{"id":494179,"date":"2025-10-13T01:12:16","date_gmt":"2025-10-13T01:12:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494179\/"},"modified":"2025-10-13T01:12:16","modified_gmt":"2025-10-13T01:12:16","slug":"cannstatter-volksfest-geht-zu-ende-abschluss-auf-dem-wasen-viele-bekannte-gesichter-sagen-endgueltig-ade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494179\/","title":{"rendered":"Cannstatter Volksfest geht zu Ende: Abschluss auf dem Wasen: Viele bekannte Gesichter sagen endg\u00fcltig Ade"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein gro\u00dfes Abschiednehmen. Zuvorderst nat\u00fcrlich vom 178. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Cannstatter_Volksfest\" title=\"Cannstatter Volksfest\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cannstatter Volksfest<\/a>, das an diesem Sonntag zu Ende geht. Aber auch von etlichen Hauptdarstellern, die lange dieses Fest gepr\u00e4gt haben. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.a234f4fc-3722-48b2-841f-674d7c175a16.original1024.media.jpeg\"\/>     In den Zelten war Party.    Foto: Andreas Rosar     <\/p>\n<p>Dinkelacker-Wirt Werner Klauss und sein Bruder Dieter \u00fcbergeben ihr Zelt an Familie Weller. J\u00f6rg Schiebe, der Leiter des Reviers Bad Cannstatt und der Wasenwache, ist zwar noch f\u00fcrs n\u00e4chste Fr\u00fchlingsfest verantwortlich, aber 2025 war sein letztes Volksfest. Er geht in den Ruhestand. Ebenso wie <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Andreas_Kroll\" title=\"Andreas Kroll\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andreas Kroll<\/a>, Chef der Veranstaltungsgesellschaft in.<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a>. Er ist offiziell schon in Rente, aber weil man keinen Nachfolger fand, hat er weitergemacht. Nun ist aber endg\u00fcltig Schluss. Nach 20 Jahren sagt er Servus.<\/p>\n<p>Er kann sich beruhigt verabschieden. Das Fest ist in einem guten Zustand. Trotz durchwachsenem Wetter kamen 4,2 Millionen Besucher zum Wasenrummel. \u201eEin herausragendes Ergebnis\u201c, findet Kroll. Denn es sind zwar 400\u2009000 Menschen weniger als im Vorjahr gewesen. Aber da war der 3. Oktober an einem Donnerstag, was allein schon die Differenz erkl\u00e4rt. Heuer war der Tag der Deutschen Einheit an einem Freitag, und der Andrang so gro\u00df, dass die Verantwortlichen den Platz sperrten, weil 75\u2009000 Menschen da waren. Das ist die Grenze, dann wird zugemacht. Das l\u00f6ste aber Kritik aus von Besuchern, die eine Reservierung hatten und nicht ins Zelt kamen und von Schaustellern, die fanden, der Platz sei nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig voll gewesen, und ihnen sei ein richtig gutes Gesch\u00e4ft zunichte gemacht worden. Insgesamt habe man, so sagen Wirtesprecher Werner Klauss und Schaustellervertreter Mark Roschmann, auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Und sei damit \u201esehr zufrieden\u201c, sagte Klauss.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.f7226a47-18ab-4c8b-8791-30f1dfc79286.original1024.media.jpeg\"\/>     Es geht rund beim   <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Cannstatter_Wasen\" title=\"Wasen\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wasen<\/a>.    Foto: Lichtgut\/Philip Mallmann    <\/p>\n<p>Am Samstag war der Andrang wieder gro\u00df, aber man habe die Besucher so gesteuert, dass dieses Mal das Gel\u00e4nde nicht habe gesperrt werden m\u00fcssen. Man lerne dazu und bessere nach, soll das hei\u00dfen. Und das beste Argument f\u00fcr ihr richtiges Handeln, so finden sie, liefern ausgerechnet die M\u00fcnchner. Nachdem es beim Oktoberfest wegen zu vieler Menschen auf der Theresienwiese Chaos gab und Panik, werde man sich nun am Stuttgarter Sicherheitskonzept orientieren. Von Stuttgart lernen, hei\u00dft Sicherheit lernen. So empfinden sie das zumindest auf dem Wasen.