u00e4ftigten bei einer Erkrankung ein etwas l\u00e4ngeres Fehlen auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":493098,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,14,15,36257,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-493097","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-nina-warken","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115361695058172271","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/493097","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=493097"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/493097\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/493098"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=493097"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=493097"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=493097"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}