{"id":493203,"date":"2025-10-12T15:35:26","date_gmt":"2025-10-12T15:35:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493203\/"},"modified":"2025-10-12T15:35:26","modified_gmt":"2025-10-12T15:35:26","slug":"volksentscheide-in-hamburg-mehr-als-ein-drittel-der-stimmen-abgegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493203\/","title":{"rendered":"Volksentscheide in Hamburg: Mehr als ein Drittel der Stimmen abgegeben"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/volksentscheide-106.webp\" alt=\"Blick auf eine Wahlkabine in der Julius-Leber-Schule in Schnelsen\" title=\"Blick auf eine Wahlkabine in der Julius-Leber-Schule in Schnelsen | Georg Wendt\/dpa \" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Volksentscheide in Hamburg: So l\u00e4uft die Abstimmung (1 Min)<\/p>\n<p>\n            Stand: 12.10.2025 16:38 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Klimaneutralit\u00e4t und Grundeinkommen: Rund 1,3 Millionen Hamburgerinnen und Hamburger sind heute aufgerufen, bei zwei Volksentscheiden ihre Stimme abzugeben. Am Nachmittag lag die Beteiligung bei 40,6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"\">Bis 16 Uhr haben insgesamt 80.261 Wahlberechtigte ihre Stimme vor Ort in einem der <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/textlink-297744~splash.html\" title=\"Anschriftenverzeichnis der Abstimmungsstellen\" data-url=\"https:\/\/www.hamburg.de\/resource\/blob\/1090610\/a75438ad78f13121f66d22f748659806\/abstimmungsstellen-data.pdf\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">185 Abstimmungslokale<\/a> abgegeben, teilte die Hamburger Innenbeh\u00f6rde am Nachmittag mit. Insgesamt hat damit bereits mehr als ein Drittel der Stimmberechtigten bei den beiden Volksentscheiden die Stimme abgegeben. In den vergangenen Tagen hatten bereits 455.387 Hamburgerinnen und Hamburger per Brief abgestimmt. Die Gesamtbeteiligung liegt demnach nun bei 40,6 Prozent &#8211; im Verh\u00e4ltnis zur Gesamtanzahl der Stimmberechtigten (1.318.425).<\/p>\n<p class=\"\">Noch bis 18 Uhr k\u00f6nnen die rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Anschlie\u00dfend wird \u00f6ffentlich ausgez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>    Klimaneutralit\u00e4t schon 2040?<\/p>\n<p class=\"\">Beim sogenannten <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/mehr-tempo-beim-klimaschutz-hamburg-vor-dem-zukunftsentscheid,zukunftsentscheid-110.html\" title=\"Mehr Tempo beim Klimaschutz? Der &quot;Zukunftsentscheid&quot; in Hamburg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zukunftsentscheid<\/a> geht es um die Frage, ob Hamburg bereits bis 2040 klimaneutral sein soll &#8211; und nicht erst 2045, wie vom Senat geplant. Der Gesetzentwurf der Initiative &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; sieht dabei unter anderem verbindliche j\u00e4hrliche Obergrenzen zum Kohlendioxid-Aussto\u00df und eine deutliche Reduzierung des Autoverkehrs vor.<\/p>\n<p class=\"\">Das sei machbar und notwendig, denn derzeit passiere in Hamburg noch zu wenig. &#8222;Wir brauchen Verbindlichkeit&#8220;, so die Initiatoren. Sie fordern zudem einen sozialvertr\u00e4glichen Klimaplan. Demnach d\u00fcrften die Kosten f\u00fcr die energetische Sanierung von Wohnraum nur begrenzt auf Mieterinnen und Mieter umgelegt werden.<\/p>\n<p>\n            <strong>Video:<\/strong><br \/>\n            Volksentscheide in Hamburg: So l\u00e4uft die Abstimmung (1 Min)\n        <\/p>\n<p>    Versch\u00e4rfte Klimaziele: Gegenwind aus der B\u00fcrgerschaft<\/p>\n<p class=\"\">Unterst\u00fctzt wird der &#8222;Zukunftsentscheid&#8220; von Umwelt- und Sozialverb\u00e4nden sowie von Personen aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Sport, Kultur und Kirche. Gegen den Volksentscheid ausgesprochen haben sich unter anderem der Industrieverband, die Handwerkskammer und der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen. In der Hamburgischen B\u00fcrgerschaft lehnen &#8211; mit Ausnahme der Linken &#8211; alle Fraktionen das Vorhaben ab. Anders als die Fraktion der Gr\u00fcnen in der B\u00fcrgerschaft bef\u00fcrwortet die Landespartei der Gr\u00fcnen jedoch den Volksentscheid. F\u00fcr die Partei bedeutet das einen politischen Spagat.<\/p>\n<p>    Grundeinkommen: Modellversuch geplant<\/p>\n<p class=\"\">Beim zweiten Volksentscheid &#8222;<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/grundeinkommen-hamburg-stimmt-ueber-modellversuch-ab,grundeinkommen-132.html\" title=\"Grundeinkommen: Hamburg stimmt \u00fcber Modellversuch ab\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg testet Grundeinkommen<\/a>&#8220; sollen in einem Modellversuch rund 2.000 repr\u00e4sentativ ausgew\u00e4hlte Hamburgerinnen und Hamburger \u00fcber drei Jahre monatlich rund 1.350 Euro bekommen &#8211; zuz\u00fcglich Krankenversicherung. Das Projekt soll wissenschaftlich ausgewertet werden. Untersucht werden sollen Fragen wie: Wie ver\u00e4ndert es die Menschen, wie das Miteinander oder die Bildungschancen, wenn man nicht zuerst darauf achten muss, dass die materiellen Grundbed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt sind? Wenn der Versuch ab 2027 stattfinden sollte, rechnen die Initiatoren mit Kosten von etwa 50 Millionen Euro f\u00fcr die Stadt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/screenshot-41206.webp\" alt=\"Logo der Initiative &quot;Hamburg testet Grundeinkommen&quot;.