<\/p>\n<p>Mehr Straftaten als im Vorjahr <\/p>\n<p>In puncto Sicherheit sind insbesondere die M\u00e4nner und Frauen von J\u00f6rg Schiebe gefordert. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.kriminalitaet-auf-dem-volksfest-viele-waffen-und-widerstand-gegen-die-polizei.e1628c5d-ea67-40cd-b00b-edfb39a8f64e.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Dieses Jahr hatten sie mehr zu tun als im Vorjahr<\/a>. Gut tausend Eins\u00e4tze, darunter ungef\u00e4hr 650 Straftaten, verzeichneten sie. Damit ist man etwas unter dem Niveau der Vorjahre, nachdem 2024 ein ungew\u00f6hnlich ruhiges Jahr gewesen ist mit rund 500 Straftaten. \u201eAlle, die auf dem Wasen arbeiten, haben Rechte und Pflichten\u201c, sagt er. Das gelte aber auch f\u00fcr die Besucher. Auff\u00e4llig sei dieses Jahr gewesen, dass manchen offenbar die gute Kinderstube fehlt. Zumindest, wenn sie viel getrunken haben. <\/p>\n<p>\u201eSie haben mir gar nichts zu sagen!\u201c, h\u00e4tten seine Leute oft geh\u00f6rt. Gefolgt von nicht zitierf\u00e4higen Beleidigungen. \u00dcbrigens eine Straftat. Besonders oft ge\u00e4u\u00dfert, wenn die Bars in den Zelten sich leeren. Dort darf man ja eine Stunde l\u00e4nger feiern. Das reicht manchem offenbar nicht. Und wenn er gemahnt w\u00fcrde, er solle doch bitte gehen, man wolle jetzt aufr\u00e4umen und den Platz s\u00e4ubern, wurde so mancher ausfallend. Aber insgesamt sei es \u201eein sch\u00f6nes Volksfest\u201c, sagt Schiebe, \u201ewir sind handlungsf\u00e4hig. Hier kann man sicher feiern.\u201c<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.9e0566ca-dc39-42a3-99a8-b7efe95bad51.original1024.media.jpeg\"\/>     Die Wasenboje als Anlaufstelle f\u00fcr das weibliche Publikum.    Foto: Carina Kriebernig    <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.wasenboje-vor-dem-aus-angst-vor-sexueller-belaestigung-das-hilft-gegen-wespen-und-gegen-maenner.c3e99f33-7167-4099-8059-1cc7017a37d5.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Dazu tr\u00e4gt auch die Wasenboje bei. Noch.<\/a> Die Anlaufstelle vornehmlich f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen verzeichnete 250 F\u00e4lle, rund ein F\u00fcnftel davon seien kritisch, sagt Projektleiter Marc Reinelt. Sexuelle Gewalt, Trunkenheit, K.-o.-Tropfen, mehr als in den Vorjahren. Das hei\u00dfe nicht, dass es mehr F\u00e4lle gebe, sagt er, \u201ewir hellen ein Dunkelfeld auf\u201c. Dadurch, dass es eine Anlaufstelle gibt, trauen sich Betroffene, sich zu melden. Noch. Denn wom\u00f6glich steht auch der Wasenboje ein Abschied bevor. Die Stadt muss sparen, und ob sie sich den hohen f\u00fcnfstelligen Betrag f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr noch leistet, ist ungewiss. <\/p>\n<p> Wie geht es weiter? <\/p>\n<p>K\u00e4mmerer und Wasenb\u00fcrgermeister Thomas Fuhrmann war auch da und betonte, das Volksfest sei eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Veranstaltung, die man in Stuttgart habe. Das kann er auch den Stadtr\u00e4ten bei den Haushaltsberatungen nochmals sagen, damit auf die vielen selbst gew\u00e4hlten Abschiede nicht noch der erzwungene der Wasenboje folgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ein gro\u00dfes Abschiednehmen. Zuvorderst nat\u00fcrlich vom 178. 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