{"id":494445,"date":"2025-10-13T03:47:12","date_gmt":"2025-10-13T03:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494445\/"},"modified":"2025-10-13T03:47:12","modified_gmt":"2025-10-13T03:47:12","slug":"niedersachsen-bremen-wieder-mehr-schwarzstorche-in-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/494445\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Wieder mehr Schwarzstorche in Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Wieder mehr Schwarzstorche in Niedersachsen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.10.2025, 05:32 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Art gilt als bedroht. Zuletzt gab es aber positive Nachrichten \u2013 die sogar Experten \u00fcberraschten.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Die Zahl junger Schwarzst\u00f6rche in Niedersachsen nimmt wieder zu. Das teilten die Nieders\u00e4chsischen Landesforsten mit Verweis auf vorl\u00e4ufige Daten mit. In den Vorjahren habe es nicht zuletzt wegen der trockenen Jahre 2018 bis 2020 und damit verbundener Nahrungsknappheit starke Schwankungen bei der Population gegeben. In der aktuellen Roten Liste der Brutv\u00f6gel Niedersachsens und Bremens ist der gr\u00f6\u00dfte Waldvogel Deutschlands als vom Aussterben bedroht gelistet.<\/p>\n<p>Konkrete Zahlen f\u00fcr die landesweite Entwicklung konnten die Landesforsten zun\u00e4chst nicht nennen. Aus dem nieders\u00e4chsischen Harz und dem Harzvorland wurden f\u00fcr das laufende Jahr jedoch 24 Jungtiere gemeldet, nach 13 im Vorjahr. Damit lag die Zahl dort \u00fcber dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt von gut 20 Jungtieren.<\/p>\n<p>Neues Leben dank Renaturierung<\/p>\n<p>Zum Schutz der Art werden unter anderem Moorw\u00e4lder renaturiert, Teiche f\u00fcr die Nahrungssuche angelegt, Ruhezonen ausgewiesen oder k\u00fcnstliche Horste errichtet. Letztere werden beispielsweise angelegt, wenn nat\u00fcrliche Horste zerst\u00f6rt werden, weil sie in morschen B\u00e4umen angelegt waren \u2013 so war es etwa 2024 im Harzer S\u00f6setal passiert.<\/p>\n<p>Ein frisch errichteter Kunsthorst dort wurde in diesem Jahr aber gleich von einem Schwarzstorchenpaar bewohnt. &#8222;Das spricht vor allem f\u00fcr ein gutes Nahrungsangebot&#8220;, sagte ein Landesforsten-Sprecher. Die h\u00f6heren Niederschl\u00e4ge der vergangenen beiden Jahre w\u00fcrden sich vermutlich positiv auswirken. Die V\u00f6gel ern\u00e4hren sich fast ausschlie\u00dflich von Fischen und Amphibien.\u00a0<\/p>\n<p>Harzer Jungv\u00f6gel nach Frankreich und Spanien geflogen<\/p>\n<p>In dem Kunsthorst zog das Vogelpaar gleich f\u00fcnf Jungtiere von April bis August gro\u00df \u2013 eine absolute Seltenheit, wie Schwarzstorch-Beauftragter Johannes Thiery sagte. Es sei das gr\u00f6\u00dfte Gelege im Harz, seit sich der scheue Waldvogel vor 40 Jahren wieder in dem Mittelgebirge angesiedelt hatte.\u00a0<\/p>\n<p>Inzwischen sind alle Jungv\u00f6gel ausgeflogen, nach den ersten Flugversuchen im Juli. Durch nummerierte Ringe an ihren F\u00fc\u00dfen konnten zwei von ihnen wieder gesichtet werden: Einer in den spanischen Pyren\u00e4en, ein anderer nach einem Zwischenstopp am Rhein im niederl\u00e4ndischen Den Haag letztlich in der westlichen Bretagne in Frankreich, wo er ersch\u00f6pft und abgemagert starb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Wieder mehr Schwarzstorche in Niedersachsen 13.10.2025, 05:32 Uhr Die Art gilt als bedroht. 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