\" title=\"Logo der Initiative &quot;Hamburg testet Grundeinkommen&quot;. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte beim Volksentscheid &#8222;Hamburg testet Grundeinkommen&#8220; abstimmen. Es geht um einen dreij\u00e4hrigen Modellversuch.<\/p>\n<p>    Stimmenausz\u00e4hlung wird live \u00fcbertragen<\/p>\n<p class=\"\">Die Volksentscheide gelten jeweils als gewonnen, wenn zum einen mindestens ein F\u00fcnftel der rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte zustimmt und es zum anderen mehr Ja- als Nein-Stimmen gibt. Sollten die Volksentscheide erfolgreich sein, muss der Hamburger Senat sie verbindlich umsetzen. Die Stimmenausz\u00e4hlung kann auf dem <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/textlink-297746~splash.html\" title=\"Ergebnisportal - Wahlen in Hamburg\" data-url=\"https:\/\/www.wahlen-hamburg.de\/\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ergebnisportal<\/a> des Statistikamts Nord live verfolgt werden. Dort werden anschlie\u00dfend auch die Ergebnisse ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/volksentscheid-106.webp\" alt=\"Ein Plakat in der Hamburger Innenstadt wirbt f\u00fcr den Volksentscheid zum Klimaschutz.\" title=\"Ein Plakat in der Hamburger Innenstadt wirbt f\u00fcr den Volksentscheid zum Klimaschutz. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte dar\u00fcber abstimmen, ob Hamburg schneller als geplant klimaneutral werden soll. Ein B\u00fcndnis ruft zum &#8222;Nein&#8220; auf.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/volksentscheid170.webp\" alt=\"Jemand wirft einen Zettel in eine Wahlurne.\" title=\"Jemand wirft einen Zettel in eine Wahlurne. | EIBNER\/Daniel Fleig\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen sich die Hamburger an zwei Volksentscheiden beteiligen. Der eine dreht sich um Hamburgs Klimaziele, der andere um ein bedingungsloses Grundeinkommen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/screenshot-60340.webp\" alt=\"Ein Schild mit Aufruf zur Wahl bei einem Volksentscheid.\" title=\"Ein Schild mit Aufruf zur Wahl bei einem Volksentscheid. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der rot-gr\u00fcne Senat sieht die Initiativen zu Klimaneutralit\u00e4t und Grundeinkommen kritisch. Doch wie sehen es die Hamburger?<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/buergerschaft-106.webp\" alt=\"Blick in die Hamburgische B\u00fcrgerschaft bei einer Sitzung.\" title=\"Blick in die Hamburgische B\u00fcrgerschaft bei einer Sitzung. | dpa\/Marcus Brandt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Soll Hamburg f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher klimaneutral werden? In der B\u00fcrgerschaft wurde \u00fcber die Ziele des Volksentscheids gestritten, der am Sonntag stattfindet.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/screenshot-60972.webp\" alt=\"Laura Br\u00e4mswig von der Initiative Hamburg testet Grundeinkommen.\" title=\"Laura Br\u00e4mswig von der Initiative Hamburg testet Grundeinkommen. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Laura Br\u00e4mswig von der Initiative &#8222;Hamburg testet Grundeinkommen&#8220; sagt, es gebe in der Forschung keine Indizien, dass Menschen wegen des Grundeinkommens aufh\u00f6ren zu arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Volksentscheide in Hamburg: So l\u00e4uft die Abstimmung (1 Min) Stand: 12.10.2025 16:38 Uhr Klimaneutralit\u00e4t und Grundeinkommen: Rund&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":492767,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,22410,4782,3960,2382,1968,86734],"class_list":{"0":"post-493203","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg","11":"tag-klimaneutral","12":"tag-klimaneutralitaet","13":"tag-klimaziele","14":"tag-senat","15":"tag-volksentscheid","16":"tag-zukunftsentscheid"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115361934919484296","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/493203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=493203"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/493203\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/492767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=493203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=493203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=493203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}