{"id":493150,"date":"2025-10-12T15:05:14","date_gmt":"2025-10-12T15:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493150\/"},"modified":"2025-10-12T15:05:14","modified_gmt":"2025-10-12T15:05:14","slug":"studie-sterblichkeit-sinkt-global-bei-jugendlichen-steigt-sie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493150\/","title":{"rendered":"Studie: Sterblichkeit sinkt global, bei Jugendlichen steigt sie"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.10.2025 16:06 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Lebenserwartung von Menschen ist weltweit gestiegen. Doch bei Jugendlichen steigt die Sterblichkeit, zeigt eine aktuelle Studie, zu der 16.000 Experten Daten beigetragen haben. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Sterblichkeit ist weltweit gesunken. Die Lebenserwartung stieg wieder auf das Vor-Corona-Niveau an und liegt bei knapp \u00fcber 76 Jahren f\u00fcr Frauen und etwas \u00fcber 71 Jahren bei M\u00e4nnern. Das ist ein Ergebnis einer neuen <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(25)01330-3\/fulltext\" title=\"Sterblichkeit\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Lancet-Studie<\/a>, die auf Basis weltweiter Daten die Todesursachen von Krankheiten aufzeigt und auf dem <a href=\"https:\/\/www.worldhealthsummit.org\/\" title=\"Weltgesundheitsgipfel\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Weltgesundheitsgipfel<\/a> in Berlin vorgestellt wurde.<\/p>\n<p>    Sterblichkeit in 204 L\u00e4ndern gesunken<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Studie besch\u00e4ftigt sich mit der &#8222;Global Burden of Disease&#8220;, also der &#8222;Globalen Krankheitslast&#8220; und wird j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlicht. Erstellt wird sie vom &#8222;Institute for Health Metrics and Evaluation&#8220; an der Washington Universit\u00e4t in Seattle, USA. Sie ist eine der meistbeachteten Studien zur Gesundheitslage weltweit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr die Studie haben 16.000 Fachleute Daten der Jahre aus mehr als 310.000 Quellen gesammelt und bewertet, 30 Prozent der Quellen sind neu hinzugekommen. Erfasst wurde der Zeitraum 1990 bis 2023. Die Daten zeigen, dass die Sterblichkeit in 204 L\u00e4ndern gesunken ist.<\/p>\n<p>    R\u00fcckgang der Sterblichkeit bei S\u00e4uglingen und Kindern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Besonders deutlich ist der R\u00fcckgang der Sterblichkeit von S\u00e4uglingen, in keiner anderen Altersgruppe war er so stark. Bei Kindern unter f\u00fcnf Jahren betrug der R\u00fcckgang in Ostasien zwischen 2011 und 2023 rund 68 Prozent. Die Studienautoren f\u00fchren das auf Impfstoffe, bessere Ern\u00e4hrung sowie bessere Gesundheitssysteme und medizinische Versorgung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>    Regional h\u00f6here Kindersterblichkeit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Studie zeigt jedoch auch beunruhigende Entwicklungen. So wird die Sterblichkeit in den L\u00e4ndern von Subsahara-Afrika f\u00fcr 2023 h\u00f6her eingesch\u00e4tzt als fr\u00fcher, etwa bei Kindern im Alter von f\u00fcnf bis 14 Jahren. Besondere Risikofaktoren sind Atemwegsinfektionen, Tuberkulose und Verletzungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch bei jungen Frauen ist die Sterblichkeit erh\u00f6ht &#8211; durch Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt, Verkehrsunf\u00e4lle und Hirnhautentz\u00fcndungen. Insgesamt ist die Lebenserwartung in Subsahara-Afrika deutlich unter dem globalen Durchschnitt: 37 Jahre f\u00fcr Frauen und knapp 35 Jahre f\u00fcr M\u00e4nner.<\/p>\n<p>    Anstieg der Todesf\u00e4lle bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurde von 2011 bis 2023 der gr\u00f6\u00dfte Anstieg der Todesf\u00e4lle bei den 20- bis 39-J\u00e4hrigen in Nordamerika verzeichnet. Die Gr\u00fcnde laut Studie: Suizid, \u00dcberdosierung von Drogen und hohe Mengen Alkohol. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Todesf\u00e4lle in der Altersgruppe der 5- bis 19-J\u00e4hrigen auch in Osteuropa und in der Karibik an.<\/p>\n<p>    Weniger Tote durch Infektionen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Studie verweist darauf, dass sich die Todesursachen verlagern von Infektionskrankheiten hin zu &#8222;nicht\u00fcbertragbaren&#8220; Krankheiten. Dazu z\u00e4hlen vor allem Herzkrankheiten, Schlaganfall und Diabetes. Sie sind die Ursachen f\u00fcr fast zwei Drittel der weltweiten Todesf\u00e4lle. Die Autoren sehen das als &#8222;Weckruf f\u00fcr Regierungen&#8220;, schnell auf die &#8222;beunruhigenden Trends&#8220; zu reagieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine der Hauptursachen f\u00fcr nicht\u00fcbertragbare Erkrankungen ist ein ungesunder Lebensstil: Tabak- und Alkoholkosnum, Bewegungsmangel und unausgewogene Ern\u00e4hrung. Forscher sch\u00e4tzen, dass die H\u00e4lfte aller Todesf\u00e4lle durch Senkung des Blutzuckerspiegels und des Body-Mass-Index vermieden werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>    88 ver\u00e4nderbare Risikofaktoren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Studienautoren f\u00fchren weiter aus, dass im Jahr 2023 die H\u00e4lfte der Sterbe- und Krankheitsf\u00e4lle auf 88 Risikofaktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Dazu geh\u00f6ren neben Rauchen und \u00dcbergewicht hoher Blutdruck, niedriges Geburtsgewicht, hoher Cholesterinspiegel und Nierenfunktionsst\u00f6rungen.<\/p>\n<p>    Verlust an Lebensjahren durch Luftverschmutzung und Hitze.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Studie zeigt auch, dass Luftverschmutzung zu einem erheblichen Verlust an Lebenszeit f\u00fchrt. Vor allem Feinstaub ist ein Gesundheitsrisiko, insbesondere in S\u00fcdasien, dem Nahen Osten sowie Subsahara- und Nord-Afrika. Auch hohe Temperaturen, die infolge des Klimawandels k\u00fcnftig h\u00e4ufiger auftreten d\u00fcrften, erh\u00f6hen die Krankheitslast und verringert die Lebenserwartung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.10.2025 16:06 Uhr Die Lebenserwartung von Menschen ist weltweit gestiegen. 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