{"id":493402,"date":"2025-10-12T17:28:17","date_gmt":"2025-10-12T17:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493402\/"},"modified":"2025-10-12T17:28:17","modified_gmt":"2025-10-12T17:28:17","slug":"gymnasium-bei-st-stephan-in-augsburg-bietet-klassen-fuer-hochbegabte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/493402\/","title":{"rendered":"Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg bietet Klassen f\u00fcr Hochbegabte"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In dieser Klasse haben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler oft zum ersten Mal das Gef\u00fchl, dass sie angekommen sind \u2013 bei Kindern, die \u00e4hnlich denken und \u201eticken\u201c. S\u00e4tze wie diesen h\u00f6rt die Schulpsychologin Karin Staffler dann immer wieder: \u201eEndlich sind da Kinder, die ticken wie ich und die sich f\u00fcr Astronomie interessieren oder verr\u00fcckte Ideen spinnen.\u201c Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, um die es dabei geht, sind hochbegabt. Das hei\u00dft, ihr Intelligenzquotient (IQ) liegt bei mindestens 130. In normalen Schulklassen tun sich hochbegabte Kinder mitunter schwer. Am Augsburger Gymnasium St. Stephan gibt es deshalb eigene Klassen f\u00fcr sie.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n     \u201eViele erleben sich bereits in der Grundschule als Sonderlinge\u201c, sagt Psychologin Staffler. \u201eDabei k\u00f6nnen sie ihre Intelligenz nicht runterschrauben.\u201c Sch\u00fcler k\u00f6nnten nicht nur \u00fcberfordert, sondern auch unterfordert sein. Die Anzeichen sind oft \u00e4hnlich und \u00e4u\u00dfern sich in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-jung-und-obdachlos-wer-hier-einzieht-bringt-ein-grosses-paket-an-problemen-mit-110718296\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Leistungs-, Motivations- und Konzentrationsst\u00f6rungen<\/a> oder Problemen im Sozialverhalten. Eine Hochbegabung kann eben nicht nur ein Vorteil sein, sondern auch anstrengend: 40 Prozent der Eltern hochbegabter Kinder berichten laut der Karg-Stiftung, die sich f\u00fcr die Hochbegabten-F\u00f6rderung engagiert, von Problemen im Familienalltag.\n  <\/p>\n<p>            Klasse f\u00fcr Hochbegabte an Gymnasium in Augsburg: \u201eLehrplan wird schneller bew\u00e4ltigt\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In der Modellklasse des Augsburger Gymnasiums gehen die Lehrer auf die besonderen Bed\u00fcrfnisse von Hochbegabten ein. F\u00fcr den Unterricht bedeutet das: \u201eDer Lehrplan ist der gleiche, nur wird er deutlich schneller bew\u00e4ltigt\u201c, sagt Schulleiter Alexander Wolf. Die so entstehenden L\u00fccken im Schuljahr werden f\u00fcr kompliziertere Aufgaben genutzt. \u201eDie Vorbereitung auf den Unterricht ist intensiv, manchmal nehmen die Stunden eine unvorhergesehene Wendung durch Fragen der Sch\u00fcler\u201c, erkl\u00e4rt Wolf. Als Lehrer sei er nicht der Taktgeber, sondern er ermutige die Kinder, eigene L\u00f6sungen zu finden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Neben der Anreicherung des Unterrichts durch Projektwochen und Vertiefungskurse spielt das soziale Miteinander eine Rolle. \u201eBesonders in der f\u00fcnften und sechsten Klasse muss eine Klassengemeinschaft geformt werden\u201c, sagt Wolf. Kontaktlehrer in der Unterstufe und regelm\u00e4\u00dfige Lerncoaching-Gespr\u00e4che in den h\u00f6heren Klassen treiben diesen Prozess voran. \u201eWir haben eine bunte Mischung an Kindern und viele haben bisher nicht gelernt, zu lernen, weil sie es nicht gebraucht haben.\u201c Lernstrategien zu vermitteln, um Frust zu vermeiden, sei deshalb wichtig. Damit die kleinen Genies lernen, auch mit anderen klarzukommen, gibt es auch gemeinsame Unterrichtsstunden mit den Regelklassen \u2013 zum Beispiel in Sport und Religion und ab der Oberstufe in den Wahlkursen.\n  <\/p>\n<p>            Rund 40 bis 50 Sch\u00fcler bewerben sich jedes Jahr f\u00fcr das Angebot des Augsburger Gymnasiums<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Rund 40 bis 50 Sch\u00fcler bewerben sich jedes Jahr nach der vierten Klasse auf die 22 bis 23 Pl\u00e4tze in der Modellklasse.<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/panorama\/bildung-fuer-alle-studierende-ohne-abitur-bringen-frischen-wind-an-unis-110798454\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\"> Andere finden sp\u00e4ter als Quereinsteiger ihren Weg.<\/a> Auch manches \u201eArbeiterkind\u201c sei darunter; Kinder mit Migrationshintergrund ebenso. Ein differenziertes Testverfahren zeigt, wer in die engere Auswahl kommt. Sowohl im Unterricht als auch bei einem lockeren Ausflug schauen die besonders geschulten Lehrkr\u00e4fte, wie sich die Kinder verhalten. \u201eManche Kinder nehmen sich am ersten Tag noch zur\u00fcck\u201c, sagt Wolf. Bei einigen Kindern reiche es auch, eine Klasse zu \u00fcberspringen oder Wahlkurse hinzuzuw\u00e4hlen, f\u00fcr andere sei die Modellklasse der richtige Weg. Letztlich gehe es darum, gl\u00fccklich zu sein und Beziehungen zu pflegen; sich als Teil der Gemeinschaft zu erleben.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Kristina Orth<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    St. Stephan<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Gymnasium<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In dieser Klasse haben die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler oft zum ersten Mal das Gef\u00fchl, dass sie angekommen sind&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":493403,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1846],"tags":[680,772,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-493402","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-augsburg","8":"tag-augsburg","9":"tag-bayern","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115362378914636515","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/493402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=493402"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/493402\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/493403"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=493402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=493402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=493402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}